4. Februar 2020

The Weisswurst Experience

… a tutorial dedicated to Pat and all American friends, knowers and banauses.

First: A “Weißwurst” is a thick and mellow white sausage—as the word says: weiß = white, and Wurst = sausage. Used as adjective wurst it’s no matter; note the decapitalzation. Weißwurst is spelled with ß, yet another type of s, that Germans have on the keyboard far away in the upper right corner beyond the zero. Use a β beta sign in case of urgent need, or transliterate to ss as the Swiss do.
   OK, here’s how you savour it.
Foto Jörn
Here’s what you need
• Fresh Weißwürst from your visiting friend from Munich, Bavaria.
   Do not try to import thm by plane to the US though, they will be customly confiscated and probably not even eaten. A pre-Trump procedure.
   Don’t buy too many. They are quite satisfying, corrupt quickly, and will be eaten by your cosmopolitic neighbour at the last minute of life (of the Wurst, naturally!).
   Two pais per person are too much, unless back from a ski ride..
• The correct mustard, in this case sweet mustard, so as not to overpower the smooth and balanced meaty taste. This is not Knackwurst, Wiener or Frankfurter (the same, seen from resectively the other province), or other.
   What looks like a mug o’ tea on the tray is a pot of Bavarian mustard, really.
• Some bread, preferably a Brezel (pretzel). I roasted microwave breadsticks from the “Frigidaire”, as we used to say when refrigerators had no motor and ran on icesticks, and were no Frigidaires but Kühlschränke, cooling Schranks. If you get an honest pretzel w/o lye, even better. Remember: Weißwürst are not a salty-sour experience, are good ’n sweet and warmly filling. See the encyclopedial list https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_sausages .
• Probably a beer. Again not the popular Pils type, bitter, originally from Bohemia (Pilsen) like Kafka, with more alcohol than taste, but ideally a Helles, a light and bright beer, that excels by volume and not by brute taste. Here in Bonn I drink semilocal Kölsch, a blond type beer as well. American beer will do, it has no taste either. Stict vegetarians enjoy warm tap water.

How to cook the Würst
   Don’t! Rest them for a while – and serve them – in hot water. So they won’t suffer or burst premorterly.

How to eat Weißwürst
   Now that’ the culture question! In olden times the meat was so soft, so mellow and so watery, that you grabbed a sausage by hand and bit into the other end, politely “squose” out the meat, sucking, more and more, until finished satisfied. As you formerly did with asparagus.
   Not any more.
Foto Jörn
A fork will hold the product in place

Foto Jörn
The knive comes to action und slits the Wurst all along the side. Take any position on the perimeter, but go ahead. Slit the inner meat apart in zwo halfmoon shaped sides. Don’t cut the thing all apart into two pieces.

Foto Jörn
Carefully loosen the meat of one side, using your knive, still laterally with the flat side.

Foto Jörn
Separate. You are now ready to eat your Weißwurst, the first half of the first single sausage of the first pair of sausages. But do not fear: Weißwürst (that’s the plural, Wurst to Würst) come in endless chains. It’s the human that cuts them.

Foto Jörn
And don’t forget the mustard.

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 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/02/the-weisswurst-excercise.html

BesucherzaehlerIncidentally: You can eat the skin. It just isn’t as tasty as the content. Usually the skin is natural and comes from Afghanistan or Egypt.

1. Februar 2020

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl

Gestern Nacht haben wir zwei uns – ganz allein im großen Kinosaal – »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl« angesehen. Schön war’s, spannend war’s, gut gespielt, vor allem von Frau Mama Kerr (historische Figur) = Dorothea Kemper (Name im Film) = Carla Juri (Schauspielerin) und der Tochter Kerr = Anna Kemper = Riva Krymalowski .
   Kerrs Geburtsname war Kemper, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Kerr .
   Wikipedia beschreibt den Film wieder gut und umfassend:
https://de.wikipedia.org/wiki/Als_Hitler_das_rosa_Kaninchen_stahl_(2019) , allerdings in der Beurteilung mit gewohnter Tendenz zum Zeitgeist – letztlich Geschmacksache und in fortschreitender Zukunft leicht zu ändern.

Ich fand den Film eine Spur kitschig, fand den Kerr-Darsteller, im Film Max Kemper genannt, »Jungschauspieler« Marinus Hohmann aus Bad Aibling etwas sehr deutsch, ohne den klugen Charme und die Verbindlichkeit, mit der ich persönlich Juden verbinde. Too much Trenker, aber bitte.
   Die Musik wird als zu intensiv kritisiert; und ich kritisiere den mangelhaften Ton des fahrenden Zuges in der Ausreiseszene, dieses klare Tack-Tack, Tock-Tock, Tack-Tack, Tock-Tock …, ausgelöst von den zweiachsigen Drehgestellen, nahe hintereinander zwischen den Waggons und weit auseinander unter dem Wagen, wenn sie die damals noch nicht verschweißten Schienenstöße querten.
   Die Aufzählung der Qualen des nackten »Onkels« aus dem Zoo im Hundeszwinger als Käfig empfand ich als zu drastisch, unpassend für ein Flüchtlingsdrama, unpassend für Kinder. Doch jeder andere Seitenblick auf Holocaust oder Flucht wäre ebenso unpassend gewesen, denn eine typische Situation für Flucht gibt es nicht. Das zurückgelassene ausgestopfte Kaninchen hätte genügt. Die grausig-demütigende Stelle gehört für mich raus.

Im Gegensatz zur in der Wikipedia zitierten Filmbewerungsstelle meine ich nicht, »Als Hitler das rosa Kaninchen stahl sei ein insbesondere auf die Filmerfahrungen eines jüngeren Publikums zugeschnittener Film, der nicht nur die NS-Zeit und den Holocaust thematisiert, sondern vor allem auch Flucht, Vertreibung und Heimatlosigkeit: ›Themen, die heute mehr denn je zu zentralen Themen unsere Gesellschaft geworden sind. Und damit eben Themen, die auch filmisch weder zu früh, noch oft genug behandelt werden sollten.‹« (Hervorhebungen von mir.) Erstens ist nach meiner Erfahrung für uns heute vielleicht Zuwanderung aus Sicht der Einheimischen ein zentrales Themen, keineswegs aber aus Sicht der Auswanderer. So wie Ossis immer die heutigen meint, nie die DDR.  
   Als Einschub eine andere Flucht, ausgelöst weder von Judenhass noch von ungenehmen Veröffentlichungen. Ich zitiere aus den Erinnerungen meines Großvaters:
   Vom Nordosten, aus dem Raum Mährisch Ostrau, und aus Südosten, von der niederösterreichischen Grenze, näherten sich die Russen. General Schörner, Befehlshaber der deutschen Truppen in Böhmen und Mähren, hatte einen Verbindungsoffizier zum Verband Mährischer Industrieller, dessen Präsident ich war, abgestellt. Dieser Major hatte uns erklärt, daß er Befehl seines General habe, keine führenden Industriellen in die Hände der Sowjets fallen zu lassen. (Warum nur Industrielle? Warum nur »führende«?...) Jedenfalls konnten wir alle mit einer gewissen Ruhe dem Kommenden entgegen sehen.
   Am 17. April 1945, abends etwa einhalb zehn Uhr, ging das Telefon in meiner Wohnung, [Brünn,] Schreibwaldstraße 156. »Es ist so weit! Wir alle treffen uns in Iglau, in der (arisierten) Fabrik vormals Löw in Helenental. Aber Achtung, die normale Verbindung Wienerstraße-Iglauerstraße über Zentralfriedhof darf nicht gewählt werden, es sind dort ein paar russische Panzer durchgebrochen.« So fuhren wir drei, meine Frau, mein Chauffeur Otto Jelinek und ich im vorbereiteten kleinen Tatra-Wagen, Eigentum von [Tochter] Mariandl [meiner Mutter], ausgerüstet mit zwei kleinen Koffern und zwei vollgepackten Rucksäcken in tiefer Nacht gegen Iglau. Immer wird mir in Erinnerung bleiben, wie ich mein Schlafzimmer verließ – mit einem Blick auf das zum Schlafen vorbereitete Bett, vor ihm die Hausschuhe, daneben der Kleiderschrank, aus dem ich noch irgend einen Mantel oder Rock genommen hatte. »Das alles wirst du nie mehr wiedersehen!«
 
Zurück zum Film. Er hat für mich einen eindeutigen Schwerpunkt, den Antisemitismus, dieses »Weil wir Juden sind«. Das macht ihn nicht weniger gut. Nur die Vorstellung, dass er auf Jugendliche »vor allem« für Vertreibung steht, ist naiv; im Gegenteil, der gedankliche Weg zu den heutigen Vertreibungen, etwa in Syrien oder Afrika, zu den »Heimatvertriebenen« einst, der ist – besonders für primär auf den Holocaust fokussierte Jugendliche – abseitig.
   Viele Künstler verließen damals das NS-Regime, ohne Juden zu sein, viele DDR-Bürger flohen den Arbeiter- und Bauernstaat, als die Mauer noch nicht stand, ich habe das erlebt.

Ich vermute, dass das Prädikat Besonders wertvoll für den Film Als Hitler das rosa Kaninchen stahl vor allem eine dankbare Verbeugung vor den zahlreichen öffentlichen Sponsoren war:

Zitat Wikipedia: »Das Medienboard Berlin-Brandenburg förderte den Film mit 650 000 Euro. Vom BKM erhielt er eine Produktionsförderung in Höhe von 500.000, vom FilmFernsehFonds Bayern in Höhe von 500.000 Euro und von der Filmförderungsanstalt ebenso in Höhe von 500.000. Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg gewährte eine Produktionsförderung von 400.000 Euro.« Summe 2½ Millionen Euro.
   Bekanntlich meine ich, dass man aus der Vergangenheit nichts lernt. Vielleicht Strategie für Schlachten. Der Holocaust wird sich kaum wiederholen. Wir begehen (erfinden, fliegen, fernsteuern) unsere eigenen Verbrechen, die mir auf der Seele liegen.

BesucherzaehlerLink zu diesem Blog-Eintrag j.mp/fj2Ucr9nc
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/02/als-hitler-das-rosa-kaninchen-stahl.html

PS. ––––––––––––––––––––––––––––––––– 
Zu den neuen Kriegsverbrechen, aktuell herausgegriffen, Minen. Inzwischen ist die halbe Sahara vermint.
   und:

Der Holocaust ist immer etwas anderes. Ein Blick in die Tiefe des Holocaust und vor allem der Problematik der Erinnerung gibt der NZZ-Artikel von Natan Sznaider vom 30.1.2020, der mit einem düsteren Gedicht von Primo Levi beginnt:

Ihr, die ihr abends beim Heimkehren 
Warme Speise findet und vertraute Gesichter:
Denket, ob dies ein Mann sei, 
Der schuftet im Schlamm, 
Der Frieden nicht kennt, 
Der kämpft um ein halbes Brot, 
Der stirbt auf ein Ja oder Nein. 
Denket, ob dies eine Frau sei, 
Die kein Haar mehr hat und keinen Namen, 
Die zum Erinnern keine Kraft mehr hat, 
Leer die Augen und kalt ihr Schoß
Wie im Winter die Kröte. 
Denket, dass solches gewesen. 
Es sollen sein diese Worte in eurem Herzen. 
Ihr sollt über sie sinnen, wenn ihr sitzet 
In einem Hause, wenn ihr geht auf euren Wegen, 
Wenn ihr euch niederlegt und wenn ihr aufsteht; 
Ihr sollt sie einschärfen euern Kindern. 
Oder eure Wohnstatt soll zerbrechen, 
Krankheit soll euch niederringen, 
Eure Kinder sollen das Antlitz von euch wenden.

Von Primo Levi herausgekommen 1947, Übersetzung wohl von Levis’ Freund Heinz Riedt , angelehnt an 5. Mose (Deuteronomium) 6, 4 bis 9:

Dtn 6,4 Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig.
Dtn 6,5 Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.
Dtn 6,6 Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen.
Dtn 6,7 Du sollst sie deinen Söhnen wiederholen. Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst.
Dtn 6,8 Du sollst sie als Zeichen um das Handgelenk binden. Sie sollen zum Schmuck auf deiner Stirn werden.
Dtn 6,9 Du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und in deine Stadttore schreiben.
   Levi im Original:
«Considerate se questo è un uomo
Che lavora nel fango
Che non conosce pace
Che lotta per mezzo pane
Che muore per un sì o per un no.» 



   Zu Levi lesenswert die Wikipedia:
»1938 erließ die faschistische Regierung Italiens ein Rassengesetz, das es jüdischen Bürgern verbot, staatliche Schulen und Hochschulen zu besuchen. Dennoch schaffte es Levi 1941, sein Studium mit Auszeichnung zu beenden. Auf dem Abschlusszeugnis war jedoch der Vermerk ›von jüdischer Rasse‹ zu finden.«
   Wie etwa Curt Herzstark war Levi, Chemiker und gefasst als Partisan, ein privilegierter Fachmann, siehe auch http://www.joern.de/FAZHerzstarkk.pdf , und überlebte das KZ.
   Mehr zu Levis Gedicht hier. (Allerdings überlebte Primo Levi Auschwitz nicht bloß durch ein Wunder, sondern als Zwangsarbeiter für die I. G. Farben, wie die Wikipedia berichtet. »Am 22. Februar 1944 wurde Levi in einem Transport des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) nach Auschwitz deportiert. Von den 650 Frauen, Männern und Kindern dieses Zuges, die am 26. Februar 1944 in Auschwitz ankamen, wurden nach der Selektion 95 Männer und 29 Frauen als Häftlinge registriert und ins Lager eingewiesen.«.
   Selektion in Birkenau am 24.5.1945 (Auschwitz-Album), Bild Wikipedia, Ausschnitt

27. Januar 2020

Wäschetrockner lässt Wäsche nass

Es handelt sich wieder um meinen alten Bauknecht TK Plus 72A Di mit Wärmerückgewinnung, Güteklasse A trotz »Green Intelligence«, wie bei der Reparatur im Sommer 2015: https://blogabissl.blogspot.com/2015/06/trockner-reparieren.html . Eine Fortsetzung also.

   Ist aber egal, das Problem hat man mit allen derartigen Trocknern mit Wämerückgewinnung, Rekuperation, was ökologisch klingt aber nicht ist.
   Erstmal schlaumachen. Ein wenig Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4schetrockner#Kondensationstrockner , Hervorhebungen von mir:
Trockner. Kondensator (Kühler)
herausgenommen aus modernem Kondensationstrockner
Bild: Vermutlich russischer Autor, Wikipedia,
beschnitten

   Der unter der Trommel angeordnete Kondensator hat die Aufgabe, die Feuchtigkeit aus der Maschinenumluft zu entfernen. Dazu wird die warm-feuchte Luft abgekühlt. Ein mit dem Trommelmotor gekoppeltes Gebläse fördert kühle Umgebungsluft durch den Kondensator und kühlt durch metallische Wärmeleitung die durch Bleche räumlich getrennt strömende feuchtwarme Maschinenumluft. Dabei wird im Kondensator der Taupunkt unterschritten und die überschüssige Feuchtigkeit kondensiert als flüssiges Wasser, das sich zunächst in einer nachgeschalteten Wanne sammelt. Die abgekühlte Umwälzluft wird danach wieder angewärmt, der Kreislauf ist geschlossen. Die beim Durchströmen des Kondensators erwärmte Umgebungsluft wird in den Umgebungsraum abgeführt; sie kann wegen des geringeren Temperaturniveaus nicht zum Wiederaufheizen verwendet werden. Diese „luftgekühlten“ Trockner funktionieren umso besser, je kühler der Aufstellungsraum ist. […]
   Im Kondensator lagern sich feine Flusen ab, die die Effizienz einschränken. Ferner benötigen solche Geräte etwas mehr Energie als Ablufttrockner (~10 %); anders als bei diesem wird die Energie jedoch nicht ins Freie abgeleitet, sondern als Wärme an den Aufstellungsraum abgegeben. Dies ist bei Aufstellung in Wohnräumen im Winter ein Vorteil, da Heizenergie eingespart wird, im Sommer hingegen eher ein Nachteil.
   Kondensationstrockner sind von einem Ausgang (Wanddurchlass o. ä.) für den Abluftschlauch unabhängig. In der Anschaffung sind sie teurer als ein Ablufttrockner.
   
Soweit die Theorie. Ein »Kühlschrank« ist das also nicht, da ist keine zusätzliche Wärmepumpe mit separatem Kreislauf. An der glatten, metallisch gut wärmeleitenden Außenflächen des Kühlers bildet sich halt Tau wie am noch kühlen und ebenfalls gut wärmeleitenden Spiegel beim Duschen im kleinen Bad oder morgens in der Wiese. Damit ist die Feuchtigkeit bis auf weiteres als Wasser gebunden.
   Ob der geschlossene Luftkreislauf die höheren Kosten und den höheren Energieverbrauch wert sind, müssen Sie entscheiden. Es geht halt hier ohne Abluftschlauch nach draußen, . Wenn möglich trocknen Sie also »nach draußen« mit einem bei Anschaffung und Verbrauch billigeren Ablufttrockner.
   In der Praxis haben moderne Kondenstrockner einen guten Zugang zum Kondensator, und dieser lässt sich als Einheit herausnehmen und durchspülen, wie oben im Bild zu sehen.
Kondensator des »Protex plus« 8 kg A+++. Foto Jörn
Und nun ein Blick auf meinen »Bauknecht«. Dort ist der Konden(sat)or wie immer unten in der Maschine, aber nur schwer zugänglich:
Dreieckiger Flusenfilter und im Dunkel der eigentliche Kondensator. Foto Jörn
Hinter dem herausziehbaren dreieckigen Filter ist der Kondensor im Dunkel, meines Wissens nicht herausnehmbar. Und der sieht nach einiger Zeit versottet, schwarz verschimmelt und verdreckt aus:
Direkter Blitzlichtblick auf den nassen, dreckigen Kondensator im Bauch der Maschine. Foto Jörn
Hausmittel gegen schmierige Pilzsporen sind Backpuler in Wasser zu einer Paste angerührt, Essig, Badreiniger, angeblich »Bref Powerkalk«, usw.
   Ich sag’ dazu: Trocknen lassen! Also den Trockner zwischendurch offenlassen, auch unten, so weit als möglich. Öfter einmal putzen; den Staub mit dem Staubsauger absaugen. Alte Zahnbürste.
Geschlossener Trockenluftkreislauf bei geschlossenem Fenster. Kunstzeichnung Jörn

Bedenken Sie, dass der Schmutzbefall im geschlossenen Warmluftkreislauf liegt, also im Weg der Wäsche. Eingebrachtes doppelkohlensaures Sprühnatron (ich phantasiere) wirkt hernach in Ihrer Wäsche als Ätz- und Stinkicum. Also bitte nicht mit Benzin (dazu Feuergefahr!) oder scharfer Säure drangehen.   Die Wasserwanne ist bald auch ein dreckiger Sumpf von Flusen, Schimmel, Sporen. Wenn es geht (hier geht’s nicht) säubern, spülen. In den Schlauch fürs Abwasser pusten bis es unten blubbert, der darf nicht verstopft sein. 

PS. Wirklichen Erfolg brachte das Reinigen des Kondensators mit Druckluft! Das gibt zwar eine Menge Staub und Flusen im Raum, danach arbeitet der Trockner aber wieder wie neu. Unser Klempner nachte das mit einem tragbaren Drucklufterzeuger.

Link hierher zum Weitergeben http://bit.ly/fj3aNBDPy
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/01/waschetrockner-lasst-wasche-nass.html

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Link zum früheren Reparaturblog j.mp/fj2RPyEO0
 = https://blogabissl.blogspot.com/2015/06/trockner-reparieren.html

20. Januar 2020

Als Leonardo in Frankreich für Mailand Dämme baute

Der Titel ist ironisch. ’s ist ein weiter Weg von der Loire nach Mailand.
   Der Satz „Der mittlere, unterirdische Hauptkanal nimmt kein trübes Wasser auf, sondern Wasser, welches durch die Gräben außerhalb der Stadt fließt, mit vier Mühlen am Eingang und vier am Ausgang. Dies macht man, indem das Wasser oberhalb von Romoloutino staut.“ – Googeln Sie mal diesen Satz, genau so, wörtlich, also in Anführungszeichen.
   Ich kriege 153 Treffer (und die Warnung: »Alle Wörter ab "das" wurden ignoriert, da Suchanfragen auf 32 Begriffe beschränkt sind«). Wer da von wem abgeschrieben hat, weiß ich nicht, vermute aber fast alle von der Wikipedia, die als Quelle bloß angibt: »Anna Suh: Leonardo da Vinci. Skizzenbücher. Köln 2005.«
   Im Wikipedia-Eintrag zu Leonardo steht vor dem besagten, herausgehobenen Satz: »Die Pestepidemie der Jahre 1484 bis 1485 in Mailand veranlasste ihn wohl, dem Fürsten Pläne vorzulegen, nach welchen die Stadt unterteilt und nach verbesserten sanitären Prinzipien wiederaufgebaut werden sollte. In seinem Notizbuch notierte er: …«. Darauf folgt in der Wikipedia die Geschichte hier oben mit den Mühlen.
   Einem »Matthias« aus der Gegend von Rövershagen fiel auf, dass im letzten Satzteil des angeblichen Leonardo-Zitats ein »man« fehlen muss. Er hinterfragte das im Diskussionsteil.
   Also habe ich mal versucht, das Original zu finden. Nach viel Sucherei haben mich dann die drei Mühlen, die tre molini, ans Ziel gebracht.
Quelle: Auf j.mp/fj37b6Bir = https://books.google.de/books?id=kOYfDAAAQBAJ&pg=PA255&lpg=PA255&dq=Romorontino&source=bl&ots=-mlF5XwTbh&sig=ACfU3U26Y4RWbF6D6eVvaYY2ffMXlc_kfQ&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjs0_nAgYvnAhUBGuwKHSM7DL8Q6AEwAHoECAUQAQ#v=onepage&q=Romolontino&f=false  "Romolontino" suchen, mit l
Fündig wurde ich im Kapitel 747 des “Notebooks of Leonardo Da Vinci”, Band 2, Seite 31, “Plans for canals and streets”, Nummer 747. Dort steht abgeschrieben: « … e questo si farà col rigorgare l’acqua di sopra a Romolontino», »das macht man [dann – da Zukunft] durch Aufstauen des Wassers oberhalb in Romolontino.« Dazu sagt die Quelle auf der Vorseite eindeutig: “The third text given under N. 747 refers to works executed by Leonardo in France”. Unten auch: “Romolontino is Romorantin, South of Orleans in France.”

Was heißt da übrigens rigorgare? Das gibt’s hier links zu sehen. Der Übersetzer ins Englische machte treffend “damming” daraus (nicht mit damning zu verwechseln!). Das muss der berühmte deutsche Jean Paul gewesen sein, Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, 1763 bis 1825.
   Und Romoloutino  mit u in der Wikipedia – ebenfalls nicht korrekt abgeschrieben – ist im Original Romolontino mit l: der französiche Ort Romorantin mit r. Erst der deutsche Übersetzer ins Englische, Pseudonym Jean Paul, Jean Paul Friedrich Richter, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, 1763 bis 1825, liegt richtig – und Romorantin in Frankreich, weit weg von der Mailänder Kanalisation.

Warum ich das hier blogge? Erst hab’ ich so den Diskussionsbeitrag in der Wikipedia kommentiert, dann wurde mir das dort zu dumm mit den Umständen, den Screenshot hochzuladen. Also hier.

Link hierher j.mp/fj2G2Ml6K
 =  https://blogabissl.blogspot.com/2020/01/als-leonardo-in-frankreich-fur-mailand.html

Hier (Leonardos?) geografische Skizze mit links dem Ort Romorantin und unten der Loire.
“By the ninth of the third” scheint die erwünschte Neigung zu sein, «il nono del terzo[decimo]» – da bin ich nicht weitergekommen. Friuli ist das Friaul.



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19. Januar 2020

Zölibat – Zwangs-Zölibat?

Mal nüchtern nachdenken. Wenn die Leute von Zölibat reden, dann meinen sie das (eigenlich »den«) Zwangs-Zölibat für katholische Priester. Wollemermal die zwei bitte unterscheiden und nachdenken!

Das Zölibat kann ich verstehen, und dass es für manche Gemeinschaften besser ist. Bei Mönchen zum Beispiel, die zusammenleben, sogar in Studentenheimen, wo man nicht eine ganze Familie nachziehen lassen kann. Aber da lebt man ja auch nicht lebenslang.
   Unabhängig zu sein, lässt eine höhere Konzentration auf den Job zu.
   Weiter etwa auf Schiffen, aber vielleicht nicht für Raumschiffe.
Jedenfalls kann man Zölibat je nach Situation bedenken.
   Auch bei der katholischen Kirche war das erst (bei Einführung, so 1022?)  keine moralische Frage, und ist es heute noch nicht. Unkeuschheit als anderweitige Ablenkung hat mit Zölibat nichts zu tun; ist ein separates Thema, für die Beichte. Freilich kann man Keuschheit als »Ehe mit Gott« oder als anderweitig völlige Hingabe auffassen, aber ich finde, beide Fragen gehören getrennt betrachtet: Keuschheit religiös, Zwangszölibat und Frauenordination praktisch, gesellschaftlich. Selbst die Wikipedia eiert da herum.

Nun aber zum »Zwangszölibat«, zur Tatsache, dass nur versprochermaßen lebenslang zölibatäre Priester zum Beispiel wandeln dürfen. Erstens ist das nicht überall so, und zweitens nicht plausibel. Die Protestanten halten das anders, und es geht auch. (Damit, dass beide unterschiedliche Auffassung zur gewandelten Hostie haben, hat das nichts zu tun.)

Das Zölibat – ebenso wie die Frauenordination – ist keine religiöse Frage, sondern eine Frage der Lebensführung und der Akzeptanz: Die Akzeptanz Gottes ist dabei unbekannt, die der Gesellschaft wohl gegeben. Ob Christus zölibatär gelebt hat, ist da auch nicht entscheidend, und wohl auch nicht nachgewiesen? Vor allem nicht, ob er nicht anders hätte leben können und dürfen. Als Gott? Anders als Johannes der Täufer lebte er ein paar Jahre lang mitten in der Gesellschaft, bevor man ihn umgebracht hat.

Wir sollten also ein Zölibat achten als persönliche Entscheidung, nicht aber vorschreiben für einen Beruf wie Priester oder Priesterin. Priester sein ist kein Himmelfahrtskommando, wo der eventuelle Ehepartner hinternach bald einmal sitzenbleibt. Im Gegenteil, je »normaler« ein Priester sein kann, desto näher mag er den heute Gläubigen sein.
 
Hier ein Artikel von vielen,
https://www.katholisch.de/artikel/22655-von-anfang-an-umstritten-die-geschichte-des-zoelibats

Link hierher j.mp/fj2udx8x1
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/01/zolibat-zwangs-zolibat.html 

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18. Januar 2020

HP LaserJet installation

I’ve spent hours – every time! – to install the software for Wi-Fi-based black and white “HP LaserJet” printers. I have two of them in different locations, so as to use the same cartridges. As operating system I (still) use Windows 7.
   Both posts are german:
HP-Drahtlosdrucker anschließen from 1.4.2019 with so far 52 views (as of 18.1.2020)
Mist HP LaserJet P1102w from 15.9.2017 with so far 207 views (as of 18.1.2020)
  (finally using the WPS button). »Mist« means “crap”; I was angry.

Todays experience:
   Symptoms:
· Wrong local IP address
· No driver, or no driver found
· Simply not printing
Cure:
• Get the installation software from, for example: j.mp/fj2RnCyNK =
https://support.hp.com/us-en/drivers/selfservice/hp-laserjet-pro-p1102-printer-series/4110394/model/4110306 
• Use the original installation software from the self extracting tool
name: HP LaserJet Pro P1100, P1560, P1600 Series Full Feature Software and Driver
version as of January 2020: v20180815, 157.1 MByte from December 9, 2019
   I used an older
hp_LJP1100_P1560_P1600_Full_Solution-v20120831-50157036_SMO.exe 147 MByte

Good luck! Once it runs the low cost black and white laser printer prints fast, prints a long time with the same cartridge, and may rest unattended for long periods, there is no ink that dries and stops jetting, forever – despite the misnomer laser-jet. This printer is engine driven, no jet.

• Tipp: Print a blank page to test – uses least paper!

Permalink to this post j.mp/fj377DUmE
  = https://blogabissl.blogspot.com/2020/01/hplaserjet-installation.html

PS. Don’t e-mail short links. The mail system might block the message. Use only long links in mail.
Besucherzaehler

14. Januar 2020

Micky-Maus- und Donald-Duck-Geschichten finden

Besonders schön das Klassik-Album 33, ca. 1992, damals für teure DM 6,80 / öS 49,– / SFr. 6,80, »Texte Dr. Monika Fuchs«, Schlussgeschichte Seite 39, mit dem

Kennzeichen WDC 90

im Titelbild. Heute so für 50 Cent. Gezeichnet von Carl Barks – zu erkennen an Donalds langem Hals.

1. Aus dem Copyright-Vermerk geht ein Datum hervor. Hier am Ende »© The Walt Disney Company … Druck und Verarbeitung: Fotolitho Lombarda, Milano 1992«. Langezeit wurden die Mickymäuse dort kreiert und gedruckt. Fotolito schreiben Italiener ohne h – Italienisch hat weltweit die modernste Schreibweise! Die Firma gibt’s noch immer.

2. Googele ich nach WDC 90 (mit kleinen Hilgen für Google wie Mickymaus oder Donad) komme ich z.B. zu http://www.barksbase.de/deutsch/bbload.htm?bbid=cwdc1&bbmain=http%3A//www.barksbase.de/deutsch/wdc90.htm&bbselect=bbcsel.htm und lese dort so ziemich alles über die Geschichte.

WDC 90/1 Donald Duck (Vergebliches Streben) 
CBL VII/3/669 · E: 1947-10-09 · V: 1948-03 · 10 S.
D: MM 47/58 [F1]; TGDD 23 [F2]; KA 33 [F1]; BL-WDC 12 [F1]; BCS 4 [F1]
Donald Duck; Tick, Trick und Track
    Adolar [-]; Casaba Cantalupa [Casaba Cantaloupa]; Kasimir/Kalle [Joe]; Karola Klagesam [Angina Arthritis]; Mañana N. de Patio [Manana N. de Patio]; Prunella Pustekuchen [Prunella Prunepuss]; Scheffelweis [J. Morganbilt Giltwhiskers]; - [Pott]
    Donald und die Neffen arbeiten als Telegrammboten bei der Intertel [Coastal Union]. Donald schickt die Neffen mit einem fingierten Telegramm zu Fräulein Prunella Pustekuchen [Prunella Prunepuss], Müllweg 286 [18688 Dreary Street], ganz am entgegengesetzten Ende der Stadt. Die Adresse gibt es zwar nicht, aber eine gewisse Karola Klagesam [Angina Arthritis] zeigt sich von dem Text des Telegramms so angetan, daß sie jedem der Neffen 10 Taler Trinkgeld gibt. Donald liefert derweil ein Telegramm bei Señorita Casaba Cantalupa [Casaba Cantaloupa] in der Westendstraße [Millionaire Row] ab, einer schwarzhaarigen Atombombe aus dem heißen Süden, bei der er vergebens auf Trinkgeld hofft. Sein nächster Kunde ist der Millionär Scheffelweis [J. Morganbilt Giltwhiskers], ebenfalls Westendstraße, wo er aggressiv auf Trinkgeld besteht. Doch Scheffelweis ist der Präsident der Intertel und hat gerade seine Magenkolik - und Donald wird gefeuert.
    CBL-Titel: »Wired«.

Interessant die E:, wohl Erstveröffentlichung 9.10.1947, und deutsch im Mickymaus Nummer 58 im selben Jahr, sozusagen »synchronisiert«.
   CBL ist die »Carl Barks Library«, mehr hier https://de.wikipedia.org/wiki/Barks_Library . Dort auch ein Link zur Barka Library bei Ehapa (inzwischen Egmonts): http://www.ecc.ehapa-shop.de/disney/carl-barks/barks-autorenreihe – Da geht’s aber nicht weiter; der Kommerz hat’s gekapert.

Richtig fündig wird man in Amerika: https://en.wikipedia.org/wiki/The_Complete_Carl_Barks_Disney_Library oder kürzer j.mp/fj2t6CE4z .
   Nach der Suche in den Inducks nach Wired (angeschlossen) und Carl Barks finde ich die Geschichte: https://inducks.org/story.php?c=W+WDC++90-02&search=Wired%20barks%20Donald finde ich endlich die Story.
   Tiefer drin auf https://inducks.org/issue.php?c=de%2FTGDD++23#d finde ich endlich mein »Vergebliches Streben« als »W WDC 90-02«, 10 Seiten je 4 Reihen.Ich komme zu einer Übrsicht wie hier ganz oben die deusche: https://inducks.org/story.php?c=W+WDC++90-02 .

Aber immer noch – kein Bild!
   Nach unverantwortlich langem Suchen,  "donald wdc 90-02 vergebliches streben" suchend und optisch unter den resultierenden Bildern, das gleich zweite auf https://www.lustiges-taschenbuch.de/ausgaben/nebenreihen/ltb-classic-edition/band-4 
Ein roter Verkaufsbalken überlagert die erste Seite – auch weitere werden nicht gezeigt, um den Heftabsatz zu fördern.
   Der Text ist zeitgemäß angepasst: Donalds Erklärung im dritten Bild, rechts, »Auf eigenen Schmuckformularen! Auf besonderen Wunsch wird der Text dem Empfänger auch vorgesungen. …«. Die Schmuckblätter sind weg, in Wirklichkeit und im Nachdruck, ca. seit 1984. 


 – Unsere Carl-Barks-Geschichte gibt’ seit dem 12.12.2019 übrigens frisch als »LTB Classic Edition Nr. 4« für zehn Euro, wie man erfährt, wenn man’ online kaufen will (in https://www.egmont-shop.de/lustiges-taschenbuch-classic-edition-nr-4-die-comics-von-carl-barks.html/?_ga=2.249061063.1735563643.1578992981-945338202.1578992981)



https://inducks.org/

Guter Einstieg auch zu anderen Comics: https://www.fandom.com/

https://inducks.org/story.php?c=W+WDC++90-02

Lost in the Andes https://inducks.org/s.php?c=W+OS++223-02

Permalink http://j.mp/30gXH0n
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/01/micky-maus-und-donald-duck-geschichten.html

Besucherzaehler

11. Januar 2020

History for 13,000 years

This book has 580 pages, You better use a rubber band to keep it closed. Even better: read it!

Jared Diamond: Guns, Germs & Steel – A short history of everybody for the last 13,000 years. Over One Million Cipies Sold.

Book online for exampe at
https://books.google.de/books?id=_BrB7kg19RgC&pg=PA1

“History followed different courses for different peoples because of differences among people’s environments, not because differences among peoples themselves” (p 19), single sentence book summary by the author.  

Peoples adapted.

Permalink to this blog entry j.mp/fj2QG6qWy
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/01/history-for-13000-years.html

• p 9. “Many other indigenous populations … became so reduced in numbers … that they are greatly outnumbered. Although thus incapable of mounting a civil war, they are nevertheless asserting their rights.” – A first, luckily rare appearance in the book of the modern moralization. Rights are today’s rights.

Woman without torso, source
• p 11.The author has divided his life between United States cities and New Guinea villages. He does not want to “celebrate one type of society over another …”.  “33 years working with New Guineans”, p 13

• Rise of Darvinian theory …

vestiges = traces



Credit...
Circus World Museum
• “Europeans became considered genetically more intelligent than Africans …”
  Around 1900 albinos like the Muse brothers or other rare people like fake “women without a torso” (Frauen ohne Unterleib) were on display in Circusses and shows.
   Diamond does not look at the time from about 1900 to 1940, when society’s goal was to improve ‘the race’.

• p 12. “Racist expanations are not just … loathsome [ugly], but … wrong.”

• p 13. Examples of differences in relative intelligence. But “a state of war was the exception” in Western societies?

• p 14. Selection in Eurpean societies by body chemistry were more potent thab by changing genes. – Certainly faster.

Childhood stimulation! – We’ll see what Smartphones stimulate.

• p 15. Climate?

• p 16. Irrigation?

• p 17. “Africa remains a big puzzle.

Arnold Toynbee Study of History,published in 1934–61”.

• p 18.  “… a lack of … ultimate explanations leaves a big intellectual gap”, fine and challenging, but “more serious is the moral gap left unfilled”? For me the history of morals is another ballgame.

lopsided = leaning to one side, unbalanced, opinioned. Ethymology possibly from ships badly balanced and leaning to one side, http://www.latin-dictionary.net/search/latin/lop (Schlagseite)

• p 25. Philippines. The neighbour’s cleaning woman comes fom the Philippines. She had a hard youth. From the about 150 languages back home she probably speaks some, mainly the standard “Tagalo”, she says, when she chats with other Philippinos after (catholic) Sunday church service in Cologne. Her German is weak, and she uses no grammtic gender. For her all people are politely “she”, »sie«, aunt or uncle. That confuses me. She is very kind and very intelligent, but formally insolvent. Since her older German husband here died, she never found lasting genuine goodness in personal relations.

• p 24. “Geography’s effect” for the spread of peoples, north-south continents like the Americas at a climatic disadvantage vs. better off east-west continents as Eurasia. Continuous land better than islands, especially as ships came into use late. Australia, terra incognita.

• p 29. Cajamarca, Peru, 2,750 m (8,900 ft) above sea level. “The history of the city is highlighted by the Battle of Cajamarca, which marked the defeat of the Inca Empire by Spanish invaders as the Incan emperor Atahualpa was captured and murdered here.”

Homo erectus, Photo Wikip.
• p 31 footnote Calibrated radiocarbon dates

• p 32. “Homo erectus [-1.7 mio] … was close to us humans in body size, its brain size … barely half of ours.”

• p 35. “Neanderthals had brains slightly larger than our own.” – At that time “Africans couldn’t even catch fish”.
   Neandertal – spelling until 1903: Neanderthal with h – is a valley (Tal) east of Düsseldorf, Germany, at 21.220416 6.925427 just 6 kilometers or 12 minutes by car off North-South autobahn A3
   Another story. The Homo sapiens (modern man) couple found near Bonn, -14.000, at the end of the Last Glacial Period (LGP) would have found the Thames flowing into the Rhine, look at my album https://photos.app.goo.gl/AEpIAOP423572EeF3 . Brexit came later.
Thames (Themse) flowing into the Rhine (Rhein)
14,000 years ago. From exhibition
»Eiszeitjäger«, Landesmuseum Bonn 2015, relief on floor.
Foto Jörn
 • p 36. Lascaux Cave with great art, Concorde airplane with great speed. I’ve been in both, admiring art and feeling the heat in full flight; how lucky I am to span this long a time!

 • p 37. “Within a few thousand years there were non more Neanderhals.” – Will we survive year 3000? I think so.

• p 38. “During the Ice Ages … sea levels dropped hundreds of feet below their present stand.” – And we (few) survived.

“Australia itself was always invisible from even the nearest Indonesian islands…”

Wann Schiffe?







BLOG TO BE CONTINUED
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World Population Grow → Heat


This is world’s population growth curve (clickable).
   • The dip in 1350 is the Pestilence: down to just 330 Millions.

   • 1st billion (german: Milliarde, Mrd.) 1796, 1928 second billion, and off we go into the sky …
   Source is the «Folio» magazine by Neue Zürcher Zeitung, perhaps readable only paying. The article and the examples of crowded life are very interesting and extremely well written! If you are interested in details, let me know, I have access as subscriber.
   I say: With this growth there is no halt of heating, temperature and hate. 
   Every person gives about 70 Watt, just by being anywhere, without any gadget he or she or it uses; depressed people much less, perhaps 20 W, listening to Beethoven, and jogging much or very much more …
  You know that from electrocardiograms (“Treadmill testing”), I learned it in university when estimating the Berlin Philharmony air conditioning requirements during “full houses”.
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4. Januar 2020

Schlesisch, Oberschlesisch


»Ich spreche fließend Deutsch und Oberschlesich/Schlesich, Englisch nur in Schrift.« 
Gibt’s noch. Gesehen in einer Verkaufsanzeige. Wobei man instrinktiv oberschlesisch hinten nur mit -sich schreibt … 
   Mehr dazu in der Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Oberschlesische_Mundart 
Seid einig, einig, einig!
Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern!
Heute sieht das so aus. Quelle und Credits
Die ganze miese Nachkriegsordnung nach dem Ersten Weltkrieg zeigt sich beispielhaft im Artikel über die Volksabstimmung dort: http://landsmannschaft-schlesien.de/schlesien/die-volksabstimmung-in-oberschlesien/. Heute kann man all das vergessen, sogar die Polemik über »Revanchisten«, denn heute ist alles vergangen, vergessen, weg, und bald wird es das »völkerrechtlich illegale« Verschiebe der Krim auch sein. Verlorene Vergangenheit verhindert sogar den Blick auf eine Zukunft.  

Link hierher j.mp/fj2ui05rM
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/01/schlesisch-oberschlesisch.html 

Links
• https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Upper_Silesian_dialect
• Drei-Minuten-Hörbeispiel über die Kinder https://youtu.be/UDQuBHNN-mI
• Vier-Minuten-Hörbeispiel https://youtu.be/IT7JrfHMxT4

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