27. April 2019

Kein Strom im Zimmer. Keine Ursache? – gelöst!

In der Küche war der Strom ausgefallen – blöd, wegen der Kühlschränke und überhaupt. Sicherung war keine herausgesprungen, die Fehlstromsicherung auch nicht. Ich (alter Dipl.-Ing. der Nachrichtentechnik) bin einfach nicht draufgekommen, wo der Fehler liegt. Im Wohnzimmer daneben und überhaupt ging sonst eigentlich alles. Ja, später, in der Früh beim Duschen kam über den Durchlauferhitzer nur lauwarmes Wasser.
   Also: partieller Stromausfall ohne sichtbare Ursache.
Unser Hauselektriker hat’s dann (peinlich, peinlich) am nächsten Tag minutenschnell gefunden, mit seinem roten Prüfgerät. Auch ein paar andere Stromkreise im Sicherungskasten der Wohnung waren ohne Spannung, was wir aber nicht bemerkt oder bedacht hatten. Eine Phase fehlte! Wir also in den Keller zur Hauptsicherung. Zu sehen war nichts, das bunte Köpfchen, das bei einer durchgeschmolzenen Sicherung herausfallen soll, war dringeblieben.
Hauptsicherungen im Keller.
Runde »D-Sicherungen« (ab 1909), immer drei, eine je Phase,
rechts drei moderne Sicherungsautomaten (»Leistungsschutzschalter«)

Eine »geflogene« 35-A-Hauptsicherung (Schmelzsicherung),
mit abgesprungenem »farbigen Kennmelder«,
der sonst anzeigt, dass die Sicherung noch Strom leitet.
Der eigentliche dünne Sicherungsdraht ist von Sand umgeben, zur Kühlung oder damit er nicht durchhängt und -brennt, und da bleibt er dann hängen, trotz Spiralfeder zum Auswurf wenn gerissen. Das schöne Blättchen fällt oft nicht raus.
   35 Ampere sind bei unseren 230 Volt übrigens 35 A × 230 V = 8850 Watt, also ganz ordentlich viel.
Diese Sicherung ist noch intakt, höchstwahrscheinlich. Das Plättchen sitzt noch drin.
Gut zu sehen ist, dass unten der Durchmesser der 50-A-Sicherung dicker ist
als der von der 35-A-Sicherung oben. So passt eine 35-A-Sicherung in einen 50-A-Halter,
nicht aber umgekehrt eine 50-A-Sicherung in ein nur für 35 A ausgelegtes Gehäuse.
In Indien und England
noch gebräuchliche
Schmelzsicherungsersatzdrähte,
“fuse wires” für den Haus-
gebrauch in “rewireable fuses”,
angeblich normal Kupfer,
schnell Silber
Es empfiehlt sich nicht, Schmelzsicherungen durch Lamettastreifen oder eine entsprechend schmal zugeschnittene Alufolie zu ersetzen. Ich hab’ noch keine Berechnung gefunden, wie breit die denn je zehn Ampere sein müsste. Man darf auf https://www.mikrocontroller.net/topic/414042 weiterlesen. Die Gefahr ist vor allem, dass es ja einen Grund gehabt haben muss, dass die Sicherung herausflog. Wenn die Ursache nicht beseitigt ist, spielt die vielleicht dann selbst »Schmelzsicherung« und zündet dabei ’s Haus an. Ernsthaft siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Schmelzsicherung#Reparable_Sicherungen.
   Normale Kabelbrände verlaufen so: Die Verbindung zwischen zwei Leitungen, die widerstandslos verbunden sein sollen, etwa bei einem Verlängerungskabel, in einem Stecker, oben in der Wand in einem Leitungsverteiler, beim Lichtschalter, oder in einem oft geknickten, »müden« Kabel entsteht so langsam ein Übergangswiderstand. Fließt darüber zuviel Strom, von einem Heizlüfter »gezogen« zum Beispiel, so wird die dünne Stelle heiß, sie beginnt zu glühen, der Draht wird noch dünner, zundert. Ein selbst sich verstärkender Prozess, der mit einer Leitungstrennung – oder mit Feuer endet. Genug dazu.
   Die alten, runden Schmelzsicherungen haben ursprünglich eine runde Abdeckscheibe aus Glas, damit man sich auf keinen Fall elektrisieren kann, nicht einmal mit den spitzesten Fingern. Oft fehlen die kleinen, runden Scheiben. Das macht nichts aus für die Funktion.
So vorbildhaft: Alle drei Sicherungseinschrauber mit Schutzgläschen,
Sprengring-gehalten. Drin die Sicherungen mit farbig sichtbarem »Kennmelder«.
 


Und so ist’s weniger schön:
Nur die mittlere Sicherung hat noch ihr Gläschen. Alles auf
https://de.wikipedia.org/wiki/Schmelzsicherung#D-System_(DIAZED)
bestens beschrieben bis zur genormten Farbe der Plättchen.
Die eigentliche Ursache, warum die Sicherung »herausgeflogen« war, habe ich übrigens nie gefunden, nicht im Haushalt, vielleicht aber bei der Sicherung selbst: Schmelzsicherungen altern. Hier meint ein Z., dass Schmelzsicherungen altern, vielleicht auch nicht richtig festgeschraubt sind. Und hier wird hochwissenschaftlich erörtert, warum Sicherungen durch innere Tropfenbildung schrumpfen können. Das hilft alles nicht.

Links:

Moderner »Leistungsschutzschalter« vulgo Sicherungsautomat (seit 1924)
https://de.wikipedia.org/wiki/Leitungsschutzschalterhttps://de.wikipedia.org/wiki/Leitungsschutzschalter – Vorteil: schmilzt nicht, ist mit einem Griff wieder eingeschaltet. Oben: ein; unten: »herausgeflogen«, aus. Sieht man gleich.

Klassische Schmelzsicherung (seit 1909)
https://de.wikipedia.org/wiki/Schmelzsicherung#D-System_(DIAZED)
Diazed steht für »diametrisch abgestufter zweiteiliger Edison-Schmelzstöpsel«. Von Edison stammt die Schraubfassung.– Nachteil: Wenn die Sicherung »herausgeflogen«, geschmolzen ist, muss eine neue her. Vorteil: Noch klar als »Sicherung« benannt, bewährt und billig, »nimmt den Kurzschluss ernst«.

Link hierher: http://j.mp/2W92Ep6
= https://blogabissl.blogspot.com/2019/04/kein-strom-im-zimmer-keine-ursache.html

Für den Sicherungskasten in Ihrer Wohnung:
 ✂ drucken, ausschneiden und einkleben ✂ ✂ ✂ ✂ ✂ ✂ ✂ ✂ ✂ ✂ ✂ ✂ 
 
Bei unerklärlichem Teil-Stromausfall:
  Stationäre PCs herunterfahren und 
Hauptsicherungen im Keller prüfen.         http://j.mp/2W92Ep6

25. April 2019

Mauszeiger zittert

Bei mir war’s die drahtlose Maus, vor der der Cursor zitterte.
Ich hab’ dann nach verschiedenen Versuchen wie Rausschmeißen von einem Task nach dem anderen und zeitraubenden Neustarts (auch im abgesicherten Modus) meine Draht-Maus genommen. Die habe ich immer dran, falls die Drahtlosmaus einmal keinen Strom mehr hat (Akku). Mit der fest angeschlossenen Kabel-Maus hörte das Zittern des Cursors am Bildschirm sofort auf. Dann bin ich wieder zurück zur Drahtlosmaus. Und alles war ruhig, wie es sich gehört.
   Der Erfolg war so simpel, dass ich empfehle, das immer zuerst zu probieren.
Ein weiteres Symptom war – jetzt weiß ich’s – dass der Bildschirm nachts nicht ausging. Sogar wenn ich ihn mit meinen »hochgehobenen« (elevated*) Extraprogramm mit SchTasks (schedule tasks) zur guten Nacht ausschaltete, sprang er immer wieder an. Das ist jetzt auch weg, und die Kiste schläft traumlos.
   Warum der Cursor wirklich zittert, hab’ ich nicht herausgefunden. Eine gestörte Funkübertragung? Andere nannten Schmutz in der Maus oder auf dem Mauspad als einfache Ursache.

Meine Drahtlosmaus: Logitech MX Anywhere 2 – sonst eine sehr empfehlenswerte Maus, umschaltbar für drei Geräte, mit Bluetooth 4.0, USB-Akku. Perfekt und gut in der Hand.
Die Maus ist über einen Logitech-USB-Dongle angeschlossen, Abstand vielleicht ein Meter.

Meine Reserve-Drahtmaus: Hewlett-Packard M-SBQ133

Mein Betriebssystem: Windows 7 professional

Mit der CPU-Auslastung hat’s übrigens nichts zu tun. Ich habe Prime 95 ständig am Laufen (aber noch keine Primzahl gefunden …)

Saluti!

Permalink https://blogabissl.blogspot.com/2019/04/mauszeiger-zittert.html

*) https://www.winhelponline.com/blog/run-task-manager-administrator-default-w7-vista/

14. April 2019

Sprache ist ein Gefäß

Lieber Fritz,schreibt mir ein sprachgewandter alter Freund aus Köln,
 Sprache ist für mich die Audiofassung des Gedankens, erst dann issers. Sie teilt den Gedanken mit, zuallererst mir selbst. 
 Sprache, die sich nicht im Aussprechen klar macht, ist Gestammel. – Schöne Grüße an das Binnen-I oder das Gender-Sternchen. 
 Denken ist mühsam, und also auch das Sprechen. Bitte sehr, wem das zu sehr zusetzt, darfs lassen. 
   Und dann, so erzählt er weiter, sei er jüngst bei Schillers Räubern in Köln im Theater gewesen. Die beiden Hauptrollen hatte der Regisseur mit Frauen besetzt (vormals Karl und Franz Mohr), die Amalia dann mit einem Mann …*)  Denn, so war die Begründung, wo steht geschrieben, dass die großen Männerrollen immer nur von Männern gespielt werden müssen? Angewendet auf die Kunst wird uns der Mann mit Goldhelm demnächst dann wohl als BH-Trägerin angedient. Amalia, der arme Sock, stand zum Schluss des Räuber-Stückes völlig nackt auf der Bühne.
   Ich empfehle einen guten Rotwein und grüße herzlich aus Kölle. H.
   Soweit spontan einer, der sein Leben mit Sprache verdient hat, mit dem dahinter natürlich.

Sprache ist ein Gefäß – für flüssige Gedanken. Schießt man Löcher in die Sprache, in Form von zum Beispiel
***
dann bekommt das Gefäß vielleicht ein Loch; der Inhalt rinnt aus, in den Staub, versickert. Das fällt auf, dem einen wohlgefällig, den meisten allerdings störend. Jedenfalls ablenkend vom Inhalt, vom eigentlichen Getränk. Ist ja nicht alles Pudding, was man sagt …
   Wie gut der Wein drin schmeckt, wie braun der Kaffee ist, ob sich Crema bildet – laut der neunmalschlauen Wikipedia Kaffeebohnenöl, Proteine, Zuckerarten und Kohlenstoffdioxid – oder nur drin ist im Kaffee, das ist dem Kunstkenner Formsache, dem normalen Trinker jedoch schnurz. Nur einmal war das Trinkgefäß entscheidend, als nämlich im Becher mit dem Fecher – doch hören Sie selbst:


»Konnotationen« (wenn einer zufällig weiß, was das ist!) beziehen sich selten auf das verwendete Wort, sie sind vielleicht ein Spielzeug für den Autor, so wie Adjektive, mit denen der Autor hinterrücks eine Aussage meinungstrimmen kann. Doch spielen Sie mal das Spiel: Was verstehst du bei …? Da wird einem dann rasch klar, dass keineswegs alle dasselbe verstehen, noch weniger: sich dasselbe denken dabei. Und Konnotationen sind noch arbiträrer.
   Will ein Autor ein Wort nicht überladen mit Anspielungen, beladen mit politischer »Korrektheit«, Konnotation und Meinung in einem, so tut er besser, einfach den gängigsten Begriff zu wählen, selbst dort, wo keiner dran denkt. Einfache Sprache. »Das Ding besitzt einen Knopf … « klingt gut, und ist doch sprachlich ein Unding: Der Knopf kann zum Beispiel nicht vererbt werden, nicht einmal im Todesfalle. »Das Hemd hat einen Knopf«, so ist’s sauber, kürzer, und hält Hemd und Knopf zusammen.
   Warum sollen Frauen extra und immer wieder berücksichtigt werden, nicht in der Sache, sondern in der Sprache? Mit Verlaub: Frauen mögen anders pinkeln, anders ticken tun sie nicht. Freilich denkt jeder Mensch anders – auch mengenmäßig bis hinunter zu Null –, das aber ist nicht genderös, nicht sexy, geschlechtlich schon gar nicht differenziert. Was einer denkt ist individuell, ist kulturell bezogen, und hauptsächlich vom Alter abhängig. (Alte, ob nun echte oder »Senioren«, werden ja auch nicht in jedem amtlichen Pamphlet, in jeder sich anbiedernden Sonntagspredigt gesondert angeführt. So, wie man sintemalen auch nicht »Meine Damen und Herren und Fräuleins« gesagt hat, als es diese sympathische menschliche Spezies noch gegeben hat. Ich – als Alter – wünschte mir mal, dass christkatholische Lesungen nicht historisch falsch mit Schwestern und Brüder! anfingen, das hat damals keiner so geschrieben, sondern, wenn schon, mit Liebe Junge und Alte in der Gemeinde! Aber das ist ein anderes Thema: Junge kommen eh ganz selten dazu.)
   Ein kluger Kommentator hat mir jüngst die Augen geöffnet: Frauen und Männer immer extra zu nennen ist die eigentliche Diskriminierung! Gerade indem man sie für eine andere Spezies hält, gar noch eine unbedeutende dritte dazudenkt (um oder unter 0,1 ‰), trennt man sie ab.
   Ich werde jedenfalls weiterhin so schreiben, dass man’s lesen kann, auch vorlesen. Die Meinung dazu kann sich dann jeder selbst machen, das verlange ich von ihm.
   Es gibt sogar im Deutschen Begriffe, die sich ordentlich gehalten haben, wie der Schraubenzieher in Händen des Bürgers, der trotz Normung, Normierung, Normierenden oder Normierlingen kein -Dreher ist, oder die Bezeichnung Jude, die sich eben nicht immer wieder gewandelt hat in der Vermeinung, der Begriff habe sich abgegriffen, konnotationsverschoben wie Mohr oder Neger.
   Ich bin politisch inkorrekt – »das gönn’ ich mir!« – und dem ohnehin seltenen Leser. Denn seit so 2018 wird mehr geschrieben als gelesen.

… Wird vielleicht noch verfeinert …


Permalink hierher http://j.mp/2VKQHFI
   = https://blogabissl.blogspot.com/2019/04/sprache-ist-ein-gefa.html

*) Da stehts: https://www.schauspiel.koeln/spielplan/monatsuebersicht/die-raeuber:
Karl, sein Sohn Lola Klamroth, Franz, sein Sohn Sophia Burtscher, Amalia von Edelreich Jonas Grundner-Culemann, Inszenierung | Bühne Ersan Mondtag

Links:
• Ein Linguist in der NZZ zur Gendersprache:
https://www.nzz.ch/feuilleton/die-geschlechtergerechte-sprache-macht-linguistische-denkfehler-ld.1472991
• NZZ: »Lassen wir die Sprache menschlich sein«
https://www.nzz.ch/meinung/lassen-wir-die-sprache-menschlich-sein-ld.1433844 

3. April 2019

Format von E-Mail-Adressen

Komisch, sagt einem keiner.

@


1. In den Adressfeldern wie An:, Cc: oder Bcc: werden die Empfänger jeweils durch Komma (,) oder Semikolon (Strichpunkt ;) getrennt. Am Ende darf ein Trenner stehen, das stört nicht.

2. Groß- und Kleinschreibung ist bei E-Mail-Adressen egal. T-Online.De ist genausogut wie T-online.de oder t-online.dE. Man schreibe die Adressen am besten so, wie man sie sich gut merken kann. 

3. Die E-Mail-Adresse besteht rechts hinter dem @ aus der Web-Adresse des Postdienstes, etwa @T-Online.de oder @Gmail.com oder Ähnlichem.

4. Vorne, links, vor dem @ (sag’ Ät) steht die individuelle Adresse der oder des Gemeinten. Das können auch Pseudonyme sein, verfremdete Namen wie Paule120 oder Hugo12. Üblich ist Vorname Punkt Name. Ich bin Fritz.Joern@…, nur bei meinem eigenen Postfach bin ich Fritz@Joern.De, weil mein Joern ja schon hinten steht.

5. Erlaubt im Namen sind alle Buchstaben bis auf Umlaute (ÜÖÄ) und ß (oder ẞ, dem großen) , dazu Zeichen wie - (Bindestrich, Minus) oder _ (Unterstrich), der sich aber nicht empfiehlt, weil er als unterstrichener Link unerkannt bleibt, etwa So_Name@Joern.De – ob da ein _ zwischen e und J ist, das sieht man dann nicht. Muss aber so sein, sagt der Mail-Detektiv, denn Leerstellen dürfen nicht sein. Auch höhere Satzzeichen gehen nicht! Zahlen dürfen sein, in der E-Mail-Adresse.

6. Dem Mailprogramm, sei’s ein Webmailer online im Internet oder ein  am Rechner installiertes Mailprogramm wie Outlook oder Thunderbird, das sich dann auch offline zur Postbearbeitung nutzen lässt, kann man die einzelnen Namen so eingeben:
Peter.Zapfl@…
   Und sonst nichts. Das ist am einfachsten.
"Mein Freund Peter" Peter.Zapfl@…
   Da kommt dann oft 'Mein Freund Peter' heraus; auch gut. Durch die Gänsefüße weiß das Programm, dass zwischen denen ein bürgerlicher Name und keine E-Mail-Adresse steht.
Mein Freund Peter
 – schon problematisch, weil man sich dann darauf verlässt, dass sich das Programm an die richtige und wirkliche E-Mail-Adresse erinnert. Outlook zum Beispiel nimmt die Adressen aus frischer Erinnerung, und sei’s eine zuletzt vertippte. 
   Das heißt Autovervollständigen und führt gelegentlich zu falschen Adressen. Hier hab’ ich nur C eingegeben; wenn ich das mit der Return-Taste bestätige, ist die oberste Carla voll drin. Peinlich, wenn Carla dann Post für Caroline bekommt!
   Oder es erscheint um den Namen < >, der Rechner hält Mein Freund Peter für eine Adresse, und die Post kommt unzugestellt zurück.
   Klammern runde () oder eckige [] gehören um die eigentliche E-Mail-Adresse, wenn ein Name dabeisteht. Nicht geschwungene {} nehmen. Selbst
Mein Freund Peter <Peter.Zapfl@T-Online.De>
  geht, weil das Mailprogramm durch die eckigen Klammern ordentlich zwischen Namen und Adresse unterscheiden kann.
   Am besten nicht herumexperimentieren. Im Zweifel warte man ein paar Minuten oder länger, ob Ablehnungsmeldungen zurück kommen. Bei Webmailern diese nochmal aufrufen; auch im Spam-Ordner nachsehen. Und wenn dann dort steht, dass eine Mail nicht zugestellt werden konnte, überlegen, woran es gelegen haben mag – meist nur an einem Vertipper.

So, jetzt noch ein Trick für E-Mail-Verteiler.
   Zunächst schreibt man sich Namen und Adressen vielleicht in eine Tabelle, etwa so:
  
Peter
Zapfl
Peter.Zapfl@T-Online.De;
Petra
Zapfl
Petra.Zapfl@T-Online.De;
Josef
Sepp
Josef.Sepp@Gmail.com;
 
Der Trick sind die ; am Ende jeder E-Mail-Adresse. Ich hebe sie hier mal vor.

Peter
Zapfl
Peter.Zapfl@T-Online.De;
Petra
Zapfl
Petra.Zapfl@T-Online.De;
Josef
Sepp
Josef.Sepp@Gmail.com;

Wenn man jetzt in Word zum Beispiel den Mauszeiger oben auf die (über der) entsprechende(n) Spalte (hier die dritte senkrecht) stellt, so wird die ganze Spalte markiert:
Jetzt kann man sich diese Spalte in die Zwischenablage kopieren, etwa mit Strg+c für copy. Dann hat man die gesammelten Mailadressen in der Zwischenablage, etwa so:

Peter.Zapfl@T-Online.De;
Petra.Zapfl@T-Online.De;
Josef.Sepp@Gmail.com;


Kopiert man die Adressen aus der Zwischenablage direkt in das Adressfeld des Mailprogramms, so landen sie dort gleich richtig getrennt, und nicht als ein Endlosname. So:
oder alsbald so:
Ready to go!

Ohne die Strichpunkte (oder Kommas) am Ende hätte ich bekommen:
Hätte ich nun versucht, die drei Zeilen zusammenzubekommen, so wäre ich vielleicht bei
Peter.Zapfl@T-Online.DePetra.Zapfl@T-Online.DeJosef.Sepp@Gmail.com
gelandet, und so einen Endlosnamen bekommt selbst künstliche Intelligenz nicht auseinander. Mit Glück und einem netten Mailprogramm kann’s trotzdem nicht zusammenkleben. Sie können’s notfalls ja mal probieren.

Weitere Tipps in meinem alten E-Mail-Knigge, etwa hier: http://www.Joern.De/Knigge/EmailKnigge.pdf#page=40. Am besten, Sie kaufen sich einen!

Link hierher in diesen Blog: http://j.mp/2VgoJBx
   = https://blogabissl.blogspot.com/2019/04/format-von-e-mail-adressen.html

PS. Von den offiziellen Vorschriften für Mailserver (das sind Maschinen im Netz) lassen Sie sich bitte nicht verwirren. Da müsste viel mehr zulässig sein, etwa Umlaute oder eune Unterscheidung von Groß- und Kleinbuchstaben. Das wird aber nicht so gemacht. Am schlimmsten ist da die Wikipedia. In der englischen Version zählt sie 15 zuständige Standards (RFCs) auf:
  • RFC 821 – Simple Mail Transfer Protocol (Obsoleted by RFC 2821)
  • RFC 822 – Standard for the Format of ARPA Internet Text Messages (Obsoleted by RFC 2822) (Errata)
  • RFC 1035 – Domain names, Implementation and specification (Errata)
  • RFC 1123 – Requirements for Internet Hosts, Application and Support (Updated by RFC 2821, RFC 5321) (Errata)
  • RFC 2142 – Mailbox Names for Common Services, Roles and Functions (Errata)
  • RFC 2821 – Simple Mail Transfer Protocol (Obsoletes RFC 821, Updates RFC 1123, Obsoleted by RFC 5321) (Errata)
  • RFC 2822 – Internet Message Format (Obsoletes RFC 822, Obsoleted by RFC 5322) (Errata)
  • RFC 3696 – Application Techniques for Checking and Transformation of Names (Errata)
  • RFC 4291 – IP Version 6 Addressing Architecture (Updated by RFC 5952) (Errata)
  • RFC 5321 – Simple Mail Transfer Protocol (Obsoletes RFC 2821, Updates RFC 1123) (Errata)
  • RFC 5322 – Internet Message Format (Obsoletes RFC 2822, Updated by RFC 6854) (Errata)
  • RFC 5952 – A Recommendation for IPv6 Address Text Representation (Updates RFC 4291) (Errata)
  • RFC 6530 – Overview and Framework for Internationalized Email (Obsoletes RFC 4952, 5504, 5825)
  • RFC 6854 – Update to Internet Message Format to Allow Group Syntax in the "From:" and "Sender:" Header Fields (Updates RFC 5322)

1. April 2019

HP-Drahtlosdrucker anschließen

Die (früher jedenfalls) recht preiswerten Schwarzweißlaserdrucker von Hewlett-Packard
HP Laserjet P1102w 
lassen sich mit etwas Glück an ein W-Lan anschließen, sodass man sie beliebig wo hinstellen kann im Haushalt.
   Sie haben keine Anzeige (kein Display), sodass Einstellungen nur über einen angeschlossenen PC gemacht werden können.
   Die Drucker sind Klasse, schön schnell, und ideal als Hauptdrucker (»Standarddrucker«) neben einem (langsamen) Tintenstrahl-Farbdrucker, einem echten Jet.
   Links vorne in der Mitte ist der runde Ein-Aus-Schalter. Oben links sind zwei Schalter und zwei Lichter. Der Funkknopf schaltet WPS ein, mein’ ich+). Das grüne Licht zeigt den allgemeinen Zustand. Das blaue Licht zeigt die W-Lan-Verbindung.
  Zur Konfiguration für W-Lan-Betrieb
muss der Drucker unbedingt erst über ein mitgeliefertes USB-Kabel an den PC angeschlossen werden, weil die drahtlose Verbindung ja noch nicht besteht. Das schön lange Kabel hat einen älteren dachförmigen Stecker für hinten ins Gerät, oben, über dem Stromanschluss. Das andere Ende ist standard und passt in den PC oder Laptop.
   Aus der mitgelieferten Software, knapp 200 MByte (bei mir Ordner HPLaserJetP1100-P1560-P16), wählt man das 
• Programm HpSetup.exe. Damit, und nur damit geht’s los; mögliche Quelle siehe unten.
• »Weiteren Drucker hinzufügen«
• Auswählen »HP LaserJet Professional P1100w Series«, in meinem Fall:


• »Für Drucken über das Wireless-Netzwerk konfigurieren« (Oberstes)

· »Willkommen beim Programm für die Wireless-Konfiguration.  Dieses Programm führt Sie durch die Konfiguration Ihres Wireless-Druckers, damit Sie über das Wireless-Netzwerk auf diesem Drucker drucken können« – Weiter

· »Warten auf Ihre Wahl«. Bald erscheint »Wireless-Erkennungsmethode«

• »Erweitert. Wireless-Anmeldedaten manuell eingeben.« – Machen!
· »Suche nach Wireless-Endpunkten im Netzwerk …«
   Am Drucker zeigt sich weiter nichts. Das blaue Licht bleibt erstaunlicherweise aus.
• Es werden (in ein paar Sekunden) die am Ort des Druckers erreichbaren W-Lan-Netze angezeigt, samt ihrer Verschlüsselungsmethode. – Das richtige, eigene, auswählen!
   Bald einmal bekommt man bestätigt:


Vor »Testseite drucken« – hab’ ich’s Kabel abgezogen.– schon um zu zu sehen, ob der Druck tatsächlich kabellos passiert! Bis dahin hatte sich mit dem blauen Licht nichts getan, auch während der Netzwerksuche des Druckers nicht.
   Wenn Sie kein Papier verschwenden wollen und nur sehen, ob der Drucker anspricht, so drucken Sie statt der Testseite einfach eine ganz leere Seite zum Beispiel aus Word … 
   Das Gerät springt zum Testdruck (drahtlos) an, das blaue Licht geht an, die Testseite wird gedruckt.
Das blaue Licht bleibt nun konstant stehen.

Übrigens ist die W-Lan-Verknüpfung auch mit WPS möglich, mit Wireless Protected Setup:  
Dazu braucht man am Router (Access Point, Server, Fritz-Box, W-Lan-Sender, …) allerdings auch so ein WPS-Knöpfchen. Mein alter Router hat das nicht (mein kleiner mobiler Router, viel neuer, allerdings schon+).
   Was sich hier auch bewährt hat, war erst einmal zeitweise Abschalten der W-Lan-Sicherheit, und dann der einfachere Verbindungsversuch (hier empfohlen, ansonsten ging der dortige Vorschlag nicht.) 
   Ebenso als beruhigende Diagnose ein Druck aus dem über USB-Kabel angeschlossenen Drucker; das müsste immer gehen. An meinem zweiten solchen Drucker habe ich das USB-Kabel gleich heraushängen lassen, falls ich mit meinem Laptop einmal rasch etwas drucken muss und keine Nerven für Drahtlosfummelei habe … Dann nehme ich den Laptop zum Drucker, stecke an und drucke.
   Mein Drucker erschien in der DHCT-Tabelle als 
NPI2E1C8A192.168.1.11630:F7:72:2E:1C:8A
Der Drucker nennt sich hier also NPI2E1C8A und hat die interne Adresse (URL) 192.168.1.116 bekommen. 30:F7:72:2E:1C:8A ist die Mac-Adresse, die das Gerät eindeutig im Netz identifiziert. (Die kann man vielleicht hinten draufkleben. Im Typenschild hab’ ich sie nicht gesehen). Steuert man diese Adresse mit dem Browser an, so sieht man alsbald so etwas:
Das geht von allen an dasselbe W-Lan-Netz (im weiteren Sinn) angeschlossene Geräte. So kann man sehen, wie’s mit dem Toner aussieht, und ein wenig herumkonfigurieren kann man wohl auch. 
   Vor allem können alle im lokalen Netz eingebuchten Geräte drucken! (Eventuell sogar aus dem Internet, das hab’ ich aber nicht probiert.)

Die Software gibt’s vielleicht hier:
   https://support.hp.com/de-de/drivers/selfservice/hp-laserjet-pro-p1560-printer-series/4110402

Link hierherhttp://j.mp/2VcVHmy
   = https://blogabissl.blogspot.com/2019/04/hp-drahtlosdrucker-anschlieen.html

 +) Noch langwierigerer Lösungsversuch im Blog 
   http://blogabissl.blogspot.com/2017/09/mist-hplaserjet-p1102w.html

14.9.2017 – Ging nach Stunden vergeblicher Versuche dann mit WPS: WPS-Knopf am Router und hernach den WPS-Knopf (den oben am Drucker mit Funksymbol) drücken. Das blaue Licht hört auf, wild zu blinken, und geht in ein beruhigendes Dauerleuchten über. Juhu!