31. Dezember 2020

Punkt-Taste bringt nur Kommas …

An meinem Laptop war die Tastatur kaputt, so schien es, und an einem entscheidenden Punkt: Die Komma-Taste brachte Kommas, die Punkt-Taste auch … nur Kommata. Kommas oder Kommata, egal, beides ist bekanntlich dasselbe, aber Punkte braucht’s halt auch. Der Punkt ist sogar noch wichtiger als das Komma – das so oft fehlt in der Orthographie. Ein Punkt muss sein: »Mach mal einen Punkt!«; da geht auch ein Rufzeichen. Aber normale Texte kann man nicht nur mit Rufzeichen schreiben; es braucht am Ende fast immer einen Punkt (außer bei Bildunterschriften). Das geht nicht: ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

   Ich bin doch kein dadaistischer Dichter – wie Christian Morgenstern (1914 bei Meran 42-jährig gestorben) – in einem einzigen Gedicht von 1905, dem

Fisches Nachtgesang


       
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aus seinen »Galgenliedern«. Ja, dieses kurze Gedicht war seinerzeit noch ohne Punkte ausgekommen. Aber wie sollte ich denn hundert Jahre später all meine künftigen guten (oder bösen) Worte in Fisch schreiben? Welcher Fisch hat schon ein wasserdichtes Smartphone und vor allem Zeit zum Lesen? Selbst Google Translate kennt keine Sprache »Fisch«, kann nur Filipino (isda), Finnisch (kalastaa) und Französisch (poisson).

Unten rechts die Punkt-Taste –
mit einem kleinen Komma!

Ohne Punkt ist ein Rechner unbrauchbar, ohne Punnkt geht es nicht. Man ahnt gar nicht, wie nötig man den Punkt hat, zivilisatorisch! 

   Ich also meine Luftdruckdose geholt, den Röhrchenaufsatz draufgemacht, unter die Tasten gespitzt wie einst ein Automechaniker durch die Düse im Vergaser. Nichts,,,,,,,,,,,,,,, .

   Die Lösung: Ich hatte den Thinkpad (X61s) auf Num gestellt, also den Ziffernblock in der Tastatur aktiviert. Den brauche ich, wenn ich zum Beispiel ein echtes Malzeichen (×) bekommen möchte (Alt0215). Und in dieser Num-Einstellung ist eben sowohl am Punkt als auch rechts daneben beim Komma das Komma. Die und das hatte ich vergessen.

Bachforelle, salmo trutta fario, fisch sprechend?

   Also: Num ausschalten, Leute!  

 

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Und Prosit 2021!

PS. Der Dell Vostro V131 meiner Frau hat gar keine Möglichkeit, die Nummernblockfunktion (num) einzuschalten. Die blauen Zusatzziffern auf den Tasten J,K,L (1,2,3) usw. s.o. fehlen auch.

26. Dezember 2020

Rätsel-Auflösung Micky-Maus

Geschichte F 00057 D, auf Seite 57 vom Micky-Maus-Heft Nummer 22 vom 25.5.2004, € 1,90, das mit dem »Katapult-Flieger« (deshalb so verknittert). Rätselcomic »Wer schläft, arbeitet nicht«, Stichwort Home-Office.

Des Rätsels Lösung, die Auflösung, findet man nicht weiter hinten im Heft »in der Maus Box« (Bindestrich fehlt, häufigster Rechtschreibfehler im Deutschen …), sondern rechts unten im ersten Bild: Der PC war nicht eingesteckt, nicht am Stromnetz gewesen.

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Maronen in die Mikrowelle

Nachher

Hot chestnuts: “Fry” them in the microwave, full power, 1 to 2 minutes.

Heiße Maronen kann man gut in der Mikrowelle braten: Kastanienbraten im Strahlenkasten.
   Was habe ich mir schon Pfannen versaut durch die hohe Hitze, die zum Kastanienrösten nötig ist. Und erst noch Kastanien angebrannt.

In der Mikrowelle, full power, ein bis zwei Minuten auf einem Teller angestrahlt, und schon hat man die feinsten Kastanien zum Schälen und Essen. Vorher Einschneiden nicht vergessen.
   Vor allem die Zwischenhaut geht gut ab, finde ich, weil die Kastanien in der Mikrowelle gleichmäßig heiß werden, ohne Umrühren, Schütteln oder Wenden.

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PS:
1. Sind Mikrowellen für Mensch und Tier harmlos, sofern man nicht drin sitzt. Und
2. bleiben die Strahlen nicht im Gewebe »hängen«, nur die Wärme bleibt eine Zeit lang drin.

Mehr dazu auf Anfrage oder in meinem Buch »Strahlung im Mobilfunk«, Zitat: »Oberhalb der Frequenz des Lichts beginnen elektromagnetische Strahlen zu ionisieren, das heißt, sie können Molekularstrukturen verändern, denn nun kommt ihre Wellenlänge bereits in die Größenordnung der Atome. Das »geht durch und durch« und ist – bei starkem Strahlungseinfluss – nachweislich gefährlich. Unterhalb des Lichts – und Funkwellen liegen weit, weit unterhalb – haben Strahlen zunächst nur eine Wärmewirkung. Diese Wirkung ist – sofern man nicht mit 900 W in einem Mikrowellenherd Speisen aufwärmt – speziell bei der Nachrichtenübertragung den genutzten kleinen Leistungen entsprechend extrem klein. Denn der Zweck ist hier ja Nachrichten-, nicht Energieübertragung.«

18. Dezember 2020

Rundfunkbeitragshöhe – eine Verfassungsfrage?

Jüngst entschloss sich Sachsen-Anhalt, nicht über die Erhöhung des »Rundfunkbeitrags« abzustimmen, als einziges Bundesland. »Die CDU betonte trotz zahlreicher Krisentreffen mit den Bündnispartnern ununterbrochen, dass sie auf keinen Fall einer Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 86 Cent auf 18,36 Euro zum 1. Januar 2021 zustimmen werde. SPD und Grüne wollten das Vorhaben aller Länder hingegen mittragen«, berichtet das Handelsblatt. Offensichtlich wollte eine Mehrheit im Landtag keine Erhöhung, denn auch die AfD ist dagegen. Das hätte sich erst bei bei einer Abstimmung gezeigt. Es durfte aber nicht abgestimmt werden, weil es sich für die CDU nicht ziemt, selbst in einer so unpolitischen Frage wie den Rundfunkbeiträgen öffentlich gleicher Meinung zu sein wie die AfD.

Wenn gar nichts richtig sein darf, was die AfD meint, dann gute Nacht, deutsche Demokratie! 

Mehr noch: »Eine Verfassungsbeschwerde ist leider unausweichlich«, sagte dazu der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow. Ja, wieso, und wieso »leider«, entscheiden denn nicht die deutschen Parlamente über Gebührenerhöhungen? Oder müssen sie durchwinken, wenn da die ARD mit Tatütata und Blaulicht daherkommt?
   Also ich meine:
1. Wenn die AfD schon im Landtag sitzt, dann darf sie auch Stimmen abgeben, egal wie andere Parteien stimmen. In diesem Fall hätte nichts gegen eine Abstimmung gesprochen. Schon gar nicht Berlin. So bekommt die AfD faktisch eine Vetomöglichkeit.
2. Entweder eine Kommission entscheidet über die Höhe des Rundfunkbeitrags oder die Parlamente. Und wenn’s die Landesparlamente sind, dann sollten sie nicht gleich abstimmen müssen, einstimmig gleichartig; dann ist es Aufgabe des Gesamtstaates, das zu entscheiden. Oder? Als Befehlsempfänger und bloße Ja-Sager sind mir die Parlamente zu teuer. »Synchrondemokratie«, um nicht böse zu sagen: »gleichgeschaltet«!

Rock am Ring 2018,
Quelle https://www.einzimmervollerbilder.com/2018/06/festival-recap-war-rock-ring-2018/
Wo überall der öffentlich-rechtliche Rundfunk dabei ist, etwa ein »Südwestfunk« aus Stuttgart am Nürburgring im Rheinland! Und täglich gibt’s nicht nur Nachrichten auf mindestens zwei Sendern, sondern volksbildende Krimis aus aller Welt und so weiter – aber über das Programm will ich gar nicht nachdenken … Lesen Sie das in der NZZ, Link unten.

»Die Rundfunkgebühren tragen zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bei, denen gemäß Rundfunkstaatsvertrag ein Grundversorgungsauftrag zugewiesen ist«, steht hier: https://de.statista.com/themen/1242/rundfunkgebuehren/ . Ausführlicher und blumiger bringt das die Wikipedia, bitte wenn nötig selbst lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Grundversorgung#Rundfunk

Eric Guyer von der NZZ (bekommt keine Zwangsbeiträge) zum Thema: https://www.nzz.ch/meinung/oeffentlichrechtlicher-rundfunk-zu-teuer-und-unausgewogen-ld.1590121 : »Nichts spricht dafür, dass Deutschland sich den teuersten öffentlichrechtlichen Rundfunk der Welt gönnt.«

Zum Schluss noch die Frage: Warum die ganzen Umtriebe mit dem »Beitrag« (klingt mir wie ein freiwilliges Almosen) oder früher der »Gebühr« (klingt nach Parkgebühr), warum nicht einfach steuerfinanziert? Dann könnte man sich die Pro-Forma-Abstimmungen sparen.

Permalink hierher http://j.mp/fj2KAyev8
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17. Dezember 2020

Impfung sofort!

                                         dpa

Seit dem Dienstag, 8. Dezember 2020, wird in England gegen Corona geimpft. Die neunzigjährige Margaret Keenan war die erste – in ganz Europa.
   Wer für Impfungen in Deutschland zuständig ist, weiß ich nicht: die Gesundheitsämter, die Gemeinden, Kreise, die Bundesländer oder die Bundesregierung im fernen Berlin? Sicher nicht Brüssel. Die aber prüfen.
   Ja, was prüfen die denn? »
Die Europäische Arzneimittelbehörde hat ihr Gutachten für den 21. Dezember angekündigt.«, sagt die Tagesschau am 15.Doch das sagt auch wieder nichts. 
   Was soll das denn?
Kann sich jemand eine Nicht-Zulassung vorstellen? Gibt es einen Plan B? Wer oder was hindert uns denn zu impfen?
   Täglich werden Tote statistisch gezählt. In Hinterzimmern müssen aber erst Papiere gewälzt, Reihenfolgen abgewogen, Rechtsverordnungen erlassen, ja vielleicht vom Parlament noch durchgewunken werden, bis geimpft werden kann – obwohl das Parlament im letzten Jahr ja am unwichtigsten war. Ist es auch.
   Die Impfverzögerung durch den Amtsschimmel lässt weitere Alte sterben, pardon »Betagte«.
   Wir sind in einer Notsituation. Warum kann da nicht – in Notwehr – gehandelt, also geimpft werden? Sofort!
  
England ist noch ein EU-Staat, wie wir. England kann, was wir nicht können. Vielleicht sollten wir uns mehr um Impfrechte als nur um Fischereirechte kümmern?

Frankfurter Allgemeine Zeitung:
   https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/briten-wollen-massen-impfung-bis-weihnachten-17105820.html 

»Acht Tage nachdem die erste Frau im Königreich mit dem Impfstoff von Biontech und Pfizer geimpft wurde, haben fast 140.000 Menschen in Großbritannien ihre erste Injektion erhalten. Der für das Impfen zuständige Staatssekretär Nadhim Zahawi teilte am Mittwoch mit, dass mittlerweile 108.000 Menschen in England gegen das Coronavirus geimpft wurden, 18.000 in Schottland, fast 8000 in Wales und 4000 in Nordirland. Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock äußerte seine Hoffnung, dass bis zum Weihnachtsfest „mehrere Millionen“ Menschen die erste Injektion erhalten haben werden.«

Offizieller Link (Stand heute, 17.12.2020)
   https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988

»Momentan existiert der Entwurf einer STIKO-Empfehlung zur Covid-19-Impfung. Dieser befindet sich gerade im Stellungnahmeverfahren mit den Bundesländern, einer Vielzahl von betroffenen Fachgesellschaften und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Erst wenn das Stellungnahmeverfahren und ggf. erforderliche Überarbeitungen abgeschlossen sind und der finale Beschlussentwurf durch die Ständige Impfkommission (STIKO) verabschiedet ist, kann die Empfehlung publiziert werden und wird damit gültig. Die Publikation ist noch vor Jahresende 2020 geplant. Danach erlässt das Bundesgesundheitsministerium eine Rechtsverordnung, die festlegt, welche Personengruppen zuerst geimpft werden sollen.« 

Permalink hierher http://j.mp/fj34oXaN1
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11. Dezember 2020

Kaffe Kusseth

Mir geht’s um die Neunzehnhundertfünfzigerjahre, die schon so viele Jahre her sind, wie das Wort lang ist. Ein noch älteres Bild habe ich im Netz gefunden, leider etwas abgerissen am Rand. Das war offensichtlich noch vor Loos (1870—1933, auch aus Brünn):

In diesem Kaffeehaus (Betonung auf der 2. Silbe „fee“:  Aussprache?/i) standen die Billardtische in den hinteren Räumen, noch in diesen »meinen« Fünfzigerjahren. Vorne am Eck am Eingang war das Kusseth ein ganz normales, damals normales, eben »Wiener« Kaffeehaus. Marmortische, leichte Thonet-Stühle, Kellner und Kaffee nach österreichischer Nomenklatur auf ovalem Blechtablett mit Löffel und einem Glass Wasser. Plus italinischer cafè, denn Bozen war und ist zweisprachig. Das Kusseth, damals also Cafè Kusseth, heute vielleicht nur noch ein Hotel, aber immerhin, das ist am Bozner Musterplatz, einem westlichen Nebenschauplatz vom bekannten Waltherplatz (mit h). Die Wikipedia weiß dankenswerterweise, dass der Musterplatz mit dem in Bozen stets präsenten merkantilen Handel, also etwa der »Mustermesse«, nichts zu tun hat, sondern mit der dort stattgefunden habenden Musterung, einer »frühneuzeitlichen Funktion«, wie die Wikipedia akademisierend-verschroben wie so gern schreibt: https://de.wikipedia.org/wiki/Musterplatz_(Bozen)
   Aus den Fünfzigerjahren habe ich dieses Bild gefunden, das ich mir erlaube, hier mit Quellenangabe einzustellen:

Das Kusseth-Haus um 1955
 
Und wie sah es drinnen aus? Habe ich es noch richtig in Erinnerung?

Das Kusseth um 1935

Mit den Thonet-Stühlen habe ich mich geirrt. Die originalen waren schon damals wohl etwas zu teuer, man nahm wie heute ähnliche. Aber in den Fünfzigerjahren, zwanzig Jahre später, wird der Blick vom Billardzimmer zum Eingang im Norden wohl genauso ausgesehen haben.
   Übrigens gab es auch ruhigere Schachspieler, zuweilen mit Zuschauern.

Aus einem schönen Fotoalbum Kaffeehaus (Bräuerhof in Wien) – ein typischer »großer Brauner« mit dem obligaten Glas klaren Wassers nicht zum Nachspülen des Löffels sondern des Mundes … Großvater bevorzugte den »kleinen Braunen«. Modern erklärt sind die Varianten etwa bei Julius Meinl. Die Marke hat sich erhalten.

Damit dann zurück zum Kusseth. Mein sel. Großvater war Stammgast dort, mindestens einmal täglich, manchmal auch zweimal. Man  wusste, dass er dort seine »Bürostunde« hielt. Jeder, der mit ihm geschäftlich zu tun hatte, oder ihn nur so treffen wollte, kam also beim Kusseth vorbei. Ich, damals so Zehnjähriger, durfte manchmal mitkommen und bekam dann eine Aranciata oder ein Glas neuentdeckten Joghurts. Chinotto später. Kaffee gehörte sich nicht für ein Kind. Und Joghurt, eine Erfindung, man sagte, aus Bulgarien, gab es neuerdings von den damals noch zahlreichen Molkereien. Es war eine strahlend weiße, stichfeste Masse, oben mit etwas festerer Haut, in einem Gläschen mit aufgedrücktem Alumniniumdeckel. Auch Milchflaschen waren so gedeckelt, und ebenfalls aus dickem Glas. Marmeladezumischungen gab es nicht.
   Fast jeden Monat ging Großvater noch zur Bank in der parallelen Postgasse, im Häuserblock gegenüber, ins Banco di Roma, wo er das Kontokorrent hatte. Nun wurden die Konten damals noch von Hand, ohne Computer und ohne Rechenmaschine geführt; Großvater führte zuhause eine Kopie, ein großes eigenes Kontokorrentbuch, und da fand er öfters Rechenfehler, die er in der Bank korrigieren ließ. Am Waltherplatz kaufte er seine New York Herald Tribune mit den Börsenberichten aus New York; die einzige amerikanische Tageszeitung. Abends trug er dann auswahlweise die aktuellen Kurse nach. Für Großmutter gab’s dem Reader’s Digest und für mich den Topolino, der ja aus dessen Format entstanden ist. Mehr hier.
   Damit »Opapa« radieren konnte, schrieb er Notizen immer mit Bleistift, und zwar mit kurzen Stummeln, die gut und unauffällig in die Westentasche passten, obendrauf zum Schutz eine Hülle aus Blech mit einem Klemmring zum Festsetzen. Gespitzt hat Großvater seine Bleistifte mit dem Federmesser; er hatte immer eins dabei, meist an einer dezenten Kette. Mehr dazu separat im Blog.

So, das war meine Kusseth-Geschichte.

BesucherzaehlerPermalink hierher http://j.mp/fj3n5IKsu 
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/12/kaffe-kusseth.html

6. Dezember 2020

Andy-Hoppe-Besucherzähler ändern


aktualisieren, korrigieren, öffnen:

https://www.andyhoppe.com/counter/counter-konfiguration.htm

Zählernummer aus dem Quellcode herausfinden, z.B. bei

<a href="http://www.andyhoppe.com/" title="Besucherzaehler"><img alt="Besucherzaehler" src="//c.andyhoppe.com/1607273906" style="border: medium none;" /></a>

ist das dann 1607273906

Passwort dazu und nach Belieben ändern.

Dieser Tipp: http://j.mp/fj2VLMIus
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/12/andy-hoppe-besucherzahler-ander.html

 

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Nikolaus – mit siebzig

Heute früh eine Bildmeldung:

Das Bild kam über Whatsapp vom Hof in Südtirol. Maria ist die Tochter, hier rechts neben Vater und Mutter, dann der kleine Luis und die zwei großen Kinder von früher. Der Stand: Samstagabend vor dem Zubettgehen.

Da dachte ich so beim Rasieren (natürlich nass, mit mehrfach gebrauchtem Einmalrasierer … ), ich dachte:

Vor sechzig Jahren, da war Papier teuer, Filzstifte gab’s noch nicht, auch keine Turnschuhe – nur teure Tennisschuhe. Die Bauern schnitzten sich ihre »Knospen« selbst, Holzschuhe mit zugekauftem Oberleder, oft am Samstagnachmittag in ihrer Freizeit.
   Regelmäßig benutzte man
Schuhkreme aus der Blechdose mit Kipphebeldeckel. Es gab noch keine Digitalfotografie (damals immer mit »ph« geschrieben), erst recht kein Internet und kein Whatsapp. Schreibmaschinen, ja, mit rot-schwarzen Farbbändern; und in der Stadt dreimal am Tag die Post vom Briefträger; am Hof: freitags.

Glücklich preise ich mich, das erlebt zu haben.

»So sah das ganze dann nach dem Besuch vom Nikolaus aus 😅. Maria hatte eine riesen Freude, dass er die ganzen Kekse (von ihr gebacken) gegessen und den Saft ausgetrunken hat ... 🎅🏻🥰.«

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• Dazu nun eine Anekdote aus dem bayrischen Schloss, dem Internat, in dem ich ab elf lebte. In der zweiten Gymnasiumsklasse hatten wir einen geliebten, aber etwas verqueren Erzieher, Herrn Barthel. Zum Schuhappell ließ er uns im kalten Dachboden antreten: Wir in Reihe, davor die geputzten Schuhe, jeder ein Paar. Soweit ganz gut. Dann aber fiel ihm ein, uns zum Lachen zu bringen; vielleicht sah aus seiner Sicht die Szene danach aus.
   Er schnitt Grimassen, wir mussten minutenlang ernst bleiben, sonst ging’s wieder neu los. Heute würde man das als »seelische Grausamkeit« taxieren. Damals hatten wir Rasselbande soviel Seele nicht, und kamen nach etwa einer halben Stunde dann auch frei in unsere warmen Betten! Gemerkt habe ich mir die Geschichte, und Herrn Barthel, dem wir später einmal sein Goggomobil so knapp vor die Haustüre hoben, dass er weder aus der Türe noch ins Auto hinein konnte! Er hat’s mit Humor genommen.   

Link hierher http://j.mp/fj36N27Rg
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/12/nikolaus-mit-siebzig.html

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3. Dezember 2020

Deep Links into Google Books

To address Google Books you either need an ISDN number or, more universal, Google’s book identification. Google gives some hints here:
   https://support.google.com/books/partner/answer/3474239?hl=en ,
or, in German with “de” instead of “en” at the end:
  
https://support.google.com/books/partner/answer/3474239?hl=de .
If you want to link to a specific page of the document see the
tips at https://stackoverflow.com/questions/11584551/need-information-on-query-parameters-for-google-books-e-g-difference-between-d. Stackoverflow there tells you to address a page with &pg=<page number>.

Here at left is my example:
https://books.google.de/books?id=pJtMAAAAcAAJ&pg=189

The reader comes directly to page 189.Generally

&id is Google’s book  identification, here pJtMAAAAcAAJ

&pg is the page I want to lead to, 189 in this case.
   If you want to search for text you may try that with
&dq=<search text>, example

 https://books.google.de/books?id=pJtMAAAAcAAJ&dq=Dei voluntas populi

&d=<search text> should be used additionally, suggests Stackoverflow, and shows some more parameters.
   I suggest to check the result before sending it around. Good pointing! 

BesucherzaehlerPermalink to here http://j.mp/fj33GC9go
=
https://blogabissl.blogspot.com/2020/12/deep-links-into-google-books.htmlgoogle-books.html