15. September 2021

WhatsApp on a Huawei nova

We had lost Whatsapp on my wifes’s Huawei nova (CAN-L11 EMU 5.0.3. Android 7.0), due to an aborted update of whatsapp.

I searched the web how to reinstall whatsapp. Everybody suggested to get Huawei’s own app store, named AppGallery, look for (green) whatsapp there, and install it. It turned out that in the AppGallery there were a lot of helper programs (= apps) for the whatsapp messenger, and it was easy to install one of them and end up far away from whatsapp itself. So do not use Huawei’s “AppGallery” to get the WhatsApp Messenger (in this case).

A friendly man in the Bonn Telecom shop knew the solution.
This older model of a Huawei smart phone has a Google “Play Store”, the standard repository for Apps for Android, that is used by Huawei as well.
He even found a Play Store on my Huawei nova smartphone, took whatsapp from there, and installed it (with a bit of patience). He had to enter the mobile phone number of the Huawei – the user identification with whatsapp –, and the old contacts and conversations came down from whatsapp’s backup cloud storage. Thank you, Telekom, thank you Mr. A.

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Screenshots after the successful reinstallation of Whatsapp on the Huawei.

The left page has the green Whatsapp at right and the arrows of Google Playstore one line below.

The right page includes the – for installing whatsapp – unnecessary Huawei AppGallery in dark red under the music notes.

q.e.d. – Proof.

7. September 2021

Der Weiß-Ferdl

Pardon. Für mich ist’s der Weiß-Ferdl oder Weißferdl, ein Wort. Geschrieben hat er sich Weiß Ferdl, der Ferdinand Weisheitinger aus München. Hansl, mein Schulfreund, hat ihn noch erlebt nach dem Krieg, wie den Karl Valentin auch (sprich Falentin, Preiss!). Beneidenswert.
   Jedenfalls hab’ ich ihn, also den Hansl, jüngst besucht in Oberbayern in seinem Elternhaus. Es ist zum Ferienhaus geworden für Freunde und Fremde, und Hans ist eher selten da.
Ein graublaues Bücherl lag herum, »Die fröhliche Nase von Weiſz Ferdl«, am 23. 12. 1927 hat es sich eine »Frühauf« (?) wohl gekauft zum Fest. Alles noch Fraktur freilich, gedruckt gut lesbar. Nur die Handschriften in deutscher Schreibschrift vom Illustrator Alois Schlederer sind schwer zu entziffern.
   Das Buch ist eine Sammlung von kurzen Couplets, hinkebeinigen Gedichten, und hauptsächlich kurzen Witzen, mal ganz guten, oft auch nicht so. Macht nichts. Mir waren sie entspannende Triviallektüre für die Nacht – und ein kleines Fenster in die Zeit der Zwanzigerjahre. Die Kriegszeit mag man sich noch vorstellen – vermutlich meist falsch –, die Zeit davor eher garnicht. Ärmlich muss es zugegangen sein, recht bescheiden. Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit, Horden unterschiedlicher politischer Prägung in den Straßen.
   Herrlich vorneweg Schlederes Handzeichnung vom »Kenigreich Boarn«:



   Die Bezeichnungen in Antiqua. Links im fernen Westen, hinter der »boarischen Grenze«, leben die »Blitzschwaben« (»Der Blitzschwab hieß angeblich so, weil er sich die Redensart: ›Hotz Blitz!‹ angewöhnt hatte«). Unten ist der »Bodensee« mit »Lindau«. Im hohen Norden jenseits der Donau (dem Weißwurstäquator) beginnt »Das Ausland Preißn und andere wuid (wilde) Völker«. Im Süden sind »Die Alpen und das Tirolerlandl«. Doppelt unterstrichen sind die »Holedau« (sic!) als »das Hopfenland« und natürlich »Minka«, München als Hopfensenke. Als Berge ragen heraus »Die Zugspitze« und der »Watzmaa« am »Kenigsee«, dazu »das Karwendelgebirge«.

Ganz im Vorübergehen kommen beim Weißferdl in »Fest wie eine Eiche.« (Seite 128ff) vor: Kommunisten (»Geht an Wirt ’s Bier aus, telephoniert er an d’Brauerei, schickts ma a Bier eina, geht der Brauerei ’s Bier aus, telephoniert’s am Bauern: Wir brauchen a Hopfa!« usw., ganz ohne Cash), »Hakenkreuzler« (»Wer ist denn schuld an allem Elend? – Niemand als das internationale Börsenkapital!«), dazu ein »Partikularist« (»So weit ham ma’s bracht, daß dö Preiß’n bestimmen, was bei uns ’s Bier kosten darf, dafür schick’ ma eahna Butter und Schmalz nauf.«, und schließlich ein Berliner (»Alle Mann an Bord, Bayern, Schwaben, Hessen, Baden, Sachsen und wir Preußen an der Spitze – quasseln Se nich, davor sinn wir da – und nu jeht's wieder uffwärts!«).
   Das Buch bevölkern vor allem schlichte, gelegentlich hinterfotzige Bayern bis zum kleinen Franzl, der »auf dem Markl drob’n g’standen« blieb,  das er vorgab, einem Herrn auf der Straße suchen zu helfen (»Es ging nit.« Seite 157). Ganz natürlich kommen auch Juden vor, heute ein Tabu, weil jegliche Zuordnung von Gruppeneigenschaften verboten ist, selbst gutgemeinte, humoristische. Es könnte sich ja einer dran stoßen.
   In »Er weiß sich zu helfen.« (Seite 173) erklärt Moritz seinem Vater seine miserablen Schulnoten so: »Tate, ich kann nix dafür, meine Lehrer sind alle Antisemiten! Der Vater glaubt das, er läßt sich taufen und den Moritz. Der Moritz heißt nun Gottlieb, wird in einer anderen Schule eingeschrieben, und wie das Jahr rum ist, ist er wieder der Letzte in der Klasse«. »›Wie kommt das?‹ – ›Die Juden drängen sich so vor!‹«. (Die Pointen sind meist  g e s p e r r t  gedruckt, eine heute unübliche Auszeichnung, auffällig aber schwer zu lesen und suchmaschinenstörend. Inzwischen setzt man da kursiv.)
   Auch Christkatholisches wird profan gerupft. In »Das Fest der Auferstehung.« (Seite 158) soll Michl Ostern erkennen. Auf den Hinweis des Lehrers, das Wort ginge mit O an, »geht ein freudiges Aufleuchten über Michels Gesicht und stolz ruft er: ›’s Oktoberfest!‹«.




      »Der fromme Wähler.« in Niederbayern (Seite 74) entscheidet sich bei der Wahl zwischen Marx und Hindenburg, dem Generalfeldmarschall mit Marschallstab, für Hindenburg, »den mit da Kerz’n«.
   Die frisch verwitwete Hengwieserin (»Die arme Seel.« Seite 75f) lässt ihren verstorbenen Mann nach fünf extra bestellten Seelenmessen weiter »über dem reinigenden Fegfeuer« darben: »Hochwürden, a so laß’ mas, er hat a so allewei’ kalte Füaß g’habt!«   

 

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28. Juli 2021

Ein «Folio» der NZZ über China

Das NZZ-Folie vom September 2020 hab’ ich lang liegen lassen. Als im doppelten Sinn alter Folio-Leser war mir das »alte« Design ans Herz gewachsen. Konzis. Meine große Tochter hat mir sogar eins nur für mich nachgemacht!

Rasch ein Tutorial zum optischem Eindruck eines Druckwerkes.
• Klassisch. Je ruhiger, desto besser. Der Inhalt soll gelesen werden, ohne Störungen wie g e s p e r r t e Wörter, Hervorhebungen und Kinkerlitz:chen. Kann sich jeder selbst anstreichen, was ihm wichtig erscheint. Fußnoten am Ende. Erster Eindruck: Bleiwüste.
Modern. Eher poppig. Derdiedas Leser liest sowieso erst die Bildunterschriften (enden inzwischen ohne Punkt). Erster Eindruck: »Ja, was is dös?«

Die Folios waren und sind immer irre gut geschrieben. Da kann man deutsch schreiben lernen, gerade, weil’s Schweizer sind. Highlights spannender Schreibe, »innert« statt »innerhalb«, was übrigens knackiger und klarer ist: Was soll das Halb in innerhalb? Und die Bilder sind auch gut, schauen Sie mal auf https://www.picuki.com/tag/nzzfolio. Hier eins aus dem erwähnten Heft zitiert, David Hurn, Nachmittagsschläfchen, Wales 1987.

Endlich habe ich das neue Folio-Design halbwegs akzeptiert.

Zur Sache in diesem (ersten neudesignten) Heft, China
   Aufgemacht wird mit einer persönlichen Liebesgeschichte. Dann wird’s weiter spezifisch bis ernst.
Wir machen vor China die Augen zu, alle, nur des Kommerzes halber und der Bequemlichkeit. Wusstet ihr, dass China Nahrungsmittel importieren muss, aus Afrika? Der Chinaexperte Ralph Weber im Folio: »Die chinesische Führung interniert ein bis zwei Millionen Menschen, trennt eine halbe Million Kinder von ihren Eltern. … Neuerdings erreichen uns Belege zur Zwangssterilisierung von uigurischen Frauen, zur kommerzeillen Verwendung ihrer Haare …«. Zusammengefasst: »Im Moment sehe ich vor allem Ignoranz, Kalkül oder ein Versuch, die Probleme wegzuerklären. … Ein Wegwischen der Problematik«. Ein Duckmäusern auch dieses allgemeine Nichtanerkennen von Taiwan, einem Land mit 24 Millionen Einwohnern. Wird sich alles böse rächen.
   2. Das Interview mit zwei alten Schweizern, Kielholz und Blocher. Sie sagen’s sogar, der Mist mit der Personenfreizügigkeit in der EU, der die Engländer vertrieb und uns die Bettler aus Rumänien spendiert. Einfach klar. Ideal für uns Alte, die wir dergleichen denken und’s lieber nicht sagen, weil ja alle – selbst Fußballfans – jetzt getrimmte Europäer (korrekt: EUler) sind, kompromisslos Europäer. Wir Alte sind lieber still dazu, jedenfalls ich.

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PS. Minuten, nachdem ich diesen Eintrag gepostet hatte, kam schon (?) von einem Michael aus Shenzhen, China, eine englische Mail “Blogabissl,Nice day, I would really appreciate ,to discuss any advice and suggestions. Earnestly!” Das kann natürlich ein Zufall gewesen sein. Der Betreff war: “Blogabissl,Mould making/ Die-casting/ Precision stamping / Machining parts/CNC Precision Parts Manufacturing”.

25. Juli 2021

Iphone fehlerhaft – wie der Rest der Elektronikwelt – Whatsapp ohne Kamerazugriff

Also ich hab’ ein hübsches kleines Iphone SE mit dem Betriebssystem iOS 13.7. Eine rote Eins erinnert mich unentwegt daran, dass ich das Betriebssystem auffrischen sollte. Das geht aber trotz langem Laden und Warten nicht, um’s Verrecken nicht, zornig gesagt.

Hier: »Die Einstellung „In Aufnahmen speichern“ kann nicht aktiviert werden, da Whatsapp keinen Zugriff auf deine Fotos und Videos hat. Um Zugriff zu gewähren, tippe auf Einstellungen und schalte Fotos ein.« Gutes Deutsch, Technik mangelhaft. Whatsapp konnte auf garnichts zugreifen, nicht auf die Kamera, auf’s Mikrofon nicht, nichteinmal auf Apples eigenes Icloud. Dort wo eine Liste sehnsüchtiger Apps erscheinen sollte, die irgendwo zuzugreifen wünschten, standen keine einzigen Apps an. Beleidigt? In Quarantäne?
   Der entscheidende Tipp kam von einer »Butterfliege«: Ipone ausschalten (oben, macht man so gut wie nie) und wieder einschalten.

Danke, Schmetterling(in).

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18. Juli 2021

Vor 25 Jahren war die Welt noch in Ordnung – Mickymäuse

Micky Maus Magazin Nr. 42 vom 10.10.1996 »Donald Duck: Der Gast ist König« D94222
 

Bei mir um die Ecke ist der Bonner »Comic-Laden«. Draußen am Gehsteig werden alte Hefte verramscht. Für 50 Eurocent bekommt man Micky-Maus-Hefte und andere Raritäten. Nominal einst DM 3. S 25, sFr. 3,30.
   Vergleicht man die Geschichten von damals mit heutigen LTBs (»Lustigen Taschenbüchern«), so ist das wie die Rückkehr von einem Autobahnunfall auf eine Almwiese. Was heute überbordende Gruselphantasie ist, das war sintemalen Friede, Freude, kindgerecht. In der zitierten Geschichte besucht eine königliche Hoheit inkognito den arroganten Donald und seine Neffen. Am Schluss der schlichten Story sind alle glücklich und bescheiden. Mehr sei nicht verraten, schon wegen Urheberrecht und Google.
   1996 war Yahoo die populärste Suchmaschine (nach Alta Vista), noch vor Google, meine Website Joern.De ging online, wir hatten schon – oder noch – »Waldsterben« (seit 1980), aber weder LBTG noch Gendersterne. Micky Maus schrieb noch recht, freilich »alt«, was heute weiter nicht stört. In der Mickymaus gab’s simple Witze, ein nachbaubares Experiment für den blinden Fleck im Auge, einen ausfaltbaren Poster »Lego-Technic« und Reklame für den Laptop »Vtech Genius Leader 4004 Quadro L« (heute für unter zehn Euro, damals?) mit sage und schreibe vier Zeilen Anzeige und »echtem Cursor-Point«. Allerdings war eune »Profi-Tabellenkalkulation« und Basic dabei. Denn damals konnte noch jeder Basic in seinem Computer programmieren; heute können sich die allerwenigsten eine App basteln. Heute nennen sich zweitausend deutsche Schulen »Mint-freundlich«. Nach meiner (Tochter) Erfahrung bloßes Marketing.
   Nachgelassen hat in diesen 25 Jahren meines Erachtens … [Früher war alles besser!]

–––––––––––––

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16. Juli 2021

»Klimawandel« – voraus, nicht zurück denken

Summary. Facts and pictures of intensive rain in Bonn, Germany, and in a normally quite natural valley in South Tyrol, Italy. Trying to avoid speculation of man made or just partially man made? Literally looking forward: Is this development of a heating world reversible at all? By stopping Carbon Dioxid output? I think: 1. We are too many people, see red curve. 2. Climate changed regardless of CO2, see picture of Uruk ruins today, where “around 3100 BC, the city may have had 40,000 residents”.

Eine Frau spült das Regenwasser von der Markise. Aus https://bit.ly/fj3xIQ0jl
Ob das nun ein »Klimawandel« ist, ist unwichtig. Ob das »menschengemacht« ist, mehr oder weniger oder total, darüber mag man sich streiten. Meteorologen und Geologen sehen’s als Folge höherer weltweiter Durchschnittstemperaturen, eines sich ändernden Jetstreams über der Nordhalbkugel, und so mag’ sein.
 
Starkregen in Südtirol, Siebenfahr im Sarntal, Juni 2021,
mein Album http://j.mp/fj3iW4tDY


Starkregen in der Bonner Innenstadt, Friedrichstraße 33, Juli 2021,
mein Album https://bit.ly/fj3xIQ0jl 

Ich frage mich: Ist das reversibel? Können wir die Temperaturen, die Winde, die Unwetter und Katastrophen wieder zurückdrehen? Und – es tut mir leid – ich bezweifle das. Die gute alte Zeit, weiße Weihnachten und lange Gletscher, milde Sommer, sie kommt nicht wieder. »Friday for Future« ist ein Traum, und ich ein Pessimist dabei.
   Wir sollten uns auf eine Zukunft einstellen und nicht glauben, Gott spielen zu können. An der Klimaschraube drehen höhere Kräfte. Wir könnten uns höchstens ein wenig weniger schnell vermehren. Doch das Thema scheint tabu zu sein. Fragt mal den Papst.

Die Weltbevölkerung von 8000 v. Chr (links)  über 1350 (rechts unten) bis 2019 (rechts oben) in einer linearen Darstellung aus dem NZZ-Folio https://www.nzz.ch/folio/eine-steile-karriere-ld.1623083 .  Menschengemacht? – Jedenfalls werden wir bei diesem Wachstum die Erde sicher nicht wieder kühler kriegen. Und ob kühler so allgemein segensreich wäre, da bin ich lanfristig auch nicht so gewiss. Jeder lebende Mensch verbraucht und verbreitet schätzungsweise hundert Watt, mit oder ohne CO2. (Also atmen muss er schon.)

31° 28' 15" Nord, 45° 17' 36" Ost, Uruk; in der Bibel »Erech«, »Erek«; modern »Al Warkā'«.
Wikipedia: “abandoned shortly before or after the Islamic conquest of 633–638” (nach Christus).

In der Bildmitte dunkel Mauerreste der Stadt, in der dreitausend vor Christus vierzigtausend Einwohner lebten. Ich vermute doch umgeben von Feldern, Wald und Wiesen. Aus der NZZ-Buchbesprechung https://www.nzz.ch/feuilleton/james-c-scott-erzaehlt-wie-die-ersten-stadtstaaten-entstanden-ld.1491744 . Autor James Scott schreibt in den »Mühlen der Zivilisation« von früher: »Rund viertausend Jahre lang betrieben Menschen in der Schwemmlandebene Mesopotamiens Ackerbau, mit Gerste oder Emmer, bevor die ersten festen Siedlungen entstanden.« – Ich erspare mir jegliche Ironie.

Nun speziell zu Bonn. Einzelheiten, selbst erlebt, gemessen, siehe mein Album https://bit.ly/fj3xIQ0jl , rechts neben den Bildern beim »i«.
• In der Nacht auf den Mittwoch 14. Juli 12 mm und Mittwochs tagsüber 94 mm gleich 106 mm in einem Tag (siehe kariertes Heft). 1 mm = 1 l/m².
• Regengeschwindigkeit. In zehn Minuten kamen über 2½ mm Regen herunter! Fast konnte man zusehen, wie schnell sich das Messglas füllte.

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Link hierher https://bit.ly/fj3B8JdSf 
 = https://blogabissl.blogspot.com/2021/07/klimawandel-voraus-nicht-zuruck-denken.html

PS. Also bitte statt »klimaneutral« bescheiden »CO2-neutal« schreiben oder schöner »treibhausgasneutral« (NZZ-Kommentar).

Der stationäre Starkregen. Als ob die Hand, die den Trichter hält, mit ihm stillstünde über uns.

14. Juli 2021

Firefox immer nur rot »toolbarbutton«


 Wenn Firefox nicht »fire foxt« sondern immer nur schreibt:

<toolbarbutton id="UITourTooltipClose" class="close-icon"

Der ist dann unbrauchbar kaputt, jedenfalls für mich. Selbst eine Neuinstallation hilft nicht. 

Bei mir hat eine Art gesicherter Start des Firefox geholfen, der »Fehlerbehebungsmodus«.  

Erst alle Fälle von vermurksten oder guten Firefüchsen killen (ev. schnell mit Alt-F4), sodass man gewiss keinen mehr laufen hat.

Dann den Firefox bei festgehaltener Hochstelltaste (der für Großbuchstaben) starten, etwa durch Klick am Icon.

»Nutzen Sie diesen speziellen Modus von Firefox, um Probleme zu diagnostizieren. Ihre Erweiterungen und Anpassungen werden vorübergehend deaktiviert.« 

Dann: »Firefox bereinigen«, und bingo, er tut’s wieder. Jedenfalls hier in Bonn.

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PS. Mein Gadwin-Printscreen war auch ausgefallen, deswegen stammen die Screenshots aus dem Fotoapparat. Und den finnischen Online-Virenscanner von F-Secure hatte ich aus Angst laufen lassen.

9. Juli 2021

Glass Melting and Energy

Glass sculpture,
Bonn 2019
Glass artist David Ruth has a bad conscience when melting glass into glass art. In the twelve minute video https://www.davidruth.com/videos/1 he speaks about his glass making and the caloric energy it takes. Asked about climate issues he confesses: “It uses a lot of energy. So I don’t reconcile it”. 

I tried to estimate the cost of producting a glass sculpture of, say, 100 kilogram or 220 pounds of glass.

A study by Glass Technology Services from 2003 says in chapter two: “An efficient large glass furnace will require 1100 kWh of energy for each tonne of glass melted”. That would be 1100 kWh / 1000 kg = 110 kWh / 100 kg = 1.1 kWh / 1 kg glass. 

 


David Ruth certainly does not use continuously running nor large furnaces, so let’s assume he needs per kg glass about twice that much energy, 2 kWh for a kilo of glass or 200 kWh for the piece weighing 100 Kilograms. – If you have an electric shower at home consuming about 20 kW, you would have to shower over twenty hours to consume that much electric power. A lot.

Link to here https://bit.ly/fj3xHJWYc
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… Argument not yet checked. fj …
 





Viktoriabad sehen!

Das Viktoriabad in Bonn. Juli 2021.
Siehe www.Viktoriabad.De und Album https://photos.app.goo.gl/Qy3x5l63y9EKlIdr2
Die bis zum 25. Juli 2021 verlängerte Ausstellung – als »Klanginstallation« eigentlich eine »Aushörung« – “The Calling” von Susan Philipsz lässt einen Besuch im seit über zehn Jahren gesperrten Viktoriabad zu. 

Öffnungszeiten bis 25.7.2021 Di–Do 11-18 Uhr, Mittwoch bis 21 Uhr,
Eintritt kostenlos, aber sicherheitshalber erst ab 14 Jahren.
Viktoriabad, Franziskanerstr. 9, Eingang wie früher durch das Café Blau.  

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6. Juli 2021

Alla Scala – from my former lifes

Teatro alla Scala, Milano. Monday, May 2, 1994, at 8 in the evening
In occasion of the 250th anniversary of the foundation of the
Gewandhausorchester Leipzig.
Director Kurt Mazur
 Pianist Helen Huang, then eleven years old
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Ouverure from a Midsummer Night’s Dream
Wolfgang Amadeus Mozart: Piano Concerto No. 23 in A major (KV 488)
Joseph Anton Bruckner: Symphony No. 7 in E major
Note the prices at the bottom of the poster, down to “Entry (ingresso) Lire 10 000”






1994. Leipzig, like Dresden in the former German Democratic Republic behind the Iron Curtain, was already part of reunited Germany.

   My career with two American computer companies had ended in 1990, when I was fifty. In 1994 I worked as freelance chief of public relations and advertising for Software AG in Darmstadt, not to be confused with the much larger SAP (“Systems Applications and Products”). Some business must have brought me a trip to Milan. I speak Italian, was nominally freelance, so I had often been used for negotiations or inspections there.
   I prefered a very small hotel at the left side of la Scala. As I remember it was called “Duomo”. Its extremely small rooms were cosy and came for a reasonable price. I was in the real center of town.
   When I had a free evening, I often crossed the side street and looked for the queue of opera fans, waiting for standing tickets at the uppermost rang, those for ten thousand Lire, which was about ten German Marks, which would be five Euro today or really much less by inflation. Queuing was well organized, just like at the Berlin Philharmonics: Someone handed out numbers and kept a long list. You didn’t have to stand there all the time. Regular return visits were enough, perhaps every half hour or so. I knew the system from the new Berlin Philharmony, where our maximum waiting time had been a day and a half, for I don’t remember what; My future wife and I had loved conductor Sir John Babirolli (1899 to 1970,
Giovanni Battista Barbirolli) with his dominant thumb and love for long, romantic operas and Elgar.
   Back to la Scala. On this 3rd rang you had to stand, or walk around a bit, or even look for empty places way down and hijack one of them after the first break. But this was the wrong excitement, where you wanted your senses to be receptive for beauty. The acoustics naturally was very good up there, only the direct sound waves raised all the way up, not very loudly, but clear and straight. You saw just about half or nothing of the stage («palcoscenico», what a wonderful word!), if you were not all up front. I saw (some of)
Nureyev this way, unforgettable with his diagonal stage crossings – and I’m sure there is better word for that. I mention him here just to boast.
   After the concert everybody was deeply impressed by (light) Miss Huang and Masur’s (heavy) Bruckner, saturated to satisfied, and headed home. With very few fans I waited at the stage exit, again on “my” side of the building. I had asked inside if I could have one of the “obsolete” posters they took off the frames, and had gotten one!
   Our small group waited and waited. Finally Masur and Helen came out, way into her bed time I guess, and old Masur was tired too, and wanted to get home as well. But seeing that we were very few, he gracefully stopped to sign our souvenirs.
   And that’s it. I framed it, had it on my wall for many a year. My “office” getting ever smaller, my love for music only rarely reactivated, I now would like to give it to Luciano, he’d appreciate it? Or to inherit it my nearest family member, nearest to Milan I mean … 

https://youtu.be/7o9t95A6WKk

Helen Huang. Mozart, Piano Concerto No. 23 in A major (KV 488), finale presto.

https://youtu.be/QHXsG2EPa9Q “Restlessness” from “Song Without Words” Opus 19 Number 5 by Mendelssohn 

See also https://youtu.be/QHXsG2EPa9Q for Chopins Double Thirds.

Personally I like music a bit slower, more “schmalzy”.

But I myself now return to my present life. 

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13. Juni 2021

Katholische Moral um 1955

Heute spielte in unserer samstäglichen Mittagsandacht in der Stiftskirche die Orgel wieder den »Großen Gott wir loben dich« – aber eine Drehorgel! Dieses te deum soll auf das vierte Jahrhundert zurückgehen. Singen durften wir Corona-bedingt nicht, also dachte ich so für mich: Loben wir Gott? Oder verfluchen wir ihn ob all der Kriege, Aufstände, der Pandemie, der Überbevölkerung, dem Leid, das Politik und Kirche überall anprangern und doch nicht wegbekommen, gegen das wir anbeten, wenn überhaupt, unser ewiges »Erbarme dich unser!«

Bis etwa zum Holocaust – das Wort wurde ca. 1978 geprägt –, lobten wir Gott zu allen besseren Gelegenheiten, wir beteten um fruchtbringendes Wetter, um den Nachlass unserer Sünden, für unser neues Auto, und waren doch nicht blöd dabei. Heute? Gott lässt geschehen, die Menschen wursteln herum ohne ihn, mal gut, oft böse.

Ich will einmal zurückschauen auf Bayern von 1950 bis vielleicht 1960, will da etwas »zeitzeugen«. Von meinem zehnten bis zu meinem neunzehnten Lebensjahr lebte ich dort in einem staatlichen Landschulheim; also nicht in einem Kloster oder einer elitären Privatschule. Auf Drahtgittern mit Drahtfedern und dreigeteilten Matratzen; die Gitter haben wir notfalls nachts mit Spagat repariert.
   Die Erziehung, die ich dort bekam – bis zu meiner letzten Watsch’n vom Direktor persönlich, mit vierzehn – diese Erziehung war also sozusagen guter bawarischer Durchschnitt. Richtungs- und Politik-durchsetzt wie heute war sie nicht. Die Dinge waren so, wie sie waren, eindimensional, und wir haben sie gelernt. 1953 starb Stalin, was wir bei der üblichen Morgenandacht im Schloss erfuhren, und entgegen allgemeiner Hoffnungen änderte sich dadurch weiter nichts. Hier eine Wochenschau.

Wir haben im Internat allein und unter uns viel nachgedacht und diskutiert. Was anderes gab’s nicht zu tun. Kein Fernsehen, kein Telephon (eine Zelle im Dorf unten). Jede Woche mussten wir einen Brief nachhause schreiben. Das wurde anfangs noch kontrolliert.
   Über Sex haben wir wenig gesprochen, hatten auch keine »Heftln«. Wir durften uns den »Tierfreund« bestellen, ich war aus dem zweisprachigen Südtirol zwei Grenzen weiter und las exklusiv»Topolino«. Karl May war sehr beliebt; zwei von uns verschlangen ggemeinsam ein Buch unter einer Decke, wurden aber nicht erwischt, wer weiß, was der »Erzieher« sonst gedacht hätte.

Religion und Moral. Etwa die Hälfte von uns waren protestantisch, aus dem Norden vielleicht oder Heimatvertriebene, die anderen katholisch. Religiös »nichts« zu sein, das gab’s nicht, und Juden oder Mohammedaner erst recht nicht. Wir kamen aus ganz Westdeutschland, die meisten aus München, ich aus Bozen.. Die Protestanten konnten besser singen. Wir Katholiken mussten am Samstagnachmittag im Dorf zum Beichten, jedenfalls sofern wir eine »schwere« Sünde hatten. Die Absolution gab Kaplan Huber, der uns auch den Religionsunterreicht gab.
   Eine »schwere« Sünde ist eine »Todsünde«. Stirbt man damit, so geht’s unweigerlich ab in die Hölle, für ewig. Und zur Kommunion gehen durfte man mit so einer Sünde nicht, das wäre eine Entweihung des Sakraments gewesen, schon wieder eine schwere Sünde. Sonntags nicht in die Messe zu gehen, wieder eine Todsünde. Keine Gnade ohne Beichte. Woher die Kirche das alles weiß, frage ich mich noch heute.

Wasserstoffbombentest „Romeo
am 27. März 1954 auf dem Bikini-Atoll. – Wikipedia

Dazu kam, dass damals alle jederzeit den plötzlichen Weltuntergang für gut möglich hielten. So knapp nach dem Zweiten Weltkrieg und angesichts der frisch aufkommenden Atombomben war das kein Wunder. Die Russen wurden durch das Fuldatal erwartet. »Wenn Österreich angreift, schicken wir die Passauer Feuerwehr«, war der gängige Witz zur neuen deutschen Wehrhaftigkeit im »kalten Krieg«.
   Bei der ungarischen Revolution 1956 griffen zum Glück für den Frieden die Amerikaner nicht ein, wie die Ungarn und andere sich das vorgestellt hatten, von Radio Free Europe verführt. »News« sah man sich – kam man ins Kino – vor dem Hauptfilm schwarzweiß als »Fox tönende Wochenschau« an.
   Heute fürchtet keiner mehr den Weltuntergang, höchstens den Klimawandel. Der Weltuntergang ist um etwa 900 Milliarden Jahre hinausgeschoben . Da sind wir längst alle tot.

Kommen wir zur katholischen Sexualmoral. Einmal ist in unserem Internat ein ganzes Zimmer, der »Mittelbau Ost« in der Burg, mit, mein’ ich, sechs Leuten von der Schule geschmissen worden, weil sie wettonanierten. Ihr Pech war, dass dahinter die Gemächer des Herrn Direktors lagen. Sonst habe ich aber, ehrlich, von nichts Spektakulärem gehört, einfach von nichts. Wir hielten das Thema von Fall zu Fall diskret und persönlich, wenn überhaupt. Es war kein Thema. Mit Mädchen ging schon gar nichts, auf dem Land! Vor der Pille! Wir waren ein reines Bubeninternat. Auch untereinander hatten wir keine Lust, § 175 ließ uns dergleichen fremd und krankhaft erscheinen.
   Aber selbst tätig zu werden, ja, das ließ feinste orgiastische Varianten zu. Ich machte lange einsame Radtouren durch die Flussauen, stieg hinauf auf die reichlich vorhandenen und wohlbewachsenen Berge, diskret, oder nutzte nachts mein Schaumstoffkopfkissen mit passendem Loch zwischen dessen beiden Hälften.
   Die Nacht von Samstag auf Sonntag war total tabu. Denn eine nächtliche »Befleckung« war definitiv ein Kommunionshindernis, Todsünde. Dann musste man am Sonntag vor der Kirche »versehentlich« etwas essen und konnte sich damit ausreden, wobei die Ursache des unwiderstehlichen Sonntagmorgenhungers allen anderen augenzwinkernd klar war. (Kommunion gab’s nur nüchtern, total nüchtern.) War dann erst einmal der Damm gebrochen, waren Folgefolgen von sündhaften Wiederholungen irrelevant, bis zum nächsten Beichten. Moral war schwarz-weiß. Fegfeuer gab’s nur für lässliche Sünden.

Die Sache lag mir schwer im Magen. Bis ich dann meine Abstinenzproblematik klassisch fromm anging. Gott sollte helfen. Ich gelobte, vor Gott und mir, für jede Selbstbefriedigung – die Bezeichnung ist heute gewiss überholt – fünf Mark zu spenden. Fünf Mark! Das war wirklich viel – wo wir doch wöchentlich nur fünfzig Pfennig Taschengeld bekamen, anfangs jedenfalls. Mein seliger Großvater väterlicherseits, ein herzenslieber protestantischer Priester, Prediger und Buchautor, schickte mir jährlich zum Geburtstag einen Brief mit Segenswünschen und zehn Mark. Ich kannte ihn damals noch nicht persönlich, lebte er doch im fernen Tübingen. Mein »hauptsächlicher« Großvater in Bozen, mütterlicherseits, war wiederum allzu großzügig zu mir und verwöhnte mich. – Eine Tüte Erdnussbutter (in Gläsern gab’s die nicht), die ich schon damals schätzte, kostete eine Mark zehn.
   Ich hatte mir in ganz falscher Einschätzung der Therapiedosierung je Rückfall fünf Mark Spende in die Kirchenkasse festgelegt – und wurde arm damit.
   Da habe ich hin- und herüberlegt, ein halbes Jahr lang vielleicht. Selbst Sekundärquellen wie Rückgriffe aufs Postsparbuch waren inzwischen nötig geworden. So ging’s nicht weiter.
   Gelübde lassen sich Gott sei Dank, wie ich herausfand, veränderten Bedingungen anpassen. Und gewiss war Gott für eine direktere, heute tät’ man sagen, virtuelle Gabe dankbarer, in the cloud. Ich wandelte die fünf Mark um in fünf Vaterunser und fünf Gegrüßet-seist-du-Marias. Fortan habe ich das dann so gehalten. Es war mühsam und relativ langwierig, aber der liebe Gott hat nicht gemurrt. Von »Don Camillo und Peppone« war er seit 1952 mit direkter Ansprache vertraut.
   Ich habe das noch lange so gemacht, bis sich mein Leben vom Katholizismus trennte, spätestens als ich protestantisch heiratete, weil katholisch zu heiraten Konvertieren meiner Frau erforderlich gemacht hätte. (Bei meiner zweiten Ehe – meiner ersten katholischen – war’s genau umgekehrt. Was für eine Scheinheiligkeit!) So musste ich meine ersten Kinder wie versprochen evangelisch erziehen. Damals bin ich gleich selbst innerlich mit hinübergeschwenkt zur Kirche meiner Frau. Mir Katholiken fiel auf, dass Protestanten keine feste Lehrmeinung haben, und dass Laien predigen dürfen.

Der Katechismus der katholischen Kirche hingegen ist hochpräzise und ellenlang. Der aktuelle stammt scheint’s von 1997, deutsch 2005, und ist etwa siebenhundert Seiten lang. Ich bevorzuge deshalb den Online-Zugriff über https://www.vatican.va/archive/DEU0035/_INDEX.HTM . Das sieht dann dort so aus:

Speziell etwa die Todsünde, wozu in Kapitel 1856 steht: Da die Todsünde in uns das Lebensprinzip, die Liebe, angreift, erfordert sie einen neuen Einsatz der Barmherzigkeit Gottes und eine Bekehrung des Herzens, die normalerweise im Rahmen des Sakramentes der Versöhnung [= Beichte] erfolgt.
   Bei der Keuschheit geht’s zur Sache. So sagt Kapitel 2339 (https://www.vatican.va/archive/DEU0035/__P8B.HTM#SL_3.2.2.3.2.2339): Die Keuschheit erfordert das Erlernen der Selbstbeherrschung, die eine Erziehung zur menschlichen Freiheit ist. Die Alternative ist klar: Entweder ist der Mensch Herr über seine Triebe und erlangt so den Frieden, oder er wird ihr Knecht und somit unglücklich [Vgl. Sir 1,22. ]. „Die Würde des Menschen erfordert also, daß er in bewußter und freier Wahl handelt, das heißt personal, von innen her bewegt und geführt und nicht unter blindem innerem Drang oder unter bloßem äußeren Zwang. Eine solche Würde erwirbt der Mensch, wenn er sich aus aller Knechtschaft der Leidenschaften befreit und so sein Ziel in freier Wahl des Guten verfolgt und sich die geeigneten Hilfsmittel wirksam und in schöpferischem Bemühen verschafft“ (GS 17). Eine Anleitung ist gleich mit dabei (2342): Selbstbeherrschung zu erringen, ist eine langwierige Aufgabe. Man darf nie der Meinung sein, man habe sie für immer erworben. Man muß sich in allen Lebenslagen immer wieder neu um sie bemühen [Vgl. Tit 2,1-6.]. In gewissen Lebensabschnitten, in denen sich die Persönlichkeit ausformt, erfordert sie eine besondere Anstrengung, etwa in der Kindheit und im Jugendalter. … Das geht ellenlang so weiter. Die Enthaltsamkeit vor der Ehe (Kapitel 2350) ist selbstverständlich. Praktische Konsequenz bis heute: Angehende katholische Religionslehrer und -lehrerinnen müssen sich besonders daran halten, sonst dürfen sie keinen Religionsunterricht geben. Denn:

Sprich: Sex nur zwecks Reproduktion. (Man beachte in 2351 am Ende das und ohne ein oder.)
 
Ist diese Haltung noch haltbar?
  
Nimmt man die »katholische Überlieferung« als Maßstab, dann muss freilich alles beim Alten bleiben, und es lässt sich alles erklären.
   Nimmt man das katholische Leben in seiner heute gelebten Form, dann nicht.
   Aus der Bibel lässt sich meines Erachtens dergleichen auch nicht ableiten, zumal genauso vieles andere nicht ableitbar ist, etwa die moderne Ablehnung von Sklaventum, das es in biblischen Zeiten selbstverständlich gab, siehe etwa https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/ex21.html#2 . Viele andere Gebote sind wie dieses angreifbar. Sie werden auch nicht mehr gelebt, oder nur sehr selten. Das macht diese Kirche institutionell scheinheilig. Dass der Himmel für viele ohne Gott ist, erlebte ich an der Zonengrenze: Auf meinen frechen Gruß »Grüß Gott!« kam oft die Antwort »Wenn’st ihn siehst«.
    
Der Katechismus muss weg. – Wenn, dann muss der neue kurz sein, einfach, und das christliche Alleinstellungsmerkmal »liebe deinen Nächsten wie dich selbst« als oberste Richtschnur haben. Ideen dazu bei mir auf https://blogabissl.blogspot.com/2020/11/wir-grunden-uns-eine-westkatholische.html .

Ich habe mich selbst wieder und wieder gefragt: Was hat die Religion gegen den Orgasmus? Für mich müssen Regeln mindestens plausibel sein. Der kurze Kick, den ein Orgasmus im Hinterkopf auslöst, trennt den Menschen einen Moment von Gott. Das darf nicht sein. Ein Trauma aber nimmt ebenfalls das ganze Bewusstsein in Beschlag, selbst ein guter Schlaf, ein Traum oder gar keiner in der Nacht. Du darfst nicht schlafen in der Nacht, welcher Gott könnte das fordern? Oder nur orgasmusfrei Kinder zeugen?  

Zwei Nachgedanken eines nun Neunundsiebzigjährigen

Keusch zu leben ist durchaus möglich, lange Zeiten lang. Sex ist keinesfalls eine biologische Notwendigkeit wie Speis’ und Trank. Jeder Rückfall jedoch, schon jede Beschäftigung der Phantasie mit dem Thema, lässt einen wieder zurückfallen in Gewohnheiten »normalen« Lebens. Sex macht süchtig.
   Ein Zweites: Sex habe ich selten bereut, meist ausgiebig genossen. Meine Untreue lag und liegt in der gedanklichen Beschäftigung mit anderen, »in Gedanken, Worten und Werken«, wie es heißt. Nicht verzeihen kann ich mir, andere enttäuscht zu haben in ihren vertrauensvollen Erwartungen, etwa auf Freundschaft statt auf Drängen, auf Sicherheit statt auf Überraschungen.  
   Und schließlich: Richtig gelitten habe ich nicht, wie vor ein paar Jahren ein Bonner Pfarrer voller Mitleid mir meinte. 

Eine erste große Liebe verband mich mit einem drei Jahre jüngeren Mädchen in einem privaten Mädcheninternat, weit weg auf der anderen Seite des Inns. Später hat sie mir mit der Hand Auszüge aus meinen täglichen Liebesbriefen an sie herausgeschrieben, 14.11.1959 bis 8.10.1961, ein Buch mit 105 Seiten. Sie ist leider 2013 mit 68 an Krebs gestorben (wie Libuše Šafránková aus meiner Geburtsstadt Brünn).

“Self Sex” ist heute groß in Mode, oder einfach inzwischen spruchreif. Ich bezweifle ja nicht, dass damit ein gedeihliches Herzmuskeltraining möglich sein kann, Entspannung (nach Spannung) usw. Ich meine aber nach wie vor, dass für einen homo sapiens jeglichen Geschlechts eine mentale Kontrolle (= Steuerung) ebenso wichtig, wenn nicht wichtiger sein kann als boß Biologisches. Machen Sie sich ganz modern über das Fernsehen schlau: https://www.ardmediathek.de/video/ohjaaa-sex-lieben/wie-wichtig-ist-ein-orgasmus-oder-doku/wdr-fernsehen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWNhOWViYmZhLTA5YjAtNGE4Yi05NzYzLThmMDlmYzEyYjM1Zg/

Als elektropneumatisches Hilfsmittel besonders für Frauen kann ich einen “Womanizer” empfehlen, eine deutsche Erfindung von Weltrang, Patent DE202016008412U1 von Michael Lenke. Auf Wikipedia durfte ich dieses – zugegebenermaßen blöd benannte Produkt – nicht darstellen, obwohl der Begriff knapp elf Millionen Google-Treffer bringt. Dafür sind die Wikipedianer zu keusch. 

Doch das geht zu weit …
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Links
 
Hierher, zu diesem Blogeintrag: http://j.mp/fj3zwN3nx
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https://blogabissl.blogspot.com/2021/06/katholische-moral-um-1955.html
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Mein alter Vorschlag: Wir gründen uns eine westkatholische Kirche:

Franziskus’ »synodaler Weg« https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_cti_20180302_sinodalita_ge.html

Jan-Heiner Tück in der NZZ dazu: https://www.nzz.ch/feuilleton/umgekehrte-pyramide-der-papst-will-weg-vom-zentralismus-ld.1628571 , Zitat: Vor allem die deutsche Kirche hegte Vorbehalte gegen Synoden, in denen die Hierarchie eine Beeinträchtigung der eigenen Autorität erblickte. Und: Die Ausübung bischöflicher Autorität soll durch synodale Verfahren besser abgestützt werden, politische Machtdelegation auf Zeit ist damit aber nicht angestrebt. 
 
Kommentare zu meinen Gedanken sind willkommen. Was sagt mein älterer Schulfreund (leicht angepasst): »Nach meiner Überzeugung ist Moral eine Art Codex für das friedlich-fügliche Zusammenleben des Menschenvolkes, also vernünftig. Das natürlich in stetigem Wandel und oft einvernommen durch religiöse Bindungen. Aus Vernunftgründen komm’ ich deshalb gut klar mit unseren zehn Geboten. Wo mir freilich in meine engste Privatheit reingeredet würde, steig ich aus, wenn ich der Überzeugung bin, dabei niemanden zu schädigen.« – Dazu sag’ ich jetzt nichts.

11. Juni 2021

Die Neunerprobe oder Kreuzprobe

Die Kreuz- oder Neunerprobe am Beispiel 22×23
Die Neunerprobe – wir haben Kreuzprobe dazu gesagt – ist eine beliebte schnelle Plausibilisierung, ob eine Multiplikation falsch ist. Fällt die Probe falsch aus, ist das Ergenbis sicher falsch. Geht sie richtig auf, so ist sie wahrscheinlich – aber eben nicht ganz sicher – richtig. Muss man in der Schule von Hand rechnen, ist das ganz praktisch.

· Erst rechnet man aus, was die Aufgabe will, hier links im Bild 22×23.
· Dann fragt man sich, ob 506 stimmen kann?
· Man macht ein Kreuz und setzt die Quersummen der beteiligten Zahlen ein, für 22 also 2+2=4 und für 23 5. (Ist die Quersumme mehrstellig, wird solange quergesummt, bis eine einstellige Zahl übrig bleibt. Die Quersumme von 1234 = 10, die von 10 dann 1 und damit einstellig.)
· Jetzt setzt man diese einstelligen Quersummen oben ins Kreuz und multipliziert sie, weil die zu prüfende Rechnung auch eine Multiplikation war. Das gibt 4 × 5 = 20, weiter gequersummt also 2. Das schreibt man unten links ins Kreuz.
· Zum Schluss rechnet man sich die Quersumme des zu prüfenden Ergebnisses aus, 506 : 5 + 0 + 6 = 11, weiter zusammengefasst 1 + 1 = 2. Das schreibt man unten rechts hin und freut sich, weil’s gleich ist wie links daneben.

Die Methode funktioniert, weil die Operation – hier das Malnehmen – auf der Quersumme der Zahlen genauso geht, wie an den Zahlen selbst. Dass das Ergebnis nicht eindeutig sicher richtig sein muss, erkennt man aus der Überlegung, dass die Quersumme vertauschter Zahlen (von »Zahlendrehern«) wie 605 statt 506 gleich herauskommt, 22 × 23 aber trotzdem nicht 605 ist.
   Und Neunerprobe heißt das Verfahren, weil man beim Quersummenrechnen eine Neun als Null nehmen kann. Beispiel 19, Quersumme 1 + 9 = 10, Quersumme 1 + 0 = 1. Da hätte man von der 19 gleich die 9 als 0 rechnen können und wäre so etwas schneller auf die Quersumme 1 gekommen.

Mehr verwirrt, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Neuner-_und_Elferprobe#Neunerprobe , wobei mich die  hohe Fehlererkennungswahrscheinlichkeit verblüffte.

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 = https://blogabissl.blogspot.com/2021/06/die-neunerprobe-oder-kreuzprobe.html

1. Juni 2021

Old “Lookout for Outlook”

Lookout. Lookout for Outlook, old program, says

Indexer Finished: red message ! Error (please see details) Could not access folder 

The yellow message is just a warning and basically says:
   “FA [my file name]: ignoring error: Could not access file FA, as in use”

File names may not contain blanks! I replaced “Imap 1und1” with “Imap.1und1.de” like in my other computer, and the error was gone.

If a process has grabbed a file in a folder, im my case it was Word, lookout indexer won’t index the specific file.

If you have questions, you are welcome to ask. I use lookout since many years and never stopped using it. FA is the file I have my texts and pdfs in.

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 = https://blogabissl.blogspot.com/2021/06/altes-lookout-for-outlook.html

29. Mai 2021

Kaspersky: Firefox u.a. spinnen. Kaspersky confuses Firefox

If Kaspersky drives your browser crazy follow https://www.thesslstore.com/blog/clear-hsts-settings-chrome-firefox/

Kaum hatte ich den neuesten »Kaspersky«-Virenscanner installiert, fing mein Firefox an zu spinnen:

Das war natürlich Blödsinn (dazu das Duzen ungehörig). Mein Rechner war online, was ich mit einem schnellen Ping auf meine Website prüfte.
   Nichts ging mehr, nicht einmal Google, toll.


Aha. Firefox hatte erst gar nicht ins Web gegriffen. »Am Wahrscheinlichsten ist das Problem durch die Website verursacht … «, meinte mein jahrelang geschätzter Russe, Herr Kaspersky. Und auch das war Schmarren.
   Ich löste das Problem – für mich immer noch eine Herausforderung! – durch Umbenennen der Datei C:\Users\joern\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles\jsm0znmx.default-release\SiteSecurityServiceState.txt – Aha?
  Welcher Datei bitte? Geben Sie in Firefox about:support ein, und Sie bekommen etwa diese Übersicht (unten abgeschnitten):



Sehen Sie unten den »Profilordner«? C:\Users\joern\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles\jsm0znmx.default-release bei mir.

Die Lösung stammt von Vincent Lynch, hier https://www.thesslstore.com/blog/clear-hsts-settings-chrome-firefox/ , dort Kapitel “How to Delete HSTS Settings in Firefox” unter “Manual Method for Firefox”.
   Firefox schließen, das Ding geht eh nicht …
   Jetzt im Profilordner die Datei SiteSecurityServiceState.txt aufsuchen und zum Beispiel in SiteSecurityServiceState.bak umbenennen oder gleich ganz löschen, jedenfalls sie für Firefox unerreichbar machen.
  
Firefox vertauensvoll neu starten. Er macht sich eine neue SiteSecurityServiceState.txt und ist’s zufrieden. Bier bitte:

Danach war für mich wieder alles in Ordnung. 

Die Geschichte hat zu tun mit einer besonders akkuraten Prüfung der nach https (s für sicher) verschlüsselten Webadresse nach HSTS (Hyperlink mit strikter Transportsicherung). Darauf gehe ich hier nicht ein, zumal ich diese individuelle Verschlüsselung von allgemein öffentlichen Inhalten für überkandidelt halte. Ich warte nur darauf, dass kommende Quantencomputer die Internet-Verschlüsselung beiseiteschieben …

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Link zu diesem Post http://j.mp/fj34uBxe0
   =
https://blogabissl.blogspot.com/2021/05/kaspersky-firefox-ua-spinnen.html

28. Mai 2021

»Während der Verarbeitung Ihrer Auswahl ist ein unerwarteter Fehler aufgetreten« bei Blogger


Bei Blogger, wenn Sie ein Bild ausgewählt haben, und es jetzt in Ihren Blogtext einfügen wollen, kann es plötzlich heißen: »Während der Verarbeitung Ihrer Auswahl ist ein unerwarteter Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später erneut.«
   Der Fehler ist nicht trivial. Einen anderen Browser zu benützen, alles Mögliche neu zu starten, hilft alles nicht, nur korrektes Ausführen des Befehls. Der Fehler liegt in der Blogger-Software.
   Am nächsten Morgen geht’s wieder – ging’s wieder, bei mir, jedenfalls, zu meiner großen Erleichterung. Die Programmierung kostenloser Anwendungen wird immer schlechter. Früher gab’s wenigstens einen Fehlerkode oder eine Erklärung, und oder Support. Heute muss man im Netz suchen und landet bei Typen wie mir, die einfach verallgemeinern …

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 = https://blogabissl.blogspot.com/2021/05/wahrend-der-verarbeitung-ihrer-auswahl.html

Laptop-Mickymaus-Netzkabel entklumpen. Adapter

Beim Aufräumen gefunden! Ja, was iss des?

Es geht um das den üblichen Anschluss des Laptop-Netzteils an das Stromnetz, 230 Volt. Der Standard-Anschluss ist dreipolig, das heißt geerdet, und ja, ich weiß, dass das heute anders heißt. So sieht die Schwerlastverbindung aus:

Diese Schnüre mit Schuko vorn (Schutzkontaktstecker, 1925) und Mickymaus (Mickey Mouse, Kleeblatt) hinten sind für neue Laptop-Netzteile üblich. Sie sind ’ne Wucht. Die Netzgeräte übrigens auch:

Will man einen zweipoligen Eurostecker benutzen (ein »Euro-Netzkabel«),

so geht das auch, doch nur, wenn man mühsam und murksig den hemmenden Steg in der Mickymaus-Buchse wegstemmt, wegfeilt oder gar wegschmilzt. Weil das nicht jederfrau Sache ist, gibt’s Adapter, die’s gar nicht gibt.


Hier ist das Ding, genannt “Diamond Tech For Laptop PC 2 Pin Female to 3 Pin Male AC Cable Conversion Plug (Dell, HP, Acer, MSI) For Black YL – 3114”. Hersteller ist YL, Yung Li in Guangdong. Googeln Sie also nach "Yung Li 3114" und hoffen Sie auf einen Verkäufer. Bei Amazon gab’s die Dinger auch, sind aber angeblich »vergriffen« (Mai 2021). Bei Sears kostet das Ding $ 5 plus Versand.
   Hier wie’s hernach aussieht:

»Es ist möglich, ein handelsübliches Brillenkabel (2-polig) anzuschließen«

Jetzt noch Kleingedrucktes vom Herrn Ingenieur. Da die Zuleitung zum Laptop zweipolig erfolgt, meist innen + und außen abgeschirmt -, meist so 20 V=, ist nicht einzusehen, warum der Anschluss ans Stromnetz dreipolig, also geerdet sein soll. Das Netzteil ist aus Plastik, also berührungssicher, und braucht auch deshalb keine Schutzerde.
   Warum also sind Netzteile geerdet? Eine Erdung führt dazu, dass das Minus der Weiterleitung sicher auf Erdpotential liegt. Ist die Zuleitung zum Netzteil nicht geerdet, so flottiert (floatet) das Potential der Hauptplatine im Netzteil und damit der Minuspol vom Ausgang und stellt sich am ehesten auf die Mitte ein, 230 V durch zwei gleich 115 Volt. Das macht nichts, normalerweise.
   Wenn Sie aber einen Laptop oder ein Gerät mit metallischer Oberfläche angeschlossen haben, so spüren Sie bei Berührung ein zartes Kitzeln im Finger. Ein Feld-Wald-und-Wiesen-Prüfschraubenzieher müsste das anzeigen. Schreiben Sie mir Bescheid, ob das so ist. Jedenfalls handelt es sich um ein rein statisches Potential, Strom kann da nicht fließen, und mehr als Kitzeln werden Sie da nicht herausbekommen. Wollen Sie’s weghaben, müssen Sie dreipolig anschließen. Bloßes Umpolen hilft meiner Erinnerung nach nicht.

Link zu diesem Plogeintrag, zu diesem “Poust”: https://bit.ly/fj3erhrUk
 = https://blogabissl.blogspot.com/2021/05/laptop-mickymaus-netzkabel-entklumpen.html

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