25. September 2019

Hyperlinks in MS-Office (Word etc.) 2003

F
Nehmen wir mal die beispielhafte Struktur:

Rechner – Platte (hier E:) – Überordner (O1) – Unterordner (Ordner U1) – Datei (Hyperlinktest.doc)

Dann machen wir noch eine Datei in den »Überordner«:

Rechner – Platte (hier E:) – Überordner (O1) – Datei (W1.doc)

Das sieht im Explorer dann ersteinmal so aus: 


(Die angezeigte Datei ~$perlinktest.doc ist temporär, weil ich gerade in Hpyerlinktest.doc arbeite.)
Jetzt noch eine W1.doc in den »Überordner« O1:
Regeln für die Hyperlinks:
   Mit Alt-F bekommt man eine verwirrende Linkanzeige mit Gänsefüßen und geschwungenen Klammern. Diese Darstellung möglichst vergessen. Zurück wieder mit Alt-F9.
   Links immer über »Hyperlink einfügen« einbauen, nie über Editieren in den Klammerdarstellungen. Und zwar sowohl den sichtbaren Namen, als auch das Linkziel. 

   Beispiel (in W1 zu Hyperlinktest.doc in einem tieferen Ordner)
Erstmal ein Screenshot von der Arbeit in W1:


Das Ziel ist markiert, die Linkerzeuung kann beginnen. Der Hyperlinktest ist aber anderswo als in U1.
   Weiter am Beispiel in W1
1. darauf achten, dass der anzuzeigende Text der ist, den ich dem Leser vorsetzen will.
2. Über das kleine rechts Pfeilchen im Feld »Suchen in:« den Zielordner manuell aussuchen, hier, siehe unten, statt O1 runter zu U1. Diese Arbeit nicht überspringen.
3. Wieder manuell die Zeildatei aussuchen, hier W1.doc

Unten erscheint jetzt als »Adresse«, wo’s hingeht: »..\W1.doc«. Noch OK und fertig ist das
  

Was steckt dahinter? Ein Mausover zeigt’s:

Es geht zu einer Datei (file) auf Platte E, und dort zu einem W1.doc in einem Ordner O1.

Kür. Jetzt bauen wir mal umgekehrt in Hyperlinktest.doc den Rückweg zu W1 ein. Zunächst sieht das so aus:
Sie sehen übrigens, dass ich mir das Linkmachen als Direktbefehl in die Befehlsleiste gebastet habe (rechts oben dunkel hervorgehoben), so wie Fußnote einfügen (AB1). Die Formatvorlage normal.dot merkt sich das dann.
   Doch nun an die Arbeit. U1 ist als Zielordner falsch, wir gehen »hoch«
Wir wissen, das Ziel, Datei W1, steckt in O1; also hoch:
Und da ist er schon. OK nicht vergessen. Nochmal drübermausen und gleich probieren.
Also im Klappmenü, da sehen Sie unten als »Adresse« nur den vollen Dateinamen, in der Mitte (»Suchen in:«) den Ordner. Das eigentliche Ziel ist dann ein vollständiger Pfad.


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PS. »Geschwungen« sieht der Link zu Hyperlinktest.doc so aus:
{HYPERLINK "U1/Hyperlinktest.doc"} und der zu W1:

{HYPERLINK "Hyperlinktest.doc"}
Und nein: Die { } geschwungenen Klammern können Sie nicht selbst machen und dann mit Alt-F9 wieder aktivieren. Nehmen Sie den Weg übers Klappmenü.. 
   Wenn Sie in einem »geschwungenen« Link vorneweg zwei Punkte sehen, so steht das wohl für File:///Festplattenbuchstabe:. Wie gesagt die Alt-F9er verwirren nur.





12. September 2019

Homebanking hoffnungslos?

Nachdem ich Wochen gebraucht habe, für meine (inzwischen volljährige) jüngste Tochter Homebanking zum Laufen zu bekommen, bei der Volksbank, kann ich nur warnen vor verfrühten Hoffnungen. Ganz hoffnungslos ist’s nicht, eher ein »Rohrkrepierer«. Am Start bleibt’s stehen, beziehungsweise dreht sich im Kreis. Eine Online-Einbahnstraße führt in einen virtuellen Kreisverkehr ohne Ausgang.
https://www.vr.de/service/appsuche.html
Doch der Reihe nach.
   Fürs Smartphone werden von den Volksbanken gleich mehrere »Apps« (früher: »Programme«) angeboten, hier links Beispiele.
https://www.berliner-volksbank.de/banking/push-tan.html



Die wichtigste App ist nicht dabei:



 
1. Dieses »Secure-Go« im Smartphone erzeugt Transaktiosnummern. Nur das.
2. Das jahrelang bewährte »Mobile Tan-Verfahren«, wo man die gerade nötige Transaktionsnummer (Tan) als SMS (short message service) auf sein Handy gesendet bekommt, wird nicht mehr angeboten – angeblich »aus Sicherheitsgründen«. 
3. Ein drittes (nunmehr bloß zweites) Verfahren, um zu Tans zu kommen, benötigt ein extra Gerät (»Tan-Generator«), das man mit eingesteckter aktueller Bankkkarte gegen den blinkenden Bildschirm halten muss. Hier eine Vorführung eines der meist anders aussehenden Volksbank-Tan-Generatoren https://youtu.be/KEEb5jUVy08, 2½ min.
   Persönlich kann ich mich mit dem »Kästchen«-Verfahren nicht anfreunden, denn 1. muss man das Kästchen dafür immer dabei haben, etwa im Urlaub oder auf Reisen, und 2. seine Bankkarte zur Hand – und nicht irgendwo woanders gerade im Geldbeutel. Oder haben Sie Ihre Bankkarte am Computer dabei? Und 3. kostet das Ding was, so achtzehn Euro, und ist für nichts als nur für Tans anderes gut. (Rasieren kann man sich damit nicht – gendergerecht!)

https://www.berliner-volksbank.de/banking/push-tan.html


Bei der Erstinstallation von Secure-Go wird eine Tan verlangt, die man nicht bekommen kann, weil »das Tan-Verfahren noch nicht eingestellt« ist. Man muss mit seiner aktuellen Bankkarte zur Bank gehen und sich über das Tan-Kästchenverfahren Online-Banking einrichten lassen. Auch das geht selbst nicht (>Pin-Freischaltung). Ein digitaler Kreisprozess ohne Ausgang zum Homebanking!  
   Erst nach erfolgreicher Nutzung von Secure-Go kann man Secure-Go benutzen.

Anmeldekennwort – Gemeint ist vermutlich der >VR-Netkey.
Alias – Ein Name, den Sie selbst wählen können (sofern noch nicht verwendet), und der dann an Stelle des >VR-Netkeys eingegeben werden kann.  
BLZ, Bankleitzahl – Muster 500 5002 01, hat man früher zur Identifikation der Bank benutzt, und heute für die Erstanmeldung bei den Volksbanken wieder aus der Mottenkiste geholt. Notfalls bekommt man die BLZ aus der >Iban, der 22-stelligen Kontonummer.

Iban – die (internationale) Bankkontonummer, mehr hier
Bankkarte – Die zu Ihrem (laufenden) Konto (Kontokorrent, cc) gehörige Plastikkarte. Mit der ziehen Sie auch Geld aus der Wand. (Die dazu nötige Pin können Sie inzwischen am Automaten selbst ändern.) Hier die in der Mitte:
Oben: Ältere, abgelaufene Bankkarte der Volksbank Bonn-Rhein-Sieg. Mitte: aktuelle Volksbank-Köln-Bonn-Bankkarte, persönliche Daten von – unten – einer Starbacks-Karte verdeckt, sorry …
Push-Tan – sechs Ziffern: Die aktuell nötige Transaktionsnummer wird Ihnen elektronisch zugeschickt, zu Ihnen »hingeschoben«, neudeutsch also »gepusht«, sprich gepuscht. (Im engeren Sinn ein alternatives Verfahren zum >mobilen Tan, hier erklärt.)
Pin – vier Ziffern, Muster 0815 (benutzen Sie bloß keine derart leicht erratbare Nummer!): persönliche Identifikationsnummer, etwa zum Geldziehen aus dem Geldautomaten. 
Pin-Freischaltung – bankinterner Mechanismus, um überhaupt Pins (>SB-Pin) oder Tans (?) bekommen zu können (reinste Magie …).
Secure-Go, VR-SecureGo – App zum (verschlüsselten) Empfang von >Tans
SB-Pin – Selbstbedienungs-Pin fürs Online-Banking?
Tan – Transktionsnummer, siehe > Push-Tan
VR-Netkey – VRNK, VR-Kennung: neun Ziffern, Muster 166817151:  Netzzugangsschlüssel der Volks- und Raiffeisenbanken. (Möglich 5—11 Stellen)
Mobiles Tan-Verfahren, SMS-Tan, M-Tan, da bekommen Sie die >Tan übers Handy. Glücklich, bei dem das Verfahren noch läuft. 
Smart-Tan (sm@rt-TAN), E-Tan (eTan), chip-Tan (chipTAN), usw. siehe hier.   

Ich empfehle, Online-Banking über den PC zu machen und am Smartphone nur Secure-Go zu installieren: Getrennte Geräte sind sicherer …
   Übrigens: Wer Secure-Go auf einem Android-Blackberry wie Q10 zum Laufen kriegt, bitte melden!

Permalink hierher http://j.mp/2LL4bxK
Besucherzaehler= https://blogabissl.blogspot.com/2019/09/homebanking-hoffnungslos.html

Artikel im Bonner General-Anzeiger
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/wirtschaft/ueberregional/Diese-%C3%84nderungen-gelten-ab-Samstag-beim-Onlinebanking-article4185043.html

Hier eine Anleitung aus Kitzingen zur
»Freischaltung eines neuen VR-NetKeys mit SecureGo«
vom Mai 2016. Inzwischen ist nichts besser geworden:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=2ahUKEwj1pa724MzkAhUfwAIHHcnKACcQFjAAegQIAhAC&url=https%3A%2F%2Fwww.vrkt.de%2Fcontent%2Fdam%2Ff0289-0%2FDateien%2FPrivatkunden%2Fkonto___karten%2FBeschreibung%2520-%2520SecureGo%2520als%2520erstes%2520TAN-Verfahren.pdf&usg=AOvVaw3ZDwilP_kaX2vzyimXFpvZ 
   Und hier von der Volksbank Stuttgart – Jeder (auch ich) denkt sich da was Ähnliches aus. Ich meine: Das Verfahren ist einfach Murks! Und dass ein Verfahren so umständlich gesichert werden muss, macht’s mir suspekt, als hinge ein Vorhangschloss vor einem Schlüsselloch, das man erst einmal öffnen muss und dann wegwirft.

Details

Erster Online-Banking-Versuch
im Iphone:
 »Bitte führen Sie die PIN-Freischaltung im Online-Banking durch.«
– Dabei befindet man sich im Online-Banking!
   Dazu geht man an den real existrierenden Bankschalter, möglichst persönlich mit seinem Smartphone, jedenfalls mit der Bankkarte und allen Zugangsnummern (der Korrespondenz).


Im Blackberry Q10: VR-Banking blitzt kurz auf: «Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.« Dann crasht die App.
29.8.2019 unbeantwortete Mail (vielleicht, weil Gmail sie als Spam eingeordnet hatte, und sie erst gar nicht ankam …)
An: vr-mobile@fiducia-direkt.de
Betreff: VR-Banking und VR-Securego crashen
 Die Apps für die Volksbank scheinen sehr schlecht zu sein, siehe die Kommentare auf
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.fiducia.smartphone.android.banking.vr
und
https://play.google.com/store/apps/details?id=de.fiducia.smartphone.android.securego.vr&hl=de&showAllReviews=true
  Auch mir ist ein mühsam installiertes VR-Banking um die Ohren geflogen:
https://blogabissl.blogspot.com/2019/02/no-google-playstoreuse-alternative.html
bezw.
https://blogabissl.blogspot.com/2019/02/no-google-playstoreuse-alternative.html#Volksbank
 Freundliche Grüße,
 Fritz Jörn              Fritz@Joern.De …