24. Juli 2018

Sarner Schlitten

Schlitten, Rodel. Da gibt es einige Archetypen: Das Modell Davos, der weniger bekannte Aroser Schlitten, den Hamburger Kreek, den seltenen Küttiger Frosch, Rennrodel und Skeleton, die niedrigen amerikanischen Metallschlitten mit den biegbaren Kufen zum Steuern, Flexible Flyer, den ich auch einmal hatte, und dann eben ein kleines, handliches, offensichtlich handwerkliches Modell: den Sarner Schlitten.
Sarner Schlitten im Trockenen
Weitere Bilder: https://photos.app.goo.gl/ryXEVB3ExU8LkBBo8

Der Hersteller dieses Schlittens, ein neunzigjähriger Tischler aus dem Sarntal, meint, dass diese Art von »Reitschritten« als »Sarner Schlittele« nur hier hergestellt wird. Ich traf Franz Innerebner in seiner Werkstatt in Sarnthein am Gries neben dem Feuerwehrhaus bei der Arbeit mit einem Freund. 
Franz Innerebner mit seinem Sarner Schlitten.
Weitere Bilder: https://photos.app.goo.gl/ryXEVB3ExU8LkBBo8
Genau so einen Schlitten hatte ich in den Fünfzigerjahren ins Internat in die bayrischen Berge mitgenommen. Schnee gab es damals noch alle Jahre reichlich genug. Die Bauern konnten das geschlagene (geerntete) Holz auf Pferdeschlitten die vereisten Bergwege hinunterziehen, und wir Buben dann auf den so entstandenen glatten Pisten prächtig rodeln.
   Auf dem Bauch auf meinem Sarner Schlitten liegend, war ich der ideale Steuermann für ein Schlittengespann. Mit den Händen hielt ich die Hörner, und meine Füße hingen vorn im nächsten Schlitten, Modell Davos meist oder ein stoffbespannter mit ganz runden Hörnern. Und so sausten wir die längste Rodelbahn Bayerns hinunter – jedenfalls in meiner Erinnerung, Hochgern bis Marquartstein. Die Zielgerade nannte sich »Prügelweg«, und das ist wieder eine andere Geschichte. Kamen uns Pferde entgegen auf ihrem Rückweg bergan, hieß es in die Böschung ausweichen wie heute ein Formel-Eins-Wagen ins Kiesbett.
   Optisch beschleunigt wurden die Fahrten durch meine rote enganliegende Mütze. Eine gute Frau hat sogar einmal darauf gewartet, dass ich den Prügelweg von unten wieder hochkam, und hat mich ängstlich ermahnt, doch vorsichtiger zu fahren. Wir Internatskinder hatten unsere Mütter ja nicht zur Stelle.
   In der Tat konnte man auf dem Sarner Schlitten auch hervorragend aufrecht sitzend rodeln – daher der Name »Reitschlitten«. Die zwei runden seitlichen Stangen geben guten Halt. Die Fahrdynamik ist unvergleichlich wendig. Die kurzen Kufen eignen sich wunderbar für einen »Powerslide«. Dabei bleibt das Lenkverhalten neutral. Ich hätte nicht sagen können, dass der Schlitten über- oder untersteuert; dafür ist er einfach zu kurz. Trotzdem ist die Bodenfreiheit ausreichend hoh, sodass sogar mittlere Pferdeäpfel anstandslos zwischen die Kufen genommen werden können.
   Vor allem ist er leicht, der Sarner Schlitten. Man zieht ihn nicht, man trägt ihn wie ein Mann.
   Ach bin ich glücklich über meinen neuen Schlitten! Teuer war er auch nicht. Nur Schnee gibt’s inzwischen viel weniger, doch daran sind ja angeblich die vielen Autos schuld …

Fotos auf http://j.mp/2LNyRx4 

Link hierher zum Weitergeben: http://j.mp/2mFBHJl =
 https://blogabissl.blogspot.com/2018/07/sarner-schlitten.html

Siebenfahr, Sarntal am 24. Juli 2018

14. Juli 2018

Neever-Ringleuchte 12" Erstzlampe

Kaputtes Ringlicht von Neewer

RL-12" Tube AC 230V 50/60Hz
Photographic lamp 5500K Ra≥95 





Neewer-Ersatzteil (Part Number) 10083865, erhältlich z.B. hier:

http://j.mp/2NfHxfX, ca € 19 

= https://www.amazon.de/Energiesparende-Leuchtstoffbirne-Leuchtstofflampe-Neewer-Fluoreszierende/dp/B00XL1L9XC/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1530954417&sr=8-3&keywords=10083865

Aus- und Einbau

Die drei kleinen schwarzen Schrauben
auf der Gehäuserückseite nicht aufschrauben.
   Die äußeren (U-förmigen) Plastikringe vorsichtig nach vorne abziehen.
   Dann die Reste der kaputten Röhre herausziehen.
   Die neue Röhre von oben hineindrücken.
   Am Ende Abdeck-Us wieder aufsetzen.   
Do not unscrew the three tiny screws on the back.
   Pull the outer plastic rings (U shaped) off.
   Remove or insert the glass tube.
   Replace the outer open rings by pushing them in lightly.
   Watch the plug’s polarity (see below).


Achten Sie darauf, die Leuchtröhre richtig anzuschließen! Liegt die Lampe so im Reflektor, dass die Typenbezeichnung am Plastikteil nicht zu lesen ist, so müssen die beiden grauen Kabel von oben gesehen rechts sein und die beiden weißen links.
   Sonst blinkt die Lampe immer nur einmal auf, leuchtet aber nicht. Kaputt geht nichts.
   Die Stecker stehen etwas nach oben, auswärts, dann ist’s richtig.

   
Be sure to plug in the four cable plug the right way round!
   If the ring “bulb” lays in the reflector so that you cannot see the lamp’s description on the plastic part – the contacts point slightly outwards, see picture above – the two gray wires must be at the right if seen from above, and the two white wires must be at the left side.
   If you plug them in the wrong way round, the light will just blink once and stay off! No harm done, though.



Details der drei Befestigungen – Details of the three fixing points



Zuunterst kommt ein Abstandhalter, der wird von hinten, also außen, festgeschraubt. Das »T« muss oben offen sein.At the bottom a distance piece is screwed on. The “T” must be in as shown to accept the next piece.


Das Teil wird auf den T-förmigen Abstandhalter geschoben und umfasst dann die Röhre. Es ist oben offen, hier rechts, schlecht zu sehen, damit man die Röhre einklicken kann.This part slides onto the distance piece. It will later hold the light. It is open at the top, so that the lamp can be snapped in. (The open side is at right here, not really visible in the picture.)


Hier ist die Aufhängung schon bereit für die Röhre. Vorher sanft richtigherumdrehen.
   Wenn die Röhre drin ist, den letzten Teil draufschnappen lassen, wie im allerersten Bild zu sehen.

Die durchsichtigen Ringe halten die Röhre im richtigen »Brennpunkt« des Reflektors, und sie werden nicht zu heiß.
   Notfalls gehen Eigenkonstruktionen. Abstand vom Reflektor und Hitze beachten. – Alles auf eigene Verantwortung!
Here you see the two combined parts ready to receive the tube. Just turn it around carefully, so the lamp will fit.
   When the tube is in, snap on the last part, the cover, as shown in the first picture.

The transparent rings stabilize the light at the optimal position within the reflector, and they don’t mind the heat.
    If you break the construction, help yourself at your own risk, perhaps taking care that the lamp does not directly touch the reflector. Be arware of the lamp’s heat too.
   The whole thing is at your own risk, anyway!



Link hierher – direct link to this blog entry: http://bit.ly/2KVndUu
 https://blogabissl.blogspot.com/2018/07/neever-ringleuchte-12-erstzlampe.html

Neewer-Support (englisch): support@neewer.com

11. Juli 2018

AX-Router

Es geht um W-Lan-Router mit dem kommenden Standard 802.11ax. Technisch.

   https://en.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.11ax sagt: “IEEE 802.11ax is designed to operate in the already existing 2.4 GHz and 5 GHz spectrums. In addition to utilizing MIMO and MU-MIMO, the new amendment introduces OFDMA to improve overall spectral efficiency, and higher order 1024 QAM modulation support for increased throughput. Though the nominal data rate is just 37% higher than IEEE 802.11ac, the new amendment is expected to achieve a 4× increase to user throughput—due to more efficient spectrum utilization. IEEE 802.11ax is due to be publicly released sometime in 2019.”

W-Lan-Router »AX11000 Ultra« von D-Link

Angeblich ein Dreifrequenzband-Router mit (ausfsummierten) Geschwindigkeiten bis11.000 Mbit/s, 4×4 Multiuser-Mimo, 2,5-Gbit/s-Netzanschluss (WAN port) und Vier-Gigabit-LAN-Ports und USB-3.0-Anschluss für Speicher.
“ROG-Rapture-GT-AX11000” von Asus. 4 Prozessoren

Angeblich ein 10-Gigabit-Wi-Fi-Gaming-Router mit Vierkernprozessor, 2.5G-Gameportort, DFS (Dynamische Frequenzwahl, Vorschrift), WTFast*), Adaptive QoS+), AiMesh#) for mesh wifi system and AiProtection network securityä)

 Links
hierher http://j.mp/2N5iHPH = https://blogabissl.blogspot.com/2018/07/ax-router.html

https://www.nzz.ch/digital/vom-kabelgestruepp-in-den-antennenwald-ld.1401060
 Stefan Betschon: »802.11ax kombiniert OFDM und Mimo auf neuartige Weise«. – Dann sollten ein paar Antennen aber waagerecht stehen, meine ich … . Weiter schrebt er: »Die Privatsphäre soll verbessert werden, indem unter WPA3 in offenen Netzwerken jedem Benutzer eine individuelle Datenverschlüsselung angeboten wird.« Dazu gesondert unten!).
https://www.computerbase.de/2018-01/d-link-802.11ax-wlan-router-11000-mbit/
https://www.golem.de/news/asus-rog-gt-ax11000-gaming-router-soll-erster-10-gbit-s-wlan-router-sein-1806-134753.html
https://www.hardwareluxx.de/index.php/news/hardware/netzwerk/46585-asus-rog-rapture-gt-ax11000-gaming-router-mit-wlan-ax.html

 Herstellerlinks
D-Link https://eu.dlink.com/de/de/for-home/routers-and-modems
Asus https://www.asus.com/us/Networking/ROG-Rapture-GT-AX11000/
Fritz-Box (AVM) https://avm.de/, zum Thema https://www.mobiflip.de/wlan-802-11ax/

 Fußnoten
Wi-Fi = W-Lan, Gaming = Spielen von Computerspielen, meist im Netzwerbund mit anderen.
*) “What The Fast” (WTFast) baut ein spezielles Gaming-Netz auf, ähnlich VPN, siehe https://www.wtfast.com/de/ und https://en.wikipedia.org/wiki/Wtfast
+) QoS bezieht sich eigentlich auf einen Standard, der Datenpakete Ende-zu-Ende nach Priorität markiert. Hier werden auf Wunsch Gaming-Datenpakete im lokalen Netz bevorzugt. Gute Router versuchen lokal den Datenfluss zu optimieren.
#) AiMesh verbindet Router (nur?) von Asus innerhalb eines W-Lan zu einem Netz. Mesh = Masche, Geflecht.
ä) AiProtection network security ist ein Sicherheitsverfahren für W-Lan-Netze von Asus und Trend Micro (Trend Micro Deep Packet Inspection, DPI).
!) Seit ohnehin die meisten Übertragungen mit https verschlüsselt laufen, ist die Gefahr, abgehört zu werden nicht mehr so offensichtlich. »Die meisten Verbindungen sind bereits zwischen ihren Endpunkten verschlüsselt, in der Regel mittels TLS. Wer heute gängige Webseiten oder Apps verwendet, ist im Normalfall bereits vor mitlesenden Dritten geschützt«, schreibt Golem.
   Jedenfalls bietet WPA3 ein neues Verschlüsselungsverfahren: »opportunistische Verschlüsselung«. Dabei bedeutet in OWE (Opportunistic Wireless Encryption) »opportunistisch« nicht wie bei uns üblich etwas abfällig »irgendeinem besonders gut passend«, sondern wörtlich nur neutral gemeint »gelegentlich«. In offenen W-Lan-Netzen bietet sich die Gelegenheit dafür. Das Verfahren ist auf https://tools.ietf.org/html/rfc8110 exzellent klar beschrieben, allerdings englisch! Nach dem offenen Anmelden in einem offenen W-Lan wird dann erst auf Wunsch eine verschlüsselte Verbindung genutzt nach dem Austausch von Schlüsseln nach Diffie-Hellman.
   Übrigens dämpft die Schrift den Glauben an herkömmliche WPA-PSK-Sicherheit mit vorher ausgetauschten Schlüsseln im W-Lan:“The belief is that this protects the wireless medium from passive sniffing and simple attacks. That belief is erroneous. Since the PSK is known by everyone, it is possible for a passive attacker to observe the 4-way handshake and compute the traffic encryption keys used by a client and access point (AP). If the attacker is too late to observe this exchange, he can issue a forged "deauthenticate" frame that will cause the client and/or AP to reset the 802.11 state machine and cause them to go through the 4-way handshake again, thereby allowing the passive attacker to determine the traffic keys.” Deshalb WPA3.
 

10. Juli 2018

NZZ-Artikel


Mir treuem Leser fallen Artikel auf. 
   Ist man älter (oder einfach alt), möchte man sie weiterempfehlen. 
   Ich mache das einmal, und dann noch einmal, wieder, wenn ich fleißig bin. Oben ist immer der neueste.
Die Artikelüberschriften sind online oft andere als im Blatt. Wer sucht, sollte dazu ein Stück Inhalt wählen. – Datumsangaben variieren oft; so bringt die internationale Ausgabe das meiste einen Tag später.
   Permalink hierher: http://j.mp/2KLYFgE =
https://blogabissl.blogspot.com/2018/07/nzz-arikel.html *)
–––––––– · –––––––– 
13.3.2019 int.
«‹Hilfe› ist kein Hundename» – über Namensgebung, Kinder, Künstler und Aliasse.
Sprachich-familiär einzuordnen. Liest sich gut, von Paul Jandl!
http://j.mp/2Uzn49V

13.3.2019 int.
Tiere können rechnen – mehr oder weniger
Graupapagei Alex bis sechs, usw.
http://j.mp/2UGAKAd 

13.3.2019 int.
Sozialneid erforscht.
http://j.mp/2UCsBg6
1. Frage: «Ich fände es gerecht, wenn die Steuern für Millionäre stark erhöht würden, auch wenn ich dadurch persönlich keinen Vorteil hätte»
2. Frage: «Ich wäre dafür, die Gehälter von Managern, die sehr viel verdienen, drastisch zu kürzen und das Geld an die Angestellten der Unternehmen zu verteilen, auch wenn diese dadurch vielleicht nur ein paar Euro im Monat mehr bekämen»
3. Frage: «Wenn ich höre, dass ein Millionär mal durch ein riskantes Geschäft viel Geld verloren hat, denke ich: das geschieht dem recht».
Alle Fragen mit Nein: Nicht-Neider
Eine Frage mit Ja: Ambivalente
Zwei oder drei Fragen mit Ja: Sozialneider  
Alle drei Fragen mit Ja: der harte Kern
Sündenbockfrage: «Superreiche, die immer mehr Macht wollen, sind schuld an vielen Problemen auf der Welt, etwa an Finanzkrisen oder humanitären Krisen.»



9.3.2019
Südtirol – eine multiethnisches Erfolgsrezept
   Vor hundert Jahren wurde Südtirol in den Friedensverhandlungen von St-Germain bei Paris aus der «Konkursmasse» der untergegangenen Habsburger Monarchie Italien zugesprochen. Italienisch- und deutschsprachige Bevölkerung taten sich lange schwer, zusammenzufinden. Eine Analyse aus persönlicher Nahperspektive. – Leider fehlt ein Hinweis auf die Schulen: nach Sprachgruppen.http://j.mp/2UzYNRj

9.3.2019
Hans Widmer: Befreit sollst du sein, holde Physik. Die moderne Physik dreht sich um sich selbst.
   Ich verstehe da nur Bahnhof; mögen Klügere den Artikel liken. Mir ging es nie um die Sache selbst, um Vorstellbares, ich kann mir nicht einmal hundert Jahre vorstellen. »Aus welchem Stoff« was ist, interessierte mich höchstens bei Münzen und Bekleidung, nicht bei Physik. Wenn mir eine Theorie vergangenes und künftiges Verhalten von etwas Beobachtbarem erklärt, so sollt’s mir recht sein. Freilich kann da passieren, dass die Beobachtung durch dieselbe Theorie erfolgt, und dann reine Mathematik bloß zeigt, dass sie in sich selbst schlüssig sein kann, abgehoben.
http://j.mp/2Ux3U4G

NZZ-Folio 332 März 2018 Seite 52: Die Geschichte der Weltbevölkerung
   »1804 war die erste Milliarde voll, die zweite folgte 123 Jahre später: 1927. Die Intervalle verkürzten sich. Die dritte gab es 1960 (33 Jahre nach der zweiten), die vierte 1974 (14 Jahre), die fünfte 1987 (13 Jahre), die sechste 1999 (12 Jahre) und die siebte 2011 (12 Jahre).«
Grafik Kollektiv Vollkorn, https://vollkorn-design.ch/
Das ist eine Wachstumskurve! Und unumstritten von Menschen ausgelöst, von Menschen direkt beeinflussbar. Dagegen könnten doch unsere Schüler streiken, können was tun. Beim Klima ist das so eine Sache. Zwar tut’s nichts zur Sache, ob und wieviel wir daran schuld waren und sind, sondern jetzt nur, ob wir effektiv was dagegen tun können. Was ich bezweifle. Außer wir streuen etwas Dreck in die Stratosphäre, und das traut sich einstweilen keiner. Wollen wir die Erde wirklich kühler? Oder nur g’schafteln?
   Zurück also zum Wachstum, ihr Vordenker. Erst einmal ein Marsch auf Rom, zum Vatikan. Dann eine Studienreise nach Lagos. Oder einfacher: Das Folio kaufen, folio.nzz.ch/heftbestellung ! Irre Artikel, top geschrieben.
Link zum Artikel: http://j.mp/2UAaE1K

2.3.2019 int.
BBC-Interview über das Schweizer Frauenwahlrecht
http://j.mp/2UgNmO3 und direkt https://www.bbc.co.uk/programmes/p071x66z


1.3.2019 online
Tintin (Tim und Struppi) als App
http://j.mp/2UbMqdP und
http://j.mp/2Uh1Cq6 (im Playstore),
http://j.mp/2Uh0rH2 (im Appstore für IOS)
– Als Spiel (2012) http://j.mp/2UcJ8a1

25.2.2019 online
Sektenexpertin: «Paradiesvögel wie Uriella erschweren uns die Prävention»
http://j.mp/2BVcEKA

4.3.2019 int.
»Männerversteherin« Tamara Wernli aus Basel
http://j.mp/2UjJ4Wi
Eindrucksvoll auf Twitter: http://j.mp/2UkrwsT
Das fake Interview mit der »Genderbeauftragten für Hannover, Tabea Hacklberger-Schöll (sieben Minuten) hier, und direkt hier:

27.2.2019 int.
Die Eroberung Europas liegt 8000 Jahre zurück
   Heute zeugen die Gene der Europäer von drei Einwanderungswellen. Erstens zogen vor 50 000 Jahren moderne Menschen wohl aus Palästina nach Europa und hielten als Jäger auch in der Eiszeit durch, anders als die Neandertaler.
   Zweitens kamen vor 8000 Jahren die ersten Bauern aus Anatolien – während die Archäologen bisher annahmen, dass sich die Landwirtschaft unter den Eingeborenen verbreitete, weisen die Genetiker jetzt nach, dass sie Einwanderer mit ganz anderem Erbgut mitbrachten.
   Und drittens drangen vor 4800 Jahren, bei der grössten Migrationswelle aller Zeiten, Hirten mit Pferden und Wagen aus der russischen Steppe ein: Es gab also tatsächlich ein Volk, das Nordindien und Westeuropa seine Gene, seine Kultur und seine Sprache aufzwang – und es kam aus dem Osten.
http://j.mp/2UaXB6o

27.2.2019 int.
Das Aussterben der Dinosaurier vor 66 Millionen Jahren – nicht nur wegen einem außerirdischen Himmelkörper, sondern auch durch Lavaströme? Zwei neue Studien.
http://j.mp/2BSAcQk

27.2.2019 int.
Interview mit Zoologe Josef Reichhoff zur Darwin-Neuübersetzung. Wie wichtig ist die Evolutionstheorie heute?
Noch nicht online gefunden.

29.1.2019 int.
„Wenn in der Klimawissenschaft der anthropogene [also menschgemachte] CO2-Einfluss auf die Erwärmung als ein für alle Mal gelöst erklärt und mit einer neunzigprozentigen Zustimmung durch die «Klimaexperten» untermauert wird, ist schon allein das ein starkes Indiz für einen historisch einmaligen Wissenschaftsskandal.“ – Gastkommentar von Silvio Borner
http://j.mp/2B7SBIw

25.1.2019
Aufgrund der Lebensweise seiner Vorfahren sei der Mensch auf das Zusammenleben in Gruppen von 80 bis 140 Individuen eingestellt, sagt die Evolutionsbiologin Elisabeth Oberzaucher von der Universität Wien in einem Interview im Magazin «Brand eins». «Evolutionsbiologisch sind wir von der sozialen Komplexität des Zusammenlebens in der Stadt überfordert.»
http://bit.ly/2Bbornu

27.1.2019 online, 28. int.
Der andere Völkermord oder «Feststehender Entschluss des Führers ist es, Leningrad dem Erdboden gleich zu machen». – Viele grausame Fakten
http://j.mp/2TmPUde

26.1.2019 int 25. online
Wie Oskar Schindler 1945 an der Schweizer Grenze verhaftet wurde
http://j.mp/2B5HU9m

25.1.2019 online, 28.1. int.
Dominik Paris [aus Ulten in Südtirol] rockt nicht nur die Streif
http://j.mp/2B78UoJ

25.1.2019 int.
Das Paradies liegt jenseits des Ärmelkanals – Reportage und persönliche Berichte von Flüchtlingen
   Den «Dschungel» von Calais gibt es nicht mehr, doch an der nordfranzösischen Küste hausen noch immer Hunderte von Migranten in Zelten. Sie haben nur ein Ziel: Grossbritannien. Weil der Strassentransport immer strenger überwacht wird, wagen immer mehr die Überfahrt in Booten.
http://j.mp/2TbXOWE

22.1.2019 online
Das Lager des langsamen Todes – Die portugiesischen Strafkolonie Tarrafal auf Kap Verde. Das Gefängnis orientierte sich an den Konzentrationslagern der Nazis.
http://j.mp/2AXd7LN

24.1.2019 int
»Wir schreiben einfach wundervoll: Der Fall Relotius und die Medien.
Journalismus heute, schöne Ironie
http://j.mp/2B4w8fo

24.1.2019 int.
Nationen sind kein Auslaufmodell. Wir müssen sie verteidigen – auch gegen ihre Anhänger
Kurt Tucholsky und andere zitiert
http://j.mp/2B2PCAR

24.1.2019 int.
Die deutsche Energiewende vernichtet Kapital
http://j.mp/2B5fz2P

21.1.2019 int.
1979 war das Schicksalsjahr für die islamische Welt
http://j.mp/2CC20YJ

23.1.2019
Wege zur geldpolitischen Normalisierung.  Warum haben wir (noch) keine Inflationen?
Die Zentralbanken sollten den Liquiditätsberg, den sie geschaffen haben, dem Markt wieder entziehen. Hierfür gibt es wirksame Instrumente. Die Frage ist nur, ob die Zentralbanken die nötige Unabhängigkeit haben, diese auch einzusetzen.

21.1.2019 int.
Flüchtlinge sterben im Niemandsland – Rukban
http://j.mp/2CzwZEJ

18.1.2019
Dialektwandel – eine schöne Studie über den Wandel der Wortwahl
NZZ.CH/dialektwandel – ein interaktiver Artikel, liebevoll gemacht!

18.1.2019
Klimawandel-Schülerinnendemonstration am Beispiel Basel
http://j.mp/2TcPW7a

18.1.2019
Moderner Ablasshandel: Flieg, aber spende wenigstens Geld : zum CO2-Ausgleich
http://j.mp/2AQQf0y

Theodor Fontane 1819—1898
Stich von unbekannt, Wikipedia
19.1.2019 int.
Die Sprache ist ein biegsam Ding –
Theodor Fontane ist der Schöpfer grandios zusammengesetzter Wörter
http://bit.ly/2RXduzK

19.1.2019 int.
Sprache als Waffe und Identitätsmerkmal
Vielvölkerstaat Ukraine – wieviel Russisch darf’s denn sein?
Siehe auch meinen Blog über die Nato-Erweiterung
http://j.mp/2T12fDu

16.1.2019 int.
Seitenblick: Lauter Lügen. Auch die Guten lügen … Kann denn was wahr sein? Sprachlich-philosophische Gedanken. Nietzsche: »Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.«
http://j.mp/2Dg9P84
   dazu passt

16.1.2019
Im Anfang war das Bit – Quantenphysik und Fragen nach der Wirklichkeit
Erwin Schrödinger 1926, Werner Heisenberg,
   Albert Einstein: Wir wissen nicht, was die ‹Wirklichkeit› ist,
   John Archibald Wheeler: Ein reales physikalisches System bezeichnet er als «It»; die Information in der Zustandsfunktion als «Bit». Klassisch sagen wir: Da ist ein Teilchen in einem bestimmten Zustand – ein It –, und wir messen an ihm bestimmte Grössen: «Bit from It». Quantentheoretisch sagen wir: Wir messen bestimmte Grössen und schliessen daraus, dass sich da ein Teilchen in einem bestimmten Zustand befindet: «It from Bit».

15.1.2019 int.
»Der Tanz der kleinen Imperien« und andere Überschriften über den interessanten Gastkommentar von Oliver Jens Schmitt, Professor für Geschichte Südosteuropas an der Universität Wien:
»1918 beendete nur im Westen den Krieg. Gebietsverschiebungen im Westen des Kontinents waren vergleichsweise unbedeutend. Der Mitte und dem Osten des Kontinents hingegen brachte 1918 keinen Frieden.«http://j.mp/2sr1A2H

15.1.2019 int.
Die Volksmujahedin sind fragwürdige Verbündete Washingtons in Iran.
http://j.mp/2Md1nZX

14.1.2019 int.
»Stabil ist nur der Wandel«. Katholische Dogmen ändern sich doch. Buch von Michael Seewald
http://j.mp/2Hf2V6P

14.1.2019 int.
Wenn sich alle mit allen vergleichen – René Girard. Das »mimetische Begehren«, der Wunsch das zu wollen, was auch die anderen wollen.
http://j.mp/2Hc4FxK

5.1.2019 onl.
Das wird man doch so sagen dürfen! Robert Menasse passt sich die Wirklichkeit an.

8.1.2019 int.
33 Millionen turnen mit – Kayla Itsines und machen sich fit. 

9.1.2019 int.
Pfeilschnelle Krabbeltiere – Kleine Tiere wie Schaben und Milben sind relativ zu ihrer Körpergröße blitzschnell, oft wegen Vorspannung.
Nur im Archiv auf http://j.mp/2M2Nr4E
   Am selben Tag, an derselben Stelle, ebenso in Forschung und Technik
Die Würmer unserer Vorfahren – Der Wissenschaft jedoch verraten die Schmarotzer Geheimnisse aus längst vergangenen Zeiten.

Verona 1964
mit Čezeta 175
27.12.2018 int.
Wie ein junger Prager an Weihnachten vor 54 Jahren dank einer Lüge in die Schweiz fliehen konnte (Mladá Boleslav = Jungbunzlau, Mittelböhmen, Škoda)

24.12.2018 online
Sisyphos in der Kälte – vom Arbeiten und Scheitern eines Eismeisters (in Saas-Fee) –
Schöne Geschichte, schöne Bilder!
Grümpelturnier = Freizeitturnier
http://j.mp/2AfDcW3

14.12.2018 int.
Die Wächter des schönen Waldes, Tiger am Golf von Bengalen

17.12.2018 int.
Die handgeschriebene Weihnachtskarte kommt jetzt von Roboter Sophie

14.12.2018 int.
Washington holt zum Schlag gegen Nord Stream 2 (“North Stream”) aus.

14.12.2018 int.
Wir basteln uns eine böse neue Welt – Sprachliches
http://j.mp/2A1xHKi

12.12.2018 int.
NZZ-Folio Dez.2018 / Jan.2019
»These zur Zukunft: Kinder sind Sklaven ihres Handys« von Rolf Degen mit dem schönen Gedanken: »Der Rückgang der Störche führt zur Verminderung der Kinderzahl«.
Überhaupt ist dieses Zweimonatsheft »Als ich klein war« sehr zu empfehlen!

7.12.2018 online, 6.12. online
Der Gravitationswellen-Katalog wächst und wächst bezw.
Die Nachweise von Gravitationswellen häufen sich (online)
http://j.mp/2B7e30a

Friede, Freude, Kramp-Karrenbauer?

4.12.2018 int.
· Gauland-Interview http://j.mp/2PhUpTa
· Gedanken vom Anlagestrategen Felix Zulauf http://j.mp/2PkIrsl
· Gastkommentar von Frank Th. Petermann: »Die (schweizer) Ärzte
und die Suizidhilfe«, in Deutschland noch tabu, http://j.mp/2PfqU4F –
dazu am 14.12. ein Leserbrief eines ehemaligen Hausarztes mit drei Beispielen, nicht öffentlich zugänglich (bei mir auf Suizid.doc). 

3.12.2018 int.
   Nicht Judenmission, sondern Dialog.
Der emeritierte Papst Benedikt präzisiert seine umstrittene Stellungnahme vom Verhältnis von Juden und Christen.
   Gestern, am. ersten Adventssonntag und damit dem Beginn des Kirchenjahres 2019, wurde den zahlreich versammelten Gläubigen  ein neues Messlektionar vorgestellt: Aus Rücksicht vor den Juden soll nun der Name Jehova nicht mehr genannt werden, und politisch korrekt sollen Apostelbriefe stets mit liebe Schwestern und Brüder beginnen.
   »Paulus verfasste seine Brieftexte in der Koine, dem hellenistischen Griechisch seiner Zeit. Alle Paulusbriefe richten sich an von ihm gegründete Gemeinden oder einzelne ihrer Mitglieder (Quelle).« … »Als Adressaten erscheinen immer Kollektive, meist mit dem Ausdruck ekklesia (wörtlich ›Herausgerufene‹; Gemeinde, Kirche). Nur im Römerbrief schreibt Paulus als alleiniger Absender ›an alle, die in Rom sind‹, weil er diese Gemeinde nicht selbst gegründet hatte (Quelle). Also: »An alle in Rom, die von Gott geliebt sind, die berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus« (Römer 1,7).
   Eine ehrwürdige biblische Anrede heutzutage politisch zu korrigieren und dann immer noch als »Wort des lebendigen Gottes« auszugeben, erscheint mir als kindische Geschichtsklitterung; dann lieber keine Anrede; Räuspern genügt. Das Argument mit den ἀδελφός (adelphoi) – wenn das denn im konkreten Brief vorkommt – führt höchstens zu Geschwister! »Damit werden die Texte der heutigen kommunikativen Situation angeglichen«; sowas gehört sich meines Erachtens einfach nicht!
   Viel wichtiger: Die katholische Kirche sollte endlich Frauen und Männern dieselben Rechte in den Ämtern geben!
   Das »pro multis« hat übrigens noch immer keinen Wieder-Einzug in die Messliturgie gefunden. »Die neue Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift ist seit Dezember 2016 im Buchhandel erhältlich. Ihre Übernahme in die liturgischen Bücher, vorrangig in die Messlektionare, steht an, da die revidierte Übersetzung künftig als offizieller katholischer Bibeltext in deutscher Sprache genutzt wird«, schreibt Kathnews schon am 8.2.2017, und so ist es noch immer. (Siehe mein http://blogabissl.blogspot.com/2014/02/promultis.html)

29.11.2018 int.
Ade, du schöne Hutgerechtigkeit!*)
Wörter, die der Duden wieder gestrichen hat.
*) Hutgerechtigkeit, auch Triftgerechtigkeit genannt, das Recht auf einem fremden Grund Vieh weiden zu lassen. Hut = Hüten; Trift = Treiben.


28.11.2018 int.

»Fake News« schon im Mittelalter: Die Konstantinische Schenkung


An der Konstantinischen Schenkung zweifelte jahrhundertelang niemand. 

   Fresko in der Kirche Quattro Coronati in Rom. (Bild: De Agostini / United Archives / NZZ)


26.11.2018 int. »Staatspaternalismus«
Oh, Vater Staat –
über das kommende moralisch bedingte Gundeinkommen in Italien (€560?)

26.11.2018
Nanotechnik-Übungen in der Schule
http://j.mp/2FEtba1

24.11.2018 int.
Kinder sind kostbar. Aber wer sie wie Porzellan behandelt, erweist ihnen einen Bärendienst. (Aus USA)

21.11.2018 dig.
Monde – Entstehung – Leben, unser Mond, Exomonde
»Wie Uranus und Neptun zu ihren Monden gekommen sein könnten«
»Unser Erdmond verdankt seine Existenz hingegen dem Einschlag eines marsgrossen Himmelskörpers auf die Erde.« … Im Sonnensystem »zählen der Saturnmond Enceladus und der Jupitermond Europa derzeit zu den aussichtsreichsten Kandidaten für die Suche nach Leben.«
21.11.2018 int.
Trumps «Rake-News» sind Fake-News (rake = Rechen)
über Waldpflege, Finnland und öffentlichen Schmarren

21.11.2018 int.
Einen Korb bekommen von Angelo Garovi
Sprachliches dazu und zum roten Faden, zu Faden schlagen, ’nen guten Faden lassen, nach Strich und Faden, überhaupt dem Lebensfaden, was zur Rechnung mit dem Himmel führt, zum offenen Himmel oder dem Himmel voller Geigen, bis zum 7. Himmel; Kerbholz (Tessel oder Beilen), zum Aufschreiben (Anschreiben?) lassen.

21.11.2108 int.
Apropos: NZZ-Schreibweisen Platic > Plastik und placiert > platziert
Wie man Plastik richtig platziert
[noch nicht online?]

20.11.2018»
**** »Die Ära Merkel – ein vorläufiger Rückblick« von Herfried Münkler
Mit der netten Vermutung, »die große Mehrheit der Deutschen werde vernünftige Entscheidungen bei gründlichem Nachdenken schon nachvollziehen«. Dabei denken wir nie, wir regen uns lieber gleich auf! Entsprechend schwach sind die 272 Kommentare. Was im Artikel fehlt ist das Türkeiabkommen.

20.11.2018 int.
St. Galler Reliquien tauchen im Prager Veitsdom auf

20.11.2018
Von 133 auf 83 Kilogramm, ein Selbstversuch von Bernhard Rindeknecht.

20.11.2018
Woher kommt das Licht un der Suite Nr. 10? von Gian Andrea Marti
Eine gut geschriebene Nachterfahrung – http://j.mp/2FAbhFm – ev. zahlingspflichtig

19.11.2018 int.
Überschuldete Weltwirtschaft. Was William White dazu meint.

Hundert Jahre Comics in Italien (Wikip.)
17.11.2018 dig.
»Mickey – die Maus des zwanzigsten Jahrhunderts«
   Die aktuellen Artikel zu ihrem neunzigsten Geburtstag berücksichtigen meist nur die amerikanische Entwicklung, die der Filme. Die ersten sind von 1928.
· NZZ-Artikel http://j.mp/2FvjkTI
- Steamboat Willie: https://youtu.be/BBgghnQF6E4
   Für Europa ist die Entwicklung der Comics interessanter. Seit 1930 erscheint «Topolino» in Italien und führt seitdem dessen Entwicklung fort (https://it.wikipedia.org/wiki/Topolino#Edizione_italiana). Die deutschen LTBs übernehmen vornehmlich italienische Geschichten. Wikipedia: »Die weitaus meisten Comics stammen aus Italien«.
   In meinem Blog gibt’s zahlreiche Geschichten dazu:
• Übersichtsartikel mit vielen Kuriositäten wie Oma Ducks “New Light Baker Electric Coupe” von 1912:
• Die Geschichte mit der Druckmaschine ausführlich:
• Wie Dagobert Duck das Bild des Reichtums prägt:
• Zinseszinsrechnung für Gymnasiasten und Interessierte
• Kater Karlo und sein Holzbein:  

11.11.2018 dig.
Das Gehen ist im Rückstand (und doch so förderlich dem Geiste!)

9.11.2018 dig.
Zugehörige Illustration Peter Gut
Freiheit für die Ventile (elektrisch betriebene Verbrennungsmotorventile) http://j.mp/2qSFTI3

7.11.2018 int.
Lassen wir die Sprache menschlich sein 
… Kritiker_innen monieren gern, dass die diversen Varianten und Zeichen das Deutsche verhunzten. Dabei ist etwas anderes viel gravierender: Der permanente Fokus aufs Geschlecht verformt unser Verständnis des Menschen. [Alte oder Behinderte schriftsprachlich wie Frauen usw. hervorzuheben, daran denkt keiner … fj]

7.11.2018 int.
Gastkommentar: Verschenktes Geld
Deutschland ist Exportweltmeister dank riskanten Finanzanlagen. 

29.10.2018 int.
Der Friede, der eine Illusion blieb. Die Pariser Friedenskonferenz nach dem Ersten Weltkrieg ohne die Verlierer und Russland: »Das ist kein Friede, das ist ein Waffenstillstand für zwanzig Jahre«.
   Dazu NZZ Timothy Snyder: Das Ende des Habsburgerreiches http://j.mp/2Q9URUM

27.10.2018 int.
Pompeji ging im Herbst unter – Sprachglosse
Kastanien und der römische Kalender http://j.mp/2qdqnWE


26.10.2018 int

Die wahre Geschichte der Familie Trapp.
Das Leben des weltberühmten Familienchors verlief anders als im Film »The Sound of Music«.Zum Teil eine Buchbesprechung.

23.10.2018 int.
Das Bauhaus überlebte auch nach dem Zweiten Weltkrieg nur für eine kurze Dauer.
Das Bauhaus wurde vor hundert Jahren gegründet, die Hochschule für Gestaltung Ulm von Max Bill wurde vor fünfzig Jahren geschlossen.
Über den Mythos zweier deutscher Gestaltungsschulen.

12.10.2018 int, 11.10.2018 onl.
Sprachliches. Das Stichwort: Was Penicillin mit einem Schwänzchen zu tun hat. Und warum ›pencil‹ eigentlich ein obszönes Wort ist

26.9.2018 int., 21.9.2018 onl.
Wer erfindet die neue Klimaanlage? Wie wir die neue Klimaanlage erfinden.

21.9.2018
SEO-texten (Search Engine Optimization)
Wieso man beim Googeln selten findet, was man sucht

21.9.2018
Polit-Marketing im Klassenzimmer
Wie Parteien, Firmen und Hilfswerk-Aktivisten Schulkinder umwerben

22.9.2018 int.
1918: Welche Rolle die vermeintliche bolschewistische Bedrohung Europas beim Aufstieg des Faschismus spielte
http://j.mp/2OL5rB0

22.9.2018
Achtung: Tödliche Verlockung! Überall öffnen sich uns Fallgruben.
Mit einer schönen Fotostrecke

http://j.mp/2OJgOto 
15.9.2018
Viel Lärm um nichts: Künstliche Intelligenz wird nie ein eigenes Bewusstsein entwickeln, weil ihr die Neugierde fehlt.

14.9.2018
Der Zeitungskiosk stirbt aus – Hommage an einen beiläufigen Ort
(Kommt übrigens aus dem Persischen!)
http://j.mp/2xiF6DH

14.9.2018
Heiligt der Zweck die Mittel? – Cum-Ex-Geschäfte

12.9.2018
Mit dem Aloisiuskolleg verschwindet das älteste Jesuiteninternat Deutschlands 
11.9.2018
Der Comic-Autor mag sterben – seine Figuren jedoch nicht
   Flix: Spirou in Berlin (Carlsen-Verlag). – Hugo Pratt: Corto Maltese: Das goldene Haus von Samarkand (Verlag Schreiber und Leser). – Juan Diaz Canales / Rubén Pellejero: Corto Maltese: Äquatoria (Verlag Schreiber und Leser).

6.9.2018
… Trennung von Asylverfahren und Arbeitsmigration
7.9.2018
Wochenend-Leitartikel von Chefredakteur Eric Gujer:
Die Jagdszenen von Chemnitz lassen sich ohne das Erbe der kommunistischen Diktatur nicht erklären.

7.9.2018
Saubadia – »Mussolinis Retortenstadt«
http://j.mp/2NpVgoc

3.9.2018
Alles beginnt mit Herkunft – weshalb Ostdeutschland sich zur Provokation entwickelt

31.8.2018
Wenn die Dürre nicht weichen will. – Kommen so lange Wetterperioden wieder

10.7.2018 
Bundesbank-Forderungen erreichen fast eine Billion Euro – Target 2
http://j.mp/2KM1myv (Siehe auch http://j.mp/2F75PcP)

  Deutschland








Italien

Stetig zunehmende Ungleichgewichte im Euro-Raum. Quelle EZB, Eurocrisismonito


27.6.2018
 Das heisse Gas zwischen den Galaxien sendet ein Lebenszeichen.
18 Tage lang haben Astronomen eine weit entfernte Quelle von Röntgenlicht observiert. Der Aufwand hat sich gelohnt. Jetzt glauben sie zu wissen, wo sich der vermisste Teil der gewöhnlichen Materie verbirgt. http://j.mp/2MAd37V =
https://www.nzz.ch/wissenschaft/das-heisse-gas-zwischen-den-galaxien-sendet-ein-lebenszeichen-ld.1395822

27.6.2018
 «Schönheit ist in der heutigen Kunst das wahre Skandalon», Interview mit
Wolfgang Beltracchi. http://j.mp/2MApErS 

29.5.2018
Muslim-Bann zerstört Lebenstraum. Iranerin strandet wegen der amerikanischen Politik in Deutschland. http://j.mp/2JfFAll 

26.5. 2018
 Ein Gott, der Recht und Frieden schafft – Die Geschichte des Monotheismus beginnt nicht im Vorderen Orient, sondern im alten Iran. Bei Mitra, dem Gott des Vertrages. http://j.mp/2Muul6v 

26.5.2018
 Es ist die grosse lastende Frage: Ein europäisches Volk, was wäre das? http://j.mp/2KzQboN =
https://www.nzz.ch/feuilleton/stellen-wir-uns-einmal-vor-ein-europaeisches-volk-was-waere-das-ld.1387885


26.5.2918
Daniele Muscionico: Die Griechische Landschildkröte Torti hat Charaktereigenschaften, die für ein Wildtier untypisch sind. Sie sei absolut furchtlos und sozial hoch talentiert, erzählt ihre Adoptivmutter Claudia Schärer.
http://j.mp/2MyInE7 =
https://www.nzz.ch/gesellschaft/draufgaengerin-im-tortenformat-ld.1387942

16.5.2018
 NZZ Forschung und Technik, 16. Mai 2018, Die seltsame Wiederkehr der Weltseele
  http://bit.ly/2IpLj4m =
  https://www.nzz.ch/wissenschaft/die-seltsame-wiederkehr-der-weltseele-ld.1379451
Siehe auch dazu meinen Blog https://blogabissl.blogspot.com/2018/05/weltseele.html

28.4.2018
   Vierzig Jahre Teilung brauchen vierzig Jahre Heilung - Thema DDR http://j.mp/2smjFz7 =
https://www.nzz.ch/feuilleton/vierzig-jahre-teilung-brauchen-vierzig-jahre-heilung-ld.1380550

24.4.2018
   Nicht zu Nepals Nutzen http://j.mp/2JouHKb
»Man kann sich die Notenbank eines Landes wie einen riesigen Vermögensverwalter vorstellen. Theoretisch könnte sie einen Goldschatz damit aufbauen, marktfähige Wertpapiere kaufen oder wichtige Importgüter finanzieren.«, s. a. »Dagobert-Duck«-Blog

21.4.2018
   Warum Intellektuelle den Kapitalismus verachten http://j.mp/2JlFB3t =
https://www.nzz.ch/meinung/warum-intellektuelle-den-kapitalismus-verachten-ld.1367638

20.4.2018
   Streit über Erbgut und Rassen in USA http://j.mp/2HmzxqQ =

https://www.nzz.ch/feuilleton/der-genetiker-david-reich-loest-in-den-usa-einen-intellektuellen-streit-ueber-erbgut-und-rassen-aus-ld.1378433


12.4.2018Die Fußfessel: http://j.mp/2HKBIbh

https://www.nzz.ch/gesellschaft/kleiner-big-brother-am-fuss-ld.1375638

 12.4.2018
   Bekenne, du schlechter Mensch!
Polemik von Reinhard Sprenger

   Gegen das Moralisieren aller Lebensumstände. Gut geschrieben.
https://www.nzz.ch/feuilleton/bekenne-du-schlechter-mensch-ld.1375392 = http://j.mp/2qrZVct

12.4.2018
   Am Berg in den Wahnsinn getrieben
Sinnestäuschungen im Hochgebirge. Erwas für Berg- und Gruselfreunde
https://www.nzz.ch/gesellschaft/reise/berg-wahnsinn-getrieben-hoehenpsychose-ld.1368339 = http://j.mp/2HixV4F

11.4.2018 
   Die grosse Apokalypse auf dem Mond zog sich hin
Anders als angenommen stammen die riesigen Mondkrater und die Meteoriteneinschläge bei uns nicht aus derselben Zeit.
https://www.nzz.ch/wissenschaft/die-grosse-apokalypse-auf-dem-mond-zog-sich-hin-ld.1374732 = http://j.mp/2HhxK9F

11.4.2018
   Atome und Antiatome schwingen im gleichen Takt
Am Cern zeigte man bis auf die zwölfte Stelle hinter dem Komma, dass die Naturgesetze gleich bleiben, wenn man Materie und Antimaterie vertauscht, den Raum spiegelt und die Zeit umkehrt. (Wie man die Zeit umkehrt, wird nicht erklärt.)
https://www.nzz.ch/wissenschaft/atome-und-antiatome-schwingen-im-gleichen-takt-ld.1374313 = http://j.mp/2qxir3p

6.4.2018
   Ein Dorf puzzelt http://j.mp/2qRlAuV =
https://www.nzz.ch/panorama/ein-dorf-puzzelt-gegen-die-anonymitaet-ld.1371389

23.2.2018
   Millionen winziger Spiegel lenken Licht ins Haus
 Natürliche »künstliche« Beleuchtung – ein Archtektenthema
   https://www.nzz.ch/wissenschaft/millionen-winziger-spiegel-schaffen-licht-ins-haus-ld.135511831.1.2018 = http://j.mp/2HhSX3j

31.1.2018
Hiobs Schweigen http://j.mp/2CyQLSV =
https://www.nzz.ch/feuilleton/hiobs-schweigen-ld.1343521
Nicht Gott, der Teufel versucht den Menschen, sagt der Papst. Doch in der Versuchung des gottesfürchtigen Menschen liegt das tiefste Paradox des Christentums.

3.1.2018
   Die Entdeckung der Ehrlichkeit http://j.mp/2CznN5g =
https://www.nzz.ch/feuilleton/die-entdeckung-der-ehrlichkeit-ld.1343514
In einer zauberhaften Parabel stellt Italo Calvino unsere Weltordnung auf den Kopf. Das Gleichgewicht des Diebstahls hält hier das soziale Gefüge zusammen. Lena Schall illustriert den Text mit ganz eigener Komik.

3.1.2018
   Europa entsteht aus der Konkurrenz http://j.mp/2CECxA1 =
https://www.nzz.ch/feuilleton/das-wahre-europa-entsteht-aus-der-konkurrenz-ld.1343018
Wenn es kriselt in der EU, wird die historische Einheit Europas beschworen. Nur, die gab es eigentlich gar nie.

23.12.2017
Ein Nadelbaum wird zum Zankapfel. Die aus Nordamerika eingewanderte Douglasie macht sich auch in Schweizer Wäldern breit. Was die Forstwirtschaft freut, ruft bei Naturschützern gemischte Gefühle hervor. 
http://j.mp/2KA9wWz =
 https://www.nzz.ch/wissenschaft/die-douglasie-als-hoffnungstraegerin-ld.1339346

12.10.2017 – ausnahmsweise nicht aus der NZZ, sondern über die NZZ:
»Die Angst geht um an der Falkenstrasse« (der NZZ-Adresse)
https://www.woz.ch/-81a3 

21.6.2016 online
Kommentar: Hexenjagd auf dem Campus
   Die Auswüchse der Political Correctness auf dem amerikanischen Campus hat nicht nur für die Freiheit der Lehre, sondern auch für die Psyche der Studierenden gravierende Folgen.http://j.mp/2BgUVNs

24.2.2016
   Meteorit über dem Atlantik
   10'000 Tonnen, Energie von 500 bis 600 Kilotonnen TNT – das entspricht dem 30- bis 40-Fachen der Hiroshima-Atombombe.
https://www.nzz.ch/wissenschaft/riesiger-meteorit-vergluehte-unbemerkt-ueber-dem-atlantik-1.18700665 = http://j.mp/2quzPp6

27.2.2013
   «Tscheljabinsk» in Arabien
Schweizer Forscher finden in Arabien prähistorischer Meteoriten.
https://www.nzz.ch/panorama/tscheljabinsk-in-arabien-1.18028142 = http://j.mp/2HnwJxb
   Einschlagkrater: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Einschlagkrater_der_Erde
  https://www.nzz.ch/article8XP27-1.272503

*) Die Vorgängerdatei https://blogabissl.blogspot.com/2018/07/nzz-arikel.html ist abgestürzt.

Mein Smartphone ist ein Psion


Ja, da schaugts! Mein Psion. Der primäre, ein Psion 3mx. Die große Datei mit den (Juli 2018) 265 Adressen, Nummern, Passwörtern und noch ein paar alten Schmankerln wie einer Mark-zu-Euro- und sonstigen Umrechnungstabellen, erste Babyrufe von Carla, zu glücklicher Zeit am Rursee selbstgemachte Programme …
   Zwei AA-Batterien reichen monatelang, die Haltebatterie ist eine gängige Knopfzelle CR 2025, und notfalls gibt es bei diesem fortschrittlichsten Psion-3er-Modell sogar eine Skalenbeleuchtung (https://de.wikipedia.org/wiki/Psion#Psion_Serie_3mx).
   Darunter zu sehen die eigens dafür genähte und mit meinen Initialen dekorierte Federkiel-bestickte Ledertasche.
   Die Dateien sichere ich immer mal wieder aus diesem primären Psion auf eine 2-Megabyte-Speicherkarte im Regal, die im Gegensatz zum Gerät den Inhalt auch ohne Batterie hält. Von dort kommen die Daten in einen sekundären Psion 3mx für unterwegs und einen tertiären 3c in der Küche, der ist langsamer und ohne Hinterleuchtung.
   Was am Psion-»Smartphone« dabei »Phone« sein soll, werdet ihr fragen? Bittesehr: Der Psion hat natürlich einen Lautsprecher, hinten dran. Und aus dem kann er im Adressbuch gespeicherte Telefonnummern – düdeldidütt – an jedem ordentlichen Telefon vermittels des Mehrfrequenz-Wählverfahrens wählen; ans Telefon halten genügt (siehe https://psion.info/GJ5/pdf/manuals/s3c_userguide.pdf#page=103). (Mit modernen Mobiltelefonen geht das natürlich nicht.)
   Seit Anfang der Neunzehnhundertneunzigerjahre benutze ich einen Psion 3. Einen Absturz der Software hatte ich noch nie! Bluescreens sind unbekannt, schon weil das Bildschirmchen kein Blau kann. Der einzige Schwachpunkt ist wie bei allen Klappgeräten das flexible Kabel von der Tastatur in den Deckel. Es wird mit der Zeit brüchig und muss dann ersetzt werden. Außerdem wird Plastik spröde und bricht dann leichter als in seiner Jugend, Häkchen brechen ab, Klappen klaffen dann.
   Ich nutze den Psion am Schreibtisch mit Netzgerät. Daten können über Kabel oder infrarot im- und exportiert werden, einen Infrarot-USB-Dongle hab’ ich immer im Rucksack.Das mache ich aber nie.
   Sucht man etwas im Psion, so geht das vor von vorn bis hinten oder von hinten vor. Es dauert dann möglicherweise etwas, getestet: 17" maximal. Wichtiges habe ich mit Stern versehen, kann dann z.B. *Max suchen, ohne vorher alle Maxe zu bekommen. Suche von hinten – und damit in den neuesten Einträgen zuerst – ist auch geschickt: Mit Shift-Enter statt nur mit Enter auslösen. Gelegentlich und vor dem Sichern empfiehlt es sich, die Einträge zu »komprimieren«, was durch Änderungen überholte löscht.
   In einem ist der Psion wesentlich autonomer, »gescheiter« als Smartphones: Er lässt sich programmieren, ganz ohne externe Hilfsmittel, in einer »Open Programming Language«. Das wäre so, als ließe sich eine App vom Benutzer selbst direkt im eigenen Android- oder IOS-Smartphone programmieren. Ich habe schon ein paar Programme gemacht, vom Ein-mal-Eins-Trainer bis zum Wochentags-Kalender für Geburtstage (mit heute datenschutzwidriger »Seitentür«). OPL wird im Psion kompiliert.

Direkter Link hierher http://j.mp/2KLpSzN =
 https://blogabissl.blogspot.com/2018/07/mein-smartphone-ist-ein-psion.html

Bitte beehren Sie mich recht bald wieder!