30. März 2020

Shutdown als »Krieg«

Am Freitag, den 13. März wurden hier die ersten Maßnahmen gegen den Corona-Virus beschlossen. Ministerpräsident Armin Laschet: »Nordrhein-Westfalen steht vor einer großen und ernsten Bewährungsprobe. Die Landesregierung handelt entschieden und konsequent. …« – Schulen, Hochschulen und Kindergärten werden geschlossen und »Veranstaltungen auch mit weniger als 1.000 Teilnehmern sollen abgesagt werden, wenn sie nicht notwendig sind.«
   Sonst eigentlich nichts. Es darf gemunkelt werden, über was noch kommt.
    »Wichtigstes Ziel ist es, die Verbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen und Zeit zu gewinnen, um Medikamente und Impfstoffe produzieren zu können und entsprechende Vorkehrungen zu treffen, damit das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Nordrhein-Westfalen nicht zum Erliegen kommt und die Arbeitsfähigkeit kritischer Infrastrukturen gesichert bleibt.«
   Unser Land, »NRW«, hat 18 Millionen Einwohner (zum Vergleich: Österreich knapp 9 Millionen). Eine konkrete numerische Ziel- oder Erwartungsgröße wird nicht genannt, weder der Verbreitung des Virus, noch der »entsprechenden Vorkehrungen« oder gar der Produktion von »Medikamenten und Impfstoffen« (in NRW?), bis heute nicht (30. März). Danach werden fast täglich die Zwangsmaßnahmen verstärkt bis zum Stillstand der Wirtschaft und einer Versammlungsfreiheit von je zwei Personen im Abstand von mehr oder weniger 1½ Meter.
   Die Zahl der Neuinfizierten wird täglich bekanntgegeben, ebenso der Toten. Heute am Montag, den 30.5. nachmittags: »Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Nordrhein-Westfalen mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Montag mit 12.178 angegeben – ein Plus von 778 seit dem Vortag. Das RKI registrierte 101 Tote.« (Das sind 0,07 % Infizierte der Bevölkerung, ein Plus von 6 % Infizierter.)

Aber: Was haben denn die Herrschaften erwartet? Mangels Zielzahlen kann niemand beurteilen oder auch nur plausibilisieren, ob die Maßnahmen etwas helfen. »Vertrauen« und »Solidarität« sind die Forderungen der Stunde, die aber fast täglich drastischer werden.
   Dass die Ansteckungskurve anfangs ungebremst »logarithmisch« verläuft, wissen wir inzwischen. Aber wie soll denn die Ansteckung (und wann) nach den Maßnahmen, infolge der Maßnahmen verlaufen?  Wenn wir bis zu einer sechzigprozentigen Sättigung mit (vielleicht) immunen Genesenen warten, dann wird das Jahre dauern. Je erfolgreicher und rascher die aktuellen Maßnahmen greifen, desto länger. Inzwischen fahren wir, bildlich gesehen, auf einem Dampfer mit festgezurrtem Steuerrad »auf Sicht«, wie es so schön heißt, nur halt immer geradeaus. Nicht einmal eine sofortige »Vollbremsung« haben uns die Politiker verordnet. Nach nunmehr 17 Tagen wissen wir nichts., nicht wieviele getestet wurden, wann, wieviele negativ, die Zahl der Genesenen?
   Ich bin mir der Gefahren anderer Strategien bewusst, der ich selbst zur »Hochrisikogruppe« gehöre, hätte aber trotzdem gerne die Ziele der aktuellen Totalbremsung gekannt. Wieviele sind getestet, insgesamt? Wieviel Prozent Genesener haben wir? Vertrauen in die Regierung, die die Gefahr seit 2012 kannte, habe ich nicht. Die kann nur Schulden machen, beliebig hohe, und zurückzuzahlen braucht sie sie – im Gegensatz zu uns Bürgern – auch nicht.

Lesen Sie dazu aktuell
NZZ 28.3.2020
Virologe Alexander Kekulé und der Wirtschaftswissenschafter Jens Südekum im Dialog.
    «Die Politiker behaupten nun, Deutschland habe superschnell reagiert, aber das stimmt einfach nicht.». Kekulé: «Wir fahren auf Sicht», diesen Satz hört man nun besonders häufig, und aus psychologischer Sicht halte ich das für ein Riesenproblem.
Link zum Artikel: j.mp/fj2QW6PUt
 = https://www.nzz.ch/international/virologe-kekule-und-oekonom-suedekum-ueber-corona-was-ist-zu-tun-ld.1548836

NZZ 27.3.2020 Staatsversagen von Rainer Zitelmann
   Was gehört zu den Kernkompetenzen eines funktionierenden Staates (und was nicht)?
   »Dass es früher oder später zu einer Pandemie kommen würde, konnte [musste! fj] jeder Politiker wissen, aber sie kümmerten sich lieber um andere Themen. In Deutschland beispielsweise wurde mit Inbrunst über das dritte Geschlecht, Political Correctness und ähnlich wichtige Fragen diskutiert, aber heute wundert sich jeder, warum nicht einmal ausreichend Atemschutzmasken vorhanden sind.«
   »Diese Kraft hat der Staat aber nur dann, wenn er aufhört, sich ganz und gar auf Umverteilung zu konzentrieren, sich in die Wirtschaft einzumischen und die Steuergelder vor allem für die Umsetzung ideologischer Programme zu verschwenden. Es ist wie bei einem Unternehmen: Wer sich auf vielerlei Nebenschauplätzen verzettelt und aufreibt, statt sich auf seine Kernaufgaben zu fokussieren, der scheitert am Ende.«
Link zum Artikel: j.mp/fj3aw1dZ5
 = https://www.nzz.ch/feuilleton/coronavirus-und-wirtschaft-rainer-zitelmann-ueber-staats-versagen-ld.1548815

Sie haben’s gewusst!
Screenshot aus der Bundestagsdrucksache vom 3.1.2013, Anhang 4, Seite 55,
»Zugeleitet mit Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 21. Dezember 2012 gemäß § 18 Absatz 1 und 2 des Gesetzes über den Zivilschutz und die Katastrophenhilfe des Bundes.« (Link https://dipbt.Bundestag.De/dip21/btd/17/120/1712051.pdf#page=55 )


Permalink zu diesem Blogeintrag: j.mp/fj2UvPh3T
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/03/shutdown-als-krieg.html
Besucherzaehler

28. März 2020

Video auf Wikipedia hochladen

Gute englische Quelle: https://booki.flossmanuals.net/ogg-theora/encoding/vlc.html . Dort auch mögliche Tipps, das Ergebnis zu verbessern.

Die Wikipedia nimmt keine MP4-Dateien! Blöd.

VLC Mediaplayer
Man muss die Datei vor dem Hochladen auf OGG-Format bringen. (»Warum« kann das Wiki nicht selbst? Bis ich dazu keine plausible Antwort habe, ist’s für mich die Arroganz der Mächtigen. Entsprechend wenig wird in den Wikipedien mit bewegten Bildern gearbeitet …)

MP4 > Ogg. Das ist eine Fummelei. Mit dem VLC media player geht’s so:

1. VLC starten, eventuell mit irgendeinem Video.
2. Vorn im Menü bei Medien auf Konvertieren/Speichern gehen.

Ich zeige das hier auf meinem Windows-7-Rechner am Video aus meinem Album Speltenzäune.
Weiter …

3. Das zu konvertierende Video auswählen, hier eine MP4-Datei


4. Hier sieht man etwas vom Video im Hintergrund. Die Quelldatei auswählen.


5. Jetzt unten die gewünschte Konvertierung angeben (Art der Zieldatei, eben OGG, egal welches) angeben und den Namen der Zieldatei:


6. Auf »Start« läuft dann die Konvrerertierung in »Echtzeit«; man spielt das Video einfach einmal ab.


 Jetzt sollte neben der originalen MP4-Datei neu eine Ogg-Datei im Ordner sein, VLC-abspielbar. (Die MP4-Datei hat 10,7 MByte, die Ogg-Datei 7,8 MByte, ist aber erkennbar schlechter.)

Nun geht’s ans Hochladen auf Wikisource. 
   Vor dieser Veröffentlichung versichere man sich der Zustimmung der Beteiligten, also des Fotografen und der Abgebildeten!
   Das eigentliche Hochladen habe ich über  https://commons.wikimedia.org/wiki/Special:UploadWizard gemacht. Da muss man allerlei eintragen. Bevor nicht alles geschrieben ist, passiert nichts.
Ich habe den Namen des Videos vereinfacht. Beim ersten Versuch hochzuladen (»Dateien veröffentlichen«) bekam ich den rot geschriebenen Warnhinweis, »Die Seite, die …«. Gestört hat der Hinweis auf mein Fotoalbum, das Wiki für vielleicht gefährliches Spam hielt. Jetzt musste ich wieder suchen, wo genau ich das eingetragen hatte, und es herauslöschen. Wiki-Bürokratie. Von Dialog mit dem User hat Wiki in seiner (Bilder-)Wolke noch nichts gehört.
Wiki wechselt jetzt zum du.
   Am hartnäckigsten war die Frage nach der Kategorie. Ich wählte Landwirtschaft.
Am Ende steht die Datei als Speltenzaun.ogv auf Wikisource. (Ob ich wirklich Wikimedia »getroffen« habe oder nur die deutsche Wiki?)
   Schreiben Sie sich den genauen Namen der hochgeladenen Datei auf! Wichtig ist der Name, weniger die Endung (»Dateinamenserweiterung«). In meinem Fall wechselte die lustig zwischen .ogg, .ovg und wohl anderen auch.

Steht das Video dann öffentlich auf Wikisource zur Verfügung, kann man es beim Bearbeiten des »Lemmas« (Wiki-Lingo für Lexikon-Stichwort), halt dort, wo das Video auf einer Wikipedia gezeigt werden soll, einbinden. Das gelang mit dem vor den Text eingefügten Befehl:

[[Datei:Speltenzaun.ogg|mini|Binden eines Speltenzauns (Staketenzauns) mit einem vorher erhitzten Fichtenast]]  .

Dabei ist Speltenzaun.ogg der Dateiname auf Wikisource, den man sich am Ende des Hochladens notieren sollte! Der Rest ist die Darstellungsgröße und meine Bildunterschrift. Sie können ja mal gucken, versuchsweise auf Bearbeiten gehen, gucken, denken, raus.

Man muss wirklich Rentner sein in Corona-Isolation, um sich das anzutun. Bittesehr:

Besucherzaehlerhttps://de.wikipedia.org/wiki/Zaun#Speltenzaun

20. März 2020

Nett sein zum Internet!

Seid nett zum Internet! Es fehlt uns noch, dass uns »das Netz« reißt. Dann ist Schluss mit Lustig; dann rinnt das Netz aus.
   Links statt Inhalte verschicken.
   Nichts gegen Selbstgemachtes, eigene Bilder und Videos. Aber Witze, die schon Millionen von Leuten gesehen haben, gehören nicht in private Nachrichten. Dies hier zum Beispiel, “A Message from the Government”, sahen bis jetzt (20.3.2020, 18 Uhr) vier Millionen Menschen allein schon in Youtube. Viertausend haben ihren Senf dazu gegeben, Kommentare und Gegenkommentare. Es läuft drei Minuten und ist über Whatsapp netto zehn Megabyte (MB) groß – hab’s heruntergeladen.
   Auf Whatsapp werden die Nachrichten Ende-zu-Ende verschlüsselt, was schätzungsweise aus 10 MB  mindestens 15 macht. Über das Internet werden die Nachrichten in früher übliche 7-Bit-ASCII-Buchstaben gewandelt, hin und wieder zurück, was schätzungsweise aus den ursprünglichen 10 oder 15 MB 50 macht. In Ihrer Whatsapp-Gruppe sind, sagen wir, fünf »soziale Kontakte«. Jeder kriegt sein eigenes »Fett« ab, und schon sind’s 250 MB. Und weiter so, weil vielleicht drei von denen die »Nachricht« weitergeben, wie ein Virus.
   Bitte korrigiert mich, wenn das falsch ist!
Dagegen hat der Link: https://youtu.be/Hks6Nq7g6P4 ganze 28 Byte. 28 Byte / 250'000'000 Byte sind 0,000'001 Prozent, ein Neun-Millionstel.

Also: Vor dem Weitergeben lieber auf Youtube den Link suchen. Der steht dort unter dem Video,

wenn man TEILEN anklickt. Die Adresse, die man für das Video bekommt, sieht immer nach youtu.be aus, als sei Youtube in Belgien.   Also bitte!

Link hierher, zum Weitergeben: j.mp/fj2QBmIzM (14 Buchstaben, sogar zwei mehr als nötig) 
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/03/nett-sein-zum-internet.html 
Besucherzaehler

PS. Technisches Beispiel an einer Nur-Text-E-Mail.
Ein klitzekleines Bildchen, eine 5-Cent-Briefmarke mit bloß 283×378=106'974 Pixel, als JPG zu 17,6 kByte verdichtet, wird zu einer E-Mail von 32 kByte, die digital so aussieht (allerdings mit einigen Weiterleitungen von mir zu Anfang):
Return-Path:
Delivered-To: fritz.joern@rolmail.net
Received: from dcot-rolmail-1.rolmail.net
    by dcot-rolmail-1.rolmail.net with LMTP
    id uJvcAX/hfF7ZQQAAtdgOrg
    (envelope-from )
    for ; Thu, 26 Mar 2020 18:08:15 +0100
Received: from relay2.rolmail.net (relay2.rolmail.net [IPv6:2a02:2e8:0:2:0:25:b25:2])
    by dcot-rolmail-1.rolmail.net (ROL) with ESMTP id 00D3734076B
    for ; Thu, 26 Mar 2020 18:08:14 +0100 (CET)
Received: from mf4.rolmail.net (mf4.rolmail.net [IPv6:2a02:2e8:0:2:0:25:1025:2])
    by relay2.rolmail.net (ROL Relay) with ESMTP id 48pBJZ6K8dz2dQ3G
    for ; Thu, 26 Mar 2020 18:08:14 +0100 (CET)
X-Virus-Scanned: ROL Spam Gateway 4
X-Spam-Flag: NO
X-Spam-Score: -1.998
X-Spam-Level:
X-Spam-Status: No, score=-1.998 tagged_above=-999 required=3
    tests=[BAYES_00=-1.9, FROM_IS_TO=-0.1, RCVD_IN_DNSWL_NONE=-0.0001,
    SPF_HELO_NONE=0.001, SPF_NONE=0.001] autolearn=no autolearn_force=no
Received: from mx2.rolmail.net ([195.254.252.237])
    by mf4.rolmail.net (mf4.rolmail.net [195.254.252.163]) (ROL Spam Gateway, port 10024)
    with ESMTP id rYYuiAiNYJ9r for ;
    Thu, 26 Mar 2020 18:08:12 +0100 (CET)
X-ROL: Auth-Res
DMARC-Filter: OpenDMARC Filter v1.3.2 mx2.rolmail.net 48pBJW0Z8Dz8NqpB
Authentication-Results: mx2.rolmail.net; dmarc=none (p=none dis=none) header.from=Joern.De
DKIM-Filter: OpenDKIM Filter v2.9.2 mx2.rolmail.net 48pBJW0Z8Dz8NqpB
Authentication-Results: mx2.rolmail.net; dkim=none reason="no signature";
    dkim-atps=neutral
Authentication-Results: mx2.rolmail.net; spf=none (no SPF record) smtp.mailfrom=joern.de (client-ip=212.227.126.130; helo=mout.kundenserver.de; envelope-from=fritz@joern.de; receiver=fritz.joern@rolmail.net)
Received: from mout.kundenserver.de (mout.kundenserver.de [212.227.126.130])
    by mx2.rolmail.net (ROL MX) with ESMTPS id 48pBJW0Z8Dz8NqpB
    for ; Thu, 26 Mar 2020 18:08:10 +0100 (CET)
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 (mxeue012 [212.227.15.41]) with ESMTPS (Nemesis) id 1N8FlY-1jLgvC1fUG-014DrV
 for ; Thu, 26 Mar 2020 18:08:10 +0100
Received: from mout.kundenserver.de ([212.227.126.130]) by mx.kundenserver.de
 (mxeue012 [212.227.15.41]) with ESMTPS (Nemesis) id 1MWB7y-1ikzWS1Y42-00XeGR
 for ; Thu, 26 Mar 2020 18:08:10 +0100
Received: from FritzPC ([37.201.113.112]) by mrelayeu.kundenserver.de
 (mreue012 [212.227.15.167]) with ESMTPSA (Nemesis) id
 1Ml3ym-1jeSGK2zS0-00lTac; Thu, 26 Mar 2020 18:08:09 +0100
From: =?iso-8859-1?Q?Fritz_J=F6rn?=
To: =?iso-8859-1?Q?'Fritz_J=F6rn'?=
Subject: Bildtest
Date: Thu, 26 Mar 2020 18:08:08 +0100
Message-ID: <635422b395ae4c86a9b966f50e54c5af ritzpc="">
MIME-Version: 1.0
Content-Type: image/jpeg;
    name="Briefmarken.jpg"
Content-Transfer-Encoding: base64
Content-Disposition: attachment;
    filename="Briefmarken.jpg"
X-Mailer: Microsoft Office Outlook 11
Thread-Index: AdYDkR4iNY85Ur86TKuv62TJBFq0dg==
X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V6.1.7601.24158
X-Provags-ID: V03:K1:BjEiuetVomlMfyOJduD0VKAB4z3r9kzDoN8rDstXAL6LonRWSi2
 Jr0FSq2EfgeQgBkzIlTZ/aH8lj8mKWL4z/X93C2eYeHNZsQcwECqL7642pwc8l3wJjcQy74
 H/hEBgoYbndR2Sw/XsJr00YqQ5dcC10vXajB1mSoFOCYsh1jN9+4S4TQ6UnRZxuZAJE2g1B
 KCmAFszoGQV+p/+0kHsAg==
X-UI-Out-Filterresults: notjunk:1;V03:K0:ucUWlW1DQ3Y=:+gzaoTJ7nuDT/pAV3lKw5k
 AVdNv06jbZkyYTKCXsw94ZwWjEx9pLOKeYo46x11M+cU3A7vdzF9UwXnR62jOFwZ8cRKspjic
 Pu16bYwxaS4epGcOtXPxUA7F3wXfCSMTMRBDRl/86wO9mxpHgV/TsZ6dJF5uw+iQZAB1hBuNk
 EfQ5PQ6jqtMyIpC3366xU311egO99QP4Y1Ie6OlHGaaeFHywQPypP9CzZr/XrCYxVsENymABO
 V6cpq24u+F+5eOfyu5XiXkpbuUbIYjrVNqsrtIIrMWFIqhVusOilc6BMZaYlqc5GjVSH3aGkf
 2/kXftlpvWRglCY9FUWGyTN62fDGJPatnzl74GAUwTYgmrMjjb5I4Byr94mYkwbRIh5CEJ1YD
 8TXAqoXvBIav7kDaL/FMSq1XaTFeBXJ4m/xi9+hqreOz4rORjxUUpo3lgAn537+f4NxGJqSsf
 R6vD8vGvxncNulISeNP+6w0cYnvC+sIJ2hvFPPp4ynh30QmnqVzyL0n9LqklO31YLT76IIhKH
 IMZQ4VN5Cw5AVb1QJpD5vAyzQVjiR14F/8hzsBJP09bpiEGJ/bcHbEKdhtHbaaolkASTKa6+h
 c7+rs4HVE5EvMqDyq+jKUCK48gLeo8hwbTRVqwJJMlRC9jjzjOYD7vl53pAeLXCklyFFF3tfl
 0HU90uqKEncH+5fdbyG5uj3g8Thp8TAZZ3RlpH0wNv9xQ34cbiG4sIU2GSEyfzmhSZ6//TJtX
 iypaZY7bsLaud2eSK0NQMVl0jb4VpP8m5b4l4lG6lYX4HXU5es2I7Rnna4iv4SYJDjawiEDvA
 RLvL1+pbgqZve6xVtqqYZDkBBB337jXCA00Vw6KKdQfyMACQ4o5UQQqnOrEOUrIUKOJzQpcYH
 Mng1EZXIbqSdq6XD4S7hvVuRsPhDJ590YKrixuJv9MDUWN2wiVPKxnwmGdhJ8fHZ8bDPzfUDT
 1XlXVevZdI4tNAV+YKOXx7C5mbjB9DWpWIsCxFa6+UT/ZDdmnkOm18fDBxGD+SATiJS6tLgoM
 p19ptQPTT5WEZp2oQLolIQlHU5O4Sg3Xv39KNcDhsb1TCbDpw53X6AFnESfpJ+Ok22rbIeROK
 nSVUZjh0Y+faJik7xHWxG56ae6rghDx8/xkMW83Q7vdVov0EyE0lPYzSGM9TxGgN3pKuwh+o5
 +6o02OUMStdhOAPB4/18li6xYK8ZiC4UYOoXUBiE2oAzLN7hbVk51OZnn395LYgBHTeFODwBi
 IfS3K+BV4WIIuFnwE


Die Buchstaben und Ziffern am Schluss sind das Bildchen.

Als HTML-Mail mit dem Bildchen gleich sichtbar im Text ist die Mail 37 kByte groß. Die Marke ist dann statt mit JPG mit PNG kodiert und statt 17,6 nun 144 kByte groß.
Return-Path:
Delivered-To: fritz.joern@rolmail.net
Received: from dcot-rolmail-1.rolmail.net
    by dcot-rolmail-1.rolmail.net with LMTP
    id INdVMKrlfF4LSQEAtdgOrg
    (envelope-from )
    for ; Thu, 26 Mar 2020 18:26:02 +0100
Received: from relay2.rolmail.net (relay2.rolmail.net [IPv6:2a02:2e8:0:2:0:25:b25:2])
    by dcot-rolmail-1.rolmail.net (ROL) with ESMTP id B845A34076B
    for ; Thu, 26 Mar 2020 18:26:02 +0100 (CET)
Received: from mf4.rolmail.net (mf4.rolmail.net [IPv6:2a02:2e8:0:2:0:25:1025:2])
    by relay2.rolmail.net (ROL Relay) with ESMTP id 48pBj64QhDz2dQ3G
    for ; Thu, 26 Mar 2020 18:26:02 +0100 (CET)
X-Virus-Scanned: ROL Spam Gateway 4
X-Spam-Flag: NO
X-Spam-Score: -1.998
X-Spam-Level:
X-Spam-Status: No, score=-1.998 tagged_above=-999 required=3
    tests=[BAYES_00=-1.9, FROM_IS_TO=-0.1, RCVD_IN_DNSWL_NONE=-0.0001,
    SPF_HELO_NONE=0.001, SPF_NONE=0.001] autolearn=no autolearn_force=no
Received: from mx2.rolmail.net ([195.254.252.237])
    by mf4.rolmail.net (mf4.rolmail.net [195.254.252.163]) (ROL Spam Gateway, port 10024)
    with ESMTP id Von0nIjfTmI7 for ;
    Thu, 26 Mar 2020 18:26:00 +0100 (CET)
X-ROL: Auth-Res
DMARC-Filter: OpenDMARC Filter v1.3.2 mx2.rolmail.net 48pBj25xBJz8Nqp4
Authentication-Results: mx2.rolmail.net; dmarc=none (p=none dis=none) header.from=Joern.De
DKIM-Filter: OpenDKIM Filter v2.9.2 mx2.rolmail.net 48pBj25xBJz8Nqp4
Authentication-Results: mx2.rolmail.net; dkim=none reason="no signature";
    dkim-atps=neutral
Authentication-Results: mx2.rolmail.net; spf=none (no SPF record) smtp.mailfrom=joern.de (client-ip=212.227.126.131; helo=mout.kundenserver.de; envelope-from=fritz@joern.de; receiver=fritz.joern@rolmail.net)
Received: from mout.kundenserver.de (mout.kundenserver.de [212.227.126.131])
    by mx2.rolmail.net (ROL MX) with ESMTPS id 48pBj25xBJz8Nqp4
    for ; Thu, 26 Mar 2020 18:25:58 +0100 (CET)
Received: from [212.227.15.41] ([212.227.15.41]) by mx.kundenserver.de
 (mxeue011 [212.227.15.41]) with ESMTPS (Nemesis) id 1MK47C-1ix6ng0hNG-00LS0e
 for ; Thu, 26 Mar 2020 18:25:58 +0100
Received: from mout.kundenserver.de ([212.227.126.134]) by mx.kundenserver.de
 (mxeue011 [212.227.15.41]) with ESMTPS (Nemesis) id 1MgwKD-1jjAux0aT7-00hObb
 for ; Thu, 26 Mar 2020 18:25:58 +0100
Received: from FritzPC ([37.201.113.112]) by mrelayeu.kundenserver.de
 (mreue012 [212.227.15.167]) with ESMTPSA (Nemesis) id
 1MBBCI-1j5wTL2hu2-00CgtQ for ; Thu, 26 Mar 2020 18:25:57
 +0100
From: =?iso-8859-1?Q?Fritz_J=F6rn?=
To: =?iso-8859-1?Q?'Fritz_J=F6rn'?=
Subject: Bildtest HTML
Date: Thu, 26 Mar 2020 18:25:57 +0100
Message-ID: <0ca4a9a719f4426999a1d46978de0496 ritzpc="">
MIME-Version: 1.0
Content-Type: multipart/mixed;
    boundary="----=_NextPart_000_000E_01D6039B.FEA9E690"
X-Mailer: Microsoft Office Outlook 11
Thread-Index: AdYDk5vKT2jSACdxRlGw2usZbBpelg==
X-MS-TNEF-Correlator: 000000006F2681F735BB664BAEDE98487215C6E2E4329600
X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V6.1.7601.24158
X-Provags-ID: V03:K1:mlbhlohCbu1QPXxG6HRCY4vy92NzIV3bKUqKSjcg4LTJc4psfE9
 LijAN8guyJXuf6PcDu06IthQ8f99JWD6Paf78dIleww4aDxklEKUNTnn4KRQsh5q/sS9tSo
 zjRek5M6v9KeRLXDeCljk/XSprvYl20JvfjaP2TVaK5uSh+RWkhhfBumfjBYktNqlDqv3Y3
 mF+iSe//8yt9CSkIkoF2Q==
X-UI-Out-Filterresults: notjunk:1;V03:K0:gv43DhxZqjU=:3KYnUMuxJbQlUBXUwr442i
 k6mwRLRW2IVnoC8zW8p6aq1thdAciM/5kA9rIPVJfRrmpSDnXnOTSAX1w94KYp+xyJzbyQ1Ng
 qhhaO0gvGOFsZ2M7/icqeOzzgs10KOoVA/5e/RrlvqgkNNZjel65WQJweoOD9FrQ2q8hV7v6e
 d+kReCUbr3YJyYLJMu4ED3MfsGG1pnRTKP1t8qxpDXCuE8j2WPjQjzykSORJMY42Lq0PGITaK
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 kxHebfxOqob5O5a5iMCDGYlv7qfpgQLqFeRXbnc4VWrH8mR+KHgu91pF9OQAma3xhdHPSyw24
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13. März 2020

Ich bin ein Faktor,

ein Risikofaktor. Alt, Hochdruckpazient*), stur selbstdenkend, altmodisch halt, und mit bissl Krebs könnte ich auch dienen, der ist aber nicht ansteckend sondern schicksalhaft …
   Konkret fasse ich mir gern ins Gesicht, wenn mein modischer Zweitagebart juckt (Bild folgt+), und – horribile dictu (= Angeber bin ich auch) – pople auch mal in der Nase, beide Löcher.
   Gegen meine Gefährlichkeit steht mein Dauerschnupfen, der meine Abwehrkräfte unter Beweis stellt, und mein Leben mit wenig fernen Kontakten, schon gar nicht auf intimer Nähe.
   Ich halte mich an die neuen Grußregeln: https://www.nzz.ch/panorama/coronavirus-diese-begruessungen-sind-noch-erlaubt-ld.1544909. Auf den dort gezeigten »Wuhan-Schlag« oder schweizeisch einfach »Fussschlag« wäre ich nicht gekommen, weil’s mir an Gleichgewicht mangelt.
   Soviel für heute. Ein Lebenszeichen,
bedrängt von Push-Nachrichten. Dazu in der NZZ dies:
   »In Italien gab es 631 Tote durch das Coronavirus (Stand 11. 3. 20). Das ist schlimm. Aber im Winter 2016/2017 wurden nicht weniger als 25 000 Grippetote registriert, davon 19 400 im Alter von über 65 Jahren. In der Schweiz gibt es bis jetzt 4 Tote durch das Coronavirus (Stand 11. 3. 20). Im Jahr 2017 gab es 800 bis 1000 der Grippe zugeschriebene Todesfälle.«

Permalink hierher j.mp/fj2xsw1uW
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/03/ich-bin-ein-faktor.html
Besucherzaehler.
*) Freund des Italienischen, schriftlich, come filosofia.
+) Bild: ››››››››››››››››››››››››››››››››››››››››››››››››› tätige Reue

Ein Virus unter dem Elektronenmikroskop:
photo@yna.co.kr/2020-01-31 23:06:37

7. März 2020

laudato sii

Wie betont man das? Laudato si als LAUdato oder lauDATO si? Vorn oder hinten?

1. Deutsche betonen’s gern rhythmisch vorne, auf Lau. So singt’s der Kinder- und Jugendchor Schalom aus Bogen (Niederbayern) (= https://youtu.be/nY-D4qDQmlw , wenn Blogger das Bild wegzensiert):


 2. Hier eine Aufnahme aus Italien, eingestellt von Emiliano Ardigò, https://youtu.be/AFkfu_a5f_E

Das klingt mir schon natürlicher, italienischer betont. Nicht, dass das dato in laudato extrem betont wäre, eher nur ein bisschen mehr als vorn das Lau.
   Die ganze deutsch-italienische Betonerei beschreibe ich in einem früheren Blog,
   Doch jetzt zum Laudato si.

Der Originaltext von Winfried Pilz beginnt mit Laudato si, mit einfachem i. Genaugenommen sollte sii stehen, denn das ist kein , kein ja, wie in Sí, mi piace, ja, das gefällt mir. Was sich wie ein Sí, ja, anhört, ist ein Wunsch, ein es sei, von essere, sein. Wie beim Vaterunser ein Optativ« à la fiat voluntas tua, dein Wille geschehe. (Alle Ähnlichkeiten sind zufällig, hier mit der Federazione Italiana Automobili Torino.) 
   Der Optativ kommt im Italienischen und in Latein als Imperativ daher, glatt als Befehlsform. Sei ist dann tu sii (eine Quelle), genaugenommen mit zwei ii. Genug Verwirrung.
Der am 4. Juli 1940 in Warnsdorf (heute nur mehr tschechisch als Varnsdorf) in Böhmen geborene Sudetendeutsche Winfied Pilz wurde nach dem Krieg wie alle Deutschen vertrieben und kam 1952 nach Wermelskirchen im Bergischen Land, südlich von Remscheid. 
   Pilz wurde katholischer Priester. Wikipedia: Pilz studierte Philosophie und katholische Theologie in Bonn und München. 1966 empfing er im Kölner Dom die Priesterweihe. Nach einer Zeit als Kaplan in St. Martin in Euskirchen und in St. Joseph in Bonn wurde er Stadtjugendseelsorger in Bonn. Als Diözesanjugendseelsorger für die Männliche Jugend im Erzbistum Köln ab 1972 war er fast achtzehn Jahre lang gleichzeitig auch Rektor von Haus Altenberg; in Altenberg, vom 12. Jahrhundert bis 1803 Ort einer Zisterzienserabtei, nahm Pilz in den 1970er- und 1980er-Jahren die mönchische Tradition des Ora et labora (Bete und arbeite) für die Jugendarbeit auf und lud nun hierhin zu Ora-et-labora-Wochen ein.[2] Auch belebte er im Jahr 1980 die Tradition des Altenberger Lichts wieder. Beim Jugendhaus Düsseldorf war er als Referent für Glaubensbildung tätig. Ab 1990 war er Pfarrer der Gemeinde Sankt Martinus in Kaarst.
   Von 2000 bis 2010 war Monsignore Winfried Pilz Präsident des Kindermissionswerks Die Sternsinger in Aachen und leitete damit die Sternsingeraktion in Deutschland. Sein Nachfolger in diesem Amt wurde Klaus Krämer. Im Jahr 2007 wurde Pilz zum Präsidenten des Deutschen Katholischen Missionsrates gewählt.
   Ich meine: Pilz, der 1952 12-jährig die Tschechoslowakei verlassen hatte, konnte gut Tschechisch. Deutsche Volksschulen gab’ dort nicht mehr.
  Von Juli 2010 bis 2012 war er Auslandsseelsorger in Prag und leitete die deutschsprachige Gemeinde.[3][4] 2012 ging er in den Ruhestand, seitdem lebte er in Leutersdorf in der Oberlausitz, nur wenige Kilometer von seinem heute in Tschechien liegenden Geburtsort entfernt.
   Winfried Pilz textete und komponierte zahlreiche Neue Geistliche Lieder, sein bekanntestes ist die deutsche Fassung von Laudato si.[5] Für die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) verfasste er lange Jahre geistliche Impulse zum Kirchenjahr und erklärte die Kirchenfeste wie Kreuzerhöhung, Epiphanie, Fronleichnam und Christkönig.[4]
   Im aktuellen katholischen Messbuch »Gotteslob« kommt Laudato si nicht vor. Die Wikipedia meint, Laudato si sei enthalten im Gesangbuch der Evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz (Nr. 529), im deutschen altkatholischen Gesangbuch Eingestimmt (Nr. 659) und im Gesangbuch der Christkatholischen Kirche der Schweiz (Nr. 919).

Link hierher j.mp/fj39M3DCr
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/03/laudato-sii.html
   Weitere Links:
https://www.katholisch.de/artikel/5317-laudato-si-die-umweltenzyklika-und-das-beliebte-lied 
https://de.wikipedia.org/wiki/Laudato_si_(Lied
https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnengesang_(Franz_von_Assisi)  :

Der Sonnengesang

Text in «volgare umbro» Deutsche Übersetzung[3]
Il Cantico di Frate Sole (Cantico delle Creature) Der Gesang von Bruder Sonne (Gesang der Geschöpfe)
Altissimu onnipotente bon signore,
tue so le laude la gloria e l’honore et onne benedictione.
Ad te solo, altissimo, se konfano,
et nullu homo ene dignu te mentovare.

Laudato sie, mi’ signore, cun tucte le tue creature,
spetialmente messor lo frate sole,
lo qual’è iorno, et allumini noi per loi.
Et ellu è bellu e radiante cun grande splendore,
de te, altissimo, porta significatione.

Laudato si’, mi signore, per sora luna e le stelle,
in celu l’ài formate clarite et pretiose et belle.

Laudato si’, mi signore, per frate vento,
et per aere et nubilo et sereno et onne tempo,
per lo quale a le tue creature dai sustentamento.

Laudato si’, mi’ signore, per sor aqua,
la quale è multo utile et humile et pretiosa et casta.

Laudato si’, mi’ signore, per frate focu,
per lo quale enn’allumini la nocte,
ed ello è bello et iocundo et robustoso et forte.

Laudato si, mi’ signore, per sora nostra matre terra,
la quale ne sustenta et governa,
et produce diversi fructi con coloriti flori et herba.

Laudato si’, mi’ signore, per quelli ke perdonano per lo tuo amore, et sostengo infirmitate et tribulatione.
Beati quelli ke ’l sosterrano in pace,
ka da te, altissimo, sirano incoronati.

Laudato si’, mi’ signore, per sora nostra morte corporale,
da la quale nullu homo vivente pò skappare.
Guai acquelli, ke morrano ne le peccata mortali:
beati quelli ke trovarà ne le tue sanctissime voluntati,
ka la morte secunda nol farra male.

Laudate et benedicete mi’ signore,
et rengratiate et serviateli cum grande humilitate.
Höchster, allmächtiger, guter Herr,
dein ist das Lob, die Herrlichkeit und Ehre und jeglicher Segen.
Dir allein, Höchster, gebühren sie
und kein Mensch ist würdig, dich zu nennen.

Gelobt seist du, mein Herr, mit allen deinen Geschöpfen,
besonders dem Herrn Bruder Sonne,
der uns den Tag schenkt und durch den du uns leuchtest.
Und schön ist er und strahlend in großem Glanz:
von dir, Höchster, ein Sinnbild.

Gelobt seist du, mein Herr, für Schwester Mond und die Sterne.
Am Himmel hast du sie geformt, klar und kostbar und schön.

Gelobt seist du, mein Herr, für Bruder Wind,
für Luft und Wolken und heiteres und jegliches Wetter,
durch das du deine Geschöpfe
am Leben erhältst.

Gelobt seist du, mein Herr, für Schwester Wasser.
Sehr nützlich ist sie und demütig und kostbar und keusch.

Gelobt seist du, mein Herr, für Bruder Feuer,
durch den du die Nacht erhellst.
Und schön ist er und fröhlich und kraftvoll
und stark.

Gelobt seist du, mein Herr, für unsere Schwester Mutter Erde,
die uns erhält und lenkt
und vielfältige Früchte hervorbringt, mit bunten Blumen und Kräutern.

Gelobt seist du, mein Herr, für jene, die verzeihen um deiner Liebe willen
und Krankheit ertragen und Not.
Selig, die ausharren in Frieden,
denn du, Höchster, wirst sie einst krönen.

Gelobt seist du, mein Herr, für unsere Schwester,
den leiblichen Tod;
kein lebender Mensch kann ihm entrinnen.
Wehe jenen, die
in tödlicher Sünde sterben.
Selig, die er finden wird
in deinem heiligsten Willen,
denn der zweite Tod wird ihnen kein Leid antun.

Lobt und preist meinen Herrn
und dankt und dient ihm
mit großer Demut.

Besucherzaehler

2. März 2020

Das ungelebte Wesen

Ungelebt – ungeliebt, wer weiß, bei diesem »Wesen«.
    Und das kam so. In der Manege, auf der Bühne, im Cabaret hatte der Künstler, Clown oder Komödiant eine lockere Minute. Sie war übrig. Wunderbar, so ließ er sie sich einfallen und konnte sie füllen.
   »Stellen Sie sich ein Wesen vor«, sagte er, »ein Wesen, egalt was für eines. Vielleicht eine Pflanze, ein Tier, nennen wir’s irgendwie. – ›Spiralschaufler‹? Gut genug? Wir wollen ja gar nicht hoch hinaus. Also ›Spiralschaufler‹!«
   Allgemeine Zusatimmung war ihm gewiss. Man konnte sich ja fast etwas darunter vorstellen.
   Nun aber kam die Aufgabe, die geistige »Herausforderung«: »Bitte aber stellen Sie sich dieses ihr Wesen gegenstandslos vor, einfach nicht vorhanden, ein Gedankenwesen. Ob mit oder ohne Bewusstsein, etwas oder viel Bewusstsein, das lassen wir einfachheitshalber einmal dahingestellt.«
   Das Publikum, erleichtert, konnte sich das Wesen vorstellen, sozusagen virtuell.
   Nun die Frage: »Dürfen wir das Wesen zerstören? Killen? Einfach nicht gewesen sein lassen?«
   Keine Einwände, nur ein wenig Enttäuschung vielleicht.
   Und die Moral von der Geschicht’? Hätte es das Wesen nicht gegeben, alles wäre auch nicht viel anders gewesen. ’s ist nicht schade drum. »Bitte bleiben Sie locker. Sie nehmen niemandem etwas weg. Es wär’ nicht schade um jemanden, den es nie gegeben hat. Um die nächste Generation vielleicht, die Kinder- und oder Leuteschar, die hypothetischen Wesen, die vielleicht nie existrierten. Dabei sind wir noch nicht einmal argumentativ ins mögliche Selbstbewusstsein eingestiegen, ins Gewissen oder den gesellschaftlichen Beitrag, den Solidarbeitrag oder sonst ein Derivat das Wesens. Ade, du mein lieb’ Wesenheit, ade.

29. Februar 2020

Bruno Frank: Tage des Königs

Drei Novellen um Friedrich den Großen
   Der Großkanzler
   Die Narbe

   Alkmene 

Vignette aus Menzels „Geschichte Friedrichs des Großen“. Project Gutenberg
Mit 45 Illustrationen von Adolph von Menzel

· Erstdruck Rowohlt Berlin 1925
· 1928
• hier: Rowohlt-Taschenbuch August 1956
· 1976 … und andere Erzählungen
· Sammlung Hofenberg 2017

  https://books.google.de/books?id=_xm_DwAAQBAJ&dq=Bruno%20Frank%2C%20Tage%20de

https://de.wikipedia.org/wiki/Tage_des_K%C3%B6nigs – 
   Dort auch einige der Vignetten, z.B.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ed/Bruno_Frank%2C_019.jpg 

Buch auf https://books.google.de/books?id=klUoDAAAQBAJ
Aus den Holzschnittbildern zu den Werken Friedrichs des Großen (1843–1849):
Vignette zu dem die Schwierigkeiten der Weiterführung des Kriegs im Winter 1759 auf 1760 behandelnden 11. Kapitel der „Geschichte des siebenjährigen Kriegs“.


Schöner Beitrag zum Buch mit Inhalts-Zusammenfassung auf
   https://www.wikiwand.com/de/Tage_des_K%C3%B6nigs 


Nicht gefunden Vignette p 7 (unatraktiv), p 13, 16, 18, 26 (Kissen, Depesche), 29 (Salettl), 31, 33 Sansouci Gärten, Schloss),  36, 38, 40 (Marc Aurel), 42 (hohes Fenster), 44, 49, 52, 60, 63, 66, 69, 71, 73, 74, 76, 78, 83, 87, 89, 90, 91, 102, 107, 111, 112, 120, 123, 124, 126, 128, 133, 137, 143,

Einzelne Erläuterungen und Bilder


Allegorie des Krieges
Vignette zu »die Narbe«
[Aral einfügen! https://www.science-at-home.de/wiki/index.php/Entwicklung_der_Benzinpreise_seit_1948 Benzin 1956: 56 Pfennig = 28 Cent /l)

· p 103 »Bei euch sollte eigentlich jeder einzelne Genie haben.« Gemeint ist einfach Sinn und Verstand, die elitäre Bedutung von heute war früher wenig üblich. Man hielt wohl Fremdwörter für treffender. Jedenfalls lassen sie den Leser eher verweilen, betonen, wie alles Seltene im Text.
· p 108 »Letzte Briefe wurden mundiert«ins Reine geschrieben, lat. mundare, reinigen. 

Adolph von Menzel, Begräbnis aus dem Schlachtfelde, Holzschnitt, p 112
https://www.gutenberg.org/files/53504/53504-h/53504-h.htm
· p 115 »Chiragra« – Gicht. »Oft ist das Großzehengrundgelenk betroffen, man nennt das Podagra (aus dem Griechischen podágra, im Lateinischen so verwendet von Seneca, Cicero u. a.; ágra steht für ‚Fang, Fessel‘, pod für ‚Fuß‘. Podagra bezeichnet von der Antike bis in die Neuzeit jedoch nicht nur die Gicht bzw. die Symptome der akuten Gicht – dabei eben vor allem die schmerzhafte Entzündung bzw. den Schmerz des Großzehengrundgelenks beim Gichtanfall[1][2] – und ähnliche Arthritiden, sondern auch andere schmerzhafte Gelenkerkrankungen[3]). Chiragra sind gichtbedingte Schmerzen im Handgelenk (chir steht für ‚Hand‘), Gonagra im Kniegelenk und Omagra im Schultergelenk.[4]« Wikipedia
· p 117 »Sennesblätter, Süßholz, …« – »Im tropischen Klima des ägyptischen Nildeltas wächst eine der bekanntesten Heilpflanzen: der Sennes. Früher wurden die Sträucher vom Nil in die Hafenstadt Alexandria gebracht und von dort nach Europa verschifft. So hat sich der Name "Alexandriner-Sennes" eingebürgert. Im 19. Jahrhundert besaß Ägypten sogar das Monopol auf den Sennes-Handel.« – Apothekenumschau

Aus den Holzschnittbildern zu den Werken Friedrichs des Großen:
Husarenvedette (gezeichnet 1844, Vignette zu dem die Geschichte des Friedens von Dresden enthaltenden „Appendix zur Geschichte meiner Zeit“). – Vedette: vorgeschobener Reiterposten; Feldwache


Aus den Holzschnittbildern zur „Geschichte Friedrichs des Großen“ (1839–1842):
Der alte Fritz im Manöver.
„Noch im August 1785 hatte er, bei der schlesischen Revue, sechs Stunden lang in einem kalten und heftigen Regen zu Pferde gesessen und alles Ungemach der Witterung ruhig ertragen.“

Aus den Holzschnittbildern zur „Geschichte Friedrichs des Großen“ (1839–1842):
Der alte Fritz, von den Generalen Pfuhl und Rohdich begleitet, auf der Terrasse vor der Bildergalerie von Sanssouci.


Aus den Holzschnittbildern zur „Geschichte Friedrichs des Großen“ (1839–1842):
Gefechtserwartung. „Alles drohte einen unerhörten Kampf (im Frühjahr 1774). Aber — es kam zu keiner einzigen großen Schlacht.“

Aus den Holzschnittbildern zur „Geschichte Friedrichs des Großen“ (1839–1842):
Friedrich der Große bei der Belagerung von Schweidnitz.
„Friedrich war endlich dieser erfolglosen Experimente überdrüssig. Er übernahm selbst die Leitung der Belagerungsarbeiten und brachte bald einen rascheren Gang der Dinge zuwege.“
.       


Aus den Holzschnittbildern zur „Geschichte Friedrichs des Großen“ (1839–1842):
Die Gefangennahme des Generals Fouqué durch österreichische Dragoner bei Landshut.


Aus den Holzschnittbildern zur „Geschichte Friedrichs des Großen“ (1839–1842):
Hauptmann von Möllendorf bei Leuthen.
„Es ging auf einen versperrten Thorweg los. Man stieß und riß die Flügel auf; zehn Gewehre lagen im Anschlag; der Anführer, an der Spitze eines mutigen Haufens, stürzte sich darunter.“



Aus den Holzschnittbildern zur „Geschichte Friedrichs des Großen“ (1839–1842)
Tafelrunde Friedrichs des Großen zu Sanssouci. „Die Abendmahlzeit pflegte den Kreis der Vertrauten zum heitersten Genusse zu vereinen. Hier war alles Witz und Geist, und Voltaire und Friedrich standen einander als die Herrscher im Reiche des Geistes gegenüber.“ — Menzel hat in seinem dem Buche angehängten „Historischen Nachweis zur Verständigung einiger Illustrationen“ zu diesem Bild die Erläuterung gegeben: „Abendtafel im Salon des Schlosses von Sanssouci. Derselbe an Ort und Stelle gezeichnet. Friedrich zur Linken sitzt Voltaire, dem sich Feldmarschall Keith und Marquis d’Argens anreihen. Dem letzteren gegenüber, auf der anderen Seite des Tisches, sitzt der Lord-Marschall Keith. Sämtlich nach gleichzeitigen Porträts.“


Aus den Holzschnittbildern zur „Geschichte Friedrichs des Großen“ (1839–1842): Friedrich der Große in seinem Arbeitszimmer im königlichen Schloß zu Potsdam

Aus den Holzschnittbildern zur „Geschichte Friedrichs des Großen“ (1839–1842):
Friedrich der Große und Cocceji.
„Friedrich ... entschloß sich jetzt, (in der Justizverwaltung) mit Macht durchzugreifen und schnell Ordnung zu schaffen.
An dem Minister Cocceji fand er den Mann, der zu einem solchen Geschäft Einsicht und Kraft besaß.“


Aus den Holzschnittbildern zur „Geschichte Friedrichs des Großen“ (1839–1842):
Kampf im Engpaß (Schlußvignette zu dem Kapitel über den Feldzug des Jahres 1745).

[Dirkteinstieg https://blogabissl.blogspot.com/2020/02/bruno-frank-tage-des-konigs.html#Schluss]

»Der König, vom Rücken gesehen, geht einsam zwischen Grabsteinen hindurch nach rechts.« 
Titelvignette von Adolph von Menzel, schon in der Erstausgabe von 1924. Nach Wikipedia
Aus den Holzschnittbildern zu den Werken Friedrichs des Großen:
Schlußstück zur „Geschichte des siebenjährigen Kriegs“ (gezeichnet 1844).

Weitere Menzel-Bilder auf https://www.gutenberg.org/files/53504/53504-h/53504-h.htm

Nach dem Zweiten Weltkrieg, aus http://bit.ly/fj2SQkJrA




Syrer in den Ruinen der Stadt Khan Scheikhun, in der umkämpften Region Idlib.
Foto: AFP, mod, Aleppo 2017 im »Spiegel«
Aus der Geschichte haben wir nichts gelernt, nichts, nicht aus der Erinnerung, nichts aus der Reue, aus Hass oder Vergenbung, »Aufarbeitung« oder Reparationen (»Reparationen sind Transferleistungen in Form von Kriegsentschädigungen«). Höchstens können wir versuchen, in uns Hass auf Menschen hintanhalten, christlich, menschlich. (Zum Thema: https://www.nzz.ch/feuilleton/wir-muessen-die-historischen-ambivalenzen-ertragen-ld.1542354)

Initiale aus Menzels
„Geschichte Friedrichs
des Großen“.
arum geben die »Rebellen« in Syrien nicht auf? Warum übergeben sie die Städte nicht dem Sieger, als »Offene Stadt«? Dafür ist es aber längst zu spät …
   Ich habe den stillen Verdacht, dass unsere UN, die Flüchtlinge und Kämpfer mit Bussen jeweils »humanitär« in die nächste Stadt karrt, weniger am Frieden als an großen Lagern interessiert ist. Das weitet ihr Budget aus. Nicht nur der Kapitalismus regiert die Welt, der wohl am wenigsten.

für Martin, von dem ich das Buch habe.

Link hierher j.mp/fj3ahGx6A
   = https://blogabissl.blogspot.com/2020/02/bruno-frank-tage-des-konigs.html

Friedrich an der Flöte. Wikip.

27. Februar 2020

Outlook 2003 Anpassen fehlt, weg

In Outlook sieht man am rechten Ende einer Symbolleiste jeweils ein schmales, graues Feld mit Pfeil nach unten.
Rechtsklick, bei mir (ev. erst noch Optionen für Symbolleisten):

   Standard
   Format
   –––A
   Anpassen…

Plötzlich fehlt Anpassen (und mehr, etwa Auswahl Nur Text / HTML)

Grund: Outlook lief im »gesicherten Modus«! Outlook Schließen, bissl waren (bis nicht nur die »Anwendung« sondern auch der »Prozess« – siehe Task Manager – geschlossen ist),

Abhilfe: Outlook regulär neu starten.


Bei Microsoft Office Professional Outlook 2003 (11.8330.8405) SP3

24. Februar 2020

Buch sichern

Gegen Verblättern. Nachts, wenn ich drüber einschlafe.

Link hierher j.mp/fj2SU4X0b
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/02/buch-sichern.html

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