15. September 2021

WhatsApp on a Huawei nova

We had lost Whatsapp on my wifes’s Huawei nova (CAN-L11 EMU 5.0.3. Android 7.0), due to an aborted update of whatsapp.

I searched the web how to reinstall whatsapp. Everybody suggested to get Huawei’s own app store, named AppGallery, look for (green) whatsapp there, and install it. It turned out that in the AppGallery there were a lot of helper programs (= apps) for the whatsapp messenger, and it was easy to install one of them and end up far away from whatsapp itself. So do not use Huawei’s “AppGallery” to get the WhatsApp Messenger (in this case).

A friendly man in the Bonn Telecom shop knew the solution.
This older model of a Huawei smart phone has a Google “Play Store”, the standard repository for Apps for Android, that is used by Huawei as well.
He even found a Play Store on my Huawei nova smartphone, took whatsapp from there, and installed it (with a bit of patience). He had to enter the mobile phone number of the Huawei – the user identification with whatsapp –, and the old contacts and conversations came down from whatsapp’s backup cloud storage. Thank you, Telekom, thank you Mr. A.

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Screenshots after the successful reinstallation of Whatsapp on the Huawei.

The left page has the green Whatsapp at right and the arrows of Google Playstore one line below.

The right page includes the – for installing whatsapp – unnecessary Huawei AppGallery in dark red under the music notes.

q.e.d. – Proof.

7. September 2021

Der Weiß-Ferdl

Pardon. Für mich ist’s der Weiß-Ferdl oder Weißferdl, ein Wort. Geschrieben hat er sich Weiß Ferdl, der Ferdinand Weisheitinger aus München. Hansl, mein Schulfreund, hat ihn noch erlebt nach dem Krieg, wie den Karl Valentin auch (sprich Falentin, Preiss!). Beneidenswert.
   Jedenfalls hab’ ich ihn, also den Hansl, jüngst besucht in Oberbayern in seinem Elternhaus. Es ist zum Ferienhaus geworden für Freunde und Fremde, und Hans ist eher selten da.
Ein graublaues Bücherl lag herum, »Die fröhliche Nase von Weiſz Ferdl«, am 23. 12. 1927 hat es sich eine »Frühauf« (?) wohl gekauft zum Fest. Alles noch Fraktur freilich, gedruckt gut lesbar. Nur die Handschriften in deutscher Schreibschrift vom Illustrator Alois Schlederer sind schwer zu entziffern.
   Das Buch ist eine Sammlung von kurzen Couplets, hinkebeinigen Gedichten, und hauptsächlich kurzen Witzen, mal ganz guten, oft auch nicht so. Macht nichts. Mir waren sie entspannende Triviallektüre für die Nacht – und ein kleines Fenster in die Zeit der Zwanzigerjahre. Die Kriegszeit mag man sich noch vorstellen – vermutlich meist falsch –, die Zeit davor eher garnicht. Ärmlich muss es zugegangen sein, recht bescheiden. Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit, Horden unterschiedlicher politischer Prägung in den Straßen.
   Herrlich vorneweg Schlederes Handzeichnung vom »Kenigreich Boarn«:



   Die Bezeichnungen in Antiqua. Links im fernen Westen, hinter der »boarischen Grenze«, leben die »Blitzschwaben« (»Der Blitzschwab hieß angeblich so, weil er sich die Redensart: ›Hotz Blitz!‹ angewöhnt hatte«). Unten ist der »Bodensee« mit »Lindau«. Im hohen Norden jenseits der Donau (dem Weißwurstäquator) beginnt »Das Ausland Preißn und andere wuid (wilde) Völker«. Im Süden sind »Die Alpen und das Tirolerlandl«. Doppelt unterstrichen sind die »Holedau« (sic!) als »das Hopfenland« und natürlich »Minka«, München als Hopfensenke. Als Berge ragen heraus »Die Zugspitze« und der »Watzmaa« am »Kenigsee«, dazu »das Karwendelgebirge«.

Ganz im Vorübergehen kommen beim Weißferdl in »Fest wie eine Eiche.« (Seite 128ff) vor: Kommunisten (»Geht an Wirt ’s Bier aus, telephoniert er an d’Brauerei, schickts ma a Bier eina, geht der Brauerei ’s Bier aus, telephoniert’s am Bauern: Wir brauchen a Hopfa!« usw., ganz ohne Cash), »Hakenkreuzler« (»Wer ist denn schuld an allem Elend? – Niemand als das internationale Börsenkapital!«), dazu ein »Partikularist« (»So weit ham ma’s bracht, daß dö Preiß’n bestimmen, was bei uns ’s Bier kosten darf, dafür schick’ ma eahna Butter und Schmalz nauf.«, und schließlich ein Berliner (»Alle Mann an Bord, Bayern, Schwaben, Hessen, Baden, Sachsen und wir Preußen an der Spitze – quasseln Se nich, davor sinn wir da – und nu jeht's wieder uffwärts!«).
   Das Buch bevölkern vor allem schlichte, gelegentlich hinterfotzige Bayern bis zum kleinen Franzl, der »auf dem Markl drob’n g’standen« blieb,  das er vorgab, einem Herrn auf der Straße suchen zu helfen (»Es ging nit.« Seite 157). Ganz natürlich kommen auch Juden vor, heute ein Tabu, weil jegliche Zuordnung von Gruppeneigenschaften verboten ist, selbst gutgemeinte, humoristische. Es könnte sich ja einer dran stoßen.
   In »Er weiß sich zu helfen.« (Seite 173) erklärt Moritz seinem Vater seine miserablen Schulnoten so: »Tate, ich kann nix dafür, meine Lehrer sind alle Antisemiten! Der Vater glaubt das, er läßt sich taufen und den Moritz. Der Moritz heißt nun Gottlieb, wird in einer anderen Schule eingeschrieben, und wie das Jahr rum ist, ist er wieder der Letzte in der Klasse«. »›Wie kommt das?‹ – ›Die Juden drängen sich so vor!‹«. (Die Pointen sind meist  g e s p e r r t  gedruckt, eine heute unübliche Auszeichnung, auffällig aber schwer zu lesen und suchmaschinenstörend. Inzwischen setzt man da kursiv.)
   Auch Christkatholisches wird profan gerupft. In »Das Fest der Auferstehung.« (Seite 158) soll Michl Ostern erkennen. Auf den Hinweis des Lehrers, das Wort ginge mit O an, »geht ein freudiges Aufleuchten über Michels Gesicht und stolz ruft er: ›’s Oktoberfest!‹«.




      »Der fromme Wähler.« in Niederbayern (Seite 74) entscheidet sich bei der Wahl zwischen Marx und Hindenburg, dem Generalfeldmarschall mit Marschallstab, für Hindenburg, »den mit da Kerz’n«.
   Die frisch verwitwete Hengwieserin (»Die arme Seel.« Seite 75f) lässt ihren verstorbenen Mann nach fünf extra bestellten Seelenmessen weiter »über dem reinigenden Fegfeuer« darben: »Hochwürden, a so laß’ mas, er hat a so allewei’ kalte Füaß g’habt!«   

 

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28. Juli 2021

Ein «Folio» der NZZ über China

Das NZZ-Folie vom September 2020 hab’ ich lang liegen lassen. Als im doppelten Sinn alter Folio-Leser war mir das »alte« Design ans Herz gewachsen. Konzis. Meine große Tochter hat mir sogar eins nur für mich nachgemacht!

Rasch ein Tutorial zum optischem Eindruck eines Druckwerkes.
• Klassisch. Je ruhiger, desto besser. Der Inhalt soll gelesen werden, ohne Störungen wie g e s p e r r t e Wörter, Hervorhebungen und Kinkerlitz:chen. Kann sich jeder selbst anstreichen, was ihm wichtig erscheint. Fußnoten am Ende. Erster Eindruck: Bleiwüste.
Modern. Eher poppig. Derdiedas Leser liest sowieso erst die Bildunterschriften (enden inzwischen ohne Punkt). Erster Eindruck: »Ja, was is dös?«

Die Folios waren und sind immer irre gut geschrieben. Da kann man deutsch schreiben lernen, gerade, weil’s Schweizer sind. Highlights spannender Schreibe, »innert« statt »innerhalb«, was übrigens knackiger und klarer ist: Was soll das Halb in innerhalb? Und die Bilder sind auch gut, schauen Sie mal auf https://www.picuki.com/tag/nzzfolio. Hier eins aus dem erwähnten Heft zitiert, David Hurn, Nachmittagsschläfchen, Wales 1987.

Endlich habe ich das neue Folio-Design halbwegs akzeptiert.

Zur Sache in diesem (ersten neudesignten) Heft, China
   Aufgemacht wird mit einer persönlichen Liebesgeschichte. Dann wird’s weiter spezifisch bis ernst.
Wir machen vor China die Augen zu, alle, nur des Kommerzes halber und der Bequemlichkeit. Wusstet ihr, dass China Nahrungsmittel importieren muss, aus Afrika? Der Chinaexperte Ralph Weber im Folio: »Die chinesische Führung interniert ein bis zwei Millionen Menschen, trennt eine halbe Million Kinder von ihren Eltern. … Neuerdings erreichen uns Belege zur Zwangssterilisierung von uigurischen Frauen, zur kommerzeillen Verwendung ihrer Haare …«. Zusammengefasst: »Im Moment sehe ich vor allem Ignoranz, Kalkül oder ein Versuch, die Probleme wegzuerklären. … Ein Wegwischen der Problematik«. Ein Duckmäusern auch dieses allgemeine Nichtanerkennen von Taiwan, einem Land mit 24 Millionen Einwohnern. Wird sich alles böse rächen.
   2. Das Interview mit zwei alten Schweizern, Kielholz und Blocher. Sie sagen’s sogar, der Mist mit der Personenfreizügigkeit in der EU, der die Engländer vertrieb und uns die Bettler aus Rumänien spendiert. Einfach klar. Ideal für uns Alte, die wir dergleichen denken und’s lieber nicht sagen, weil ja alle – selbst Fußballfans – jetzt getrimmte Europäer (korrekt: EUler) sind, kompromisslos Europäer. Wir Alte sind lieber still dazu, jedenfalls ich.

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PS. Minuten, nachdem ich diesen Eintrag gepostet hatte, kam schon (?) von einem Michael aus Shenzhen, China, eine englische Mail “Blogabissl,Nice day, I would really appreciate ,to discuss any advice and suggestions. Earnestly!” Das kann natürlich ein Zufall gewesen sein. Der Betreff war: “Blogabissl,Mould making/ Die-casting/ Precision stamping / Machining parts/CNC Precision Parts Manufacturing”.

25. Juli 2021

Iphone fehlerhaft – wie der Rest der Elektronikwelt – Whatsapp ohne Kamerazugriff

Also ich hab’ ein hübsches kleines Iphone SE mit dem Betriebssystem iOS 13.7. Eine rote Eins erinnert mich unentwegt daran, dass ich das Betriebssystem auffrischen sollte. Das geht aber trotz langem Laden und Warten nicht, um’s Verrecken nicht, zornig gesagt.

Hier: »Die Einstellung „In Aufnahmen speichern“ kann nicht aktiviert werden, da Whatsapp keinen Zugriff auf deine Fotos und Videos hat. Um Zugriff zu gewähren, tippe auf Einstellungen und schalte Fotos ein.« Gutes Deutsch, Technik mangelhaft. Whatsapp konnte auf garnichts zugreifen, nicht auf die Kamera, auf’s Mikrofon nicht, nichteinmal auf Apples eigenes Icloud. Dort wo eine Liste sehnsüchtiger Apps erscheinen sollte, die irgendwo zuzugreifen wünschten, standen keine einzigen Apps an. Beleidigt? In Quarantäne?
   Der entscheidende Tipp kam von einer »Butterfliege«: Ipone ausschalten (oben, macht man so gut wie nie) und wieder einschalten.

Danke, Schmetterling(in).

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18. Juli 2021

Vor 25 Jahren war die Welt noch in Ordnung – Mickymäuse

Micky Maus Magazin Nr. 42 vom 10.10.1996 »Donald Duck: Der Gast ist König« D94222
 

Bei mir um die Ecke ist der Bonner »Comic-Laden«. Draußen am Gehsteig werden alte Hefte verramscht. Für 50 Eurocent bekommt man Micky-Maus-Hefte und andere Raritäten. Nominal einst DM 3. S 25, sFr. 3,30.
   Vergleicht man die Geschichten von damals mit heutigen LTBs (»Lustigen Taschenbüchern«), so ist das wie die Rückkehr von einem Autobahnunfall auf eine Almwiese. Was heute überbordende Gruselphantasie ist, das war sintemalen Friede, Freude, kindgerecht. In der zitierten Geschichte besucht eine königliche Hoheit inkognito den arroganten Donald und seine Neffen. Am Schluss der schlichten Story sind alle glücklich und bescheiden. Mehr sei nicht verraten, schon wegen Urheberrecht und Google.
   1996 war Yahoo die populärste Suchmaschine (nach Alta Vista), noch vor Google, meine Website Joern.De ging online, wir hatten schon – oder noch – »Waldsterben« (seit 1980), aber weder LBTG noch Gendersterne. Micky Maus schrieb noch recht, freilich »alt«, was heute weiter nicht stört. In der Mickymaus gab’s simple Witze, ein nachbaubares Experiment für den blinden Fleck im Auge, einen ausfaltbaren Poster »Lego-Technic« und Reklame für den Laptop »Vtech Genius Leader 4004 Quadro L« (heute für unter zehn Euro, damals?) mit sage und schreibe vier Zeilen Anzeige und »echtem Cursor-Point«. Allerdings war eune »Profi-Tabellenkalkulation« und Basic dabei. Denn damals konnte noch jeder Basic in seinem Computer programmieren; heute können sich die allerwenigsten eine App basteln. Heute nennen sich zweitausend deutsche Schulen »Mint-freundlich«. Nach meiner (Tochter) Erfahrung bloßes Marketing.
   Nachgelassen hat in diesen 25 Jahren meines Erachtens … [Früher war alles besser!]

–––––––––––––

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16. Juli 2021

»Klimawandel« – voraus, nicht zurück denken

Summary. Facts and pictures of intensive rain in Bonn, Germany, and in a normally quite natural valley in South Tyrol, Italy. Trying to avoid speculation of man made or just partially man made? Literally looking forward: Is this development of a heating world reversible at all? By stopping Carbon Dioxid output? I think: 1. We are too many people, see red curve. 2. Climate changed regardless of CO2, see picture of Uruk ruins today, where “around 3100 BC, the city may have had 40,000 residents”.

Eine Frau spült das Regenwasser von der Markise. Aus https://bit.ly/fj3xIQ0jl
Ob das nun ein »Klimawandel« ist, ist unwichtig. Ob das »menschengemacht« ist, mehr oder weniger oder total, darüber mag man sich streiten. Meteorologen und Geologen sehen’s als Folge höherer weltweiter Durchschnittstemperaturen, eines sich ändernden Jetstreams über der Nordhalbkugel, und so mag’ sein.
 
Starkregen in Südtirol, Siebenfahr im Sarntal, Juni 2021,
mein Album http://j.mp/fj3iW4tDY


Starkregen in der Bonner Innenstadt, Friedrichstraße 33, Juli 2021,
mein Album https://bit.ly/fj3xIQ0jl 

Ich frage mich: Ist das reversibel? Können wir die Temperaturen, die Winde, die Unwetter und Katastrophen wieder zurückdrehen? Und – es tut mir leid – ich bezweifle das. Die gute alte Zeit, weiße Weihnachten und lange Gletscher, milde Sommer, sie kommt nicht wieder. »Friday for Future« ist ein Traum, und ich ein Pessimist dabei.
   Wir sollten uns auf eine Zukunft einstellen und nicht glauben, Gott spielen zu können. An der Klimaschraube drehen höhere Kräfte. Wir könnten uns höchstens ein wenig weniger schnell vermehren. Doch das Thema scheint tabu zu sein. Fragt mal den Papst.

Die Weltbevölkerung von 8000 v. Chr (links)  über 1350 (rechts unten) bis 2019 (rechts oben) in einer linearen Darstellung aus dem NZZ-Folio https://www.nzz.ch/folio/eine-steile-karriere-ld.1623083 .  Menschengemacht? – Jedenfalls werden wir bei diesem Wachstum die Erde sicher nicht wieder kühler kriegen. Und ob kühler so allgemein segensreich wäre, da bin ich lanfristig auch nicht so gewiss. Jeder lebende Mensch verbraucht und verbreitet schätzungsweise hundert Watt, mit oder ohne CO2. (Also atmen muss er schon.)

31° 28' 15" Nord, 45° 17' 36" Ost, Uruk; in der Bibel »Erech«, »Erek«; modern »Al Warkā'«.
Wikipedia: “abandoned shortly before or after the Islamic conquest of 633–638” (nach Christus).

In der Bildmitte dunkel Mauerreste der Stadt, in der dreitausend vor Christus vierzigtausend Einwohner lebten. Ich vermute doch umgeben von Feldern, Wald und Wiesen. Aus der NZZ-Buchbesprechung https://www.nzz.ch/feuilleton/james-c-scott-erzaehlt-wie-die-ersten-stadtstaaten-entstanden-ld.1491744 . Autor James Scott schreibt in den »Mühlen der Zivilisation« von früher: »Rund viertausend Jahre lang betrieben Menschen in der Schwemmlandebene Mesopotamiens Ackerbau, mit Gerste oder Emmer, bevor die ersten festen Siedlungen entstanden.« – Ich erspare mir jegliche Ironie.

Nun speziell zu Bonn. Einzelheiten, selbst erlebt, gemessen, siehe mein Album https://bit.ly/fj3xIQ0jl , rechts neben den Bildern beim »i«.
• In der Nacht auf den Mittwoch 14. Juli 12 mm und Mittwochs tagsüber 94 mm gleich 106 mm in einem Tag (siehe kariertes Heft). 1 mm = 1 l/m².
• Regengeschwindigkeit. In zehn Minuten kamen über 2½ mm Regen herunter! Fast konnte man zusehen, wie schnell sich das Messglas füllte.

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Link hierher https://bit.ly/fj3B8JdSf 
 = https://blogabissl.blogspot.com/2021/07/klimawandel-voraus-nicht-zuruck-denken.html

PS. Also bitte statt »klimaneutral« bescheiden »CO2-neutal« schreiben oder schöner »treibhausgasneutral« (NZZ-Kommentar).

Der stationäre Starkregen. Als ob die Hand, die den Trichter hält, mit ihm stillstünde über uns.

14. Juli 2021

Firefox immer nur rot »toolbarbutton«


 Wenn Firefox nicht »fire foxt« sondern immer nur schreibt:

<toolbarbutton id="UITourTooltipClose" class="close-icon"

Der ist dann unbrauchbar kaputt, jedenfalls für mich. Selbst eine Neuinstallation hilft nicht. 

Bei mir hat eine Art gesicherter Start des Firefox geholfen, der »Fehlerbehebungsmodus«.  

Erst alle Fälle von vermurksten oder guten Firefüchsen killen (ev. schnell mit Alt-F4), sodass man gewiss keinen mehr laufen hat.

Dann den Firefox bei festgehaltener Hochstelltaste (der für Großbuchstaben) starten, etwa durch Klick am Icon.

»Nutzen Sie diesen speziellen Modus von Firefox, um Probleme zu diagnostizieren. Ihre Erweiterungen und Anpassungen werden vorübergehend deaktiviert.« 

Dann: »Firefox bereinigen«, und bingo, er tut’s wieder. Jedenfalls hier in Bonn.

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PS. Mein Gadwin-Printscreen war auch ausgefallen, deswegen stammen die Screenshots aus dem Fotoapparat. Und den finnischen Online-Virenscanner von F-Secure hatte ich aus Angst laufen lassen.

9. Juli 2021

Glass Melting and Energy

Glass sculpture,
Bonn 2019
Glass artist David Ruth has a bad conscience when melting glass into glass art. In the twelve minute video https://www.davidruth.com/videos/1 he speaks about his glass making and the caloric energy it takes. Asked about climate issues he confesses: “It uses a lot of energy. So I don’t reconcile it”. 

I tried to estimate the cost of producting a glass sculpture of, say, 100 kilogram or 220 pounds of glass.

A study by Glass Technology Services from 2003 says in chapter two: “An efficient large glass furnace will require 1100 kWh of energy for each tonne of glass melted”. That would be 1100 kWh / 1000 kg = 110 kWh / 100 kg = 1.1 kWh / 1 kg glass. 

 


David Ruth certainly does not use continuously running nor large furnaces, so let’s assume he needs per kg glass about twice that much energy, 2 kWh for a kilo of glass or 200 kWh for the piece weighing 100 Kilograms. – If you have an electric shower at home consuming about 20 kW, you would have to shower over twenty hours to consume that much electric power. A lot.

Link to here https://bit.ly/fj3xHJWYc
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… Argument not yet checked. fj …
 





Viktoriabad sehen!

Das Viktoriabad in Bonn. Juli 2021.
Siehe www.Viktoriabad.De und Album https://photos.app.goo.gl/Qy3x5l63y9EKlIdr2
Die bis zum 25. Juli 2021 verlängerte Ausstellung – als »Klanginstallation« eigentlich eine »Aushörung« – “The Calling” von Susan Philipsz lässt einen Besuch im seit über zehn Jahren gesperrten Viktoriabad zu. 

Öffnungszeiten bis 25.7.2021 Di–Do 11-18 Uhr, Mittwoch bis 21 Uhr,
Eintritt kostenlos, aber sicherheitshalber erst ab 14 Jahren.
Viktoriabad, Franziskanerstr. 9, Eingang wie früher durch das Café Blau.  

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6. Juli 2021

Alla Scala – from my former lifes

Teatro alla Scala, Milano. Monday, May 2, 1994, at 8 in the evening
In occasion of the 250th anniversary of the foundation of the
Gewandhausorchester Leipzig.
Director Kurt Mazur
 Pianist Helen Huang, then eleven years old
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Ouverure from a Midsummer Night’s Dream
Wolfgang Amadeus Mozart: Piano Concerto No. 23 in A major (KV 488)
Joseph Anton Bruckner: Symphony No. 7 in E major
Note the prices at the bottom of the poster, down to “Entry (ingresso) Lire 10 000”






1994. Leipzig, like Dresden in the former German Democratic Republic behind the Iron Curtain, was already part of reunited Germany.

   My career with two American computer companies had ended in 1990, when I was fifty. In 1994 I worked as freelance chief of public relations and advertising for Software AG in Darmstadt, not to be confused with the much larger SAP (“Systems Applications and Products”). Some business must have brought me a trip to Milan. I speak Italian, was nominally freelance, so I had often been used for negotiations or inspections there.
   I prefered a very small hotel at the left side of la Scala. As I remember it was called “Duomo”. Its extremely small rooms were cosy and came for a reasonable price. I was in the real center of town.
   When I had a free evening, I often crossed the side street and looked for the queue of opera fans, waiting for standing tickets at the uppermost rang, those for ten thousand Lire, which was about ten German Marks, which would be five Euro today or really much less by inflation. Queuing was well organized, just like at the Berlin Philharmonics: Someone handed out numbers and kept a long list. You didn’t have to stand there all the time. Regular return visits were enough, perhaps every half hour or so. I knew the system from the new Berlin Philharmony, where our maximum waiting time had been a day and a half, for I don’t remember what; My future wife and I had loved conductor Sir John Babirolli (1899 to 1970,
Giovanni Battista Barbirolli) with his dominant thumb and love for long, romantic operas and Elgar.
   Back to la Scala. On this 3rd rang you had to stand, or walk around a bit, or even look for empty places way down and hijack one of them after the first break. But this was the wrong excitement, where you wanted your senses to be receptive for beauty. The acoustics naturally was very good up there, only the direct sound waves raised all the way up, not very loudly, but clear and straight. You saw just about half or nothing of the stage («palcoscenico», what a wonderful word!), if you were not all up front. I saw (some of)
Nureyev this way, unforgettable with his diagonal stage crossings – and I’m sure there is better word for that. I mention him here just to boast.
   After the concert everybody was deeply impressed by (light) Miss Huang and Masur’s (heavy) Bruckner, saturated to satisfied, and headed home. With very few fans I waited at the stage exit, again on “my” side of the building. I had asked inside if I could have one of the “obsolete” posters they took off the frames, and had gotten one!
   Our small group waited and waited. Finally Masur and Helen came out, way into her bed time I guess, and old Masur was tired too, and wanted to get home as well. But seeing that we were very few, he gracefully stopped to sign our souvenirs.
   And that’s it. I framed it, had it on my wall for many a year. My “office” getting ever smaller, my love for music only rarely reactivated, I now would like to give it to Luciano, he’d appreciate it? Or to inherit it my nearest family member, nearest to Milan I mean … 

https://youtu.be/7o9t95A6WKk

Helen Huang. Mozart, Piano Concerto No. 23 in A major (KV 488), finale presto.

https://youtu.be/QHXsG2EPa9Q “Restlessness” from “Song Without Words” Opus 19 Number 5 by Mendelssohn 

See also https://youtu.be/QHXsG2EPa9Q for Chopins Double Thirds.

Personally I like music a bit slower, more “schmalzy”.

But I myself now return to my present life. 

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