blog a bissl
Von Fritz Jörn
15. Januar 2026
Sprachliches: storm ≠ Sturm
5. Januar 2026
Nulleins, nullzwei, nulldrei – Digitalisierung durch Nullen
| Provencalische Haselnuss 1835 gezeichnet von Poiteau gestochen von Bouquel Preußischer Kulturbesitz |
Nichtlesbare Schriften mehren sich. Ungefähr 2010 muss es gewesen sein, also vielleicht künftig 002010, dass Datungsangaben mit führenden Nullen ausgestattet wurden. Näheres sagt uns dazu zum Beispiel https://www.datumsformat.de/ . Was sag’ ich »sagt«? Das kann eigentlich keiner sagen, das mit einer Null vornedran. Nur schreiben, tippen, sozial vermedien.
Ich meine, was geschrieben steht, vor allem in Büchern und Broschüren, das muss man auch lesen können, und zwar laut, mündlich, akustisch! Vorlesen. Wenn Sie zum Beispiel am Smartphone einen Termin absprechen, sprechen sie dann heute vom Nullfünften Nullersten? Nullzweiuhr nachmittages? Oder gar minutengenau von nullzweiuhr nullfünf? Sind wir schon alle innere Excel-Tabellen geworden? Haben wir uns schon digitalisiert? Unsere Gehirnwindungen in Kästchen gepresst?
So ähnlich geht’s ja auch mit Gendern. Da stoppt das Sternchen oder ein Doppelpunkt, der eigentlich für Aufzählungen vorgesehen ist, unseren Lesefluss – und reicht doch nicht zum Atemholen wie sonst ein Doppelpunkt. Sport:ler, wie soll man das lesen? Sport ler? Ja, dann würde ich vorschlagen, das dann auch so zu setzen. Vermutlich sind die sprachlich-sportlichen Gend:er aber schon zur und zum Sportenden fortgerannt.
Link hierher:
https://blogabissl.blogspot.com/2026/01/nulleins-nullzwei-nulldrei.html
14. November 2025
Ankurbeln der deutschen Wirtschaft? / Irreversibler Klimawandel
Da schreibt am heutigen 13. November 2025 die FAZ: »Zu den aktuellen Themen dürfte gehören, wie sich die Regierung positioniert zum bisher für 2035 geplanten Ende der Zulassung von neuen Verbrennungsmotoren, das die Union kippen will. Daneben gibt es eine lange Liste weiterer offener Fragen – zum Beispiel beim bereits von der Regierung beschlossenen Rentenpaket oder beim Heizungsgesetz. Beim Wehrdienst haben Politiker von Union und SPD dagegen nun eine grundsätzliche Einigung erzielt.« – Ja, sonst haben wir keine Sorgen? Nach dem Prinzip »Unwichtiges zuerst« – dem ich leider auch fröne, indem ich das hier schreibe – wird herumdebattiert in dieser neuen, kleinen SPD-CDU-Koalition, die bei voller Fraktionsdisziplin für eine Mehrheit knapp ausreicht. Das ist Murks und führt zu allgemeiner Enttäuschung, zu Schulden und Niedergang. Selbst der ungeheure Zugriff auf Schulden läuft zum großen Teil in konsumptive Ausgaben. Vom Bequemmachen wird die Wirtschaft nicht »anspringen«.
Wir brauchen Fleiß, Arbeit, echte Fortschritte, und keine Diskussion, was im fernen Jahr des Un- oder glatten Heils 2035, genau für Autos gekauft werden sollen, bezw. eben gerade nicht. Wer soll denn das wissen? Zumal es 2035 noch viele alte Autos geben wird; wenn wir so weitermachen, noch viel mehr als gedacht. Und die fahren größtenteils mit Diesel oder Benzin. Die Zukunft ist keine Fähre, keine Rampe in die Vergangenheit.
Vor allem brauchen wir billige Energie. Nicht verbilligte, wie für die Stahlindustrie angedacht, sondern echt billige. Von mir aus soll sie CO2-frei sein. Da komme ich noch drauf. Also bleibt nur Atomkraft übrig. Kann mir jemand sagen, warum die deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet, ja abgerissen wurden? Wohl weil es bei uns so viele gefährliche Tsunamis gibt … ?
Nun zum angeblichen »Umweltschutz«, »Klimaschutz«: Das klingt gut, ist aber ein verlogenes, beschönigendes Wort. Das Klima hört nicht drauf. Die Erdtemperatur steigt, die Meere steigen, wie sie das vor der industriellen Zeit auch schon öfter einmal taten. Das Klima schert sich nicht um unsere Sprüche. Ich kenne die Geschichte mit der Wärmeabstrahlung der Erde ins Weltall. Sie stimmt. Auch der Klimawandel stimmt leider, der ist real. Das Klima ist aber scheints auch von anderen Einflüssen abhängig, von stureren, stärkeren. Dazu ein Bild aus dem Irak (Persien):
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| Heute sind in der Weite der irakischen Wüste nur noch Mauerreste zu sehen. Aber die Gründung der Stadt Uruk am Ende des 4. Jahrtausends vor Christus war der Anfang der Staatengründung in Mesopotamien. Bild: Robert Harding / Imago |
Frau Prof. Frauke Rostalski aus Köln, Mitglied im Deutschen Ethikrat hat 2025 das Buch geschrieben »Wer soll das tun? Warum wir nicht zum Klimaschutz verpflichtet sind, und worin unsere Verantwortung eigentlich besteht« (Verlag C. H. Beck, € 18, 213 Seiten, ISBN 9783406837500).
In der Neuen Zürcher Zeitung erschien Anfang 2026 ein Interview mit ihr unter dem provozierenden Titel »Frau Rostalski, dürfen wir jetzt wieder hemmungslos herumfliegen?«. Antwort: Frau Rostalski unterscheidet zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik. Dem Gesinnungsethiker würde sie (wohl bedauernd) entgegnen: »Am Ende trägst du genausowenig zum Klimaschutz bei wie der, der immer noch Kuhmilch trinkt!« Sie nennt das ganze nach Philipp Hübl ein Moralspektakel, stellt sich selbst als Verantwortungsethikerin hin und vermisst ein unabdingbares globales System zur CO₂-Vermeidung, internationale feste Verpflichtungen. Ohne das hilft alles nichts. Ich gehe da weiter: Selbst eine Reduzierung der Treibhausgase würde m. E. das Klima nicht gleich nachhaltig verbessern. Vielleicht täusche ich mich aber.
Also habe ich mich in der Wikipedia versucht schlauzumachen, Stichwort Klimageschichte. Da geht es viel über sich verschiebende Erdteile, plötzlich aktive Vulkane, dazu auch die Sonneneinstrahlung bei veränderten Erdachsen. So richtig wird man das nie wissen, ist das Klima ja kein Computerprogramm, das man vorwärts und rückwärts abspulen kann. Hier das letzte Kapitel https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte#Die_aktuelle_Warmzeit.
Zur konkreten Frage, warum die Sahara zur Wüste wurde (und wohl auch das Zweistromland) schreibt mir mein alter Freund und Geologe Elmar, der jahrelang in der Sahara gelebt hat:
»Ich könnte eine ganze Vorlesung über dieses Thema halten. Bestens bekannt ist die letzte Zeit nach der Kaltzeit, also die letzten zehntausend Jahre ... . Es gibt viele Gründe, terrestrische und extraterrestrische, kurzfristige und langfristige Änderungen, ein komplexes Bündel an möglichen Ursachen (Sonnentätigkeit, Lage der Kontinente, Ozeane, Land/Meerverteilung, Gebirgsbildungs/ruhige Zeiten, vulkanische Tätigkeiten).
In der Sahara haben wir dazu ausgiebig geforscht. Es liegen viele Ergebnisse vor. Ich nenne nur den Namen Pachur. Er hat einen wunderbaren, sehr großen Band über das Thema vorgelegt.
Das Klima hat sich immer und stetig verändert … .
Soviel für heute mit kurzen Anmerkungen.
Nur noch ein kleiner Hinweis zu langfristigen Änderungen: die Begriffe ›Thalassokratie‹ [oder Thalattokratie, mehr Meer als Festland] und ›Geokratie‹ [mehr Festland als Meer] – Wenn sich das Meer über alle Kontinente ausgebreitet hat, herrscht auf der ganzen Welt tropisches Klima, in geokratischen Zeiten. Wenn Gebirgsbildung vorherrscht, dann kommt es zu sehr differenzierten Klimazuständen.«
Link hierher:
https://blogabissl.blogspot.com/2025/11/ankurbeln-der-deutschen-wirtschaft-so.html
10. November 2025
Im Iphone – oder sonstwo – ein langes s – also ſ – eingeben
elbſtverſtändlich gibt’s überall das lange ſ.
Früher in den gebrochenen Schriften, hauptsächlich Frakturen, hattten wir zwei kleine s: ſ und s. Das runde s, das heute allein übrig geblieben ist, setzte man nur an Wort- oder Silbenenden. Das ſ hat Unicode U+0295. Man kann es sich auch wo herauskopieren, z. B. hier aus diesem Text. Die meisten Schriften haben es, auch Antiquaschriften – sozusagen normalen Schriften, »Nicht-Frakturen« – wie man hier sieht bezw. ſieht. Die Leute hatten einfach wenig Platz am Papier; das runde s war Luxus. Wie auch immer:
Drückt man am Handy lang auf klein s, so bekommt man das ß, ein ś für Polnisch und das š mit Hatschek, das im Tschechischen und anderen slawischen Sprachen für das im Deutschen unsinnig lange sch steht. Da sollte man, finde ich, auch das ſ kriegen. Leider kann ich das nicht einprogrammieren.
Ein einfacher Trick geht aber immer: Ein Buchstabenkürzel machen. Sagen wir: s# soll immer ſ werden. Da holen Sie sich zum Beispiel beim Iphone mit deutschem Betriebssystem erst einmal ein ſ in den Zwischenspeicher (copy-paste, copy). Dann gehen Sie auf
Einstellungen
Allgemein
Tastatur
Textersetzung
und dort auf das +, weil Sie eine neue Ersetzung einbauen wollen.
Jetzt geben Sie unter Text das lange ſ ein, aus dem Zwischenspeicher,
und als Kurzbefehl s# .
Fertig iſt die Laube …
Zum Schreiben längerer Texte ist das vermutlich mühsam und langsam. Für Gaſthaus reicht’s aber …
Das lange s in der Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Langes_s .
Dieser Blogeintrag (»Post«):
https://blogabissl.blogspot.com/2025/11/im-iphone-oder-sonstwo-ein-langes-s.html
6. Oktober 2025
Meine Gespräche mit der KI – talking to AI
Zuerst habe ich mich natürlich gefragt, wie ich die verschiedenen KIs anreden soll. Ich habe mit der Google-KI und mit der Meta-KI in Facebook Erfahrung, und mit einer im digitalen Telefonbuch anlässlich einer Geschäftskritik im »Örtlichen«. Angesprochen habe ich die KIs dann, wenn nötig, mit Sie, wie ich das bei jedem Fremden erst einmal so mache. (Ob ich auf Dauer diese Anmache so schätze, werde ich sehen. Die KI wird mir etwas zu persönlich, fast kumpelhaft, und ist doch nur eine Maschine, oder? Bald wird der Aufzug sagen: »Hallo, ich bin dein Aufzug! Wohin willst du denn?« Jedenfalls möchte ich stets wissen, ob ich mit einer Maschine oder einem Menschen verbunden bin …)
1. Die KI vom »örtlichen« Telefonbuch, den »weißen Seiten«, meine erste Erfahrung. Hier nach Eingaben von mir ein Text von der KI, den ich dann zum Teil zurückgeändert habe – siehe Anmerkungen im Text – weil mir’s zuviel Geschwafel war. Diese KI muss in der Gastronomie gelernt haben.
»Meine Besuche in der Änderungsschneiderei Pleh waren durchweg positiv (schreibt die KI). Frau Pleh kann’s (meine ich jetzt). Einen alten Zweireiher umzubauen, würde ich sie nicht bitten, für gängige Änderungswünsche (ich, dann wieder KI:) ist sie jedoch mehr als gewappnet und liefert hervorragende Ergebnisse. Der Service wird durch eine Anprobenkabine im Laden abgerundet, die für Privatsphäre und Komfort beim Ausprobieren sorgt (Lustig, wie hier künstliche Intelligenz hochformuliert. – Probiern Sie doch mal selbst hier eine Kritik mit KI-Hilfe! Bis hier noch KI mit Anpassungen von mir, weiter reine KI-Formulierungen:). Besonders hervorheben möchte ich auch die Freundlichkeit, mit der ich dort empfangen wurde. Ein rundum gelungenes Erlebnis! (Geschwurbel, aber landläufig wohl als schön empfunden …). Original siehe https://www.golocal.de/bonn/schneidereien/pleh-schneiderei-1Ivx/ .
Genießen Sie die abgerundete Anprobekabine bei der gewappneten Änderungsschneiderin, überhaupt das gelungene Erlebnis einer Änderungsschneiderei.
2. Ein relativ gutes Beispiel gibt die KI über Google bei der Frage nach einem Bayrischen Brünn:
Zuvor hatte mich die KI darauf hingewiesen (»Meintest Du«), dass es bayerisches heißen müsste, mit zwei e, und nicht bloß bayrisches. Kann man so sehen, vom Norden aus.
Brünn hieß nie Bmo mit m, das ist ein optischer Lesefehler der KI, den ich mir nicht erklären kann. Brno war schon lange der tschechische Name. Die Geschichte mit Hantec war mir neu, danke KI! Aber diese Formulierung: »die ehemalige deutschsprachige Bevölkerung sprach es als "Brünn" an« finde ich unpassend, nachgerade übergriffig!
3. Ein drittes Beispiel: Das blaue KI-Ringerl in Whatsapp
Hier muss ich leider Screenshots bringen. Ein vernünftiges Exportieren von Whatsapp-»Chats« habe ich ums Verrecken nicht hinbekommen. Ich nehme mal an, die wollen das nicht. Bitte lesen Sie weiter, grün bin immer ich:
Jetzt aber wird der Bot unsicher: »kannst du es wahrscheinlich …«. Jetzt schwimmt der Prüfling.
Der Spruch »Ich werde mich bemühen« kommt bei meinen KI-Versuchen häufig vor, besagt aber nichts. Fehlt nur, dass er meint: »Wir schaffen das!«
Hier reagiere ich unfreundlich: Die KI biedert sich an, finde ich.
Gleich später sehe ich dann den blauen Ring doch unverändert wieder.
NEUER VERSUCH
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65 – Post noch nicht fertig. Ich muss die Screenshots in die richtige Reihenfolge bekommen.
4. Ein vierter Versuch: die Frage »Warum sieht man sich im Spiegel seitenverkehrt, aber nicht am Kopf stehend?« – Das können Sie selbst einmal fragen, etwa im Google-Suchfeld. Die KI beantwortet das dann sehr gut!
5. Fünftens die Frage: Warum haben die Löwen nicht das Fahrrad erfunden? – Auch hier bitte selbst mal fragen, etwa in Google. Bei mir geht die KI recht ausführlich auf Löwen ein, und meint, Löwen brauchten kein Rad, und sagt dann noch viel über Fahrräder, wann sie erfunden wurden usw. Der Unterschied von organischer und anorganischer Natur ist der KI wohl zuweit hergeholt: Organisch kommen Signale (etwa Nerven) und Energie (etwa Blut) nicht vom Körper in ein Rad. Die Leitung würde sich verwickeln. Anorganisch setzt man da Schleifkontakte ein (und Elemente wie Fahrradketten, die im Betrieb keine Versorgung brauchen). Mein Deutschlehrer hätte beurteilt: Thema verfehlt. Dass die KI so tut, als hätten die Löwen einfach das Fahrrad erfinden können, es dann aber nicht getan haben, erinnert mich an die Äsopsche Fabel vom Fuchs und den Trauben https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Fuchs_und_die_Trauben .
Link hierher:
https://blogabissl.blogspot.com/2025/10/meine-gesprache-mit-der-ki-talking-to-ai.html
Siehe auch https://blogabissl.blogspot.com/2025/02/probieren-sie-einfach-mal-ki.html
PS: Was ist Slop? – In der New York Times schrieb (die deutsche) Katrin Bennhold am 10.1.2025: “Beware of A.I. slop. I recently asked my daughter about the word ‘slop’. She gave me a giant eye roll and explained that slop was A.I.-generated content – like duh, Mom. That made me determined to know more about it than she does, so I contacted my colleague Kevin Roose …”.
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23. September 2025
Gut, in Brünn geboren zu sein und nicht in Kiritein
In Brünn bin ich geboren, vor langer, langer Zeit: 1941. Mein seliger Großvater
Anton Hödl hatte dort eine bedeutende Stellung gehabt, und meine Mutter
Marianne lebte dort. In seinen Memoiren schreibt Großvater:
Noch eine andere Erinnerung, verbunden mit dem Andenken an »Vater Fritz«, wie wir ihn heute zum Unterschied zu seinem Sohn [mich, fj] nennen. Kiritein war ein Dorf nahe von Brünn [knapp 20 km nördlich, siehe Landkarte, heute Křitiny, östlich Adamsthal gleich Adamov. fj], in wunderschönen Wäldern gelegen. Familie Bittner hatte dort viele Jahre lang eine Sommerwohnung, sodaß wir schon im Frieden bei Sonntagsausflügen, zu Bridgepartien usw. oft nach Kiritein gekommen waren. Nun sollte dort eine der schönsten Villen, einem Juden gehörend, zur »Arisierung« kommen. Ich erwarb sie auf den Namen meines Schwiegersohnes, wissend, daß er nach Kriegsende ein Besitzrecht niemals geltend machen würde. Und dorthin verlegten wir den Wohnsitz des kleinen Fritz, als der Aufenthalt im bombardierten Brünn immer ungemütlicher wurde. Da hatte er seine Juliška, ein tschechisches Mädchen, das ihn herzlich betreute – und noch heute behauptet Mariann, meine Frau, daß er darum zuerst tschechische Worte plapperte.
| Mein Vater zieht mich im Schnee in Kiritein |
Das Geschick unser Mariandl wurde auch mit den Soldaten verbunden. Der
Kommandeur der im März 1939 nach Brünn eingerückten Truppen, Oberst ...
hatte einen besonders sympathischen Adjutanten, den Leutnant Jörn. Der
machte bei den »prominenten« Familien Antrittsbesuche, kam zu uns und
eroberte Mariandl. Das einzige Kind dieser Ehe ist unser Fritz [also ich, fj].
Unser Schwiegersohn Fritz hatte als Infanterieoffizier ein Leben in
steter Gefahr. Ein- oder zweimal kam er verwundet nachhause, ging immer
wieder hinaus und fiel bei der verunglückten Ardennen-Gegenoffensive im
Dezember 1944 [im Hürtgenwald, siehe https://blogabissl.blogspot.com/2017/11/dann-kam-mit-all-seiner.html ].
Ein kleines Zwischenspiel, das mit seinem Namen verknüpft
ist: Als die Lage auf dem russischen Kriegsschauplatz brenzlig wurde,
suchte ich einen Fluchtort, wo sich die ganze Familie bei einem
schlimmen Ausgang treffen könnte. Der intensiven und sehr herzlichen
Aufforderung von Irene, Marianns Schwester, verdanke ich, daß ich mich
auf Kitzbühel, »Haus Michael«, festlegte. Und nun mußten möglichst viele
Möbel, Hausrat und dergleichen dorthin abtransportiert werden. Durch
»Führerbefehl« war aber allen prominenten Deutschen im Protektorat
Böhmen und Mähren, vor allem Industriellen, strengstens verboten, ihr
Hab und Gut nach Gebieten außerhalb des Protektorates zu verlegen. Ich
tat’s aber doch, packte zwei große Möbelwagen und sandte sie nach
Kitzbühel, wo Iren deren mit Mühe ausgepackten Inhalt im verwunschenen
Schloß Münichau beim Schwarzsee unterbrachte. Was kommen mußte, kam: Ich
wurde zur Geheimen Staatspolizei, zur berühmten Gestapo, vorgeladen.
Ein SS-Funktionär, der natürlich in diesem Moment unsere persönliche
Bekanntschaft vergessen hatte, lud mich mit eisiger Miene ein, Platz zu
nehmen. Er: »Haben Sie zwei Möbelwagen nach Kitzbühel gesendet?« Ich:
»Ja.« Er: »Ist Ihnen der Führerbefehl bekannt, wonach solche Sendungen
verboten sind?« Ich: »Ja«. Er: »Und wie konnten Sie es doch wagen?«, ich: »Sie gehen von einer falschen Voraussetzung aus. Nicht ich, sondern
mein Schwiegersohn, Hauptmann Friedrich Wilhelm Jörn, hat das
Heiratsgut seiner Frau verschickt, was sein gutes Recht ist!« Er steht
auf, sichtlich erleichtert, hat unsere private Bekanntschaft wieder
entdeckt, reicht mir über den Schreibtisch lächelnd die Hand:
»Großartig!« ... Heute wohnen Mariandl und wir zu einem guten Teil in den
damals nach Schloß Münichau geretteten Möbeln.
Soviel aus Großvaters Memoiren. Wie die Großeltern am 17. April 1945 aus Brünn flohen, das können Sie im Kapitel der Zusammenbruch weiterlesen. Auch wie wir später nach Bozen kamen. Übrigens: Die alte österreichische Staatsbürgerschaft hatten wir uns wohl erschwindeln müssen, weil Österreich die geflohenen Sudetendeutschen, die Böhmen und Mährer staatenlos und ohne Arbeitserlaubnis hielten. Das hat mir ein Verwandter erzählt, der deshalb von Linz nach Südafrika auswanderte, siehe http://www.joern.de/Paul.pdf .
Nun aber zu Brünn als Geburtsort. Auf allen meinen deutschen und österreichischen Pässen und Ausweisen ist natürlich mein Geburtsort angegeben: Brünn – und sonst nichts! Wäre es zum Beispiel Kiritein gewesen, Krumlau oder Mährisch Ostrau oder Prag, ich wette, jeder Standesbeamte hätte mir Tschechien dazugeschrieben, ČSR oder dergleichen. Als ich hier in Bonn die Beamtin fragte, die mir den neuen Ausweis ausgehändigt hatte, ob sie denn wisse, wo Brünn liegt, so tippte sie wohl wegen meinem Dialekt auf Oberbayern, so in der Gegend von Berchtesgaden.
Ja, das bayrische Brünn! Was sagt eigentlich die KI dazu? Das: »"Bayrisches
Brünn" kann sich auf die tschechische Stadt Brünn, Bmo [sic!, BMO, wohl Lesefehler der KI] (die ehemalige
deutschsprachige Bevölkerung sprach es als "Brünn" an*) beziehen oder auf
den bayerischen Ort Brünn bei Ebern in Unterfranken, einen Ortsteil von
Ebern. Der
Begriff "Bayrisches" könnte auch auf die bairischen Dialekte anspielen,
die zur Bildung der lokalen Brünner Umgangssprache Hantec beitrugen,
oder auf historische Verträge, die Bayern betrafen und in Brünn
geschlossen wurden.« – Hantec ist scheint’s eine lokale Sprache, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Hantec .
| Das ist die Villa in Kiritein. Meine allererste, einzige Erinnerung ist das runde Fenster hoch oben über meinem Bettchen. |
Link zu diesem Blog-Post:
https://blogabissl.blogspot.com/2025/09/gut-in-brunn-geboren-zu-sein-und-nicht.html
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| Kiritein 1941 |
*) Ungeschickter, gewundener als diese KI kann man das micht schreiben. Brünn war damals, wie heute vielleicht Brixen, zweisprachig. Und wenn auch nicht: Brünn ist der deutsche Name für Brünn, wie Rom für Rom oder Mailand für Mailand. Mein Prinzip: Sprache richte sich nach dem Leser, was er am besten versteht. Da darf mir ein Italiener italienisch gerne von Monaco di Baviera sprechen oder von Cornovaglia in Inghilterra (siehe http://www.joern.de/tipsn69.htm ).
15. September 2025
Gedanken zu Hellenbecks »Krieg wie kein anderer«
Diesen über fünfhundet Seiten langen Kriegsbericht (sogar ohne den Anhang gezählt) habe ich nur aus persönlichem Interesse gelesen. Von meinem Vater, den ich nie gekannt habe, ist überliefert, dass er sich über die der Front Nachfolgenden sehr abfällig geäußert hat. Außerdem habe ich einen dünnen Handordner von ihm gefunden über den Kuban-Brückenkopf (»Kampf-Erfahrungen«). Das ist noch weiter östlich als die Krim. Der Tod meines Vaters 1944 hier im Hürtgenwald hat mich viel beschäftigt (https://blogabissl.blogspot.com/2017/11/dann-kam-mit-all-seiner.html). Er war einer der Söhne eines protestantischen Predigers und Buchautors, dem frömmsten Mann, den ich als Schüler noch in Tübingen kennenlernen konnte.
Das Rätsel, wie Deutsche, überhaupt Menschen so grausam sein konnten, hat sich mir durch die schwere Lektüre des »Anderen« nicht gelöst. Schade, dass wir nach dem Krieg nicht darüber gesprochen haben, höchstens über Erlebnisse auf der Flucht. Mein langjähriger Schulfreund Uwe hat sich mir im Internat anvertraut, traumatisiert (wie man heute diagnostizieren würde), und so weiß ich, dass er den Krieg als kleiner Junge nur überlebt hat, weil er die von seinem Vater verteilte Selbstmordpille im Keller heimlich nicht geschluckt hat.
Über »Ein Krieg wie kein anderer« finden sich zahlreiche Rezensionen, die dessen Alleinstellung mehr oder weniger akzeptieren, die Details aufzeigen, die flüssige Lesbarkeit preisen – das Buch ist eine Übersetzung aus dem Englischen von Karin Hielscher – und natürlich die alle historisch besser gebildet sind als ich, der Techniker mit schlechtem Gedächtnis.
Ich meine, dass mit Russland und Deutschland, anders als in vielen anderen Reichen, zwei Ideologien aufeinandergeprallt sind: Der Nationalsozialismus mit seinem Rassenwahn und dem gelebten Faschismus einerseits gegen den Kommunismus mit mehr oder weniger Antisemitismus andererseits. Es war der »Überbau«, der damit diesen Krieg einzigartig machte, ihn weit wegführte von normalem Kampf für »Volk und Vaterland«. Was hatten die Deutschen im fernen Russland zu suchen, doch nicht Lebensraum? Dasselbe aber gilt für die im Westen und Süden besetzten Gebiete. Insofern war der Krieg Hybris, überall. Die tiefe Verkommenheit, das wahre Verbrechen – im wörtlichen Sinn – rührt von der scheinheiligen Überhöhung durch Theorieen, der Ideologien, menschenfernen abstrakten Zielen, die man hatte fürchterliche Wirklichkeit werden lassen.
Link hierher
https://blogabissl.blogspot.com/2025/09/gedanken-zu-hellenbecks-krieg-wie-kein.html
10. September 2025
Licht – eine Taschenlampe – als Lesehilfe
Mit dem Alter werden nicht nur die Kniee steifer. Auch die Augen können sich nicht mehr so gut auf nah und fern umstellen. Das ist so bei allen, ob sie nun eine Brille tragen oder nicht.
Als Techniker am Fotoapparat denke ich mir da: Schärfe kriegste durch Abblenden. Genaugenommen nennt sich das so schön »Tiefenschärfe«. Die sagt einem, wie weit was weg sein kann, dann es auf dem platten Bild noch scharf dargestellt wird. Wer immer noch mehr wissen will, gucke in der Wikipedia unter Schärfentiefe, wo die Tiefenschärfe beschrieben wird, wie inzwischen üblich nur für Akademiker: »… Größe des Entfernungsbereichs, innerhalb dessen ein Objekt hinlänglich scharf abgebildet wird«.
Wer abblenden will, der muss auch Licht haben, das er dann abblenden kann. Wenn das zu Sehende hell beleuchtet ist, kann man mit einem Nadelloch als Objektiv scharf abbilden – die ersten Box-Kameras machten das so – , wo wenig Licht ist, üblicherweise, braucht man »viel Glas«, ein großes, schweres, lichtstarkes Objektiv. (Moderne Minikameras haben das übrigens nicht. Die behelfen sich mit elektronischer Überlagerung mehrerer Bilder, was das Endergebnis allerdings meist unschärfer macht). Genug Technik.
Sie können selbst mit einem kleinen Loch schärfer sehen, mit einem ganz kleinen, je kleiner, desto besser! Kringeln Sie einen Finger ganz eng zusammen, oder stechen Sie ein Loch in ein (vielleicht dunkles) Papier und gucken Sie auf einen Testtext wie diesen langen, sonst unlesbaren Unsinn hier. Das ist aber auf die Dauer etwas unbequem.
Die praktischste Möglichkeit, ohne Lupe schärfer zu sehen, ist, das Objekt heller anzuleuchten. Das tun Sie mit einer Taschenlampe.
So eine mit drei LED-Lichtern habe ich immer bei mir in der rechten Hosentasche. Mein Taschenlampen-Lieblingsmodell heißt »Ultrabright«. Es arbeitet mit drei AAA-Batterien oder Akkus, und wenn die frisch geladen sind, ist die Helligkeit blended und ideal für selbst kleinste Schriften, ganz zu schweigen vom Lesen im Bett oder den Straßenbahnfahrplan am Halteplatz.
Inzwischen hatte ich in beiden Augen eine »Katarakt-Operation«, also vorn neue Linsen bekommen gegen den Grauen Star. Super! Leider können sie sich nicht verformen, also nicht auf nah stellen, und bei viel Licht auch nicht abblenden. Empfehlenswert ist also einerseits eine Gleitsichtbrille« mit keiner Korrektur oben und andererseits unten einem Feld zum Lesen.
Link hierher:
https://blogabissl.blogspot.com/2025/09/licht-eine-taschenlampe-als-lesehilfe.html
Zähler
la Mora – was ist das?

Der Mohr in der Bonner Bonngasse, Foto Dickbauch,
siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_%E2%80%9EIm_Mohren%E2%80%9C#/media/Datei:Beethovenhaus_Shop_2_db.jpg
La morra, oder meist mora mit nur einem r.
Was das alles heißen kann! Außer Mohrin natürlich, das in unserer
einseitig assoziationsaffinen Zeit out ist, unwoke, weil’s wie Bezeichnungen mit -ing (Zögling, Flüchtling, Pfifferling) abschätzig gemeint sein hätte können, bei böswillig Universalmeinenden und aller Art Meinern allgemein. Für Neger habe ich das einmal nachgeforscht und nachvollzogen, siehe https://blogabissl.blogspot.com/2019/03/neger.html . Sehenswert!
Aus dem Mohr macht man am einfachsten eine Möhre, und ausgestanden ist der Wandelwunsch. »Gasthaus zur Möhre«: modern, vegetarisch, weltanschaulich neutral.
Also mora, wie in Rocco Granatas «Mia bella mora«, mit langem, tiefem o. https://youtu.be/i9-AtHiVHPo . Man kann’s auch mia amora lesen, etwas gepresst übersetzt: meine Geliebte.
la morra
die Mora
la mora – donna di capelli o carnagione scura
die Brünette Pl.: die Brünetten
Eigentlich dann die mit dunklen Haaren, mein’ ich.
il moro | la mora - di capelli
der Dunkelhaarige | die Dunkelhaarige Pl.: die Dunkelhaarigen
il moro | la mora - di carnagione
der Dunkelhäutige | die Dunkelhäutige Pl.: die Dunkelhäutigen
la mora [WIRTSCH.] [JURA] [KOMM.] [JURA]
der Verzug Pl.
la mora [FINAN.]
der Säumniszuschlag
la mora [FINAN.] [WIRTSCH.] [KOMM.] [JURA]
der Zahlungsverzug Pl.: die Zahlungsverzüge
il moro | la mora [HIST.]
der Maure | die Maurin Pl.: die Mauren, die Maurinnen
la mora [BOT.] - di gelso
die Maulbeere Pl.: die Maulbeeren
la mora [FINAN.] [WIRTSCH.] [KOMM.] [JURA] - somma
der Verzugszins Pl.: die Verzugszinsen
la mora [BOT.] - di rovo
die Brombeere Pl.: die Brombeeren - Frucht
mora del creditore [WIRTSCH.] [JURA] [KOMM.]
der Gläubigerverzug
mora del debitore [WIRTSCH.] [JURA] [KOMM.]
der Schuldnerverzug
mora della consegna [KOMM.]
der Lieferverzug Pl.: die Lieferverzüge
termine di mora auch [KOMM.] [JURA]
die Nachfrist Pl.: die Nachfristen
danno di mora [KOMM.] [JURA]
der Verzugsschaden Pl.: die Verzugsschäden
Weitere Substantive anzeigen (15 / 21)
Adjektive / Adverbien
moro, mora Adj.
schwarz
moro, mora Adj. - di capelli
dunkelhaarig
moro, mora Adj. - di carnagione
dunkelhäutig
moro, mora Adj. [HIST.]
maurisch
mora perlato inv.
perlbrombeer
more uxorio
eheähnlich
Verben
essere in mora con qc. [KOMM.] [ADMIN.] [JURA]
sich im Verzug mit jemandem befinden
mettere in mora qcn. [JURA]
Jemanden in Verzug setzen
Phrasen
in Verzug
Orthographisch ähnliche Wörter
amor, bora, gora, kora, marà, mira, moca, moda, moka, mola, mona, more, moria, moro, morra, morsa, morta, Mosa, mota, mura, ocra, Ora, ora, orca, orda, orm
Adresse hierher:
https://blogabissl.blogspot.com/2025/09/mora.html
29. Juli 2025
Dummer Datenschutz
Dies ist ein empörter Post. Weil ich zum x-ten Mal Blödsinn, ja sogar eine dicke Lüge unterschreiben soll: »Ich habe die Patienteninformation zum Datenschutz nach Artikel 13 und 14 DSGVO zur Kenntnis genommen.« Das soll ich unterschreiben, bevor mich Tante oder Onkel Doktor überhaupt anschaut. Wenn ich mir beim Metzger Wurst kaufe, braucht’s das nicht, selbst wenn ich mit Karte zahle.
Wo kommen wir da hin? Wo sind wir da schon? Entweder etwas ist gesetzlich erlaubt, dann braucht man keine »Verordnung« gegenzuzeichnen, oder nicht, dann eben nicht, dann sollte man’s sein lassen. Für mich ist das reine Wichtigtuerei! Dass ich den Text bloß »zur Kenntnis nehmen« soll, nicht auch lesen muss, ist ja noch gnädig. Denn das ganze Dokument besteht aus über 50.000 Wörten, in kleiner Schrift und voller Breite knapp 130 Seiten. Überzeugen Sie sich selbst. Hier:
Die Wikipedia weiß das:
»Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO oder DS-GVO, englisch General Data Protection Regulation, GDPR) bezeichnet die Verordnung der Europäischen Union 2016/679, mit der die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten
durch die meisten Verantwortlichen, sowohl private wie öffentliche,
EU-weit vereinheitlicht werden. Dadurch soll einerseits der Schutz
personenbezogener Daten innerhalb der Europäischen Union sichergestellt, und auch andererseits der freie Datenverkehr innerhalb des Europäischen Binnenmarktes gewährleistet werden.
Die Verordnung ersetzt die aus dem Jahr 1995 stammende Richtlinie 95/46/EG zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr.«
Und hier steht nun diese Verordnung, original und in voller Blüte:
https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2016/679/oj/deu?locale=de
Schluss. So lautet der letzte »Artikel« des Gesetzes: »
Artikel 99
Inkrafttreten und Anwendung
(1) Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
(2) Sie gilt ab dem 25. Mai 2018.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Geschehen zu Brüssel am 27. April 2016.
Im Namen des Europäischen Parlaments
Der Präsident
M. SCHULZ
Im Namen des Rates
Die Präsidentin
J.A. HENNIS-PLASSCHAERT «– Mich stört da nur das »Geschehen zu Brüssel«, das m. E. »Gegeben zu Brüssel« heißen sollte. Wenn man schon altmodisch pathetisch ist, dann bitte richtig …
Und das soll ich alles schwuppdiwupp »zur Kenntnis nehmen«? Ein Ding der Unmöglichkeit. Eine Aufforderung zur Lüge, so sehe ich das. Einfach Quatsch. Ich bezweifle sogar, dass das rechtlich bindend sein kann. Was meinen Sie?
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