11. Februar 2019

Bewässerungsuhren – kaputt?

Ein paar Bilder zum besseren Verständnis

»Bewässerungsuhren« (Wasserzeitschaltuhren, nicht Wasseruhren, Wassertimer, water timer, watering timer) drehen nach einiger Zeit das Wasser im Garten ab. Wenn man einmal nach dem Gießen vergisst, den Wasserhahn wieder zuzudrehen, und ein Schlauch ist leck oder platzt gar, kann keine unendliche Menge Wasser ausfließen. Eine Überschwemmung sollte dann ausgeschlossen sein. Man muss allerdings zu Beginn des Gießens eine Zeit einstellen, vielleicht 15 Minuten.
   Die Bewässerungsuhr tut also gute Dienste, auch wenn man sie nicht braucht un ganz von Hand gießt. Zur Sicherheit.

1. Die meines Erachtens vernünftigste Bewässerungsuhr, die »Neptun«-Bewässerungsuhr für zwölf Euro aus dem Bauhaus (Stand 2019), siehe hier.
Leider habe ich die Uhr bei Frost draußen gelassen, und der Einlaufanschluss – links im Bild – ist geplatzt. Da der angeklebt war, kann ich nun die ganze Uhr verschrotten …
Interessant an der Uhr ist der gelbe Hebel beim Auslass. Steht er draußen wie hier unten, so fließt kein Wasser:










Liegt der gelbe Hebel am schwarzen Gehäuse an, so ist der Wasserfluss offen. Wozu es allerdings den Hebel braucht,  hab’ ich nicht verstanden.

2. Die zweite Uhr ist das Modell »Cellfast«. Sie kostet auch so elf Euro oder weniger, etwa hier.

Hier unten ist der Einstelldeckel (mit dem Tropfen drauf) abgezogen und das steuernde »Hufeisen« herausgenommen. Dieses kleine »Hufeisen« aus hellem Plastik liegt rechts im Gehäuse – bei der 15 ist ein entsprechender Einschnitt zu sehen – und drückt unten auf den dünnen Stift (Nagel) und steuert damit den Wasserfluss.

So herum legt man das »Hufeisen« wieder ein:
Jetzt liegt’s richtig:

Jetzt ein wenig “Theory of Operation”, Funktionsbeschreibung, wie ich das früher zu Zeiten menschlichen Verstandes immer geschätzt hatte, und ohne die eine bessere Bedienungsanleitung mangelhaft war. Doch seit 1984 ist Unwissenheit Stärke, einzig No-Think politisch korrekt. Erlösen wird uns die »künstliche Intelligenz«.
   Dazu ein Blick von unten in den Deckel des Reglers, den mit dem Tropfen, auf den »Cellfast« steht. Hier ist er einfach abgezogen und von innen gesehen:
Der innerste Ring, der so glänzt, drückt über das »Hufeisen« den Steuerungsstift nach hinten (hinein), gegen ein wenig Federdruck, und öffnet so den Wasserfluss. Kurz vor Null hat dieser Ring eine Schräge (bei ca. 7 Uhr im Bild) und fällt dann ganz ab. Das schließt das Ventil.
   Damit zur Rückseite vom »Cellfast«. Den schwarzen Verschluss kann man herausschrauben, aber wozu? Es zeigt sich nur der Steuerungsstift (»Nagel«), den wir schon von vorn gesehen haben.
Das Wasser rinnt links (im Bild hier oben) ein und strömt dann, so man es lässt, rechts wieder heraus. Dazu muss es 
(Ob ich den Dichtungsring, Mitte, richtigherum auf der Achse habe, da bin ich mir eben nicht ganz sicher. Ich meine, der weiße runde Plastikteil der kleine, wie eine kleine Pyramide, muss nach innen ins Gerät zeigen und dort sperren; der plattere helle Plastikteller nach draußen. )

Jetzt zum Betrieb. (Ich hab’ mir die Nullstellung mit Nagellack markiert.)
Ist etwas Abstand zwischen Gehäuse und Drehschalter, so ist zu, bei mir immer, d.h. die Cellfast-Bewässerungsuhr ist kaputt:

Sitzt der Deckel scheinbar fest am Gehäuse, ganz knapp wie hier unten, so ist das Ventil zu in Ordnung, und wird vom »Steigbügel« offen oder geschlossen gehalten, je nach Drehstellung des Reglers:

n. Mehr Wasseruhren hab’ ich nicht probiert, höchstens vor Jahren die teure von Gardena, die mir aber genauso einmal im Winter kaputt gegangen ist. Sie kostet um die zwanzig Euro oder mehr, etwa hier.

3. Als Zugabe noch ein Blick in den Kärcher-Dreierverteiler. Ich fand ihn als »Kärcher 3-Wege-Verteiler (2.645-200.0), Hahnstück« für 18 Euro plus 4 Euro Versand hier.
Da sind noch drei Schlauchanschlüsse angeschraubt mit Gardena–Klickverschluss, hier nicht gezeigt.
   Auf der Rückseite lässt sich der Dreiwegeverteiler mit vier kleinen versenkten Schrauben mit einem einfachen Elektroschraubenzieher vom Gehäuse befreien. (Die Schutzabdeckung der Schrauben einfach durchstoßen.)  Ich wollte nachsehen, ob der Frostschäden hatte. Scheint’s nicht.

Schön Darth-Vad’rig, gell!
   Genug. Un übrigens alles ohne Haftung und Anspruch auf Korrektheit. Ich schreibe möglichst so, dass sich die Leserin plausibilisieren kann, ob ’was dran ist.

Link hierher (zum Weitergeben): http://j.mp/2TLKRTG
   = https://blogabissl.blogspot.com/2019/02/bewasserungsuhren-kaputt.html

7. Februar 2019

Mail delivery failed – bei Gmail – gelöst, nicht gefixt

Ursache gefunden! – Nur die Lösung lässt wohl auf sich warten …
   Um E-Mail anzunehmen, verlangt Gmail im DNS-Eintrag des Absenders – bei mir, der ich als Fritz@Joern.De sende also bei Joern.De – einen SPF-Eintrag (»Sender permitted from»). Sonst landet die Mail dieses Absenders bei Gmail im Spam oder wird ganz unterdrückt.
   Es ist mir nicht gelungen, diesen »meinen« SPF-Eintrag überhaupt zum Greifen zu bekommen.
   Der Service von 1und1 (1&1, Telefon 0721 2600), wo ich meine Domäne Joern.De seit Urzeiten gehostet bekomme, wusste aber sofort bescheid. Man verhandle mit Gmail.
   Als Gläubiger an die Macht der Digitalisierung bin ich voll Zuversicht, dass der Fehler in wenigen Jahren Vergangenheit sein wird.
   Der Fehler sieht etwa so aus (fett von mir):

Ihre Nachricht wurde aufgrund eines Berechtigungs- oder Sicherheitsproblems nicht zugestellt. Möglicherweise wurde sie von einem Moderator zurückgewiesen, die Adresse akzeptiert nur E-Mails von bestimmten Absendern oder die Übermittlung wurde durch eine andere Einschränkung verhindert.
 Die folgende Organisation hat Ihre Nachricht abgelehnt:
gmail-smtp-in.l.google.com.
gmail-smtp-in.l.google.com #550-5.7.1 
usw.

Links:
Österreichische Net-Storage-Meldung vom August 2017
• Meldung vom neuen Hilfsdienst bei 1und1 zum Thema – für mich unfruchtbar, weil schon der »neue« Login nicht ging …
Was ist ein SPF-Eintrag? Wikipedia: »Bei SPF trägt der Inhaber einer Domain in das Domain Name System ein, welche Computer zum Versand von E-Mails für diese Domain berechtigt sind.«


• Link hierher zum Weitergeben: http://j.mp/2TAB2rx

Nun ausführlich –––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– :
Gmail, früher Googlemail genannt, ist gerne oberschlau. Dann lehnt es eingehende Nachrichten ab. Der ursprüngliche Absender, wer auch immer, bekommt eine Ablehnungsnachricht, einen “Reject”.
Aber langsam. Manchmal mag Gmail eine Nachricht auch einfach nicht:
Klar ist das kein Spam, sondern eine der zahlreichen Nachfragen vom »Kleiderkreisel«! Gmail sortiert das aber in Spam ein. Der Absender bekommt nicht einmal Nachricht darüber, dass seine Nachricht in Spam aufgegangen ist.

Hier vermutet Gmail noch Komplizierteres – eine gefälschte Unzustellbarkeits-Benachrichtigung. Es war aber eine echte, sogar von Gmail selbst versandte. Die kennen ihre eigenen Mitteilungen nicht:
This message was created automatically by mail delivery software.

A message that you sent could not be delivered to one or more of
its recipients. This is a permanent error. The following address(es)
failed:

Fritz.Joern@Gmail.com:
SMTP error from remote server for TEXT command, host: gmail-smtp-in.l.google.com (74.125.206.27) reason: 550-5.7.1 This message does not have authentication information or fails t
o pass
550-5.7.1 authentication checks. To best protect our users from spam, the
550-5.7.1 message has been blocked. Please visit
550-5.7.1  https://support.google.com/mail/answer/81126#authentication for
 more
550 5.7.1 information. 64si11717912wmb.190 - gsmtp

--- The header of the original message is following. ---

Received: from ThinkpadX61S …

Die Nachricht landet nur im Gmail-Spamordner, und wenn ich meine Mails nicht für gewöhnlich anderswo abriefe, hätte ich sie nie zu Gesicht bekommen.
   Gmail-Nutzer also aufpassen! Öfters mal den Spam-Ordner ansehen.
Um was es gegangen war, zeigt der Anhang – ich nenne ihn »Grabstein«:
Subject: AW: Wie war Badenweiler?
Date: Wed, 6 Feb 2019 05:58:34 +0100
Organization: =?iso-8859-1?Q?Fritz_J=F6rn?=
Message-ID: <D42E133E1281414DAAAAA8556C69276A@ThinkpadX61S>
MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/plain;
        charset="iso-8859-1"
Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
X-Mailer: Microsoft Office Outlook 11
Thread-Index: AdS9rgLC1CnyzMz/SN6XvfKG6D6fNwAJUQSg
X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V6.1.7601.24158
X-Provags-ID: V03:K1:AWPuW8I03lrBp6qr+Xcyhylj+/vadaZ9mq4GgoFS4dTMiTZUTbf
 81uRuHLWlKHoCxDkPtQBDrAO4JFodFiqgwNtYIKWyDlMBXfO9K0OAI9ne6NkOIL/0g5kEWF
 8mk9TjlIq4lRtbPs5sFw4d7/K2dPqO7vJfYHPfzVof3zvStv2fdV85FC0Z2OqT04EM0eGYw
 F6XATXZ0RbPMxV38mLjnA==
X-Spam-Flag: NO
X-UI-Out-Filterresults: notjunk:1;V03:K0:7bCg3uB3Nvs=:OBro7r3xTIlg2E0ISbOubd
 KEwekix7oWiL72lIn5cGQniBXqVHXaCJWDHFh4p2ysRy/hoSj5acK9O6Pn7E0IFgObOyQPRdZ
 sQXw7tt2HxVti+4ldvicXExzUR9MGdW8IPcB2NTgfUJzM0LnvsTo2SU4XJGMiaEVNBZZR3yXL
 Uyxtt8dXar0gXcb+Wu9oHAu79ezXupPgedzaEWZsieS69bxS+kjamQsEMbxbMZmu6OmfbFDwA
 uPGWqz9yh8pME51djPdobSbtVY7OCqjpGw1PUx3yldGFKs5DVytfYrfZ6XEZlx55x7CL1unQK
 B5ith8TuoEClWsKtYHa87vKSiKPBuy0lmnHHq+8WU6945iUR3/ULvEMbJZhs5k744pP49cFZx
 7fTBOXtGRnNBvRhqwpkHpZsm9GlV72h0otufO9207vOzZezSdf0pqgzgUyrzTuoyuodMqpRha


Suchen Sie nach dem »Subject«, wie von mir oben gelb hervorgehoben. (Dass die eigentliche Nachricht unlesbar ist und nur aus kurzen Zeilen mit simplen Zeichen besteht, das stammt noch aus der Urzeit von Mails, als alles 7-Bit-Ascii sein musste.)

Was tun dagegen?

Angeblich behandelt Gmail Nachrichten, für die der Postfachinhaber eine »Regel« erstellt hat, pfleglicher. Ich hab’ mir also bei Gmail einen neuen Ordner »Abgelehnte« gemacht [zwecklos!]– Ordner heißen bei Gmail Labels – und versucht, Mails mit »Mail delivery failed: returning message to sender« in diesen meinen neuen Ordner »Abgelehnt« zu verschieben. Mal sehen.
»Mit Anhang« darf nicht markiert werden, sonst gilt die Regel nur für Nachrichten mit Anhang. Reject-Meldungen haben meist keinen Anhang.
   Als (notwendige) Aktion habe ich »Label anwenden« markiert und die Nachricht in das Fach (Ordner, Label) »Abgelehnte« laufen lassen.


Mal sehen ob das hilft. – Jetzt erscheinen die Rejects in der Google-Inbox mit dem vorangestellten kleinen Hinweis im Betreff »Abgelehnte« und außerdem im Ordner »Abgelehnte«. Der Filter hat also funktioniert – das Unterdrücken der Nachricht an den Absender aber nicht!
   Außerdem hab’ ich mal elf »Meldungen« im Spam-Ordner als »Kein Spam« gekennzeichnet und
erreicht, dass »11 Konversationen wurden als Nicht-Spam gekennzeichnet und in den Posteingang verschoben. Weitere Informationen«Links:
https://www.lifewire.com/use-gmail-as-if-it-had-folders-and-filters-1172085
• “Email Suddenly Not Arriving in Gmail? Here's One Possible Cause” suggesting filters at fault, that had ent the missed mails directly to the archive, “effectively bypassing the inbox”.
• Gmails offizielle: »Richtlinien für Absender von Massen-E-Mails« mit den Hinweisen:
Referenz für SMTP-Fehler (Also z.B. was bedeutet 550 5.7.1 ?
Wenn die Fehlermeldung »Die Nachricht wurde von Google Groups abgelehnt« angezeigt wird, lesen Sie diesen Hilfeartikel für Konten von Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

Wenn Sie E-Mails an eine Einzelperson senden, finden Sie Informationen im Hilfeartikel Unzustellbare oder abgelehnte E-Mails.

Link hierher: http://j.mp/2TAB2rx
= https://blogabissl.blogspot.com/2019/02/mail-delivery-failed-bei-gmail.html

5. Februar 2019

Dateien suchfreundlich benennen!

Suchmaschinen, »Suchen« aller Art werden immer geschickter.
Google-
Desktop
   Zur Suche am Windows-Rechner schreibt Microsoft hier. Vermutlich ändert sich das aber von System zu System, von Zeit zu Zeit. Ich habe mal einfach die Windows-Indizierung abgeschaltet und nehme nur ein altes »Google Desktop«, das 2011 eingestellt wurde, aber immer noch seinen Dienst brav tut, und ich bin’s gewohnt.
  (Vor allem sollte man nicht mehrere Suchprogramme nutzen, dann muss die ganze Indiziererei mehrfach stattfinden, braucht unnötig Zeit und Speicherplatz. Auch das »komprimieren, um Speicherplatz zu sparen«, mag keine so gute Idee sein: Zum Indizieren müssen dann alle Dateien erst entpackt werden, oder?)
   Besonders gut klappt externe Suche, wieder dank Google. So kann ich ganz privat in allen meinen Bildern suchen, nicht weil ich sie im Rechner oder auf der NAS-Platte indiziert hätte, das auch, sondern weil sie zu Google ins Netz laufen, und dort alles schneller geht, ganz ohne meine Vorsorge – was eine Indizierung ja bedeutet: Sie passiert nebenher, anderswo, anderswann, und nicht erst, wenn man sucht, wenn man das Ergebnis braucht.
   Toll ist bei Google-Fotos (“photos”) die Suche nach einzelnen Personen über ihre Gesichter – das ist »schneller, als die Polizei erlaubt« – und nach Orten oder Gebäuden. Ich hab’s mal mit Kirche probiert, da findet er mir sogar ein Burgkapelle genanntes Bild, hier rechts! Google-Fotos-Bildersuche nach Orten, Koordinaten, Sujets, undsoweiter sind eine Überraschung, die man sich nicht entgehen lassen sollte – obwohl einen Google dann angeblich ausspioniert. Ich bezweifle das, in dem Fall privater Bilder, wenn dann bei Produktsuche im Netz.  (Doch wenn schon? Ich habe nichts gegen gezielte Werbung.)
   Helfen kann ich den »Indexern«, wenn ich meine Dateien ohne Tippfehler umbenenne, also nicht mal Binn für Bonn, und trennbare Bezeichnungen mit Bindestrichen oder Leerstellen tatsächlich trenne: Wohnungs-Einrichtung statt Wohnungseinrichtung, vielleicht auch Ess-Tisch. Es werden nämlich nur ganze Wörter indiziert, nicht auch Wohnungse, Wohnungsei, Wohnungseinr undsoweiter, undsofort. Dann würde der Index größer als die Originalnamen.
   Wie welches Programm wo und was indiziert, das versuche ich gar nicht herauszufinden. Gute Suchsytseme behalten das auch für sich. Ich denke nur einfach nach: Nach welchem Namen für eine Datei oder ein Bild werde ich denn wohl suchen, wenn ich’s schon halb vergessen habe? Und wie mache ich’s dem Rechner leicht, das dann zu finden?
   In (fast) jede Word-Datei schreibe ich oben oder in der Fußzeile den Dateinamen, und wenn ich zwei unterschiedliche Suchbegriffe möchte, mache ich gelegentlich noch eine Datei nur mit dem Link zu der mit dem wirklichen Inhalt. Wozu kann man in Word Links einbauen? Sofern das Ziel in denselbem Ordner ist, ist das besonders einfach.
   Soviel kurz und schnell. Weiter Tipps sind willkommen.

Link hierher http://j.mp/2TzH4ZI
   = https://blogabissl.blogspot.com/2019/02/dateien-suchfreundlich-benennen.html

PS. Sie wissen schon, dass Google eine Bildersuche im Internet anbietet? Hier habe ich zum Beispiel nach meiner Burgkapelle oben rechts gesucht, von der ich weiß, dass ich sie in einem Google-Foto-Album im Netz habe – das aber nicht öffentlich ist:

Richtig: Mein Album-Bild wird nicht gezeigt, vielleicht in Zukunft das hier aus dem (öffentlichen) Blog. Sie Sie können das gerne nachvollziehen.
   Die Bildersuche löst man aus, indem man im Google-Suchfeld rechts auf die Kamera klickt. Wenn sie nicht erscheint, muss man auf Bilder klicken.

3. Februar 2019

in galling – bald einmal

Oft gesagt, in Tirol, »in galling« oder »in galing«, alsbald.
   Woher kommt’s? Bei den altbayrischen Beispielen find’ ich’s nicht, in Grimms Wörterbuch auch nicht (wieder so ein »Preiss« hätten wir in Oberbayern g’sagt, sintemalen noch mit ß). Nach einem lateinischen »Substrat« hört sich’s nicht an, außer man hält Hennen für eilig.
   Hier in »Beiträgen zum Deferegger Dialekt« finde ich von »k. k. Professor am akademischen Gymnasium in Wien, Dr. Val. Hintner«, Verlag Alfred Hölder, Wien 1878, Seite 69, leider schlecht optisch gelesen, aber immerhin – dank’schön Google!:
MWb. I, 1044], auch gogen sich ausgelassen geberden, hin 
und her gaukeln, flattern, 
gähe, adi. u. adv., schnell, plötzlich; dav. subst. gähikit 
und verb. vergähen [wie mhd. vergähen BM. I, 455; 
ahd. gähon GRAFF IV, 132] sich übereilen, in der Eile 
etwas ungeschickt thun. Daher auch galling, in gal- 
lig» g a gg sc h, gasch, gaschin plötzlich, endlich, 
bald; SCHOE. 165; LEX. KWb. 105; SCHM. P, 887 u. a. 
mhd. gäch, gahes [BM. I, 453* ; LEX. MWb. I, 722] 
schnell, plötzlich, jähe, ungestüm; ahd. g ä h i [GrR ÄFF IV, 
1291. IJach LEX. MWb. a. a. 0. zu gangan, gän, vgl. 
jedoch WEIGL I a , 516; HZ. XIII, 575; GRIMM. Wb. IV, 


Also galling, in galling, gaggsch, gasch, gaschin – plötzlich, endlich, bald, mittelhochdeutsch gâch, gahes, althochdeutsch gâhi.
   Gach kenn’ ich gut.
   Alles weitere findet sich im »Wiktionär« (nenn’ ich’s amal) unter jäh: hier. Dort geht’s dann auch zum Grimm, der oder die allerdings viele Bedeutungen wissen, aber scheint’s nicht woher, vom jäh bis zum Jäger. Lateinisch ist’s nicht, lese ich heraus, für mich Laien irgendwie »indo…«, wobei der Fachfrau meint, dass dem Jäh »seine weitere Etymologie nicht mit Sicherheit bestimmt werden kann«. Vergelt’s Gott!
   Ich bitte um Entschuldigung, dass ich nur einem Weg nachgegangen bin, und lasse mich gern belehren.

Link hierher http://j.mp/2Bh318x
= https://blogabissl.blogspot.com/2019/02/in-galling-bald-einmal.html

Übrigens war Dr. Val. Hintner sprachforscherisch recht aktiv, besonders in »Deutschtirol«. Val. steht für Valentin, nicht etwa für eine betriebswirtschaftlichen Promotion über Valoren. Und Professor heißen seit 1868 alle Lehrer (»Lehrkräfte») an »höheren Schulen in Österreich«

2. Februar 2019

No Google Playstore? – Use Aptoide

My Blackberry Q10 with  (some kind of) Android, software version 10.3.3.2137, shows an empty Google Playstore  page or suggests “that no device is connected”. Completely ununderstandable, as it just this moment runs in a device, or what? There (still) are some suggestions in the net how to get that fixed. I managed none of these.
   So I looked for an alternative to this seroisly broken playstore. I found some, amongs others


I got all the few apps I wanted.
   A monsterous (german) or playful (english) litte thing called Giga, all in capital letters, wouldn’t help either, by the way.

Permalink to here: http://j.mp/2TrTu5K
   = https://blogabissl.blogspot.com/2019/02/no-google-playstoreuse-alternative.html

Good luck!

25. Januar 2019

Gaspedal-Gamaschen gegen Rheuma

Mir zieht’s immer im Auto beim Fahren – besonders wenn ich mit schwerem Gasfuß dauernd am Gaspedal stehe … Nach einer langen Fahrt hab’ ich hinterher »Rheuma« im Fußgelenk!
   Was tun dagegen?
   Schön, wenn man Gamaschen geerbt hat. Die meinigen sind vom Großvater, der sie sich, mein’ ich, nach dem Krieg hat in Bozen handfertigen lassen.
Hier der Gasfuß, der rechte, in Gamasche, siehe auch Schuheputzen
Und hier, wie das Paar innen aussieht, extra aufgehellt
Die Gamaschen halten unten mit einem breiten Gummiband mitten unter dem Schuh. Außen haben sie praktische Druckknöpfe, die sich mit kurzen Gummibändern gut jedem Bein anpassen und jedem Schuh. Sie halten die Zugluft von der Heizung fern und die Knöchel warm.


Und hier der Welt berühmtester Gamaschenträger. Im Bild ist die »Technik«*) der Gamasche gut zu sehen: außen geknöpft, und unbedingt ein Band unter der Schuhsohle, damit sie nicht hochrutschen.

Link hierher: http://j.mp/2B353sO – zum Weitergeben!
   = https://blogabissl.blogspot.com/2019/01/gaspedal-gamaschen-gegen-rheuma.html

Gamaschen in der Wikipedia
Gamaschen für Pferde (Beispiele)
Gamaschen bei Amazon
*) heute statt »Technik« stets »Technologie«

Microsoft-Konto »gehackt« – gelöst!

   Lösung am Ende!
In Skye komme ich nicht mehr hinein, und alles, was außer Skype noch das Microsoft-Passwort benutzt, wohl auch nicht: Hotmail, andere Produkte im Microsoft-Reich.
   Das Passwort habe ich schon erfolgreich geändert. Ich hatte mir einen »Code« aufs Handy funken lassen, das ging.
   Trotzdem, endlos:
»Es ist ein temporäres Problem mit dem Dienst aufgetreten. Versuchen Sie es bitte noch einmal. Wenn diese Meldung weiterhin angezeigt wird, versuchen Sie es später noch einmal.« – Endlos
    Undsoweiter in Endlosschleife.

Normales Einloggen führt zum (vermutlich falschen) Hinweis: »Anscheinend wird Ihr Konto von einem anderen Benutzer verwendet«:
Danach soll man seinem Konto ein neues Kennwort verpassen: »Unterstützen Sie uns beim Schutz Ihres Kontos«.
• Nimmt man die E-Mail-Adresse, so kommt keine Mail an.
• Über SMS klappt’s:
Von den Endziffern der Mobilnummer gibt Microsoft zwei an, die zwei davor muss man eingeben:
Danach mann man mit dem »Code« aus der SMS-Nachricht das Passwort neu setzen. Fein. Aber helfen tut’s nicht! – Obwohl ja nun niemand gleich wieder das Konto hacken hätte können, und die Meldung »Anscheinend wird Ihr Konto von einem anderen Benutzer verwendet« – nicht nur anscheinend sondern logischerweise Humbug ist!
   Die hier vorgeschlagene Lösung, sich mit dem Internet-Explorer anzumelden, geht übrigens auch nicht, wenn man diesen etwas älteren Microsoft-Browser überhaupt noch hat:
It looks like someone else might be using your account” – Bullshit statt Quatsch, wenn Sie mich fragen. 
   All die weiteren Microsoft-Foren zu diesem Thema sind meines Wissens auch nicht klüger, dafür für neue Kommentare gesperrt (»Dieser Thread ist gesperrt.«), hier steht ganz unten [gelöst], aber auch das kann nicht angeklickt werden.

Zahlreiche andere haben sich auch schon an dem Thema die Finger ausgebissen, um ein Sprichwort zu variieren. Hier ein völlig Frustrierter: 

Mein Fazit bislang: Microsoft lässt seine Nutzer im Regen stehen. Ich kann nur froh sein, dass ich nicht auf ein Hotmail-Konto angewiesen bin, Skype notfalls mit Whatsapp-Telefonie umgehen kann, und so weiter, vielleicht …

Link zu diesem Blogeintrag: http://j.mp/2B3qgmp
   = https://blogabissl.blogspot.com/2019/01/microsoft-konto-gehackt-ungelost.html

Hier der Versuch, das Microsoft-Konto über ein Android-Handy wiederzubekommen. Hier gleich ein Screenshot vom Handy. Keine Chance!

Inzwischen beklagen schon Fachleute die Qualität von »normalen« Microsoft-Produkten, etwa Dr. Michael Spehr in der FAZ hier, Tenor »Microsoft redet viel von Künstlicher Intelligenz, während das Betriebssystem Windows und die Bürosoftware Office immer fehlerhafter werden«, kurzes Zitat: »Nun werden alle Verbindungen der lokalen Dateien von jenen in der Cloud gekappt, Onedrive organisiert sich neu, und das erfolgt in den kommenden Stunden für jede einzelne Datei. Mit Glück ist am Nachmittag die dringend gesuchte dabei. Oder auch nicht. Im November [2018] fiel Onedrive tagelang aus.«

Elf Tage später gelang endlich der Zugriff! Die Lösung

Dazu musste ich das Passwort noch einmal neu setzen – wie oben schon beschrieben und probiert. Den »Code« ließ ich mir wieder als SMS ins Handy schicken (Von +44 778 147 0659 » 226...6 als Sicherheitscode für das Microsoft-Konto verwenden 14:47« – Die SMS war sogar formatiert!). Danach konnte ich mit diesem ganz neuen Passwort einloggen, bekam aber den Hinweis:
Neugierig, wie ich war, sah ich mir aber die »weiteren Informationen zu gefährdeten Konten« nicht an, sondern loggte gleich in Skype ein – erfolgreich!

Schutz vor Analogschlüssen auf andere Passwörter (“Lateral Movement”, “ATA advanced thread analysis”, hier Version 1.9 with Update-1, 400 MByte, nur englisch), doch Achtung: Microsoft ATA Center can only be deployed on Windows Server
• Das Hasso-Plattner-Institut prüft kostenlos einen möglichen Identitätsklau. Ergebnis z. B. »Achtung: Ihre E-Mail-Adresse hugo@joern.de taucht in mindestens einer gestohlenen und unrechtmäßig veröffentlichten Identitätsdatenbank (so genannter Identity Leak) auf. 
Folgende sensible Informationen wurden im Zusammenhang mit Ihrer E-Mail-Adresse frei im Internet gefunden:« – und dann kommt’s. Ein Ausschnitt:

• Der Sicherheitstest unter https://www.sicherheitstest.bsi.de läuft nicht (mehr) – Jan. 2019

https-Probleme in Blogger (meist mit Bildern) – »gemischte Inhalte«

Hier geht’s um die Meldung von Blogger:

»Die Seite enthält HTTP-Ressourcen, die zu gemischten Inhalten führen können. Diese wirken sich auf die Sicherheit und die Nutzererfahrung aus, wenn der Blog über HTTPS angesehen wird.« –
und zwar vermutlich im Zusammenhang mit Bildern, die in den Blog eingebaut wurden.
   Mir passierte das eben bei meinen NZZ-Empfehlungen.

Normalerweise wähle ich dann »Schießen«, woraufhin alles normal weitergeht. Diesmal wählte ich »Problem beheben«, was auch klappte, nur weiß ich nicht, was dabei passiert ist.
Die Warnung kommt schon beim Versuch einer Vorschau. Dann geht man einen Tabulator zurück zur Arbeit am Blog und »schließt« die rosa Warnung. Anschließend sind Warnung und »Vorschau-Ladefehler« weg.
   Hier versucht Blogger zu erklären, wozu HTTPS gut sein soll, und wie man’s notfalls für Blogger aktiviert: https://support.google.com/blogger/answer/6284029?hl=de
   An sich ist ja nicht einzusehen, warum öffentlich zugängliche Information individuell verschlüsselt werden sollten wie eine Banküberweisung. Der Aufwand ist meines Erachtens unverhältnismäßig.
   Eine gute Erklärung der Problematik fand ich hier.

Link hierher: http://j.mp/2AYcgu3
= https://blogabissl.blogspot.com/2019/01/https-probleme-in-blogger-mir-bildern.html

22. Januar 2019