1. Oktober 2020

Bleistiftspitzen

 Bleistift spitzen = to sharpen a pencil

Ein grüner, typisch deutsch, und ein brauner, typisch amerikanisch spitzer gespitzter Bleistift

Amerikaner lieben Bleistifte. Besonders “Number Two” pencils. Die waren viele Jahre lang Vorschrift, wenn Fragebögen markiert werden sollten, so, dass die Bleistiftmarkierungen optisch gelesen werden konnten. https://pencils.com/pages/no-2-pencil meint, ein klassischer №-2-Bleistift entspräche etwa einem mit HB-Härte. Na, ich weiß nicht.

Mir geht’s hier um sie Spitze. Da scheinen sich in Amerika spitzere durchgesetzt zu haben als in Europa, warum weiß ich nicht.
   Dieses Fünfminutenvideo habe ich von https://www.jetpens.com/blog/the-best-pencil-sharpeners/pt/710 , The Best Pencil Sharpeners.

Mein Großvater selig spitzte seine kurzen Bleistifte immer mit dem Federmesser, selbst, vom Holz her Richtung Spitze. (Das Federmesser im Taschenveitl heißt nicht so, weil es mit einer Feder zuschnappt.) Beim Ammon am Bozner Rathausplatz bekam er für die Jackentasche praktische gebrauchte Bleistiftstummel im Bündel billiger. Jedenfalls: Von Hand hat man das Spitzen am besten unter Kontrolle.
   Auf kleine Handspitzer gehe ich nicht ein. Die kennt jeder. Vielleicht nicht das Edelmodell von Manufactum für € 17,50 , wo man zwischen drei Spitzen ganz vorne wählen kann, nicht aber den Winkel der Spitze. Staedtler empfiehlt zum Beispiel normal 23° und für die weicheren Buntstifte 30°. Von Kutsuwa gibt es als »Stad T’Gaal« einen winkelverstellbaren Handspitzer für knapp sieben Euro. Interessant auch der “Blackwing” https://www.luiban.com/kum-long-point-spitzer/ , mehr darüber , auch auf deutsch .

Ich mag Spitzer mit Handkurbel (Kurbelspitzmaschine, “rotary sharpener”). Man muss sie an eine Tischplatte oder das Fensterbrett klemmen können – im Bild rechts nicht gezeigt. Man bekommt sie ab sieben Euro. Innen haben sie einen umlaufenden »Handspitzer« (“with metal rotary blade”), dann lässt sich vielleicht der Spitzwinkel variieren, oder meist ein Planetengetriebe, siehe Wikipedia, mit ein oder zwei Fräskegeln.

Eine sehr schöne, ausführliche (englische) Beschreibung von Spitzern habe ich auf https://www.jetpens.com/blog/the-best-pencil-sharpeners/pt/710 gefunden: “The Best Pencil Sharpeners“.

An die Spitzenwinkeldefinition dort muss man sich allerdings erst gewöhnen. Ich würde hier links einen Winkel von 180° - 79° - 79° = 22° ansetzen, vorne an der Spitze.


Permalink hierher https://bit.ly/fj3l8BUBf
 = https://blogabissl.blogspot.com/2020/10/bleistiftspitzen.html

Bleistiftspitzer auf Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Anspitzer

Pencil Sharpener on Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Pencil_sharpener 


Übrigens: Sehr zu empfehlen – Radiergummikappen für Bleistiftspitzen von Faber-Castell, Zwei Stück für € 1,30. Schützen, radieren und verlängern ein wenig. Die klassischen Schoner aus Blech gibt es immer noch (wohl nicht die mit einem kleinen Spannring drüber), etwa hier. Interessant auch von Faber-Castell eine etwas klobige Kappe mit eingebautem kleinen Spitzer. Elegant aber eher überteuert die Aluminiumkappe (glänzend oder mattschwarz) von Palomino.

Auch kurze, kleine Bleistifte gibt es zu kaufen; dann braucht man nicht selbst normale, lange auseianderzuschneiden oder die kurzen bei Ikea oder im Baumarkt mitgehen zu lassen. Fünf Stück bei Amazon für € 1,88 als »PiniceCore 5 PCS Mini Größe Einfaches Holz Bleistift mit Radiergummi Log Bleistift Kurz Größe Bleistift für Kinder und Kinder«. Ich sehe sie mir einmal an und melde mich dann.

Etwa hier.

Manufactum bietet für fünfundzwanzig Euro ein militant aussehendes Prunkstück, das wohl eher exklusiv als rasch braubar ist, ein Reise-Taschenbleistift aus Messing.

 Besucherzaehler 

Meine Ref. Bleistiftspitzer.doc

 
 
 
 
 
 
 
 

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