ICH PRÜFE GERADE, OB DIESE LAMPE NOCH LIEFERBAR IST! Bei Relags jedenfallls nicht mehr! 18. 9. 2024
Von »Relags«: LED Clip Headlamp, LED-Stirnlampe mit Klemme (rechts oben)
Diese klasse Taschenlampe ist viel mehr als eine Funzel. Hell und digital strahlen ihre drei LEDs (light emitting diodes) – auch nach Abstürzen auf den Steinboden – nah und oder weit. Mit Kopfband als Stirnlampe habe ich sie allerdings noch nie genutzt. Zu kaufen gibt es sie nur mit Kopfgeschirr. Kosten vielleicht zehn bis fünfzehn Euro, wobei drei AAA-Batterien gleich dabei sind, etwa hier (mit guter Beschreibung). Nicht immer ist die Lampe zu haben, komisch.
In voller Montur – Foto Hersteller
Damit habe ich schon Vorteil eins angesprochen: drei normale 1,5-Volt-Batterien Typ AAA. Ich betreibe die Lampe mit Akkus, was dann auch gut geht. Vorteil zwei ist der Klip, die Klemme. Wie eine Wäscheklammer, nur größer und kürzer, lasst sich die Lampe damit fast überall anklemmen. Ich hate sie unlägst an der Haushaltsleiter festgemacht, als ich eine Deckenleuchte reparieren musste. Am Ende der Klemme ist ein Kugelkopf, sodass man die Lampe nach Belieben schwenken kann. Hier an ein Glas geklemmt:
Für Freihandarbeiten an ein Glas geklemmt
Meist aber klemme ich mir die Lampe zwischen die Zähne, damit ich beide Hände frei habe:
Im Mund, wenn die Hände frei sein müssen
Und wo habe ich die Lampe so, dass ich sie schnell finde? Als Krawattenspange, ideal auch zum Festklemmen einer Serviette:
Nur der Cip schaut heraus
Und warum habe ich das Ding immer dabei? Wenn ich mal Kleingedrucktes lesen muss, oder im Dunkel etwas, dann ist die Lampe bereit. Besonders für Kleingedrucktes arbeitet dieses »Abblenden des Auges« wegen der hohen Helligkeit erstaulich gut. Probieren Sie das einmal. Eine extra Lupe können Sie sich dann sparen!
Jetzt noch die originalverpackte Lampe, von vorn und hinten:
Angefangen hat’s bei mir mit zwei Fagen: 1. Warum weden Lichtstrahlen von fernen Sternen um nähere wie von einer Linse umgelenkt? Licht ist doch lichtgeschwinde elektromagnetische Wellen, die zur Ausbreitung keinen Äther oder Masseteilchen brauchen. Wieso krümmt Schwerkraft Lichtstrahlen? 2. Gibt es Gott? Kann es ihn überhaupt geben? Ja, freilich, sagt meine Plausibilisierung, die Plausibilisierung eines Technikers, kommt gleich: Gut möglich ist’s schon.
Pardon. Die Daune am Mond hat noch nichts mit Gott zu tun.
Meine erste Frage ist von mir beruflich. Ich bin Ingenieur. Die zweite Frage stelle ich mir immer wieder als frommer Mensch, weil Gott nichts tut, jedenfalls nicht das, was wir erflehen. Wir haben mehr Krieg und Streit als früher. Sintemalen 1961 zum Abitur in Bayern musste ich Gottesbeweise lernen, die ich inzwischen vergessen habe wie das dann in Berlin gelernte Rechnen mit »Tensoren«.
Und jetzt lese ich in der Wikipedia unter https://de.wikipedia.org/wiki/Gravitation#Gravitation_und_Quantentheorie : »Ein wesentliches Ziel ist dabei, die Gravitation mit den übrigen Wechselwirkungen zu einer „Theorie von Allem“
zu vereinen, die alle Naturkräfte auf einmal beschreiben kann. Das
bedeutet, dass die Gravitation, welche die Effekte der
Quantenfeldtheorie nicht berücksichtigt, um diese erweitert würde. Ein
Ansatz dafür ist die M-Theorie, nach der unser Universum mit seiner vierdimensionalen Raumzeit in ein elfdimensionales Universum eingebettet ist (siehe Branenkosmologie)«. – Für mich heißt das, was fehlt wird drangepappt.
Ja, toll. Ich verstehe Bahnhof. Niemand hat mir gesagt, dass sich schon Einstein die Ausbreitung von Licht nicht richtig vorstellen konnte und dann 1916 annimmt, »dass die Raumzeit durch die Anwesenheit von Masse und jeder
Form von Energie gekrümmt wird. Das ermöglicht, die Gravitation
grundsätzlich anders zu interpretieren als die anderen Kräfte, nämlich
als Trägheitskraft«. Auf die Raumkrümmung als Erklärungsmöglichkeit hat mich im Sommer ein Physikstudent gebracht, dem ich die Frage gestellt hatte. Wieso wird man im Glauben belassen, dass die klassische Mechanik reicht? – Was nicht im Lehrplan ist, das kann doch nicht sein? Jedenfalls kann ich bis zu einer vierten Dimension denken und rechnen, etwa mir die Ausbreitung von Mobilfunkwellen auf den Mast hinauf in Hohlleitern vorstellen, das heißt in einem beschränkten Raum – drei Dimensionen – und der Zeit – der vierten. So etwas sollten wir allen Ernstes an der Uni berechnen, sauschwer – mit »Tensoren«. Höhere Dimensionen kann ich mir nicht vorstellen, schon gar nicht elf.
Und was hat das nun mit Gott zu tun?
Wenn wir uns schon unsere eigene Welt mit ihren elf Dimsionen nicht vorstellen können, dann vielleicht auch Gott nicht. Gott kann es durchaus geben – auch wissenschaftlich. Ein Beweis ist das nicht, aber ganz gewiss eine Möglichkeit. Danke, Einstein!
Link hierher: https://blogabissl.blogspot.com/2024/09/gottesplausibilisierung.html
Zugegeben: Ich bin spät dran. Nur halt: Auf mich und meinen »Senf« kam und kommt es nicht an. Wir haben Politiker, die den Staat machen sollen.
Vor hundert Jahren hätte sich der zuständige Polizeipräsident erschossen, und der Innenminister wäre zurückgetreten.
Jetzt aber? Heute? Da ist nicht der Bund. sondern die Länder sind verantwortlich für die Fremden. Komisch eigentlich, denn die Einwanderungspolitik machen der Bund und die Europäische Union. Konkret ist im Land Nordrhein-Westfalen – doppelt so groß wie Österreich – die »Zuständigkeit für Rückführungen und Sicherheit« sogar auf zwei Ministerien aufgeteilt: auf das Innenministerium von Herbert Reul und auf das das Ministerium für Kinder. Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration von Josefine Paul (Quelle NZZ vom 2.9.2024, Titel »›Um die Rückführung gar nicht gekümmert‹: In der Migrationsdebatte wächst die Kritik an Hendrik Wüst«).
NZZ-Kommentar von Eric Gujer, 30.8.2024: »Der deutsche Traum von der Multikulti-Vielfalt ist geplatzt.« Dort zu lesen: »So erklärt die SPD-Chefin Saskia Esken zu Solingen ungerührt: ›Aus dem Anschlag lässt sich nicht viel lernen.‹«