Da schreibt am heutigen 13. November 2025 die FAZ: »Zu den aktuellen Themen dürfte gehören, wie sich die Regierung positioniert zum bisher für 2035 geplanten Ende der Zulassung von neuen Verbrennungsmotoren, das die Union kippen will. Daneben gibt es eine lange Liste weiterer offener Fragen – zum Beispiel beim bereits von der Regierung beschlossenen Rentenpaket oder beim Heizungsgesetz. Beim Wehrdienst haben Politiker von Union und SPD dagegen nun eine grundsätzliche Einigung erzielt.« – Ja, sonst haben wir keine Sorgen? Nach dem Prinzip »Unwichtiges zuerst« – dem ich leider auch fröne, indem ich das hier schreibe – wird herumdebattiert in dieser neuen, kleinen SPD-CDU-Koalition, die bei voller Fraktionsdisziplin für eine Mehrheit knapp ausreicht. Das ist Murks und führt zu allgemeiner Enttäuschung, zu Schulden und Niedergang. Selbst der ungeheure Zugriff auf Schulden läuft zum großen Teil in konsumptive Ausgaben. Vom Bequemmachen wird die Wirtschaft nicht »anspringen«.
Wir brauchen Fleiß, Arbeit, echte Fortschritte, und keine Diskussion, was im fernen Jahr des Un- oder glatten Heils 2035, genau für Autos gekauft werden sollen, bezw. eben gerade nicht. Wer soll denn das wissen? Zumal es 2035 noch viele alte Autos geben wird; wenn wir so weitermachen, noch viel mehr als gedacht. Und die fahren größtenteils mit Diesel oder Benzin. Die Zukunft ist keine Fähre, keine Rampe in die Vergangenheit.
Vor allem brauchen wir billige Energie. Nicht verbilligte, wie für die Stahlindustrie angedacht, sondern echt billige. Von mir aus soll sie CO₂-frei sein. Da komme ich noch drauf. Also bleibt nur Atomkraft übrig. Kann mir jemand sagen, warum die deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet, ja abgerissen wurden? Wohl weil es bei uns so viele gefährliche Tsunamis gibt … ?
Nun zum angeblichen »Umweltschutz«, »Klimaschutz«: Das klingt gut, ist aber ein verlogenes, beschönigendes Wort. Das Klima hört nicht drauf. Die Erdtemperatur steigt, die Meere steigen, wie sie das vor der industriellen Zeit auch schon öfter einmal taten. Das Klima schert sich nicht um unsere Sprüche. Ich kenne die Geschichte mit der Wärmeabstrahlung der Erde ins Weltall. Sie stimmt. Auch der Klimawandel stimmt leider, der ist real. Das Klima ist aber scheints auch von anderen Einflüssen abhängig, von stureren, stärkeren. Dazu ein Bild aus dem Irak (Persien):
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| Heute sind in der Weite der irakischen Wüste nur noch Mauerreste zu sehen. Aber die Gründung der Stadt Uruk am Ende des 4. Jahrtausends vor Christus war der Anfang der Staatengründung in Mesopotamien. Bild: Robert Harding / Imago |
Frau Prof. Frauke Rostalski aus Köln, Mitglied im Deutschen Ethikrat, hat 2025 das Buch geschrieben »Wer soll das tun? Warum wir nicht zum Klimaschutz verpflichtet sind, und worin unsere Verantwortung eigentlich besteht« (Verlag C. H. Beck, € 18, 213 Seiten, ISBN 9783406837500).
In der Neuen Zürcher Zeitung erschien Anfang 2026 ein Interview mit ihr unter dem provozierenden Titel »Frau Rostalski, dürfen wir jetzt wieder hemmungslos herumfliegen?«. Antwort: Frau Rostalski unterscheidet zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik. Dem Gesinnungsethiker würde sie (wohl bedauernd) entgegnen: »Am Ende trägst du genausowenig zum Klimaschutz bei wie der, der immer noch Kuhmilch trinkt!« Sie nennt das ganze nach Philipp Hübl ein Moralspektakel, stellt sich selbst als Verantwortungsethikerin hin und vermisst ein unabdingbares globales System zur CO₂-Vermeidung, internationale feste Verpflichtungen. Ohne das hilft alles nichts. Ich gehe da weiter: Selbst eine Reduzierung der Treibhausgase würde m. E. das Klima nicht gleich nachhaltig verbessern. Vielleicht täusche ich mich aber.
Also habe ich mich in der Wikipedia versucht schlauzumachen, Stichwort Klimageschichte. Da geht es viel über sich verschiebende Erdteile, plötzlich aktive Vulkane, dazu auch die Sonneneinstrahlung bei veränderten Erdachsen. So richtig wird man das nie wissen, ist das Klima ja kein Computerprogramm, das man vorwärts und rückwärts abspulen kann. Hier das letzte Kapitel https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte#Die_aktuelle_Warmzeit.
Zur konkreten Frage, warum die Sahara zur Wüste wurde (und wohl auch das Zweistromland) schreibt mir mein alter Freund und Geologe Elmar, der jahrelang in der Sahara gelebt hat:
»Ich könnte eine ganze Vorlesung über dieses Thema halten. Bestens bekannt ist die letzte Zeit nach der Kaltzeit, also die letzten zehntausend Jahre ... . Es gibt viele Gründe, terrestrische und extraterrestrische, kurzfristige und langfristige Änderungen, ein komplexes Bündel an möglichen Ursachen (Sonnentätigkeit, Lage der Kontinente, Ozeane, Land/Meerverteilung, Gebirgsbildungs/ruhige Zeiten, vulkanische Tätigkeiten).
In der Sahara haben wir dazu ausgiebig geforscht. Es liegen viele Ergebnisse vor. Ich nenne nur den Namen Pachur. Er hat einen wunderbaren, sehr großen Band über das Thema vorgelegt.
Das Klima hat sich immer und stetig verändert … .
Soviel für heute mit kurzen Anmerkungen.
Nur noch ein kleiner Hinweis zu langfristigen Änderungen: die Begriffe ›Thalassokratie‹ [oder Thalattokratie, mehr Meer als Festland] und ›Geokratie‹ [mehr Festland als Meer] – Wenn sich das Meer über alle Kontinente ausgebreitet hat, herrscht auf der ganzen Welt tropisches Klima, in geokratischen Zeiten. Wenn Gebirgsbildung vorherrscht, dann kommt es zu sehr differenzierten Klimazuständen.«
Link hierher:
https://blogabissl.blogspot.com/2025/11/ankurbeln-der-deutschen-wirtschaft-so.html






















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