Fleiß und Ausdauer. Na ja: Fleiß und Ziel vor Augen. Daran liegt’s halt. Nicht am Genie. Sogar Begabung mag mit dem Interesse kommen. Ein bissl einen Riecher sollte man auch haben, Initiative, siehe Barbie. Aber bleiben wir beim Fleiß – oder seh ich den so kritisch, so entscheidend, weil ich selbst hier nicht immer excelle? »Fleiß« hört sich doch gut an; ich könnte auch Willenskraft sagen, das aber klingt ein wenig tausendjährig. Wie überhaupt gewisse durchaus auch fürs Martialische geeignete Tugenden (Fußnote für junge Leser, was eine Tugend ist, vs. virtuell) nach dem Krieg verpönt waren. Es soll uns jetzt besser gehen. Freizeit. Wellness. Von den 68ern ganz zu schweigen, die haben uns dreißig Jahre zurückgeworfen, nicht nur moralisch [»Innerhalb der katholischen Moraltheologie bzw. Soziallehre bspw. wird der 68er Bewegung eine deutliche Mitschuld an der heutigen Misere (Zerrüttung von Familien, Ehescheidungen, Verwahrlosung) etc. gegeben.«] sondern bis hin zu technisch. Was haben wir mit Macht weiterentwickelt? Es geht nicht ohne Fleiß und Ziel. Man kann ja einen Sommer lang »Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!« rufen, aber hinterher stellt sich heraus, dass wir heute weniger auszugeben haben als 1991. Wir sollten wirklich hinfahren, nach Berlin ...
Weiter mit vermischten Gedanken
Die populistische Berichterstattung über den beigelegten Mannesmannprozess zeigt mir Mangel an Liberalismus. Was geht’s den Staat an – noch dazu strafrechtlich? Von den Einnahmen Essers etc. hat er ja wohl seine Steuer abbekommen. Dass die Angeklagten schon einmal freigesprochen worden waren, daran wird nicht oder nur ungern erinnert.
Bei der Bonner Verwaltung hab ich mich gestern in die Nesseln gesetzt, als ich ihr »Bäderkonzept«, das die Schließung des einzigen Innenstadtbades vorsieht, durch meine Viktoriabadargumente kritisierte. In der Pro-Bad-Versammlung waren c. 60 Leute, mehrheitlich alte.
Mit Carla wieder »Heidi« geguckt, gerührt. »Lueget, vom Berg und vom Tal flieht schon der Sonnenstrahl ...« bezw. »Luegit vo Bärg und Tal ...« (lugen = schauen, losen = hören) – die Erkennungsmelodie des ehemaligen Senders Schwarzenburg. Hier Geschichte und Text des Liedes.
Und hier am Weihnachtsmarkt: »Oh kohmeht ia Hirten oh kohment ...«, dabei sind nur die Käufer gemeint.
Kälter ist’s geworden. »Ich glaub’ jetzt schneit’s am Penser Joch«, sagte Carla heute früh.
28. November 2006
27. November 2006
Die Rente rückt ran. Heute musste ich eine Lebendbescheinigung abschicken. Nur gut, dass sich zugleich geklärt hat, dass § 5 Abs. 1 VAHRG (Versorgungsausgleichshärteregelungsgesetz) auf mich nicht zutrifft. Ich verlasse die Anstalt fröhlich und beschwingt bei strahlendem Frühlingswetter aufm Radl.
Mit alten Freunden gibts Diskussionen um Blogs. Keinem ist’s ganz geheuer, mir auch nicht. Ein Brief ist halt was anderes, direkteres, und wird auch eher gelesen. So meint S.: »Obwohl ich ein Antibloger bin, schaute ich mal rein, nicht ohne das Gefühl los zu werden, neugierige Blicke in Nachbars Garten zu werfen. Was sieht man dabei schon? ALLES ! Und das ist es eben, es ist zu viel. Es fehlt die Spannung des Dialogs. So frage ich mich, warum blogt man? Warum schreibt man keine Briefe mehr oder warum nicht gleich, so man es kann, ein Buch – einen Roman, eine Geschichte, eine Fabel, eine Anekdote? So wie Sarah Kirsch ihre „Kuckuckslichtnelken“, die gerade bei Steidl als einem entzückendes kleinenes Buch aufgelegt wurden und die man verschlingt, auch wenn man kein Leser ist. Vielleicht finde ich die Antwort auf meine Frage noch, ein Blogleser werde ich dennoch nicht werden. Immerhin habe ich entdeckt, daß auch der „kleinen Welt am Strom“ gedacht wurde und ein weiterer Link uns verbindet ...« Schulfreund Hennings Blog wiederum hält ein paar feine Geschichten vor, den »Hias« zum Beispiel.
Sonst: Carla »kann geheim pfeifen« – tonlos, sie lernt’s gerade. Und ’s nächste Mal schreib ich über Fleiß und Ausdauer. Hab ich jetzt nicht.
Mit alten Freunden gibts Diskussionen um Blogs. Keinem ist’s ganz geheuer, mir auch nicht. Ein Brief ist halt was anderes, direkteres, und wird auch eher gelesen. So meint S.: »Obwohl ich ein Antibloger bin, schaute ich mal rein, nicht ohne das Gefühl los zu werden, neugierige Blicke in Nachbars Garten zu werfen. Was sieht man dabei schon? ALLES ! Und das ist es eben, es ist zu viel. Es fehlt die Spannung des Dialogs. So frage ich mich, warum blogt man? Warum schreibt man keine Briefe mehr oder warum nicht gleich, so man es kann, ein Buch – einen Roman, eine Geschichte, eine Fabel, eine Anekdote? So wie Sarah Kirsch ihre „Kuckuckslichtnelken“, die gerade bei Steidl als einem entzückendes kleinenes Buch aufgelegt wurden und die man verschlingt, auch wenn man kein Leser ist. Vielleicht finde ich die Antwort auf meine Frage noch, ein Blogleser werde ich dennoch nicht werden. Immerhin habe ich entdeckt, daß auch der „kleinen Welt am Strom“ gedacht wurde und ein weiterer Link uns verbindet ...« Schulfreund Hennings Blog wiederum hält ein paar feine Geschichten vor, den »Hias« zum Beispiel.
Sonst: Carla »kann geheim pfeifen« – tonlos, sie lernt’s gerade. Und ’s nächste Mal schreib ich über Fleiß und Ausdauer. Hab ich jetzt nicht.
26. November 2006

Sonntag Abend. Gisela hat Garten und Adventsschmuck fertig, ist’s zufrieden. Ich hab mitgemacht, hauptsächlich den Teich. Und eine Glosse über den Choke geschrieben, mal sehen.
Gestern waren wir beim Turnerfest, Carla hatte »Aufführung«. Ihre Gruppe war weniger spannend, dafür eine Röhnradmeisterin einsamer Klasse, ein Mutter-Sohn-Turnen (41,13), und zum Schluss Mary Poppins mit Rhönrädern, unglaublich, gut. Schade, dass die Leuchtstoffröhren in der großen Turnhalle ein so fahles Licht gegeben haben, dass alle Leute übernächtig aussahen. Seit Kodak ist man’s halt röter gewohnt.
Heute dann wollte ich mit Carla Karussell fahren gehen. Der Weihnachtmarkt hatte allerdings (Toten-)Sonntagspause. Die Hauptattraktion waren das traditionelle Fenster voll bewegter Steiff-Tiere und »unsere« russische Glasharfenspielerin – sie spielt auf Gläsern mit Wasser drin. Ich will mal versuchen, ein Muster hier einzulinken. (Zum Beschneiden der Original-MP3-Datei hab ich mir eben »mp3DirectCut« geholt. Frage: Wie bekomme ich die Tondatei direkt in den Blog? – später ... ›embed src=...‹ lässt er nicht zu. Bei anderen lassen sich scheints Tondateien hochladen. Hab die MP3 mal mit einem »MP32Wav« ver-WafT. Komischerweise gleich groß. Besser? Schon irr, was für Programme man sich pronto-pronto aus dem Netz laden kann, kostenlos, funktionierend, vertrauenswürdig – da werden »harte« Geräte wie Set-Top-Boxen, Handys usw. nie hinkommen!)
25. November 2006
Albtraum–Alptraum. Erst zum Wort. Früher war Alptraum richtig, mit Paula. Wie die Alpen halt, etwa im Satz: »Weg mit den Alpen, freier Blick aufs Mittelmeer!« Da hätte keiner geschrieben: »Weg mit den Alben, freier Blick ...«. Wer hat heut noch Alben für seine Fotos. Die hält man in Ordnern, am PC. Da findet man das Mittelmeer eh nicht, weil die Bilder irgendwie IMGP2933.JPG heißen, und sich Google an Bildinhalten erst übt. Damals, vor der Rechtschreibreform, schrieb einzig die FAZ »Albtraum« mit Berta. Inzwischen, in der neuen Rechtschreibung, ist der B-Albtraum so vorgeschrieben. Natürlich geht es jetzt ein wenig drunter und drüber: in Faz.net kommt laut Suche Albtraum 774mal vor, Alptraum 94mal. (Man klicke selbst nur mutig hier die Links an.) In der gedruckten Ausgabe, sorgfältiger redigiert, kommen Alpträume fast gar nicht vor. Aber ich komme vom Hundertsten ins Tausendste – und fand einen schönen, langen, guten Verriss von Basian Sick (Zwiebelfisch), mit 34 Repliken. Ja, der Balken im eigenen Auge und das Brett vorm Kopf. Genug der Wörter.
Wir waren gestern mit Freunden im James Bond! Juhu! Endlich wieder Kino. Freilich erst einmal eine halbe Stunde Reklame für andere Filme, allesamt Phantasy-Grusel-Action-Modelle immerfort mit Yurassic-Park-Wumm-Wumm-Wumm. Am schönsten war die Malborough-Werbung, dabei nicht unmodern. Der neue Bond ist schön, schön lang, sogar mit Pause; wir haben nachher beim Wein die Villa Melzi Google-Maps-gegoogelt, alle hatten wir romantische Erinnerungen dazu. Welcher Palazzo mag das wohl sein, der da in Venedig versank? Ich sehe das Buch mit der Bilderreihe der Palazzi am Canal Grande vor mir ... Am liebsten hätten wir uns den Film gleich noch einmal angesehen (Faz-Artikel, SWR), möglichst stilecht von einer Raubkopie. Fürs erste müssen Bildchen oder der Trailer (Originalton!) reichen.
Nachts hatte ich dann den Albtraum: Beim Eyrnberger war eine große Sandgrube entstanden, die das ganze Tal verschandelte, Man stelle sich vor: statt Wald (s. Bild) nur ein riesiges Loch, etwa so wie einretuschiert. In der Früh bin ich aufgewacht und hab den Landschaftsschutz gepriesen.
Und sonst: Mein Hamburger Freund MB war am Donnerstag zu Besuch. Wir sind gut Abendessen gegangen. Er hat noch einen Lkw gekauft, eine Magirus-Feuerwehr aus den sechziger Jahren. Und die Pal-optimal-Fernseher, voriges Jahr noch eine Zeit lang top Bestseller in Deutschland, sind schon wieder überholt. 1080 Pixelzeilen sind inzwischen standard. So end’ ich doch mit Technik.
Wir waren gestern mit Freunden im James Bond! Juhu! Endlich wieder Kino. Freilich erst einmal eine halbe Stunde Reklame für andere Filme, allesamt Phantasy-Grusel-Action-Modelle immerfort mit Yurassic-Park-Wumm-Wumm-Wumm. Am schönsten war die Malborough-Werbung, dabei nicht unmodern. Der neue Bond ist schön, schön lang, sogar mit Pause; wir haben nachher beim Wein die Villa Melzi Google-Maps-gegoogelt, alle hatten wir romantische Erinnerungen dazu. Welcher Palazzo mag das wohl sein, der da in Venedig versank? Ich sehe das Buch mit der Bilderreihe der Palazzi am Canal Grande vor mir ... Am liebsten hätten wir uns den Film gleich noch einmal angesehen (Faz-Artikel, SWR), möglichst stilecht von einer Raubkopie. Fürs erste müssen Bildchen oder der Trailer (Originalton!) reichen.
Nachts hatte ich dann den Albtraum: Beim Eyrnberger war eine große Sandgrube entstanden, die das ganze Tal verschandelte, Man stelle sich vor: statt Wald (s. Bild) nur ein riesiges Loch, etwa so wie einretuschiert. In der Früh bin ich aufgewacht und hab den Landschaftsschutz gepriesen.Und sonst: Mein Hamburger Freund MB war am Donnerstag zu Besuch. Wir sind gut Abendessen gegangen. Er hat noch einen Lkw gekauft, eine Magirus-Feuerwehr aus den sechziger Jahren. Und die Pal-optimal-Fernseher, voriges Jahr noch eine Zeit lang top Bestseller in Deutschland, sind schon wieder überholt. 1080 Pixelzeilen sind inzwischen standard. So end’ ich doch mit Technik.
23. November 2006
Lebenslanges Lernen – muss das denn einsam sein? Beim Einrichten des neuen Thinkpads fällt mir auf, wie ratlos ich da herumtue. Wie war das doch gleich gegangen? – frage ich mich alle Nasen lang – und finde höchstens im Internet dazu weitere Fragende. Alle sind sie ratlos. Viele empfehlen dann ziemlichen Quatsch, bis Fragen, Antworten und Rückfragen im Sand verlaufen. Das jeweilige Ende bleibt offen, unbekannt. Keiner versteht, warum irgendetwas so und nicht anders in die Software hineingebaut ist. Selbst Anleitungen sagen bestenfalls: Machen Sie das und das, dann dies und jenes, am Ende müsste es gehen. Aber wieso? Warum? Hat sich da wer was gedacht? Aus meiner Zeit als Berufsanfänger kenne ich das »Debuggen« fremder Software nach Gefühl. Man versucht sich in den Schreiber hineinzuversetzen, versenkt sich in den Roman. (Und kommt dann nachts viel zu spät wieder heraus.) Zum Schluss ist es eine Frage der Hartnäckigkeit, ob man draufkommt. Ja: ’s ist ein einsamer Wettkampf gegen die Maschine. Macht mir Spass.
P. S. Könnten bitte die P. T. Leser einmal einen Kommentar hinterlassen, ich hab ja keinen Schimmer, ob das wer liest!
P. S. Könnten bitte die P. T. Leser einmal einen Kommentar hinterlassen, ich hab ja keinen Schimmer, ob das wer liest!
T-Mobile SMS E-Mail
Mit SMS bloggen, das geht. Ich musste nur auf Blogger bei Einstellungen, E-Mail das Kästchen Veröffentlichen anklicken, und jetzt den SMS-auf-E-Mail-Umsetzer (Nr. 8000) von T-Mobile nutzen. Guten Morgen!
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22. November 2006
‹!-- Favicon --›
‹link rel="shortcut icon" href="http://Joern.De/favicon.ico" type="image/x-icon" /›
‹!-- Favicon end --›
Wirksam ist nur die mittlere Zeile. Sie verweist auf den bei mir (Joern.De) gespeicherten Favicon. (Ist der nicht männlich, der Favicon?) [Die ‹Haken› müssen in Wirklichkeit richtige Kleiner- und Größer-Zeichen sein.] Finden muss man das halt all’s ... Die Einsamkeit des PC-Proklers. Nebenher ist mir im Blog-Vorspann die Zeile ‹a href="‹$BlogBacklinkURL$›" rel="nofollow"› aufgefallen. Gerade dem umstrittenen »nofollow« muss ich noch einmal nachgehen ... Bittesehr, als P. S. Es scheint sich um eine Anweisung zu handeln, die den Suchmaschinen sagt: Diesem Link nicht weiter folgen, der zählt nicht beim Beliebtheitswettbewerb von Seiten! Hier Pro- und Kontrameinungen. Wann Suchmaschinen allerdings den eigentlichen Text eines Blogs scannen, weiß ich nicht, ich warte drauf und mache immer mal wieder einen Test.
Na, und der Blog-Post über SMS schaut ja grausig aus. Der E-Mail-Betreff, »T-Mobile SMS E-Mail«, den die T-Mobile generiert, wird zur großen Überschrift, ordinär. Allerdings: Der Inhalt der SMS kommt auch rüber. Sendet man statt einer SMS eine E-Mail, dann lässt sich das dezent und sauber gestalten: Der Betreff wird zur Überschrift. Ohne Betreff: keine Überschrift, normal beginnender Blog-Text. Gut vielleicht für unterwegs. Allerdings kann einem so eigentlich jeder reinbloggen, der die Adresse kennt. Mal sehen, ob Spam kommt. Verbesserungsvorschlag: Die Einmailadresse frei wählbar machen.
Weiter mit Blog-Technik. Bloggen via E-Mail krieg ich nicht hin, dafür soll es Sprachbloggerei geben: http://audioblogger.com/faq.html. Das freie Schwimmen (»Navigation«) in den ganzen Blogeinstellungen, -fragen, -hilfen etc. ist mir schleierhaft, nebulös, äh intransparent. Ich will auch nicht immer als Fritz.Joern@Gmail.com erscheinen, Google mag das wollen, aber dort lese ich normalerweise Post nicht; Gmail ist mein Archiv. Sonst: Windows-Anmeldung ohne Crtl-Alt-Del hinbekommen, und mir gleich selbst eine Hilfe dafür ins Netz gestellt: www.Joern.De/LogonFragerei.htm. Zwischendurch machte mein Kaspersky bei jedem Virenupdate aus dem Netz Harakiri. Schaltet man ihm unter Einstellungen, Service seinen »Selbstschutz« aus, so überlebt er. Angeblich soll man noch C:\Dokumente und Einstellungen\All Users\Anwendungsdaten\Kaspersky Lab\AVP6\Data\updcfg.xml wegwerfen. Eigekauft, den Linksys’ Kiss DP 600 zurück zur Post gebracht, enttäuschend das Ding. Übrigens ist mir doch jüngst wer in meine Test-Webcam eingebrochen, bloß wer? Doch nicht nur Technik ...
... ein Plädoyer fürs Viktoriabad hab ich mir geleistet. Unsere niederreißerische Zeit. Und wieder viel Freude mit Carla gehabt. Ich durfte zum Abendessen meinen geliebten Reis mit Paradeissoß’ machen. Danach drei Spiele Schwarzer Peter, weil G. (wie Gattin) da schon da war. Zu zweit geht Schwarzer Peter nicht, man hat nach jedem Zug ein Pärchen. Jetzt muss ich die Kleine noch ins Bett nebenan tragen. Sie schläft so gern bei mir ein. Ich auch.
... ein Plädoyer fürs Viktoriabad hab ich mir geleistet. Unsere niederreißerische Zeit. Und wieder viel Freude mit Carla gehabt. Ich durfte zum Abendessen meinen geliebten Reis mit Paradeissoß’ machen. Danach drei Spiele Schwarzer Peter, weil G. (wie Gattin) da schon da war. Zu zweit geht Schwarzer Peter nicht, man hat nach jedem Zug ein Pärchen. Jetzt muss ich die Kleine noch ins Bett nebenan tragen. Sie schläft so gern bei mir ein. Ich auch.
Ein Rudiment – VLC Media Player u.a.
Man schreibt ja doch nicht ins Leere, nicht wahr? Dazu hatte ich nie Lust. Ja, wenns um einen skurrilen Reparaturtipp für eine ganz bestimmte, alte Haarschneidemaschine geht, die ich mir vor über zehn Jahren gekauft habe, um Uhrenstellen oder Klapplampenfixen, dann bin ich dabei, kriege da auch gehörige Dankesschreiben – aber Bloggen? Regelmäßig? Ohne Feedback? Die Sache ist doch, wie M. richtig insistiert, passee. Und verweist auf einen Artikel einer »mehrfach preisgekrönten« Bloggerin. Was find’ ich dort? Einen toten Hund. Und wenn bereits das achtseitige »Magazine für den eCommerce« übers Bloggen schreibt, oh Gott, wo bleiben wir denn da? Da lassemers lieber bissl.
Trotzdem ist mir neben allem Allfälligen gelungen, Virtual CD zum Laufen zu bringen. Eine schöne Sache, wären da nicht die sich fortwährend verschärfenden CD-Abspielverhinderungen der Industrie. Der frischeste »Media«-Player von Microsoft spielt Medien wie CDs oder DVDs gerade eben nicht, verlangt spezielle Codecs. Andererseits gibt es alles in guter alter und neuer Internettradition gratis, nur muss man sichs eben holen und kommt sich vor wie ein Pirat. Sogar die Wikipedia beschreibt den »Media Player Classic«; und doch hatte ich dann viel Fummelei, bis ich da den neuesten gefunden habe.
So, jetzt aber auf!
18. November 2006
Thanksgiving bei Denisons! Inzwischen eine Tradition. Im Bild allgemeine Fröhlichkeit und schon (noch) der frisch gebratene Turkey.Sonst: Paul Jandl berichtet in der NZZ ausführlich über den Meteoritensaal des Wiener Naturhistorischen Museums: »Er hat seine Aura des Zeitlosen bewahren dürfen. Seit 1889 ist der Meteoritensaal unverändert.« Was für eine Zeitung, was für eine Stadt, was für ein Saal!
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