16. Juli 2021

»Klimawandel« – voraus, nicht zurück denken

Summary. Facts and pictures of intensive rain in Bonn, Germany, and in a normally quite natural valley in South Tyrol, Italy. Trying to avoid speculation of man made or just partially man made? Literally looking forward: Is this development of a heating world reversible at all? By stopping Carbon Dioxid output? I think: 1. We are too many people, see red curve. 2. Climate changed regardless of CO2, see picture of Uruk ruins today, where “around 3100 BC, the city may have had 40,000 residents”.

Eine Frau spült das Regenwasser von der Markise. Aus https://bit.ly/fj3xIQ0jl
Ob das nun ein »Klimawandel« ist, ist unwichtig. Ob das »menschengemacht« ist, mehr oder weniger oder total, darüber mag man sich streiten. Meteorologen und Geologen sehen’s als Folge höherer weltweiter Durchschnittstemperaturen, eines sich ändernden Jetstreams über der Nordhalbkugel, und so mag’ sein.
 
Starkregen in Südtirol, Siebenfahr im Sarntal, Juni 2021,
mein Album http://j.mp/fj3iW4tDY


Starkregen in der Bonner Innenstadt, Friedrichstraße 33, Juli 2021,
mein Album https://bit.ly/fj3xIQ0jl 

Ich frage mich: Ist das reversibel? Können wir die Temperaturen, die Winde, die Unwetter und Katastrophen wieder zurückdrehen? Und – es tut mir leid – ich bezweifle das. Die gute alte Zeit, weiße Weihnachten und lange Gletscher, milde Sommer, sie kommt nicht wieder. »Friday for Future« ist ein Traum, und ich ein Pessimist dabei.
   Wir sollten uns auf eine Zukunft einstellen und nicht glauben, Gott spielen zu können. An der Klimaschraube drehen höhere Kräfte. Wir könnten uns höchstens ein wenig weniger schnell vermehren. Doch das Thema scheint tabu zu sein. Fragt mal den Papst.

Die Weltbevölkerung von 8000 v. Chr (links)  über 1350 (rechts unten) bis 2019 (rechts oben) in einer linearen Darstellung aus dem NZZ-Folio https://www.nzz.ch/folio/eine-steile-karriere-ld.1623083 .  Menschengemacht? – Jedenfalls werden wir bei diesem Wachstum die Erde sicher nicht wieder kühler kriegen. Und ob kühler so allgemein segensreich wäre, da bin ich lanfristig auch nicht so gewiss. Jeder lebende Mensch verbraucht und verbreitet schätzungsweise hundert Watt, mit oder ohne CO2. (Also atmen muss er schon.)

31° 28' 15" Nord, 45° 17' 36" Ost, Uruk; in der Bibel »Erech«, »Erek«; modern »Al Warkā'«.
Wikipedia: “abandoned shortly before or after the Islamic conquest of 633–638” (nach Christus).

In der Bildmitte dunkel Mauerreste der Stadt, in der dreitausend vor Christus vierzigtausend Einwohner lebten. Ich vermute doch umgeben von Feldern, Wald und Wiesen. Aus der NZZ-Buchbesprechung https://www.nzz.ch/feuilleton/james-c-scott-erzaehlt-wie-die-ersten-stadtstaaten-entstanden-ld.1491744 . Autor James Scott schreibt in den »Mühlen der Zivilisation« von früher: »Rund viertausend Jahre lang betrieben Menschen in der Schwemmlandebene Mesopotamiens Ackerbau, mit Gerste oder Emmer, bevor die ersten festen Siedlungen entstanden.« – Ich erspare mir jegliche Ironie.

Nun speziell zu Bonn. Einzelheiten, selbst erlebt, gemessen, siehe mein Album https://bit.ly/fj3xIQ0jl , rechts neben den Bildern beim »i«.
• In der Nacht auf den Mittwoch 14. Juli 12 mm und Mittwochs tagsüber 94 mm gleich 106 mm in einem Tag (siehe kariertes Heft). 1 mm = 1 l/m².
• Regengeschwindigkeit. In zehn Minuten kamen über 2½ mm Regen herunter! Fast konnte man zusehen, wie schnell sich das Messglas füllte.

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Link hierher https://bit.ly/fj3B8JdSf 
 = https://blogabissl.blogspot.com/2021/07/klimawandel-voraus-nicht-zuruck-denken.html

PS. Also bitte statt »klimaneutral« bescheiden »CO2-neutal« schreiben oder schöner »treibhausgasneutral« (NZZ-Kommentar).

Der stationäre Starkregen. Als ob die Hand, die den Trichter hält, mit ihm stillstünde über uns.

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