23. Mai 2018

Sprachtipp »besitzen«

Kurz gesagt: besitzen meiden. Ist ein Blähverb. Jedenfalls meistens, denn meistens geht’s nicht um wo sitzen oder was haben, was man vielleicht vererben kann (Besitz); meistens ist besitzen eine gewollt schmuckvolle Variation für haben, ist Tand. 

»Das Raumschiff besaß eine Länge von zehn Metern.« → Es war zehn Meter lang.

hat: drei Buchstaben, besitzt sieben Buchstaben, vier zu viel.

Duden:
   1. als Besitz haben; sein Eigen nennen
   2. (meist gespreizt) haben

Sprachliche Bilder muss man sich (wenigstens zur Not) bildlich vorstellen können. Sonst lässt man sie lieber.
   Wenn Sie gestatten: besitzen bildlich.

Permalink: http://j.mp/2s5tNw4 =
 https://blogabissl.blogspot.com/2018/05/sprachtipp-besitzen.html

22. Mai 2018

Animiertes GIF rückwärts laufen lassen

Rückwärtsgang für Gifs

Seit 1996 hatte ich den Spitzer verkehrt herum laufen, linksherum, wie im Bild rechts:

Seit eben läuft er richtig rechtsrum auf http://www.joern.de/tipsn0.htm.
Dank https://ezgif.com/reverse. muss man jetzt »richtigrum« drehen, wie im Bild hier links.
   Wenn Sie nach "reverse animated gif" suchen, finden Sie weitere Online-Dienste dafür.
   Meine animierten Gifs habe ich immer mit dem Microsoft-Gif-Animator gemacht, etwa von https://microsoft-gif-animator.de.uptodown.com/windows zu holen, kostenlos, nur 236 kByte und ohne Installation startbar. Das Progrämmchen ist sehr primitiv, tut’s aber. »Neueste Version« von J. Hepple ist 1.0 vom 11. März 2003.
   Es gibt auch teure Versionen. So hat sich auf https://www.gif-animator.com/ ein Gif-Maker für mindestens dreißig Euro breitgemacht. Auch https://www.easygifanimator.net/. Mit Rückwärtsgang. Wenn eine Online-Dienste nicht mag.

Permalink http://j.mp/2rZk4rb =
   http://blogabissl.blogspot.com/2018/05/animiertes-gif-ruckwarts-laufen-lassen.html

Auch ein Gif:
Hailey Gates, erschienen bei Vogue. Dort mehr (und die Erklärung).

Firefox zeigt statt Favicon »Seiteninformationen«

Heute ist der 22. Mai 2018. Um die Frage, warum Firefox in der Adresszeile (URL-Zeile) oft das zugehörige Favicon nicht zeigt, ranken sich seit Jahren Fragen mit allerlei abenteuerlichen Lösungen.
   Ich habe hier auch keine Lösung, und kann den fortwährend sich updatenden Firefox, so lieb er mir geworden ist, nur verfluchen – oder durch einen wenig wichtigtuerischen und dafür korrekten Browser ersetzen. Gibt’s ja.

Zur Sache. Seit es Favicons gibt, habe ich sowas, siehe zum Beispiel meinen Artikel vom 24.5.2005 »Klein und fein – das Favicon: Die Minikone« oder http://blogabissl.blogspot.de/2006/11/meinen-favicon-hat-der-blog-jetzt.html vom November 2006.
   Und seither hat der auch funktioniert für meine Website Joern.De. Nur jüngst nicht mehr, beim Firefox. Beim Microsoft Internet Explorer uralten Angedenkens klappt’s:
Sie sehen das weiße fj auf blauem Grund vor der Webadresse meiner Homepage. Das ist mein Favicon, mein favourite icon. Im Explorer. Perfekt: So gehört es sich.

Im vermaledeiten Firefox nicht, ebenso nicht in Google-Chrome:
Da sehen Sie stattdessen ein eingekreistes i, das Ihnen beim Drüberhalten (Maus-“over” oder -“hover”) anbietet:
Und was sind das für ominöse »Seiteninformationen«, die der Firefox herausgefunden hat? Beileibe nicht das Favicon.
   Beim Klick auf das i erscheint ein Klappmenü - warten Sie, ich muss Ihnen das abfotografieren, weil sich mein Screenshotproduzent Gadwin weigert, so einen Schmarren überhaupt aufzunehmen:
Firefox warnt in Rot: »Verbindung ist nicht sicher«. Klickt man dort weiter, so wird der Unsinn vage erklärt:
Wir lesen:

Website-Sicherheit
joern.de
Verbindung ist nicht sicher
Ihre Verbindung zu dieser Website ist nicht
vertraulich. Von Ihnen übermittelte 
Informationen (wie Passwörter, Nachrichten, 
Kreditkartendaten, usw.) können von Anderen 
eingesehen werden.

Was maßt sich Firefox da an? Meine Website ist rein privat, sie bietet nichts zum Kauf an, erst recht fragt sie keine Daten des Besuchers ab, weder klammheimlich (sein Betriebssystem etwa oder den Browser) noch ausdrücklich (irgendein Login). Es ist eine bloße Informationsseite. Kein Mensch wird sich die Mühe machen, diese Seite am Weg vom Server zum Betrachter zu verfälschen – übrigens ist so ein “Man-in-the-Middle Attack” meines Wissens nur sehr aufwändig zu machen.
   Warum sollte wer meinen Datenverkehr mit einer öffentlichen, offenen Website (hauptsächlich von 1996) abfangen und mitlesen, wenn er sie doch direkt ansteuern kann? So sexy ist meine verstaubte Site denn auch nicht …
   Als »Weitere Informationen« bietet Firefox an:
Diese »Seiteninformation« ist teilweise richtig, teilweise falsch:
   Theoretisch richtig ist, dass »Informationen, die ohne Verschlüsselung über das Internet gesendet werden, während der Übertragung von anderen Personen angesehen werden.« Wie gesagt: theoretisch.
   Falsch ist leider, dass ich kein Cookie bei Ihnen speichere. Lesen Sie dazu die Fußnote auf www.Joern.De.
   Dummer Firefox!

Link hierher: http://j.mp/2x1CAUS =
https://blogabissl.blogspot.com/2018/05/firefox-zeigt-statt-favicon.html

16. Mai 2018

Weltseele

»Die seltsame Wiederkehr der Weltseele« überschreibt heute die NZZ ihren ersten Artikel zu »Forschung und Technik« – wobei man da schon ewig dankbar ist, dass die NZZ noch von »Technik« spricht und nicht immer nur von pompöser »Technologie« …
   Abgebildet wird eine Geistermantis, perfekt angepasst an welkende Blätter:

Das Bild stammt von einer Bildagentur (Mauritius). Die Wikipedia zeigt weitere. Hier zwei Mantis und fünfzig Cent:
Die Erklärung der Evolution nur »aus Darwin« und seinem Entwicklungsprinzig »Survival of the Fittest« (Herbert Spencer) geht einem wider den Geist. Man kann sich unmöglich vorstellen, dass zufällige Mutationen – noch dazu bei geschlechtlicher Fortpflanzung – zu einem derart gut angepassten Wesen führen. Also muss ein »Weltgeist« her, ein wie auch immer gearteter Gott, der sich die Mantis ausgedacht hat.
   »Keine Konstruktion ohne Konstrukteur«, oder –
   »Warum hat die Natur das so gemacht?«, fragen wir, und schon ist Natur mehr als ein ultimativer Schiedsrichter von Erfolg und Misserfolg, Natur wird sinnerfüllt gesehen, planend, vorausplanend.
   Das ist Natur aber nicht! Wie ein Wertunngsrichter im Eiskunstlauf urteilt sie nachher.
   Die Lösung ist die fast unendliche Zeit, die sich Evolution nimmt. Zeiträume wie ein paar Millionen Jahre kann sich keiner vorstellen, in unserer schnelllebigen Moderne erst recht nicht. Der Mensch lebte schon zur Eiszeit, als die Themse noch in den Rhein floss. Unglaublich, unvorstellbar. Und erst die Zeiten davor …
   »In den letzten vier Millionen Jahren hat sich das Hirnvolumen des Menschen verdreifacht«, schreibt die NZZ im Artikel »So kam der Mensch zu seinem grossen Gehirn. Der Mensch verdankt seine herausragenden Denkleistungen seinem Hirnvolumen. In der Evolution des Menschen sind primär durch Fehler neue Gene entstanden, die dieses Wachstum ermöglicht haben«, hier nachzulesen. 

   Unvorstellbares kann man nur wissen, vielleicht für sich selbst durch einen Glauben bebildern. Pseudowissenschaftlich befüllen sollte man Unvorstellbares nicht. Das gilt ähnlich für Lichtgeschwindigkeit, für die Leere im Raum, im Kosmos und in Atomaren. Science Fiction und das Umherbeamen von Leuten in Hosenanzügen hält ja auch keiner für wissenschaftlich korrekt, ganz zu schweigen von Warp-Geschwindigkeiten.

Links
• NZZ 31.Mai 2018 So kam der Mensch zu seinem grossen Gehirn
https://www.nzz.ch/wissenschaft/so-kam-der-mensch-zu-seinem-grossen-gehirn-ld.1390393
• NZZ Forschung und Technik, 16. Mai 2018, Die seltsame Wiederkehr der Weltseele
  http://bit.ly/2IpLj4m =
  https://www.nzz.ch/wissenschaft/die-seltsame-wiederkehr-der-weltseele-ld.1379451
• Derselbe Artikel im Brightsblog (»de omnibus dubitandum«) http://j.mp/2k1ycvK =
  https://brightsblog.wordpress.com/2018/05/10/panpsychismus-die-seltsame-wiederkehr-der-weltseele/
• Die Geistermantis in der Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Geistermantis
• Platos »Weltseele« in der Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Weltseele
• Das »Pneuma« https://de.wikipedia.org/wiki/Pneuma
• »Äther« erfüllte bis Mitte des 19. Jahrhunderts den Raum
  https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84ther_(Physik)
• Die Themse, die in den Rhein fließt, Bild in meinem Blog
  http://blogabissl.blogspot.de/2017/11/klimagipfel-als-massenhysterie.html
• Die Lichtgeschwindigkeit im europäischen Stromverbund, mein Blog
  http://j.mp/2G7TQqW =
  https://blogabissl.blogspot.com/2018/02/stromausgleich-im-netz.html
• Warp: https://de.wikipedia.org/wiki/Star-Trek-Technologie#Geschwindigkeitsskala
• Über die Leere im Raum http://www.joern.de/Leere.htm

Permalink hierher  http://j.mp/2IHS1Gi =
  https://blogabissl.blogspot.com/2018/05/weltseele.html

5. Mai 2018

Ich trinke Jägermeister, weil …

Hier trinkt Uschi Glas Jägermeister, weil »er ein Schätzchen ist.« – Nett, aber nicht sehr originell; macht nichts.

Dreizehn Jahre lang lief die Werbekampagne für Jägermeister, von 1973 bis 1986, gezeigt wurden 3163 unterschiedliche Anzeigen.
   Hier in typischer Werbeagentur-Diktion die Story dazu:

http://de.sz-iam.com/ich-auch/ – bitte ansehen!

   Was anderes.
»Morris«, der Zeichner, oder eher Bob de Groot, der Texter, genaugenommen die Übersetzerin Gudrun Penndorf des  Lucky-Luke-Bands 33, »Der einarmige Bandit«,aus dem Jahr 1982 zitiert links unten auf Seite 18 den Jägermeister-Slogan:

»Wir trinken HUNTER-MASTER, weil …«, erklärt Emma und lehnt den traditionellen Kamillentee ab. HUNTER-MASTER ist die wörtliche Übersetzung Jägermeister.
   Dabei hieß es normalerweise ganz persönlich: »Ich trinke … «.
   Eine der seltenen Wir-Anzeigen war die mit den Les-Humphries-Singers; zugleich doppelseitig, auch eher selten:
etwas beschnitten
»Wir, die Les Humphries Singers, trinken Jägermeister, weil er in unserem Gesangverein Ehrenmitglied ist. Jägermeister, einer für alle.«
   Hier noch eine doppelseitige Jägermeister-Anzeige:
 »Ich trinke Jägermeister, weil ihn mir meine Frau eingepackt hat, statt des Fallschirms.«

Links:

Permalink hierher: http://j.mp/2jwnrBh
   http://blogabissl.blogspot.com/2018/05/ich-trinke-jagermeister-weil.html

Gudrun Penndorf
   https://de.wikipedia.org/wiki/Gudrun_Penndorf 
Der Spielautomat, um den es geht, der »einarmige Bandit«
   https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Cat_(Spielautomat) 
   englisch: http://www.rickcrandall.net/the-caille-silver-cup-a-break-from-the-3-reelers/

3. Mai 2018

Silbentrennung in Blogger

Hyphenation in Blogger Blogs

Hier am Beispiel https://blogabissl.blogspot.de/, Vorlage »einfach« –
example this blog here, templet “simple”.

Der Trick:

Add {hyphens: auto;} to HTML templet within the header.

Go to »Design«, klick »HTML bearbeiten« (“modify HTML” or so) lower right, rechts unten:


You’ll get to see al lot of HTML. – Es zeigt sich ’ne Menge HTML-Kode.

Click the arrow(s) ►to expand the listing to see the suppressed lines.
Mit dem ► die nicht gezeigten Kodezeilen einblenden. Noch mehr Kode.

{ hyphens: auto; } added as line 173

Im »Body« {hyphens: auto;} einfügen. – Add {hyphens: auto;} to the blog’s HTML “body”.
Speichern, fertig. Store and be happy.
   Your blogs will be hy-phe-na-ted! Old postings too.
Ab jetzt werden in Ihrem Blog – auch in alten Einträgen – die Einträge sil-ben-ge-trennt.

(Beware if you change language in your blog. It might show. lang=de must then be changed to lang=it or whatever. Don’t do that globally in the template. When I find out how, I’ll let you know here.)

Die »intelligenten« Smartphones, die Silbentrennung am meisten nötig hätten, können’s (noch) nicht.
The clever Smartphones, needing hyphenation most of all, don’t do it (yet).

Permalink http://j.mp/2HPqqPR =
 http://blogabissl.blogspot.de/2018/05/silbentrennung-in-blogger.html

2. Mai 2018

Im Signet keine Firmenlogos!

Ein Signet, das ist hier die Standardunterschrift unter E-Mails.

1. Mobile Mailaktivisten kümmern sich viel zu wenig darum.
   »Von meinem Samsung-Super-duper-Schmatphon versandt«

Beispiel 1
 …





– das interessiert den Empfänger weniger, und ist bloß Reklame!
   Ich bitte sehr, sich einmal die Mühe zu machen, und ein aussagekräftiges Signet einzugeben, damit man wenigstens gleich weiß, von wem die Mail ist, und wie man sie oder ihn zum Beispiel zurückruft – denn oft ist es eilig.
   »Mobil versandt.«, maximal, muss reichen als Ausrede für Tippfehler und Kürze.

2. Unternehmen und Leute, die Zeit haben, setzen als Signet oft ein Firmenlogo ein, das Mail-technisch gesehen ein Bild ist. Der Empfänger bekommt im besten Fall das Bild mitgeschickt und dreht es dann mit seiner Mail auf seiner Festplatte im Kreis herum.

Beispiel 2
In den meisten Fällen geht der Absender aber davon aus, dass sich das empfangende Mailprogramm die Bilder schon aus dem Internet holen wird. Gute Empfängersoftware tut das aber nicht, schon aus Angst, sich einen Virus einzufangen. Das sieht dann etwa so aus:

Beispiel 3
Oft werden Bildchen in den Anhang der Mail gehängt. Dann erscheint das beispielsweise so:

Beispiel 4
Öffnet der Empfänger Anlage 1 »image001.jpg (18 KB)«, so bekommt der ganz klein das Firmelogo des Absenders zu sehen. Mist! Öffnet er Anlage 2 »image002.png (25 kB)«, so wieder (in dem Fall). Nochmal Mist! Erst Anlage 3 »rfi - circular pro… « war wirklich für ihn gedacht.

Warum ich das schreibe? Weil ich vorhin eine dieser unnützen Anlagen nicht einmal öffnen konnte:
»Die Datei "image001.jpg" kann nicht erstellt werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner, in dem Sie die Datei erstellen möchten, und klicken Sie dann auf „Eigenschaften“, um Ihre Berechtigung für den Ordner zu überprüfen.« Dann ist bei Ihnen, dem Empfänger, der »temporäre« Speicher für Mailanhänge voll. Abhilfe hier (https://itler.net/dateianhange-tif-jpeg-jpg-oa-lassen-sich-unter-outlook-nicht-mehr-direkt-offnen/#comment-27045).


Auch sowas nervt! Werbung sollte sich dem Umworbenen anpassen – mindestens seit dem Facebook-»Skandal«. 


Bitte also keine Spielereien mit Signets unter Mails.

Ihr
 Fritz Jörn              Fritz@Joern.De
mobil +49 171 3322017, fest 0228 211035
www.Joern.De   (www.Joern.De/Joern.vcf)
Friedrichstr. 29, D-53111 Bonn am Rhein

–  Schon die Adressdatei »Joern.vcf« ist für die Katz!

Permalink zum Weitergeben:http://j.mp/2rfPsRI =
   https://blogabissl.blogspot.com/2018/05/im-signet-keine-firmenlogos.html