7. November 2018

Title Time vs. Google Chrome

In Windows the age old Program “Title Time” (TiTime.exe)  by Roger Sondermann adds to the standard blue or gray top line – here an example: of the standard top line or bar:


Title Time adds date and time at  the right. Form and format can be configured. Here the example with Title Time:

Description by Roger Sondermann:
   TitleTime adds the current date and/or time to the Caption of the currently active application window. Additional options are a second clock (with a different time), week number, GMT/UTC time, Swatch Internet Time and Sounds at each full, half or quarter hour. It is also possible to set alarms, which will display user-defined pictures and/or execute resp. open programs, wave-files or documents.


I run Title Time v2.10. Note that Jumaros.De is not there anymore; it reroutes to Brothersoft, here 
http://publisher.brothersoft.com/roger-sondermann.htmlhttp://publisher.brothersoft.com/roger-sondermann.html. The latest version TitleTime v2.10 was released on February 1, 2007.
   Do NOT try to download from Brothersoft, you might catch yourself a virus, at least annoying software by some adware. It might have been a coincidence, however; see below.

My version 2.10 offers these settings at left when clicked on its icon. Then hitting Preferences… I get these choices at right. (Help won’t work due to a change of Windows.)

Title Time appears as litte red icon at the bottom right of your screen – if you happen to use a well seasoned Windows operating system – and can be configured there (“Preferences”).
   It can be turned off and on as well there by clicking on with the usual left mouse button.
   Title Time runs as process, not as program (“app”).
If you use Google’s Chrome browser Title Time interferes with Chrome’s custom top line, sometimes laying on top of it, sometimes not. Tabs become invisible. If this annoys you, switch off Title Time teporarily by clicking on its icon withe the usual left mouse. Alternatively you might hit F11 for a full page view, but then you see no tabs at all, just the current one. (I found no way to tell Chrome to keep the top line still, gray or blue.)

Get Title Time from Cnet at 
 https://download.cnet.com/windows/roger-sondermann/3260-20_4-6303129-1.html
as zip file, then TitleTime-Setup.exe 1.204 kB. Cnet calls it version 2.12, but it’s really good old 2.11 as I just tested.
   Again my personal recommendation: Do NOT try to download from Brothersoft.

Permalink to here http://j.mp/2qxLHXj
= https://blogabissl.blogspot.com/2018/11/title-time-vs-google-chrome.html
–––––––––––
To the “virus”. The comouter started to act crazy, displayed devisish messages and threats, which I just shut down without doing what they wanted. Then I had my antivirus have a look. It already had a warning.
   Kasperky’s message (at right): “The found object (file) was deleted.” It was me who decided to purge it. It was a file on my NAS disk, so I wonder.




Papiertiger und Potemkinsche Dörfer

Potemkinsche Dörfer, das weiß Wikipedia, gehen selbst auf eine Lügengeschichte zurück: Potemkin hat Katharina die Große damit nicht getäuscht. Moderner sind Papiertiger, die – vor allem in den »Medien« – brüllen: Klimaabkommen, Iranabkommen, UN-Flüchtlingspakt, Target 2 und so weiter.
   Geld ist inzwischen nicht einmal Papier, es sind Zahlen in Datenbanken, richtigherum Bankdaten. Keiner spart mehr, nicht die »Sparer«, nicht die Staaten, bringt ja auch nichts. Konsum hat Klima, ohne Abkommen. Dass das nicht »nachhaltig« ist, wird nicht thematisiert. Staaten halten die »Konvergenzkriterien« einfach nicht ein. Sprachlich geht’s noch schöner: In Deutschland heißt dergleichen »Stabilität- und Wachstumspakt«. Sprüche.
   Unsere hochgelobte »parlamentarische Demokratie« lebt von Koalitionsverhandlungen und -einbarungen hinter verschlossenen Türen. Ich wünschte mir eine Minderheitsregierung, wo Gesetze von Abgeordneten entschieden werden, hörbar.
   Einwanderungsgesetz?
   Viele Polizeien, Behörden, die ihren Job nicht tun (Amri-Attentat).
   Grundwerte?
An ihren Taten sollt ihr sie messen. Immer erst fragen: Wie fließt da welches Geld? Vor allen: Selbst denken, nachdenken, erst danach die eigene Meinung bilden.

Link hierher: http://j.mp/2F8xSbU
= https://blogabissl.blogspot.com/2018/11/papiertiger-und-potemkinsche-dorfer.html

• Der »Flüchtlingspakt« ist angeblich unverbindlich, amtlich die »New Yorker Erklärung für Flüchtlinge und Migranten«. »Österreich steigt aus«.
• Das Klimaabkommen ist nicht einklagbar: Details
• »Die Target-2-Forderungen der Deutschen Bundesbank [957 Milliarden Eurosind nicht vezinst, nicht rückzahlungspflichtig und nicht einforderbar«, NZZ
• Der staatliche Schuldenstand darf nicht mehr als sechzig Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen. »Bedauerlicherweise verletzen inzwischen die meisten Mitglieder der Eurozone (bei der Gesamtverschuldung auch der ›Musterschüler‹ Deutschland) das Kriterium Haushaltsdisziplin seit Jahren« (Quelle), als Erster und schon 2002.  

31. Oktober 2018

Hyperlink-Anzeige in Word

Steht im Text sowas wie

{HYPERLINK "HYPERLINK.doc"} oder 
{HYPERLINK "www.Joern.De"} oder
{HYPERLINK "https://blogabissl.blogspot.com/2018/10/hyperlink-anzeige-in-word.html"}

oder sonstwas so Ähnliches in Ihrem Word-Dokument,
so markieren Sie das (oder den ganzen Text) und 
tippen Alt+F9 – die linke Alt-Taste nehmen! 

(Statt der linken Alt-Taste geht auch Alt+Strg+F9. Strg ist Ctrl.)

Mit Alt+F9 können Sie darstellungsmäßig hin und wieder zurück wechseln.
   Gilt jedenfalls für Word 2003, da hab’ ich’s probiert.

Dann bekommen Sie daraus
HYPERLINK.doc
  oder
www.Joern.De
 oder eben 
https://blogabissl.blogspot.com/2018/10/hyperlink-anzeige-in-word.html

Wenn Sie einen klickbaren Hyperlink zu einem anderen Dokument in demselben Ordner möchten, geben Sie den Dateinamen des Zieldokuments an (hier sagen wir F.doc), markieren das, und geben dann über Einfügen, Hyperlink das Ziel ein, hier wiederum F.doc. 
   Sie können auch eine Adresse in Ihrem lokalen »Netzwerk«, eine Webadresse oder eine E-Mail-Anschrift eingeben. Bei E-Mails können Sie das Betreff, weitere Adressaten und mehr eintragen. Dann empfiehlt sich zwischenzeitlich mit Alt+F9 auf die Hyperlink-Darstellung zu wechseln. Der erste Parameter ist mit ? anzufügen, weitere dann mit &, oder alle gleich mit &, geht auch. Hier mehr dazu.
Permalink zu diesem Tipp: http://j.mp/2Q8UNom
= https://blogabissl.blogspot.com/2018/10/hyperlink-anzeige-in-word.html





30. Oktober 2018

Nicht genügend Arbeitsspeicher


Nächtliche Fehlermeldung bei der NAS-Datensicherung mit Xcopy (Da weiß ich, was es tut!)
von der Aufgabenplanung Taskeng.exe
Ich beziehe mich auf
https://praxistipps.chip.de/fehlermeldung-nicht-genuegend-arbeitsspeicher-vermeiden_27374
Da wird bei dieser Fehlermeldung empfohlen:

• Gehen Sie nun den folgenden Weg, indem Sie auf die jeweiligen Einträge klicken: "HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\Session Manager\SubSystems".
• Im rechten Fensterbereich klicken Sie dann doppelt auf den Eintrag "Windows". Es erscheint ein langer Funktionsaufruf als Zeichenfolge.
• Suchen Sie darin den Parameter "SharedSection". Er bestimmt den System- und Desktop-Heap in diesem Format: SharedSection=xxxx,yyyy

(Stimmt nicht ganz, das Format ist xxxx, yyyy, zzzz mit einem dritten Parameter. Parameter zwei, yyyy, ist die interaktive Desktop-Größe und Parameter drei, zzzz, ist die nicht-interaktive Größe, siehe http://j.mp/2qk4cym)

Bei mir (Windows 7)  findet sich dort eingetragen:

%SystemRoot%\system32\csrss.exe ObjectDirectory=\Windows SharedSection=1024,20480,768 Windows=On SubSystemType=Windows ServerDll=basesrv,1 ServerDll=winsrv:UserServerDllInitialization,3 ServerDll=winsrv:ConServerDllInitialization,2 ServerDll=sxssrv,4 ProfileControl=Off MaxRequestThreads=16

Also 

Windows SharedSection=1024,20480,768

Das heißt wohl, der entscheidende Desktop-Heap (»Haufen«) ist auf  (zzzz =) 768 Kilobyte eingestellt. (Siehe Microsoft http://bit.ly/2qk4cym, Standardwerte für 64-Bit-Server). 
   Das soll man von 768 auf 20480 umstellen.
Ich mach’ das mal.^

Hilft nicht, selbst wenn der Rechner neu hochgezogen wird!

Vermutlich nicht nötig:
Vergessen Sie nicht, Ihr System anschließend neu zu starten, damit die Änderungen die gewünschte Wirkung zeigen.

   Was nicht weite hilft:
Microsoft löst das Problem hier (http://j.mp/2qhfwej) mit einem kleinen Progrämmchen. Allerdings stellt sich beim Versuch, das so zu machen, heraus: »Microsoft Easy Fix-Lösungen werden nicht mehr unterstützt.« – Klicken Sie auf Start, dann auf Systemsteuerung und anschließend auf Problembehebung. Suchen Sie in der Liste der Problembehandlung, nach dem Problemtyp das Ihr Problem am besten beschreibt. – Hoffnungslos

Permalink hierher: http://j.mp/2Q6yj7x
   = https://blogabissl.blogspot.com/2018/10/nicht-genugend-arbeitsspeicher.html






28. Oktober 2018

Antenne entpfeifen – Praxistipp

Die Antenne am Auto pfeift, antenna-whistling.
De-whistle! Pfeifen weg bitte. Ruhe im Wagen!
   Zugegeben, es war keine stummlig-fummlige Standardantenne, die nur wie ein Spoiler  das schnelle Auto auf Kurs hält. Ich habe eine echte CB-Funk-Antenne (fast) mitten am Autodach! Keine extrem lange, eine Standard-CB-Antenne halt mit ausziehbarem Stift innendrin, wie die hier links abgebildete für so rund zwanzig Euro. Unten, oberhalb der Flügelschraube das Helle, ist eine Feder, falls man einmal in eine niedrige Garage fährt, »droing«! In der Mitte klemmt eine Mutter den ausziehbaren Innenstift fest. Ab zirka hundert pfiff sie, blöd.
Unauffällige Standard-CB-Antenne auf der Limousine
   Da hab’ ich mir professionelle Antennen angesehen. Die haben alle so eine Spirale drumrum. Manche Fabrikkamine haben das auch. Dadurch entsteht aerodynamisch ein Wirbel und nicht bloß ein Zusammenklatschen der Luft, gleich Pfeifen, auf der Rückseite der Antenne. Behaupte ich mal, aus dem Windkanal meiner Phantasie …
   Funktioniert!

Und wie macht man sich so eine Antenne mit Wendel?(Mein Umbau 10.10.2018.)
1. CB-Antenne am Auto erstmal wie gewohnt für die optimale Stehwelle in der Länge einstellen. Funker können das.
Beginn der Schnurspirale.
Der Spagat ist oben einstweilen
mit einem Stöpsel festgeklemmt 
2. Antenne wieder abschrauben. (Vielleicht die Länge abmessen, damit man sie, sollte einem der Innenstift verrutschen, wieder auf die richtige Länge richten kann.) Einen Spagat, pardon »Bindfaden«, spiralförmig drumrumwickeln.
   Notfalls temporär-provisorisch oben und unten mit einem Stöpsel und oder Tesafilm befestigen. Windungshöhe nach Gusto. Dann die Schnur mit Alleskleber an die Antenne kleben, trocknen lassen.
Die klebstoffnasse Antenne trocknet im Freien. 
   Ich hab’ die Antenne dazu im Garten wo aufgehängt, damit sie nirgends anpickt.
3. Im Elektrobastelladen einen nicht zu engen Schrumpfschlauch drüberziehen und abschneiden. Bezahlen natürlich auch. Ein Pfennigartikel, wenn Sie wissen, was ’n Pfennig war. Und vielleicht ein Trinkgeld geben, wenn man heiß bedient wird: 
Schrumpfen mit heißer Luft
4. Den Schrumpfschlauch mit Hitze schrumpfen. Dafür ist er gemacht. Am besten geht das mit einer Heißluftpistole. Ein Föhn ist eher zu schwach, ein Gasdruckfeuerzeug oder Lötkolben eher zu heiß.
   Hier links sieht man, wie’s gemacht wird. Die schraubenförmige schwarze Stange ist die Antenne, schrumpfschlauchummantelt. Die Hitze aus dem Heißbrenner sieht man nicht. Danach:
5. Pronto zum Wiederanschrauben.

Meine »selbstentpfiffene« Antenne …
Und so sieht die Antenne dann aus.

… stolz, schön und schweigend auf Autobahntestfahrt


Link zu diesem Tipp: http://j.mp/2Q1prQq
= https://blogabissl.blogspot.com/2018/10/antenne-entpfeifen-praxistipp.html

Mit Dank gewidmet
 http://www.pm-elektronik-bonn.de/

Haifischflosse. Ungeeigent fürs Elfmeterband.
Gut vielleicht, wenn’s Auto in den Bach fällt.
Radioantenne mit Verstärker > € 30
Verstärkte auch nur in einer Richtung;
ein »Brenner« geht andersherum.

Komm. Radio-Ant.
ohne Verstärker
40 cm. < € 10
Windwendel deutlich
zu sehen.

Tanken in Österreich – Praxistipp

In den Süden geht’s oft durch Österreich, oder nach Österreich. Das Land ist mit knapp neun Millionen Einwohnern weniger als halb so groß wie NRW, und trotzdem kein deutsches Bundesland (eine andere Geschichte). – Darum kann dorten das Benzin auch billiger sein, denn der Löwenanteil am Benzinpreis ist überall staatlich, selbst in Österreich. Ein Viertel des in Österreich getankten Benzins ging auf Konto des »Tanktourismus«.
Benzin je Liter € 1,329
statt 1,489 am nächsten Tag bei Hilpoldstein:
Also. An der Inntalautobahn. Man fährt auf der 93 die vorletzte Ausfahrt auf deutscher (!) Seite heraus und dann ostwärts Richtung Niederausdorf bei Kufstein über den Inn. Dann ist man in Österreich, das östlich etwas weiter nach Norden reicht als westlich, bis Erl.
€ 1,489 je Liter E10 in Sindersdorf an der Autobahn
   Gleich hinter der »offenen« Grenze, dem Inn, ist eine große freie Tankstelle, die »Thrainer Tankstelle«, Audorfer Str. 41, A-6324 Niederndorf, Tel. +43 5373 61268, Koordinaten 47.648673 12.196642. Täglich 6 bis 22 Uhr, aktuelle Spritpreise dort: http://j.mp/2CHtuOi.
   In Österreich ist wie in Italien Super mit E nicht üblich. Tanken Sie schlicht Super, Oktanzahl 95. Zur Maut. Den Österreich-Aufkleber, das »Pickerl« oder privatamtlich die »Vignette«, kriegt man dort auch. Trotz dieser Sondersteuer, zurzeit mindestens neun Euro, muss man mit nur hundert durchs Inntal schleichen, was vielleicht den Verkehrsfluss glättet, doch zumindest bei mir die Gefahr von Sekundenschläfen erhöht.
   Wie die Brenner-Sondermaut gibt’s das Pickerl inzwischen auch rein digital über das Internet. Virtuell befestigt wird das am Nummernschild. Aber Achtung, Brüssel bremst mit, durch Verbraucherschutzregeln. »Als Konsument können Sie die Digitale Vignette bzw. die Digitale Streckenmaut-Jahreskarte frühestens 18 Tage nach Ihrem Kauf nutzen. Kaufen Sie als Unternehmer, können Sie die Digitale Vignette bzw. die Digitale Streckenmaut-Jahreskarte sofort verwenden«, warnt ganz korrekt die österreichische Autobahngesellschaft.
   Hier sollen die virtuellen Aufkleber sofort gültig sein, zu zahlen z.B. mit Paypal. Wie auch immer: Besorgen Sie sich die Mauten möglichst schon vor der Fahrt.
   Zurück zum Tanken in Österreich. Da rät der österreichische Kurier: »Tanken am besten kurz vor zwölf Uhr Mittag. Denn die Tankstellen dürfen nur ein Mal pro Tag – und zwar um zwölf Uhr Mittag – die Preise erhöhen. Von da an sinken die Preise, abhängig von der Konkurrenzlage der jeweiligen Tankstelle, wieder bis um zwölf Uhr am nächsten Tag. Dann schraubt der Tankstellenbetreiber den Preis wieder hoch und beobachtet die Mitbewerber.«
   Zum Schluss noch ein Top-Angebot aus Südtirol: Benzin für zwei Euro den Liter direkt an der Raststätte, Autobahn A22 in Südtirol, vermutlich bei Brixen. Das Bild habe ich am 15. Oktober 2018 am Brenner aufgenommen.

    Link zu diesem Tipp: http://j.mp/2Q2dYAq
https://blogabissl.blogspot.com/2018/10/tanken-in-osterreich-praxistipp.html

24. Oktober 2018

Die Küchenuhr von Max Bill

Durch den NZZ-Artikel über die Hochschule für Gestaltung in Ulm (http://j.mp/2q6TafB) bin ich auf Max Bills Junghans-Küchenuhr aus dem Jahr 1956 gekommen.
   In den Wikipedien gibt es ein Bild:
Als Fotograf wird Christos Vittoratos vermutet. Als “Max-bill junghans retouched.jpg” steht es im Netz, wobei sich die Retusche meiner Ansicht nach auf ein Geradehängen beschränkt (Original hier). Den dunklen Fleck rechts habe auch ich nicht ordentlich wegbekommen, siehe oben. Wie auch immer.
Ich fand allerlei Versionen dieser Uhr im Netz, vor allem solche mit einem runden Steckschlüsselloch ober der Sechs. Hier eine Collage von drei Varianten von einer alten, um 2005 aktiven Website (von-Zezschwitz.De), untergegangen.
   Heutzutage kostet so eine Küchenuhr über tausend Euro.
   Ein mir recht original anmutendes Bild bietet ebenfalls die Wikipedia:
Foto Richard Huber, 2012
Hier eine schöne Variante »mit Loch« aus einem Artikel von Victor Marks:

Wobei sich die Frage stellt: Was hatte die Uhr für ein Uhrwerk? Eine Junghans-Reklame aus dem Jahr 1963 gibt Auskunft (und Preise).
   Bittesehr: »Die meistgekaufte Uhr«:

Mit Federwerk, einem »Acht-Tage-Werk«, tickte das schöne Stück für 66 Mark. So dreißig Euro wären das heute. Elektrisch betrieben war die Uhr etwas teurer.
   Bei DeErbe fand ich sogar eine Version mit großer Sekunde und ein paar Rückansichten der elektrischen Version. Die Uhr gab es auch als »Dugena«.
   Übrigens rühmen sich die normalen schweizer Lichtschalter aus dem Jahr 1946 schon Max Bills, hier.

Genug.

Link hierher: http://j.mp/2RcnqBj 
= https://blogabissl.blogspot.com/2018/10/die-kuchenuhr-von-max-bill.html

12. Oktober 2018

Chrome: Übersetzungsangebot nervt

Im Chrome-Browser nervt mich »Diese Seite übersetzen?«,
jedesmal wenn die Seite nicht deutsch ist.


Weg bekommt man das mit Menü (Dreifachpunkt ganz rechts oben), Einstellungen, eventuell ganz unten Erweitert, eventuell wieder unten Erweitert, bis zum Kapitel Sprache, dort »Übersetzung von fremdsprachlichen Seiten anbieten« ausschalten.
   Das klappt dann sofort, ohne Neustarts.


Link hierher: http://j.mp/2ISKTo6
   = https://blogabissl.blogspot.com/2018/10/chromeubersetzungsangebot-nervt.html

10. Oktober 2018

Marquartstein 2018

Ein kurzer Bericht über unser Altmarquartsteinertreffen Anfang Oktober 2018. Hier steht nur das »Öffentliche«, um die Erinnerungen leichter zugänglich zu machen, und damit ich noch ergänzen und korrigieren kann. Privates wie meine Bilder und »Dokumente« bleiben einfach digital versteckt, so dass sie zwar persönlich zu erreichen sind, nicht aber von Maschinen wie Google & Co. Ich hoffe, das »passt«! Fritz@Joern.De?subject=M’stein-Treffen 2018 Blog

Ein schönes Fest war’s, in herrlicher, vielen heimatlicher Umgebung. Es strahlte uns der Herbst. Goldener Oktober. Erst am Sonntag, ganz am Ende, gab’s Wolken und Regen, der aber erschien mir auch leicht und grad’ vielleicht melancholisch.
   Von uns, Abituria 1961, waren da die drei, die’s damals alle neun Jahre in einem Zug durchgestanden hatten: Uwe, Schorsch und ich. – Klaus B. war fest dabei, hoch anzurechnen einem Externen, aber auch Hermann S., als Neuling bei diesen raren Treffen. (Generell haben normale Schüler normaler Gymnasien und bei uns die »Externen« weniger das Bedürfnis, sich immer wieder gerade dort zu treffen.) So waren diesmal besonders ganz alte Internats-Jahrgänge gut vertreten, bis zu Kriegs- und Nachkriegsgeneration, und dann wieder viel Jüngere.
Hohenaschau aus
der Kampenwandseilbahn
   Der ganz neue Chef des »LSH Marquartstein« – so das für mich auffällig oft statt »Landschulheim« gewählte Akronym, das das Grundwort »Heim« unausgesprochen lässt –, Schulleiter OStD Christian Czempinski begrüßte uns am »kleinen« ersten Festzeltabend, am Donnerstag, ward dann aber wenig gesehen. Er ist neu und will manches ändern, was, erfuhren wir nicht, und weiß er vermutlich selbst noch nicht. Ist gewiss nicht einfach.
   Das Internat, das »Heim«, hat nicht nur verbal an Bedeutung abgenommen. Genaue Zahlen hab’ ich nicht mitbekommen, stehen auch nicht auf der modernen Homepage, aber von insgesamt rund sechshundert Schülern sind vielleicht hundertzwanzig im Internat, ein Fünftel (hier Genaueres: 114:654). Viele steigen erst in der Mitte ein, da sei der Andrang am größten, »unten« am Anfang in die fünfte Klasse ist weniger Nachfrage. Die Gründe, ein Internat zu wählen, sind wohl öfter schulisch und erzieherisch, als wie einst äußeren Umständen zu verdanken. Dazu kommt die Situation an Wochenenden, zu denen heute viel, viel öfter »heimgefahren« wird als damals bei uns. Aber ich schwafle ab …
   Ich war schon Donnerstagabend gekommen, auch Uwe und Familie, in den preiswerten »Ott« in Egerndach, mein Zimmer vierzig Euro die Nacht. Zudem ein gutbürgerlich-gutbayrisches Speiselokal mit netten Leuten, stellte sich heraus. Den Freitag nutzten wir zu Fahrten in die Umgebung, Chiemsee, Kampenwand, Natur. Schon Freitagabend, wie gesagt, im Zelt in Marquartstein, erste Begrüßungen, besonders von der treuen Sylvia Niedermeier, die im entscheidenden Moment ihre ganze Familie einspannt! Danke, danke! Als dann noch die Hinweise zum »Häusl« vor Ort waren, stimmte alles. Gutes Buffet, € 13,50, ordentliches Bier, schnelle Bedienungen, gut »ge-catert« (sprich mit ä) aus Niederbayern.
Hans Mallinckrodt
mit Sylvia Niedermaier
Der Samstagvormittag hat mich am Ende eher enttäuscht. Die gering besuchte Mitgliederversammlung des Bundes der Altmarquartsteiner war gut vorbereitet und lief zügig ab. Sie zeigte eine erfreuliche Verjüngung der Akteure, siehe meine PDF auf www.Siebenfahr.com/ und dann gleich anschließend MStein2018.pdf. (Da seht ihr übrigens, wie ich Internetadressen einfach vor Maschinen verstecke. Datenschutz locker.)
   Vorsitzender ist jetzt der Kiefernchirurg Dr. Dr. Klaus Ständer, pragmatisch-praktisch und ohne sehnsüchtigen Ballast alter Stimmungen. Dann aber – war nichts. Es gab schöne geführte Rundgänge und Ausstellungen, der Betrieb aber ruhte samstäglich in Schule und Heim. Wo sich bei den früheren Treffen die Schule zeigen wollte, wuselnd, werbewirksam, da waren wir Alten und Altinnen diesmal unter uns. Auch schön, ruhig, gut zum Unterhalten.
   Der Bund hat im Schloss neue Türen spendiert, die mir gleich auffielen, jedenfalls im Erdgeschoss. Ich ging ein Stück alte Wendeltreppe, dachte an Peter Kraus (hier die Szene auf http://joern.de/Klassenzimmer.htm).
   Das Achenhaus ist weg, tabula rasa, siehe Bilder – die stehen übrigens auf http://j.mp/ und danach der Schlüssel 2OEra0P. Bitte manuell herauskopieren oder genau abtippen.
   Viele – unsere Klasse jedenfalls – haben sich traditionell am Samstagnachmittag bei der Streichenkapelle im Ausflugslokal getroffen, Essen, Aussicht, Gespräche, Sonne, und die einmalige Kapelle, so aus dem dreizehnten Jahrhundert. Schorsch gab uns eine Einführung, seht einen Ausschnitt im Video im Fotoalbum, danke! Danach sind alle wieder heruntergewandert; nur ich hatte mir bequem mit dem Auto eine Extratour geleistet, siehe die nachträgliche hoheitliche Erlaubnis, in der PDF-Sammlung.
   Am Samstagabend dann war das Festzelt bummvoll. Von uns waren da Uwe mit Familie, Schorsch mit Freundin, ich solo, Fage, Herneid, Hansl, Klaus und Hermann, Justus mit Frau, dazu Jan mit Frau und Klaus. Einige aber haben deutlich gefehlt wie Ludwig und Karl, mancher war entschuldigt wie Götz und die Oma. Volker aus Australien hatte ich ein paar Tage vorher allein getroffen; er war zur Photokina nach Köln gekommen, und ich wohne in Bonn; ein paar Bilder auf http://j.mp/ und dann 2xLoMeT . Henning sehe ich hier regelmäßig, siehe etwa http://bit.ly/ und 2zJS3cH .
   Mit Fage kam ich als letzter gegen halb zwölf aus dem Zelt, der alte Pilot und der Schnitti (I) stocknüchern.
   Ganz gefehlt haben uns leider die Lehrer, die zu den letzten Treffen noch gerne gekommen waren. Mögen sie ruhen in Frieden, in Gott, oder, wie Erich, der mir jetzt als schon zu gebrechlich geschildert wurde, ihre Ruh’ haben von uns. Denn laut war’s im Zelt …
   Am Sonntag kamen so zehn Handvoll alte Altmarquartsteiner zur Andacht in die Burgkapelle, im Sonntagsstaat, und sie hatten Familie und zum Teil ihre Kinder mitgebracht.
   Ich hatte vorher noch einen Morgenspaziergang gemacht über Kapellenhaus, Nazipeter und dessen Wiese zum Berghof hin (mit Neubau daneben, siehe Bild) und ins Schulgelände. Den Weg sind wir früher alle Tage gegangen vom Schloss zur Burg, von der Burg zum Schloss in die Schule. Die Brücke im Wäldchen ist weg.
   Die Andacht leitete ein (für uns) junger Altmarquartsteiner aus Reit im Winkl, seit zehn Jahren in Traunstein Seelsorger im Krankenhaus und Sterbebegleiter. Mir scheint, in Bayern sind die Katholiken pragmatischer: Ein guter Familienvater kann sogar besser »sein« als manch oft weit hergeholter Zölibatärer, der liebe Gott wird’s ihm vergelten, und die Gemeinde verdanken. Diakon zu werden hat sich der studierte Theologe geweigert, weil’s Frauen auch nicht dürfen, und so ist er halt bloß »Pastoralreferent«, hier. Also war die Predigt gut, persönlich und passend (siehe PDF), das Andenken ernst. Dazu edle, konzertante Harfenmusik.
   Die Burg hatte für uns ein Tor geöffnet. So standen wir zum Abschluss zahlreich im Burghof herum. Mein Foto zeigt Kinderspielzeug unter den Lauben im Westen, dahinter die Türe – zu den einstmaligen Duschen: »Burschen, duschna!« Der Name des stimmgewaltigen Hausmeisters fällt mir gleich wieder ein … Ja, Wasmeier!
   Ich bin dann noch nach Übersee zum Chiemgauhof gefahren, wo man schlecht und teuer isst aber schön und weit über den Chiemsee sieht. Danach habe ich mich mit dem Auto hinten angestellt nach München, Nürnberg, Würzburg, Frankfurt und so weiter. Vor lauter Stau habe ich nur acht Liter auf Hundert gebraucht. Um elf erst war ich zuhause.

Ich fürchte fast, das nächste Treffen wird erst wieder in zehn Jahren sein, 2028, wenn das Landschulheim dann runde hundert Jahre alt wird. »Wer in Deutschland als Mann die Schwelle von 65 Jahren erreicht hat, kann statistisch gesehen dann noch weitere 17 Jahre und zehn Monate leben«, schreibt (Anfang 2018) die FAZ. Wenn das so ist, dann können wir dann mit 83 schon nicht mehr kommen. Für mich wäre das bereits 1941 + 83 = ab 2024 …

Kommentare und Korrekturen bitte an mich, Fritz@Joern.De.

Direktlink hierher, gern auch zum Weitergeben: http://j.mp/2pJxfeh
   = https://blogabissl.blogspot.com/2018/10/marquartstein-2018.html

Bilder auf http://j.mp/ und danach der Schlüssel 2OEra0P 
• PDF-Datei mit Erinnerungen und Dokumenten: www.Siebenfahr.com/ und dann MStein2018.pdf     
• Übersicht über frühere Treffen und unseren Jahrgang auf www.Joern.De/MStein.htm (Groß- und Kleinschreibung hier egal, läuft bei 1&1)

• Die Ehemalige und aktive freie Journalistin Christiane Giesen aus Grassau hat in zahlreichen regionalen Artikeln über das Landschulheim berichtet:
· Aktuell: »Von Kanada, London, Oslo und Paris angereist – Jubiläumstreffen zum 90-jährigen Bestehen des Staatlichen Landschulheims Marquartstein und Tag der offenen Tür«, Traunsteiner Tagblatt, 8.10.2018, siehe www.Siebenfahr.com/ und dann MStein2018.pdf (Danke, Henning, für die Kopie!)
· »Im Rahmen des Jubiläumstreffens zum 90-jährigen Bestehen des Staatlichen Landschulheims Marquartstein gab es Neuwahlen beim Bund der Altmarquartsteiner (BAM)«.
· Gute Übersicht: »Marquartstein – Voraussichtlich werden 654 Schüler im kommenden Schuljahr das Staatliche Landschulheim Marquartstein besuchen.«
· »Ein großartiges Wandrelief aus Keramik am Staatlichen Landschulheim Marquartstein« (bei mir Datei lshWandrelief.doc, auf Anforderung), »Über sieben Jahre hinweg haben fast 50 Schüler aus der Kollegstufe unter Leitung von Werklehrerin Majlis Dobel, die zugleich akademische Bildhauerin und Keramikerin ist, im Kurs ›Kunst am Bau‹ daran gearbeitet. Jetzt ist das Werk vollendet«. Hier ihr ähnlicher Bericht online.
· »Aus den Originalakten der Staatssicherheit der DDR, Ausstellung und Gespräch mit Zeitzeugen im Landschulheim« (lshStasi.doc). Siehe diesen Online-Bericht.
· »Eine Zeitreise auf Spuren der alten Römer. Fünfzig Schüler des Staatlichen Landschulheims fuhren nach Carnu[n]tum« an der Donau bei Wien (lshLateinfahrtColonia.doc). Text bei Interesse auf Wunsch.
· »In die fremde Welt Saudi-Arabiens eingetaucht. Haifaa Al Mansour besprach mit Schülern ihr Buch ›das Mädchen Wadjda‹« (lshLesungArabi.doc). Hier der ähnliche Bericht online.
· Achenhaus-Abriss

Die Festschrift zum neunzigjährigen Bestehen des staatlichen Landschulheims Marquartstein vom Oktober 2018 ist – solange Vorrat reicht – für zehn Euro (eventuell plus Porto) erhältlich über Sylvia Niedermeier, Sylvia.Niedermeier@me.com. Foto Ständer. Inhaltsverzeichnis hier.

• LSH: Meine Polemik über Abkürzungen siehe http://j.mp/2IMd73P#OGS, bau’ ich noch aus.

No Focus – Kein Autofokus Lumix

My Panasonic Lumix TZ61
(TZ:“Travel Zoom”), Firmware 1.0, would not autofocus any more.
Meine Lumix stellte nicht mehr scharf. Der Autofokus fokussierte nicht mehr.
After starting the camera the focus indicator and a red square would blink forever. 0.5m - ∞ appeared in red blinking as well.
   With some luck it focussed in another setting like iA, or in another direction.
   Quick pictures couldn’t be taken any more and to make a sharp panorama became totally impossible.


Immediate temporary solution

Zoom a little.

Standard Operating Instructions here.
   Nach den Start der Kamera blinkte die runde grüne Schärfeanzeige und ein rotes Kästchen ohne Ende. 0.5m - ∞ blinkte rot darunter.
   Bei einer anderen Einstellung wie iA ging’s vielleicht, oder in eine andere Richtung.
   Schnelle Bilder gingen nicht mehr, scharfe Panoramas ließen sich überhaupt nicht mehr machen.

Abhilfe zur Not

Etwas zoomen.

Generelle Bedienungsanleitung hier.

This post – Link hierher   http://j.mp/2INCoL6
   = http://blogabissl.blogspot.com/2018/10/no-focus-kein-autofokus-lumix.html

Possibly something  like the digital zoom setting could irritate the camera or some other focus setting. Here some forum guesses, onetwo.

PS. How can I prevent sucked in dirt into the lens system when the camera opens? Or remove it? I like to have the camera handy in my jeans’ pocket, and I refuse to protect it with any shell or cover – or have you ever seen a Western hero drawing his gun from the holster and first unwrapping a plastic pouch before he shoots?
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Impressing focussing (and camouflage), photo by “Sonyshine” from Dorset, found here:

Gonepteryx rhamni (Linnæus, 1758) – Zitronenfalter

2. Oktober 2018

Spülmaschine streikt

Unsere neue Geschirrspülmaschine mochte nicht mehr. Wir hatten sogar noch Garantie, aber daran lag’s nicht. Das Geschirr blieb einfach schmutzig, ’s Besteck auch. Getrocknet hat die Maschine auch nicht mehr, am Ende blieb ein tropfnasser Regenwald übrig nach heftigen Gewittern, mit Dreck drauf oft. Gläser waren glitschig. Nirgends zeigten sich die aus Werbefotos bekannten Sternchen. Ein Graus. Klare Symptome: keine. Nun, vielleicht die:

• Anfangs holte sich die Maschine nicht einmal den Tab aus der Klappe.
• Die Programme waren zu schnell fertig.
• Alles blieb nass.
• Besonders unten reinigte die Geschirrspülmaschine nicht, oben schon eher. (Der untere »Dreher« - wasserspeiender Flügelrotor – braucht mehr Wasser als der obere, weil er sogar Töpfe sauber spritzen soll.)
• Das sonst gewohnte Wusch-Wusch der Wäsche war wenig zu hören.

Da kann freilich alles mögliche kaputt sein.

Bei uns war’s angeblich der Wasserzulauf.


Hier ein Blick unter die Spüle in der Küche. Der edel geschwungene graue Schlauch führt aus dem Frischwasserhahn – glänzend im Bild – über ein »Eckfix« genanntes Zwischenstück (hier waagrecht) kaltes Wasser zur Geschirrspülmaschine, die weiter rechts eingebaut ist. (Der verchromte »Duschschlauch« links vor dem Boiler ist für die herausziehbare Spritze der Spüle, die Kaltwasserzuleitung zur »Mischbatterie« der Spüle geht oben aus dem Eckfix heraus. Eine »Batterie« hat hier nichts mit Strom zu tun, der Ausdruck kommt aus dem Krieg.)
   Ad fontes! Das Wasser kommt wie schon im Alten Testament aus der Wand: »Und Mose erhob seine Hand und schlug den Felsen mit seinem Stab zweimal; da kam viel Wasser heraus, und die Gemeinde trank und ihr Vieh« (4. Mose 20,11). Unser Geschirrspüler ersetzt das alte Vieh, besonders, wenn der nicht sauber läuft.
   Der »Hahn« ist fachfraulich ein »Ventil«. Sieht man genau hin, so sperrt ein zweiter Hahn, links im Eckfix, die Zufuhr zum Spülmaschinenschlauch. 
   Oben am Ende vom Spülmaschinenschlauch sitzt ein Rückschlagventil, das einen Rückfluss vom Geschirrspüler ins Frischwasser verhindert (»Rückflussverhinderer«). 
   Angeblich gab die Konstruktion zuwenig Wasser her, sodass der Geschirrspüler nicht genug Wasser bekam. 
   Nicht ein Wasserstandsmelder, sondern eine Zeituhr schaltet die Spülmaschine nach dem Wassereinlauf auf Waschen um. Mist! Da hat sich Whirlpool – von dem unsere »Bauknecht«-Maschine kam – einen Sensor gespart. Ein Konstruktionsfehler, wenn Sie mich fragen.
»Eckfix« links und Kombi-Eckventil rechts
Wie auch immer. Wir – also der Hydrauliker, norddeutsch Klempner, süddeutsch Installateur – haben statt dem alten Wasserhahn an der Wand und dem Eckfix-Zwischenstück, links im Bild, einen einzigen chromblitzenden neuen Doppelhahn angebracht, zum Beispiel hier beschrieben als »Kombi-Eckventil ½ Zoll × 10 mm Geräteventil mit Geräteanschluss Kombiventil Doppel-Ventil Waschmaschine, Geschirrspüler oder Spülmaschine«, € 5,60.

Hernach sah’s so aus:
Und angeblich fließt das Wasser da jetzt besser durch zum Geschirrspüler.
   Im Rückschlagventil sitzt ein Wassersieb. Das sollte man zuallererst prüfen. Ist es voller Steinchen, fließt zu wenig Wasser.  
   Auf meinem Rückschlagventil, dem dicken Bommel am Ende des Einlaufschlauchs, steht übrigens nur: “Lock the fixing nut by hand”, sozusagen: »Die Überwurfmutter nur sanft von Hand aufschrauben«. “Nut” ist eine Nuss, “nuts” ein Spinner. Hier ist die weiße Aufschraubmutter gemeint, die – wie mir das aussieht – ganz normal durch Drehen im Uhrzeigersinn auf den Wasserhahn aufzuschrauben ist. »Manfred« auf https://www.tippsundtricks.net/Drehrichtung-des-Wassereinlaufventils-beim-Geschirrspueler hatten damit Probleme. 
   Also zum Verschrauben von Leitungen mit »Überwurfmuttern«. Wikipedia»Wird hierbei eine Überwurfmutter eingesetzt, die einen einseitig vorhandenen Flansch an das Gegenstück presst, dann müssen die zu verbindenden Bauteile nicht selbst gegeneinander verdreht werden.«
Meint man bei der Verschraubung fälschlicherweise, dass das zuständige Gewinde links sitzt, dann denkt man, auf geht’s wie gewohnt linksrum (von rechts her gesehen), also vorn runter, hinten rauf. Falsch. Wie man hier etwas besser sieht
… ist hier das Gewinde rechts dran. Rechtsherum beim Blick von links geht die Verschraubung zu, gell, Manfred. Man muss halt immer richtig(herum) draufschauen.

Ja, und was war schlecht an dem »Eckfix«?
Hier der Eckfix vom Wasser her gesehen. So richtig »volles Rohr« ist das halt nicht. Der Hahn zum Geschirrspüler, im Bild unten, geht auch nicht sehr weit auf, wozu auch? Bis jetzt hat’s immer gereicht. Unserem neuen Bauknecht BKBC 3C26X dann nicht mehr …

Link zu diesem Blogeintrag: http://j.mp/2zM8svR
   = https://blogabissl.blogspot.com/2018/10/spulmaschine-streikt.html

gewidmet Harald Sroke uns seinem unermüdlichen Mitarbeiter, Königswinter

So sähe mein Blog mit eingeblendeter Werbung vielleicht aus. Ist aber nicht, hier ist’s kommerzfrei seit 1996.
Piastrellen sind Kacheln, das Lavandino ein Waschbecken und das Water ist’s Klo. So fein kann Italienisch sein.
« Una volta tanto serve anche il consiglio di un uomo. » »Einmal hilft auch der Rat eines Mannes« – Mehr

26. September 2018

Propaganda im Deutschlandfunk

Da geht mir der Hut hoch, oder Wut? Ärger reicht.
   Gerade eben, Mittwoch, 26.9.2018, vormittags, meldet der Deutschlandfunk in seinen halbstündlichen »Nachrichten« zuallererst:
   »Der CDU-Abgeordnete Willsch sieht in der Wahl von Ralph Brinkhaus zum neuen Vorsitzenden der Unionsfraktion im Bundestag ein Aufbruchssignal. Willsch sagte im Deutschlandfunk, unter dem abgewählten Fraktionschef Kauder …« Nachzuhören und hier nachzulesen.
   Ist das eine Nachricht? Zuvorderst?
Klaus-Peter Willsch, Bildquelle
   Wer ist der fesche Klaus-Peter Willsch? Er erzählt das auf seiner Website www.klaus-peter-willsch.de: »1993 wählten mich die Schlangenbader zu ihrem Bürgermeister. Seit 1998 vertrete ich den Wahlkreis Rheingau-Taunus/Limburg als [sic:] Ihr direkt gewählter Abgeordneter im Deutschen Bundestag.« Schön.
   Willsch ist einer von 709 Abgeordneten im Bundestag. Über »Aufbruchssignale« wird dort aber nicht abgestimmt, nicht einmal unter den 256 Abgeordneten der CDU/CSU. Die Politik wird – wie täglich zu erleben – hinter verschlossenen Türen in der »großen Koaltition« gemacht, bei Protesten geändert, aber nicht vom Parlament oder den Abgeordneten, schon gar nicht von einzelnen. Passiert nichts Unerwartetes, so wird ganz langsam ein 177-seitiger Koalitionsvertrag namens »Ein neuer Aufbruch für Europa – Eine neue Dynamik für Deutschland – Ein neuer Zusammenhalt für unser Land« abgespult. 
   Nun hat die Unionsfraktion mit 125 zu 112 Stimmen überraschend Ralph Brinkhaus zu ihrem Vorsitzenden gewählt, gegen den Vorschlag von Angela Merkel. Das ist eine Sensation, vielleicht ein Affront gegen sie, aber es bleibt eine fraktionsinterne Geschichte. 237 von 246 CDU/CSU-Abgeordnete haben abgestimmt, wer ihnen »vorsitzen« soll.
   Was also ist die »Nachricht« in der Nachricht? Wohl hauptsächlich, dass Willsch seine Meinung gerade dem Deutschlandfunk offenbart hat! Journalistische Arbeit in allen Ehren, doch was soll uns das?
   Vor ein paar Tagen habe ich dem Deutschlandfunk geschrieben:

Betreff: Zitate statt Nachrichten Gesendet Do 13.09.2018 16:44
 Geehrter Deutschlandfunk!
Bei "Nachrichten" erwarte ich Tatsachen, weniger Zitate, und schon gar nicht Schleichwerbung. Es tut mir leid: Das Nennen etwa der "Funke-Medien-Gruppe" ist für mich Schleichwerbung. Wenn Sie dazu noch hier im Netz werbewirksam erklären, wer oder was das ist, weil’s keiner weiß, und danach gefragt wird, obwohl es niemanden so recht interessiert, so mag das Reklame für diese "Gruppe" sein, gewiss aber ist es keine Nachricht. Es ist auch keine Nachricht, was auf einer Cola-Dose einer bestimmten Marke steht.
 Entweder die Nachricht ist nach Meinung Ihrer Redaktion richtig und wichtig, dann gehört sie bekanntgemacht. Wie Ihre Redaktion zu dieser Meinung ("Nachricht") gekommen ist, ist für den Hörer unwichtig. Im Gegenteil: Es relativiert die Nachricht zu einer indirekten Aussage, die ja vielleicht auch nicht stimmen könnte, macht sie ungewiss. Sie ziehen sich sozusagen zurück hinter: "Der hat gesagt, dass …", Ihre "Nachricht" wird so zum Hörensagen, Ihrer Redaktion nicht würdig.
 Ich erlaube mir also, Sie zu bitten, Nachrichten nicht durch Reklame für Nachrichtenlieferanten zu verwässern, sondern dafür zu stehen, oder sie wegzulassen.
 Noch dazu erfolgt Ihre Quellenangabe selektiv; die Deutsche Presseagentur wird nicht genannt, warum also eine ominöse Gruppe? Oder sind sie dazu vertraglich verpflichtet, durch einen Sperrvermerk?
 Bei zweifelhaften Geschichten, etwa Meldungen aus Syrien, verstehe ich eine Relativierung durch Quellenangaben. Das sollte aber die Ausnahme sein, wenn etwas so wichtig erscheint, dass man auch Zweifelhaftes bringt.
 Auch das "audiatur et altera pars" verstehe ich, wenn Sie versuchen, ausgewogen zu berichten. Dann aber handelt es sich um Meinungen, nicht um Tatsachen. Die Meinung möge sich der Hörer selbst bilden. Typisch sind hier die Meinungen von im Deutschlandfunk gerade erst frisch Interviewten, die Sie – vielleicht im Gegensatz zum Hörer – für so interessant halten, dass ihre Meinungen gebracht werden müssen, selbst wenn die "Meiner" daran nichts ädern können und werden – und wieder natürlich mit Hinweis auf den Nachrichtenüberbringer, in dem Fall Sie selbst. Alles Reklame oder was?
 All das unterhöhlt die freie Meinungsbildung, ohne die eine Demokratie nicht funktionieren kann.
 Ich hoffe auf Ihr Verständnis und verbleibe Ihnen dennoch als Hörer,
 Fritz Jörn              Fritz@Joern.De
mobil +49 171 3322017, fest 0228 211035
www.Joern.De   (www.Joern.De/Joern.vcf)
Friedrichstr. 29, D-53111 Bonn am Rhein

Thema
https://www.deutschlandfunk.de/sie-fragen-wir-antworten-wer-sind-funke-mediengruppe-und.2626.de.html?dram:article_id=375430

Antwort habe ich keine bekommen. ’s war ja auch polemisch …

Link hierher: http://j.mp/2OOeZeM =
   https://blogabissl.blogspot.com/2018/09/propaganda-im-deutschlandfunk.html

23. September 2018

Demokratie, welche Demokratie?

   Die Bundesrepublik Deutschland – eine Demokratie?
Möchte ich doch sehr meinen! Sogar eine »parlamentarische Demokratie«.
   Doch hoppla. Die allwissende Wikipedia schreibt: »Die … Bundesrepublik Deutschland ist ein Bundesstaat in Mitteleuropa. Er besteht aus 16 Ländern und ist als freiheitlich-demokratischer und sozialer Rechtsstaat verfasst. …« Soweit, so gut. Allerdings bekommt man da gleich das Gefühl, dass es sich um einen Bundesstaat im Bunde der Europäischen Union handelt, und das ist auch so. »Verfasst« mag Deutschland ja sein als »freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat«, das ist alles aber schon lange her, und klingt mir wie eine Vorab-Entschuldigung, dass sich die Dinge inzwischen geändert haben. 
   Vor allem kam die DDR dazu.
   Ich erinnere mich noch gut an die Deutsche Demokratische Republik, noch aus Zeiten, wo man sie im Westen nur mit Gänsefüßchen schrieb, „DDR“. Die fielen 1989, die „Welt“ erinnert sich. Mehr und mehr wurde die DDR zu einem normalen Staat, trotz Mauer, und dann war sie weg. (Genau andersherum ging es dem Dritten Reich, das man mal so, mal so schrieb, ab 1989 denn aber ernsthaft und politisch korrekt nur mit Anführungszeichen: „Drittes Reich“.) Soviel zu Geschichte in Anführungszeichen.
Modell eines DDR-Polizeibootes, »Kontrollboot« KB 5
Bau und Foto Christian Schulz, großartig!
   Mitgedacht wird die DDR inzwischen selten. Beispiel: »Wir haben in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg Frieden.« Noch dazu »dank der EU«. Stimmt das? Der 17. Juni 1953 ist längst vergessen. Die Schüsse an der Grenze. Meine Freundin hatte ein Paddelboot am Stölpchensee, da sind wir oft – ganz vorsichtig – im Westberliner Grenzgewässer gepaddelt; drüben patroullierten die Volkspolizei-Boote. Nicht einmal Winken hat man sich getraut. – War das Friede?
   Inzwischen frage ich mich ernsthaft, ob wir ein demokratisches Land sind? 
   Gewiss: Es wird regelmäßig gewählt. Zwar nicht so intensiv beteiligt wie in der DDR damals, aber immerhin. Als »repräsentative Demokratie« muss das dann im Gesamtstaat vier Jahre reichen. Dazwischen repräsentieren uns unsere Politiker. Das hat zur Folge, dass wir Bürger zu nichts Konkretem befragt werden, nicht zum Aufgehen in der EU, nicht zur Nato-Osterweiterung, nicht zu Kampfeinsätzen – pardon »Verteidigung« – in Afghanistan, nicht zur Zeitumstellung, jedenfalls nicht wirklich befragt werden, nicht zu Ausländern, zur Niederlassungsfreiheit in der EU, zu neuen deutschen Polizeien und angeblich so luftreinigenden Fahrverboten, zu Atomausstieg und Kohleförderung. Wir sind hier nicht in der Schweiz. Die indirekte Demokratie erspart uns Bürgerinnen und Bürgern Entscheidungen.
   Doch leider werden dergleichen wichtige Weichenstellungen nicht einmal im Parlament, dem »Bundestag«, ausführlich debattiert. Fraktionszwang macht die eigentlich von uns »Abgeordneten« zu parteilichen Zombies. Politik findet möglichst schnell in Koalitionsgesprächen statt, hinter verschlossenen Türen, nicht im Parlament. 
   Vielleicht sollten wir gelegentlich wieder unsere demokratischen Grundlagen hervorholen, uns fragen, warum »Populismus« zum Schimpfwort geworden ist, »rechts« erst recht, »liberal« auch, obwohl »freiheitlich« noch steht, aber selten gebraucht wird. Nach dem Fall des Kommunismus fiel nicht einmal »links« in Ungnade; ist ja auch intellektuell: linksintellektuell.
   Wir sind zu einem Volk von Meinungen geworden, mit denen wir uns anschreien, die wir auf Baumhäusern und Massenveranstaltungen pressewirksam demonstrieren. Eine »korrekte« Meinung herrscht vor, wird von »oben« dekretiert, da wird nichts hinterfragt, etwa das oft unvernünftige und ungerechte »Bleiberecht« und die Art der Integration. Das machen alles die Behörden, und wenn die Murks machen, Pech. Dann müssen eben mehr Behörden her. Genug, so kommen wir nicht weiter!

Siehe auch »Verfassung, welche Verfassung

Link hierher: http://j.mp/2zp05Gr =
   https://blogabissl.blogspot.com/2018/09/demokratie-welche-demokratie.html