26. Februar 2014

Für euch und für viele – pro multis

Im neuen »Gotteslob« findet man wieder rechts
den ursprünglichen lateinischen Text, links korrekt:
»Für euch und für viele …«


Endlich ist das neue Messbuch da, ein »Gotteslob« wie früher, allerdings größer und viel gewichtiger. Vielleicht kommt das daher, dass jetzt wie früher, vor dem Vaticanum, wieder Latein drin steht, nicht so schön gedruckt wie ehedem (siehe meinen früheren Blog zum Thema), aber immerhin. Ich konnte das Gotteslob heute beim Schulgottesdenst im Collegium Albertinum nutzen, unsere Stiftskirche bringt es erst zur Fastenzeit. Und siehe da: Wir haben wieder die korrekte Übersetzung der Wand­lungs­wor­te, wie vor dem Konzil: »für viele«, nicht immer einfach nur »für alle«. Wäre ja aufgefallen, wenn rechts im Original « pro multis » stünde und links die deutsche Umdeutung.
   Dass der Priester hierzulande nach wie vor »für alle« sagt, zeugt von politischer Korrektheit, tapferem Auflehnen gegen Rom, und überhaupt von kurialer Volksnähe. Solange das große Messbuch nicht neu gedruckt wird, das am Altar liegt, geht da bei uns nichts!
PS. Ehrlich gesagt, mich persönlich regt die theologische Haarspalterei zum diesem Thema gar nicht auf, zumal alle versichern, in der Absicht sei da gar kein Unterschied. Für wen alles Christus gestorben ist, ist mir egal, ehrlich, Hauptsache er ist für mich gestorben. Na ja, rechne ich christliche Nächstenliebe mit ein, dann ist mir schon recht, dass er für andere auch gestorben ist. Am Ende aber sollte man das IHM überlassen, nicht wahr, genauso wie bei der Kommunion: In welchem Magen sich der HERR wohlfühlt, sei ihm überlassen, und sei’s bei einem wiederverheirateten Geschiedenen. Wie können wir das bestimmen?
   Mich stört halt das Herumbasteln an der Bibel, sprich »zitieren« ohne Quelle. Das geht schon bei der Lesung los, wo Apostelbriefe je nach Vortragendem mit »Brüder und Schwestern!« (weibl. Form) oder »Schwestern und Brüder!« (männl. Form) beginnen, was alles nie und nimmer im Brief stand. Kreative Quellenflexibilisierung.

http://www.liturgie.ch/ds/dcms/sites/lich/portal/artikel.html?f_action=show_article&f_article_id=98
Für uns ist daher die sprachlich angemessene Übersetzung des griechischen Wortes für Brüder: „Schwestern und Brüder“.  … Da die Gemeinde als ganze Adressatin eines Briefes ist, sollte statt vom „Brief des Apostels Paulus an die Römer“ sachgerechter (und zugleich frauengerechter) vom Brief „an die Gemeinde in Rom“, „Ephesus“, „Korinth“ etc. gesprochen werden.

http://www.praxis-gottesdienst.net/frage_antwort/frage_antwort_detail.html?k_beitrag=3128070
»Anstelle des Wortes Brüder können bei den Anfangsworten der Lesungen auch die Worte Brüder und Schwestern bzw. Schwestern und Brüder gebraucht werden.« – Seitdem ist es somit legitim, diese Varianten der Anrede für alle Apostelbrief-Lesungen zu verwenden. Dies gilt allerdings nur für den Beginn einer Lesung. Die Regel ist nicht anwendbar auf jene Stellen, an denen im biblischen Text selbst das Wort Brüder vorkommt. Die Änderung am Kopf der Lesung war möglich, weil es sich dabei um eine Anrede an die versammelte und hörende Gemeinde handelt. Die Anrede ist zwar aus dem betreffenden Brief abgeleitet, aber an dieser Stelle kein Zitat aus der Heiligen Schrift. Es wird von der Zusammensetzung der jeweiligen Gottesdienstgemeinde abhängen, welche Form der Anrede ausgewählt wird.

Ich warte drauf, dass Christus in Lk. 18,16 bald einmal »die Kinder und Jugendlichen« zu sich kommen lässt, von uns »Senioren« ganz zu schweigen.

Adresse dieses Blogs: http://blogabissl.blogspot.com/2014/02/promultis.html

24. Februar 2014

Picasa-Bildersuche

Juni 2015: Picasa-Webalben-Suche geht wieder! 
In der Suche den Suchbegriff eingeben, hier »Roßbach«. Zunächst erscheinen alle Roßbäche, auch von anderen als den eigenen Alben.
Es erscheint aber auch ein Auswahlfeld, in dem man dann "Meine Fotos" auswählen kann. Tut man’s, so findet er z. B. 22 passende Bilder, s. o.
   Jetzt muss man nur noch den Albumnamen finden. Dazu schaut man sich eines der gefundenen Bilder an, und schon steht’s da, hier das Album »Rossbach«:
Danke, Google!

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– früher:
Problem:
   In seinen Picasa-Webalben nach Bildern suchen, oder zumindest nur in denen einer Person.
Die von Picasa angebotene Suche rechts oben geht absolut unspezifisch durch alle Bilder aller Teilnehmer, die ist für uns unbrauchbar – früher war das anders. Die sucht in Google+ statt in Picasa, weil Google alle Picasa-Alben nach Google+ gezogen hat, außer man hat’s verhindert.

1. Mit dem Bild
   Hat man das Bild, genau das Bild, so kann man mit der Google-Bildersuche versuchen, es im Wold Wide Web zu finden. Beispiel
Bild eines Türgriffs, bloß wo?
Google Bildersuche: https://www.google.com/imghp (Ich empfehle .com und nicht .de, praktischer)
   Dort auf den Fotoapparat klicken
Und das zu suchende Bild spezifizieren, entweder durch einen Link dorthin oder durch Hochladen aus dem eigenen Rechner. Wenn man Glück hat, findet Google das Bild, oft auch nicht:
Google-Bildsuche geht nach Stimmung, weniger nach Inhalt. Til Schweiger als Türgriff?

2. Über Namen, Bildunterschriften – also Textliches.

== Nachtrag Mai 2015. Eine Möglickeit, eigene Picasa-Webalben-Bilder wiederzufinden:
• Der Suchbegriff muss in der Bildunterschrift stehen.
• Man muss in Google eingeloggt sein (vermutlich).
• Man geht auf Google-Fotos, ich z. B. auf https://photos.google.com/search/T%C3%BCrgriff  (Den Suchbegriff, hier »T%C3%BCrgriff« = »Türgriff«, kann man eingeben, auch mit Umlauten)

== Achtung: Das im Folgenden beschriebene Verfahren geht nicht mehr, weil Google Picasa-Webalben nicht mehr durchsucht. Die übergeordnete Datei https://picasaweb.google.com/robots.txt verbietet das mit Disallow: /. Sehr ärgerlich, für mich praktisch ein Bilderklau. Wer Abhilfe weiß, möge sich bitte melden. ==

   Nehmen wir an, dass das Bild in einem der Fotoalben von mit ist und in der Bildunterschrift »Türgriff« steht. Alle meine Fotoalben stehen auf https://picasaweb.google.com/Fritz.Joern/ – dahinter kommt dann der Name des jeweiligen Albums (nicht auf myphotos https://picasaweb.google.com/lh/myphotos).
   Also setzen wir eine »Site«-Suche an, eine normale Google-Suche, aber beschränkt auf die »Site« https://picasaweb.google.com/Fritz.Joern/. Alles, was dahinter kommt, wird durchkämmt beziehungsweise ist relevant. Die Site-Suche sieht dann so aus:
   Web-Suche nach site:picasaweb.google.com/Fritz.Joern/ Türgriff

Also: kein http:// oder https://, nicht die Bildersuche, sondern die normale Suche im Web! (Die gesamte Suche sieht dann übrigens so aus: https://www.google.de/search?q=site:https://picasaweb.google.com/Fritz.Joern/+T%C3%BCrgriff&as_st=y&source=lnms&sa=Xamp ei=lYELU5btOYHx4gTYgoDABA&ved=0CAYQ_AUoAA&biw=1024&bih=1122&dpr=1#as_st=y&q=site%3Apicasaweb.google.com%2FFritz.Joern%2F+T%C3%BCrgriff – wobei der ganze Rattenschwanz hinter dem ersten +T%C3%BCrgriff entbehrlich ist. Aber das kann uns alles egal sein.)
   Wir haben nun, umringt von Reklame, ein Ergebnis, das aus dem Album HofSommer2008. Frisch draufgeklickt kann es uns passieren, dass wir irgendein Bild aus diesem Album zu sehen bekommen. Zurück also zur Übersicht über dieses Album. Irgendwo muss da der »Türgriff« stecken. Den (oder die) findet man nun über die normale Seitensuche (nicht Site- sondern Seiten-Suche!), Strg-F. Nun bekommen wir einen nach dem anderen zu sehen, »ge-high-lighted«, hier also grün hervorgehoben.
   Frage: Und warum haben wir den alten Türgriff von oben nicht gefunden, deutlich hier zu sehen? Wenn Sie genau hinschauen: »alterTürgriff« ist dort ohne Zwischenraum geschrieben … So streng sind Googles Sitten.
Übrigens: Mit der »erweiterten Bildersuche« von Google hab’ ich keine weiteren Erfahrungen; wer’s mag. Letztlich führt sie dann auch zur Site-Suche, Beipiel hier.

Permalink: http://blogabissl.blogspot.com/2014/02/Picasa-Bildersuche.html

21. Februar 2014

Basic auf Windows 7

In der Schule müssen die Kinder hier und da etwas rechnen. Nicht soviel wie früher, als noch Übung den Meister machte, dafür aber kniffliger, spannender, variantenreicher. Ab zehn haben sie oft schon einen PC, einen »Rechner«. Der rechnet aber nicht, der spielt sich bei ihnen hauptsächlich im Internet.
   Als es noch gar kein Internet gab, noch nicht einmal Apple oder Microsoft, da konnten Rechner fast nur rechnen. Beim Einschalten meldeten sie sich mit einer Zeile und ließen einen weitere eintippen, in »Basic«. Datum und Uhrzeit musste man natürlich auch immer frisch eingeben.
GW-Basic 3.11 auf Windows 7. Unten die Belegung der Funktionstasten, z. B. F1 LIST
 Basic ist ein »Interpreter«, ein Programm, das eingetippte Befehle auf Kommando (RUN) sofort ausführt – oder ablehnt, wenn sie falsch formuliert sind. Wir alle konnten Basic; anders wäre ein Home-Computer, ein Tischrechner oder Time-Sharing-Anschluss nicht zum Laufen zu kriegen gewesen. Dem Kleinen einen Einmaleins-Trainer zu programmieren, der Gymnasiastin schnell die gaußsche Summe oder den Notendurchschnitt hochzurechnen, das macht Spass als Software-Fingerübung. Doch »mit der Zeit nahm der Anteil der Menschen zu, die einen Computer nur bedienen, aber nicht programmieren konnten«, bedauert die Wikipedia. Bis 1991 – längst gab es schon Windows – war »GW-Basic« eine Gratis-Dreingabe zum Betriebssytem. Ich habe mein Basic von 1985 wieder ausgegraben und laufen lassen – zu »installieren« braucht man die 55 Kilobyte nicht, direkter Aufruf oder ein Verweis genügt. Bei Windows XP ist man sofort drin, Windows 7 bockt und erfordert vorher die »Dosbox«. Stellt man auf »Vollbild«, bringt der schwarze Schirm mit den markig äquidistanten Buchstaben und der Menüleiste für die Funktionstasten ein Gefühl von Weihnachten, 1980. Heraus aus Basic kommt man übrigens mit System.
   Handbücher, Tipps und Interpreter- und Compiler-Varianten, etwa Freebasic, gibt’s zuhauf im Internet. Sogar in der Cloud laufen schon zahlreiche mehr oder weniger brauchbare Basic-Sprösslinge. Dann ist man ganz unabhängig vom eigenen Antiquariat. Wie man Programme speichert, druckt oder Ergebnisse anderswo als am Schirm ausgibt, muss man wieder herausfinden. Das gehört zum Erlebnis, selbst etwas zu programmieren. Ein wenig Vorsicht ist geboten, denn beim Überschreiben ist Basic nicht zimperlich. In Windows eignet es sich sogar als frei programmierbarer Teil raffinierter Batch-Abläufe. Dank Programm-Interpreter ist Basic immer noch ideal für Eltern und Lehrer, wenn sie schnell einmal eine kleine Rechnung aufstellen wollen. Nur ’ne App ist schwerer.


GW-Basic 3.11 © Microsoft 1983, 1984, 1985
Dieses Basic braucht Zeilennummern,  
renum nummeriert neu. Eingabe ohne Zeilennummer führt den Befehl sofort aus.

delete löscht das ganze Programm, mit
System kommt man wieder heraus.

Print »druckt« auf dem Bildschirm …
Mit List, Datein.txt »listet« man das Programm in Datei Datein.txt im selben Unterverzeichnis.
Save"Name", a speichert man das Programm lesbar (a = ASCII) in Datei Name.BAS, oder F4, Speichern in ein anderes Verzeichnis geht auch, dann etwa save Save"D:\temp\name",a;
Load"Name ist der gegenteilige Befehl zum Laden, oder F3. Die schließenden Gänsefüße kann man sich sparen.
Sogar beep geht!
Benutzt eigenen Tastaturtreiber. Zum Einfügen jedes Mal frisch Einfg drücken.
   Die vollständige Befehlsliste auf http://www.chemie.fu-berlin.de/lehre/edv/basic.html und sehr ausführlich hier.
Download von GW-Basic 3.23 hier, 60,3 kByte, dort auch Hilfe-Dateien, ein Basic-Compiler
QBasic hier
GW-Basic für Windows Phone

GW-Basic in der Wikipedia

(Der Webauftritt von Dosbox.com ist grausig; nicht erschrecken! Mit FPS sind frames per second gemeint, die Bildwiederholfrequenz, mit counterstrike ein Beschleuniger für Spiele(r). Was das soll, weiß ich nicht.)
Dosbox, deutsche Erklärung in der Wikipedia hier, englisch:
Dosbox: http://www.dosbox.com/wiki/Basic_Setup_and_Installation_of_DosBox
Dosbox-Download 

Dosbox läuft genial! Laden, installieren, darauf achten, dass das jeweilige Umfeld »gemountet« werden muss, etwa mit mount C C:\Software\Basic – man gibt einen Ordner an, der dannin der Box – also für Basic – zu C: wird. Um die Dosbox im Vollbildmodus zu betreiben, AltEnter tippen. Nicht alle Dos-Befehle sind voll möglich, GW-Basic läuft aber sauber. In  
…\Programme\DOSBox.0.47 Options.bat ein-editieren
   fullscreen=true
  
   mount C C:\Software\Basic
   C:
   Basic

Zum Print LPx-Befehl schlägt ein »hannibal624« vor: »So habe ich die Druckerfunktion, LPTx auf TXT mit dem Befehl Print abgeändert. Somit wird eine TXT Datei abgelegt, welche ich mit allen herkömmlichen Texteditoren weiterverarbeiten und dann ausdrucken kann.«.

Englisch: Thomas C. McIntire, Running GW-BASIC under Windows

Bild aus dem HP-Museum. GW-Basic für HP-100-Serie, damals $ 425

Basic in der Cloud

www.ReadyBasic.com – kein Speichern, noch in Entwicklung
• Rockerfer Basic http://www.pachesoft.com/rockerferbasic/
   If you login, you'll be able to save your programs online, share them with your friends (and teachers) and participate in our contests. If you still haven’t, Create an account.
– Er: © 2005 Rafael Pacheco, rockerfer@pachesoft.com.
– Ich: Fritz [Fritz], Name Fritz Jörn
Sehr primitiv. Keine Zeilennummern! Inkompatibel. Beispiel:
       print "What is your name?"
   read Name
   print "Hello, " + Name
   End
– Handbuch hier: http://www.pachesoft.com/rockerferbasic/reference.html
 - Zuordnung nur mit (Beispiel) let O = 100
 - Schleifen in der Form s. u.
declare variable integer O
declare variable integer S
declare variable integer I
print "Obergrenze "
read O
for I from 1 to O do
S=S+I
end for
print S
– Groß- und Kleinbuchstaben egal
– Kein REM
http://www.calormen.com/Applesoft/ Applesoft Basic in Javascript. The BASIC program is compiled to JavaScript before execution.
http://www.quitebasic.com/
• http://www.ngbasic.com/ „powered by Javascript“
http://runbasic.com/ $ 60. Ein Web-Server, in Basic zu programmieren. Beispiel, z. B. RunWiki “in 2 pages of code”. Erklärung: http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=636283

Link zu diesem Blogeintrag: http://blogabissl.blogspot.com/2014/02/basic-auf-windows-7.html 

16. Februar 2014

Googles Bildersuche …

… ist (noch) ein Witz. Ich wollte sehen, ob schon wer eine bestimmte, farbige Ansichtskarte von König Ludwig ins Netz geladen hat, die:
Ansichtskarte mit König Ludwig II von Bayern mit stenografiertem Gruß.
Aus der Wikipedia

Also hab’ ich Googles Bildersuche angeworfen. Hier das Ergebnis:

Da sieht man mal, was Google mit König Ludwig assoziiert. Keine Bange also, so leicht wird man nicht gefunden. Mehr dazu übrigens auf meiner »Handreichung zur Darstellung von Bildern und Videos«.

Hier kann’s nochmal probiert werden. (Gleichzeiting Beispiel der neuen Bildersuche, auf com statt de.)

Link zu diesem Eintrag: http://blogabissl.blogspot.com/2014/02/googles-bildersuiche.html

9. Februar 2014

Blackberry-Trauerspiel

Ein Drama in Akten. Dabei stirbt eine Legende. Ein Abklatsch lebt kurz weiter.
   Die Rede ist konkret vom Wechsel von einem Blackberry Bold 9700 zu einem Blackberry Q10.
Mutig. Blackberry führt Ende 2009 das Modell 9700 ein.
   Zur postmortalen Erinnerung als Nachruf: Angekündigt wurde der »Bold« im Oktober 2009, etwa hier von T-Mobile in Amerika oder hier der Bericht von Teltarif. Später überholten ihn schlankere Modelle. Sogar »Tatschskrien« gab’s ab Mai 2011 im »9900 Bold«. Egal. Jetzt ist all das aus.

Der Push

Firmen konnten Mails in einem eigenen Server sammeln und sofort in das Gerät »pushen«, d. h. hinschicken wie eine SMS. Noch heute lese ich in der Wikipedia, rührend: »Die Blackberry-Technik hält die zu übertragende Datenmenge bewusst klein.«. Passé. Private zahlten ihrem Mobilfunklieferanten für den Blackberry-Betrieb monatlich ein Aufgeld. Bei T-Mobile hieß das pushende Postfach Instantemail (alle meine Beispiel beziehen sich auf T-Mobile, pardon Vodafone). Dorthin konnte man Mail direkt hinschicken oder weiterleiten, ein Abruf anders als über den Blackberry war nicht vorgesehen, ebenso kein SMTP-Versand.
www.t-mobile.de/business/tarifoptionen/0,22415,20324-_2125,00.html
€ 4,16 + 19% = € 4,95

Dafür bekam man seine Mails im Blackberry schneller als irgendwo sonst, eben wegen dem Push, dem unverzüglichen Hinschicken aus dem Instantemail-Server. Alle anderen Rechner müssen Post periodisch holen, wie ein Mensch mit Postfach, der es jeden Morgen (mit seinem Hund vielleicht) zur Post läuft. Ohne Push kommt – digital gesehen – kein Briefbote mehr und bringt noch die Post ins Haus.

Pullen, pullen, pullen und immer wieder pullen

Inzwischen müssen sich alle mobilen Geräte, wie die Computer am Schreibtisch oder auf den Knien auch, ihre Post gefälligst selber holen. Das kann man bewusst machen (in Outlook: »Alle senden/empfangen«) – nicht aber im Blackberry. Normalerweise wird nur periodisch »synchronisiert« (abgeglichen), alle halbe Stunde etwa im neuen Blackberry Q10. Das verursacht dann immer wieder Netzverkehr, auch, wenn nichts angekommen ist. Vor allem verzögert das die Postauslieferung ans Gerät. Kürzestmöglicher Abstand beim Q10: fünf Minuten. Wobei man nicht zwischen kostenlosem Holen über W-Lan und zu bezahlendem Abholen über das Mobilfunknetz unterscheiden kann.
   Feinheiten. Der klassische Blackberry bekam beim Push immer nur einen kleinen Vorgeschmack jeder Mail, und holte sich beim Lesen den Rest und die Anhänge portionsweise nach Bedarf, immer nur zwei  Kilobyte. Mailweiterleitungen oder Antworten als persönliche Reaktion des Blackberry-Nutzers passierten aus dem Server, sodass zum Beispiel Anhänge wie Bilder erst gar nicht über Funk oder W-Lan ins Gerät übertragen werden mussten. Halt datensparsam, effizient, technisch gut.
   Wollte man dem Instantemail-Server, genannt BIS, Blackberry-Internet-Server, die Mails nicht direkt schicken, so konnte man ihn sie sich holen lassen. Das tat er dann alle fünfzehn Minuten, im Erfolgsfall danach ein paar Minuten lang alle zwei Minuten – in der Hoffnung, dass gleich noch was nachkommt – und beim Ausbleiben weiterer Mails dann wieder viertelstündlich (Quelle).

Neuzeitliche Versuche, doch zu pushen

Pseudo-Push für Handys: »Imap-Idle«. Moderne, großzügige Mailserver, etwa von Google oder T-Online, aber auch schon bei GMX (eventuell für drei Euro im Monat mehr) können die Mailverbindung zum Klienten (dem Handy) ewig offen halten. Der Klient ruft Mail ab, der Server sagt: Bleib mal bitte in der Leitung! Dann lauft das Ganze im Leerlauf (idle) weiter, bis was kommt. Die Wirkung ist eine sofortige, wie beim Push. Sofern nicht zwischendurch die Verbindung abreißt, etwa weil man bei der Waschmaschine im Keller keinen Empfang hat. Die getrennten Server und Handy merken das oft erst nach zwanzig Minuten. Erst nach einer erneuten Verbindung pusht’s wieder. Außerdem verbraucht das immerwartende Handy dabei eine Menge Strom. Und der Server hat immer alle seine Kunden dranhängen wie eine Sau mit tausend Zitzen. Weiß ich aber nicht so genau, nachlesen kann man Prinzipielles zu Imap hier.
   Wikipedia: With the release of the BlackBerry 10 operating system for its new generation of mobile device, BES is no longer available for non-corporate client email delivery. Instead, BlackBerry 10 offers POP, IMAP, or ActiveSync for transferring email to and from a device. Of these, the latter two can provide push email delivery if the server supports it.
   Die Wirklichkeit ist noch viel vielfältiger. Da gibt es noch »Push-Imap«, was aber was leicht anderes ist. Die US-Wikipedia weiß hier sogar: “The Yahoo! Mail and MobileMe/iCloud push email services for iPhone do not use a standard form of P-IMAP. Yahoo! Mail uses a special UDP message to trigger an email synchronization, while Apple Inc.’s MobileMe push email uses a variant of XMPP.” Dadurch kommt es zu dergleichen Konfusionen: »iOS erkennt die Push-Funktionalität nur bei Exchange-Mailservern. – GMX setzt aber bei seinem ›Push‹ auf IMAP-idle statt Exchange, und das wiederum wird vom iPhone nicht als Push erkannt.«
   Für stationäre Klienten gibt’s meines Wissens keinen Push-Betrieb.

Wechsel vom klassischen zum neuen Blackberry, Modelle mit Q oder Z.

Blackberry Q10 in Weiß
Meine Freundin hat sich einen Q10 zugelegt. Ich sollte ihr den zum Laufen bringen.
   Laut Blackberry gibt es »Blackberry Link«-Software (122_b010_multilanguage«, 161 Megabyte, von hier), die einem dabei hilft – wenn am alten Gerät das Betriebssystem 5 oder höher installiert ist (siehe Einstellungen, Gerät, Software-Aktualisierungen, oben z. B. »Aktuelle Version ist 7.1.0 Bundle 1133« oder 3. Zeile in Info zu Geräteversion). Der Blackberry-Bundle soll »beinahe all Ihre Daten« übertragen. Man kann auch über eine SD-Karte als Zwischenträger übertragen, noch weniger Inhalte.
   Die Software hab’ ich mir vorher in meinen Thinkpad installiert, 48 Megabyte. (Ein zweites dort empfohlenes Hilfsmittel, »Device Switch App«, verlangt zur Installation eine Blackberry-ID, das hatte ich nicht.)
   Die Übertragung klappt wie angegeben, leider wird einem das Ende der Prozedur nicht recht deutlich. Nachher stellte sich heraus, dass ein Teil der Adressen fehlte (oder sich umsortiert unauffindbar versteckte?). Geliebte Klingeltöne – weg! Anwendungen soll man neu suchen und installieren, sofern es sie noch gibt. Usw.
   Vor dem Einrichten eines Mailfachs im ziemlich jungfräulichen Blackberry 10 wollte ich den örtlichen W-Lan ins Gerät bringen. Den fand der Blackberry 10 erst nach einem völligen Neustart (Alt-Shift[rechts]-Del oder hier).
   Das Instantemail-Postfach lässt sich (auch laut T-Mobile-Auskunft) nicht über Pop oder Imap abrufen. Das wäre ja zu einfach gewesen …
   Die Einrichtung von Gmail (Goolemail) klappte gut (siehe *), das kennt Blackberry. Der Abrufinterwall ist auf 30 Minuten gestellt, das Minimum im Gerät sind fünf. Das habe ich eingestellt. (Beim GMX soll das tolerierte Minimalabrufintervall eine Minute sein, bei Web.De soll es eine Viertelstunde sein.) Ein »jetzt synchronisieren« gibt’s nicht. Auch eine differenzierte Einstellung, etwa über W-Lan alle 5, über Mobilfunk nur alle 30 Minuten, gibt’s nicht.
   (*) Gleich am nächsten Morgen stellte sich heraus, Google sei als »Konto ungültig«. Nichts Mailiges ging mehr. Ich hab’s in der Folge trotz wiederholten Versuchen auch nie wieder hinbekommen. Dazu kommt das Durcheinander mit »Googlemail« und »Gmail«, was beim Abruf dasselbe ist, oder doch nicht? In Foren liest man Dinge wie: »Google hat aber Port 143 nicht offen, sondern verlangt zwingend eine SSL-Verbindung auf Port 993 (Server ist imap.gmail.com, wenn Du’s selbst probieren willst)«. Oder unter "Push Email Not Pushing and Slow": "So my q10 has activesync and it doesn’t push e-mails unless I’m on wifi. This just happened by itself two days ago and has become super annoying. It has been golden for the last two months. I can still send e-mails out when I’m on my mobile network but can’t download any incoming messages.“ Andere halten dich für einen Deppen, wenn bei dir Google-Mail nicht klappt, bei denen ging’s auf Anhieb usw.
   Später gelang das Einstellen ihres stinknormalen Pop-SMTP-Geschäftskontos, das ging und das geht. Zwar ohne Imap, schon gar nicht mit Imap-Push, sowas hat man im Büro nicht (warum eigentlich nicht?), das geht allenfalls mobil. Die BB-Trägerin ist’s zufrieden. Einen Datentarif hat sie auch, also. Also ist auch T-Mobile zufrieden.
   Um diesen Teil abzuschließen. Eineinhalbstundenlang knobelte ich an dem Ding rum, im öden Vorraum des Turnhallengebäudekomplexes der irgendwie integrierten Gesamtschule Beuel. Dauernd ging das Licht im Blackberry aus, gerade, wenn ich wiedereinmal das Passwort (in für deutsche Hypochonder genehmer Gestalt à la x§f4517GZ) eingeben wollte. Damit zurück zu Los, back to zero, Fummelbildschirm. Schieben mim Finger gelernt, am besten mit bissl Spucke. Ist ja intuitiv, diese Digitalkulturtechnik. Halt nicht mein Ding, da ohne festen »Halt« – siehe auch Erika 1990. Zum Trost schaltete mein ökologisch korrekter Turnhallenvorraum wegen meiner Unbeweglichkeit immer wieder auf Gutnacht! Finster.
   Das Beste am neuen Blackberry – sagt meine Freundin: die nochmal bessere Tastatur!

Noch zu beachten
Hier die »Startseite«. Ich vermute, die ist mit »Hub« gemeint.

Signatur. Automatisch unterschreibt der Q10 mit »Gesendet von meinem BlackBerry 10-Smartphone.« Schöne Angeberei, aber ansonsten nichtssagend. Ich empfehle nur eine kurze, neutrale Nachricht, dass man mobil gesendet oder versendet, versandt hat, auf dass der Empfänger Tipp- und Flüchtigkeitsfehler nicht so ernst nimmt und überhaupt weiß, man hatte es eilig, und dazu den eigenen Namen, eine Telefonnummer zum zurückrufen, denn Telefonieren ist leichter als E-Mailen. Wie? Offiziell so:
  1. Tippen Sie im BlackBerry Hub auf Menu icon > Settings Einstellungen > E-Mail-Konten.
  2. Tippen Sie auf ein E-Mail-Konto.
  3. Setzen Sie die Einstellung Automatische Signatur auf I.
  4. Geben Sie Ihre Signatur in das Feld ein.
Der »Hub«, sprich Hab, ist wörtlich eine Nabe, meist ein Eisenbahnknotenpunkt oder Warenumschagplatz, hier der Ausgangsbildschirm à la Desktop. – Wie Sie sehen, kann jedes Konto anders unterschrieben werden.
   Umlaute gibt man ein, indem man das Zeichen lange drückt und dann den Umlaut wählt. Kommt in der Anleitung nicht vor, das Stichwort »Umlaut« o. ä. haben die nicht, man sucht am besten nur nach ü. Dann steht’s hier unter »Eingeben von akzentuierten Zeichen oder Sonderzeichen«.
   Was mir bei kniffligen Eingaben am meisten fehlte: eine Pfeiltaste nach links, ohne Löschen, und eine »Zurück«-Taste überhaupt, ein »Escape«, eine Flucht aus einer Sackgasse …

Zeitweiser Parallelbetrieb von altem und neuem Blackberry über dieselbe Rufnummer geht nicht. Bemerkt T-Mobile, dass das Sim-Kärtchen (noch kleiner ausgestanzt, macht einem jeder T-Punkt) in einem neuen Blackberry steckt, so schaltet sie aufatmend den Instantemail-Betrieb aus. Der Absender jeder Mail, die dort hatte landen sollen, bekommt beispielsweise »Von: postmaster@instantemail.t-mobile.de, Betreff: Delivery Status Notification(Failure): Your message: To: Name.Name@instantemail.t-mobile.de, Subject: Das der ursprünglichen Nachricht, Sent Date: Wed Feb 05 08:35:15 2014, has not been delivered to the recipient’s BlackBerry Handheld.« Vewirrt jeden normalen Absender. Grund: Nachrichten auf Instantemail sind – hier: »wären« – nur mit dem alten Blackberry abrufbar. Also Weiterleitung an Instantemail abschalten (lassen)! Übrigens: Eine neue Sim-Karte kostet nichts, wenn man sie als Ersatz für die alte nimmt; wollte man sie als Zweitkarte (»Multi-Sim«) nutzen, wären dreißig Euro fällig.

Rufnummernunterdrückung (CLIP, CLIR)
   Meine Freundin zeigt ihre Mobilfunknummer nicht gerne, wenn sie anruft. Für ihre Familie und Freunde ist das allerdings zuweilen ein Ärgernis. Also hab’ ich ihr empfohlen, beim Anrufen an sie *31# vor die Rufnummer zu setzen. Klappt prima. Nur: Wenn die Nummern mit *31# im Adressbuch stehen, weigert sich das Handy, SMS dorthin zu schicken, es ist zu blöd, *31# zu ignorieren. Doch wozu SMS? Whatsapp!
   Hier die Kodes von T-Mobile. Sollte man sich einmal ansehen, damit man weiß, was es alles gibt. 31# geht je nach Grundeinstellung sowohl zum ausnahmsweise unterdrücken als auch zum ausnahmsweise zeigen.

Sonstige Splitter

Imap bei der Telekom

Blackberry-Support-Forum zur inzwischen historischen Frage, wie oft der Blackberry-Server Post holt:
BIS accounts on a routine POP email server will check every 15 minutes and push new email, and then check again in two minutes, and push new mail, and repeat that for a couple of two minute cycles until no new mail is found, and then revert back to the 15 min cycle, etc., rinse and repeat.

   BIS accounts on IMAP are instant push. Google and Yahool mail are instant.
   There are not options to change the cycle. It is determined by the type of email server you are using.
Und hier: IDLE as a protocol, once turned on, puts the onus on the server to push data.  In addition to pushing data a server SHOULD also implement keepalives in this circumstance otherwise it may not notice that a connection is no longer valid although it appears to be open.  This can happen on TCP connections where keepalives are not turned on.   IDLE is supposed to have a timeout implemented to try to mitigate this in that the server SHOULD drop an IDLE state after 20 minutes or so (some allow tuning of this time interval) and that will detect the hung link, since that causes a transmission to be made down the socket (which will elicit an error.) 
   The RFCs recommend that a server in IDLE time out after about 20 minutes for this reason; the client will, on receiving the close of the IDLE command, re-issue it.  This results in a "heartbeat" every 20 minutes or so and in combination with TCP keep-alives prevents this sort of thing from happening.

Skype für Q10

Schöner, ausführlicher Q10-Test

Link zu diesem Eintrag: http://blogabissl.blogspot.com/2014/02/blackberry-trauerspiel.html

3. Februar 2014

Lange Hyperlinks in Outlook-»Nur Text«-Mails

Sendet man »Nur Text«-Mails, wie ich’s gern tue, so umbricht Outlook den Text nach standardmäßig 76 Anschlägen. Angeblich empfiehlt ein Mailstandard, zur besseren Lesbarkeit Mails nach 72 bis 76 Zeichen zu umbrechen. Dieses Schicksal erleiden auch lange Hyperlinks (in die dann zunächst unsichtbar ein Zeilenwechsel [%20] eingefügt wird). Beim Empfänger klappt dieser zerrupfte Link nicht mehr, außer der kopiert ihn anderswohin und entfernt den Zeilenwechsel von Hand. Auch das ist nicht so einfach, weil es erst geht, wenn man etwa auf Weiterleiten oder Antworten geklickt hat und damit der Link (und der Text …) bearbeitbar wird.
   Das Unangenehme daran ist, dass man’s als Absender gar nicht merkt. Umbrochen wird erst beim Versenden der Nachricht.
   In (den automatisch größeren) HTML-Mails werden die Links nicht gebrochen, sind aber beim Empfänger zunächst gegen Anklicken gesperrt, weil in HTML nicht zu ersehen ist, ob »unter« dem angezeigten Text auch tatsächlich der Link steckt, den man erwartet. (Spam-Mails verstecken hinter harmlos aussehenden Links oft Verweise zu ihrer nicht-so-harmlosen Ausspäh-Seite, was man wiederum erkennen kann, wenn man auf Antworten geht und dort dann Nur Text wählt – aber natürlich nicht weitermacht; hier Beispiele.)

   Mögliche Lösungen gegen gebrochene Links:
1. Links mit einem Linkkürzer wie bit.ly kürzen.
2. In Outlook die Zeilenlänge aufs Maximum erhöhen: Extras, Optionen, E-Mail-Format, Internet-Format, Nur-Text-Optionen, Automatischer Textumbruch bei: 132 Zeichen einstellen.

Details: Bis Outlook 2007 wie oben, ab Outlook 2010 (Quelle):
Datei, Optionen, E-Mail,Nachrichtenformat, Automatischer Textumbruch bei Zeichen …
   Englisch so: Tools, Options, Mail Format, Message Format/Internet Format Button, under “Plain Text Options” type 132. It’s the maximum allowed. (Quelle)
   Der Nachteil der Methode: Nach 132 Anschlägen, ein paar Zeilen also, findet der Empfänger einen unsinnigen Zeilenumbruch, im Beispiel vor Maskottchen:

(Die zwei Leerstellen nach York und Donner stammen aus der Quelle.) Also:
3. Möglichkeit: Über 132 Zeichen kommt man, indem man in der Registratur PlainWrapLen sucht und z. B. auf 1000 dezimal stellt. In Outlook ist das dann auch zu sehen, nur einstellen kann man’s dort so nicht.
   PlainWarapLen findet man unter
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\XX.0\Common\MailSettings\
mit XX=9 bei Outlook 2000, XX=10 bei Outlook 2002, XX=11 bei Outlook 2003, XX=12 bei Outlook 2007 und XX=14 bei Outlook 2010 (Quelle).
   Das müsste allemal reichen, sofern Absätze in der Mail nicht länger als tausend Zeichen sind …

Besonders gut lesbar werden Mails dadurch nie, aber es sei Sache des Empfängers, sein Lesefeld zu verkleinern.
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\14.0*\Common\MailSettings\           Der ganze Trick ist uralt, sorry.

PS. Der Empfänger kann Outlook davon abhalten, Zeilenumbrüche wegzulassen. Zitat:
Das Entfernen der Zeilenumbrüche kann jedoch auch zentral deaktiviert werden – allerdings nur auf Empfängerseite:
• Klicken Sie auf Datei.
• Klicken Sie auf Optionen.
• Das Fenster Outlook-Optionen wird geöffnet.
• Scrollen Sie weit nach unten, bis Sie den Bereich Nachrichtenformat sehen.
• Entfernen Sie das Häkchen vor Zusätzliche Zeilenumbrüche in Nur-Text-Nachrichten entfernen.
(Dort auch weitere gute Tipps für Outlook, etwa Synchronisation über mehrere Rechner.)

Link zu diesem Eintrag: http://blogabissl.blogspot.com/2014/02/Outlook-Hyperlinks.html